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Welche Bedeutung hat mein Traum? Jetzt Suchbegriff eingeben und Traum deuten lassen:

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Es gibt 381 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben F beginnen.
F
Allgemein: "F" taucht als Buchstabe geschrieben oder plastisch in den Träumen auf oder wird ausgesprochen. Die alten Traumbücher verstehen es als die Verbindung von Außen- und Innenwelt durch die Augen. Weiter heißt es, daß es die Aufhellung einer Situation, mehr Verständnis und neue Hoffnungen verkörpern kann. Volkstümlich: (europ.) : - oder auch ff, soviel wie forte oder fortissimo, aus dem ff spielen: bedeutet, daß man mit Begonnenem nicht nachlassen und nichts gleich über die Knie brechen soll, worin erst der erwünschte Erfolg liegen wird.

Fabel
Allgemein: Fabel (Märchen) kann gute Erfolge versprechen, aber auch vor einer Kränkung warnen, die man vielleicht bald erleben wird. Volkstümlich: (arab. ) : - erzählen hören: man wird dich zu belügen versuchen; - selbst erzählen: du wirst dich selbst betrügen. (europ.) : - ein glückliches Omen für ein Ende aller Sorgen und Heimsuchungen; - lesen: bedeutet, daß man deren Sinn auf sich beziehen darf und danach handeln soll; auch: steht für angenehme Aufgaben und ein neues Interesse an Literatur; bei jungen Leuten bedeutet dies romantische Gefühle; - erzählen: sprich stets die Wahrheit. - hören: deine Pläne werden von Erfolg gekrönt sein; - Gleichnisse hören oder erzählen: Zeichen für große Frömmigkeit. (ind. ) : - hören: dein Handeln und Tun wird von Erfolg begleitet sein.

Fabelwesen / Fabeltiere
Assoziation: - Verleugnetes Selbst; Bedrohung. Fragestellung: - Was fürchte ich in mir selbst? Artemidoros: Hier noch ein Hinweis: Man beachte, daß alles, was ins Gebiet der Wunderzeichen fällt, was ganz unmöglich existieren und vernünftigerweise am Tag nicht vorkommen kann, wie z.B. ein Hippokentauros, (ein Pferd mit menschlichen Oberkörper und Fischschwanz), eine Skylla (Meerungeheuer, vorgestellt als Fischweib) und ähnliche Ungeheuer, Hoffnungen lügen straft und zunichte macht. Allgemein: Monstren und Fabeltiere existieren als einheitliche Gebilde in der tatsächlichen Wirklichkeit nicht; die Natur hat sie nie und nirgends hervorgebracht. Die Seele aber, im Versuche, ihr oft gewaltiges Wesen, das mehreren Bezirken angehört, adäquat abzubilden, hat auch auf diese sonderbaren und stets ergreifenden Gestaltungen ihrer Kräfte nicht verzichten können. Jedermann kennt solche Darstellungen aus den Mythologien - die Sphinxe, die Götter mit Sperber- und Schakalköpfen, den Stier- und Löwenmenschen, das wilde Geschlecht der Kentauren; fast volkstümlich sind die verführerischen Syrenen, diese Jungfrauen mit schimmerndem Fischleibe, aber auch Pan, der ziegenfüßige, und die scheußlichen Vogelleiber der Harpyen. Um so erschreckter sind Menschen, wenn das Ungeheuerliche in Großträumen vor ihrer kleinen Existenz auftaucht. Es taucht wirklich auf, aus den tiefsten Schichten der Seele. Deren Gestaltungskraft hat in diesen Wesen geeint, was üblicherweise getrennt ist: den Menschen und das Tier. Das Auftauchen, das Auftreten des Monstrums verkündet seelische Großinhalte, die freilich sehr bewußtseinsfern sind. In diesen Fabeltieren strömen tiefe und oft wilde Seelenkräfte zusammen zu einem höchst energiegeladenen Bilde, sie sind unfaßbares und unbegreifliches Leben. Und sie gehören so wenig als der Waldriese, die Menschenschlange oder der indische Elefantengott in unsere bewußte Welt. Die Deutung dieser unmenschlich- menschlichen Gestalten ist schwierig. Ihre Bedeutung kann nur intuitiv und über den Weg der Mythologien, in denen sie ihre echteste Heimat haben, erfaßt werden. Man kann freilich ahnen, was ein Mannlöwe ist, wenn man das Sinnbild des Löwen begriffen hat und vom Wesen eines starken Mannes weiß. Dabei darf man aber nicht rational einfach an eine Summierung des genannten Tieres und des Menschen denken! Den beide Erscheinungsweisen sind einander durchwirkend, einheitliche Gestalt geworden. Der Träumer kann nur feststellen, da Bedeutendes in ihm wach ist in einer Form, die noch nicht in das Menschenreich und nicht ins Reich der Tiere gehört. Im Verlauf analytischer Betrachtung verwandeln sich diese Monstren nach und nach in vorkommende bekannte Tiere und in wirkliche Menschen. Damit wird die Kraft, die jenes faszinierende, beängstigende Gebilde zusammenhielt, frei und strömt dem Bewußtsein zu. Das Ergebnis ist eine bedeutende Stärkung der Persönlichkeit. Der Mensch kann mit einem Meerweibe nicht viel anfangen; viel eher fängt es mit ihm etwas an und lockt ihn als Undine - "halb zog sie ihn, halb sank er hin" - in das Reich der unbewußten Seelenflut. Wenn sie aber zu einem wirklichen Weibe geworden ist und anderseits das Fischwesen wirklich im Wasser schwimmt, dann merkt der Träumer, daß es um eine "fischblütige", verzaubernde weibliche Seelenfigur, um eine "Anima" in ihm selbst ging. Damit ist er frei vom unfreiwilligen Verzaubert- werden. Außen lebt, was nach außen gehört, innen wohnt, was als eigenartiges Gebilde im abgründigen Reich der Seele sein großes, wenn auch unbegreifliches Wohnrecht besitzt. Psychologisch: Der Geist kann phantastische, aber auch groteske Figuren erfinden, wenn seiner Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Tiere können in Träumen mit unter als Wesen gezeigt werden, die Merkmale anderer Geschöpfe aufweisen, um die Aufmerksamkeit des Träumenden auf bestimmte Eigenschaften zu lenken. Beispiele hierfür sind Greif, Einhorn, Minotaurus oder Phönix. Der Träumende macht in seinem Traum die Erfahrung, daß es keine allgemeingültigen Prinzipien gibt. Allein schon der schöpferische Akt, den derartige Träume beinhalten, ist positiv zu bewerten. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene stehen Fabelwesen im Traum für furchtsame und grausame Mächte der Natur. Der Träumende wird auf seine eigenen "animalischen" Kräfte aufmerksam gemacht, und er sollte klären, ob er sie kontrollieren kann. Volkstümlich: (europ.) : - sehen: ein Meeresungeheuer im Wasser ist nicht gut; außerhalb des Wassers bedeutet es Glück; - von einem verfolgt werden: in unmittelbarer Zukunft von Sorgen und Unglück geplagt werden; - eins besiegen: man wird gegen seine Feinde erfolgreich vorgehen und zu herausragender Stellung aufsteigen. (Siehe auch "Archetypen", "Drache", "Monster")

Fabrik
Allgemein: Fabrik symbolisiert Tatendrang, Aktivität, Fleiß, Unternehmungsgeist und viele Pläne. Man kann dann meist auf gute berufliche und finanzielle Entwicklungen hoffen. Besitzt man die Fabrik selbst, warnt das jedoch vor zu großen, unüberlegten Geldausgaben. Zuweilen kommt in der Fabrik auch eine in Routine und Gewohnheiten erstarrte, monotone Lebensweise zum Ausdruck, die man neu beleben sollte. Psychologisch: Sie gilt als positives Traumsymbol für Aktivität im Team, kollektiven Erfolg und - aus psychologischer Sicht - für die Zusammenarbeit verschiedenster Persönlichkeitsanteile. Ein Ehrgeiztraum, der über die zielgerichtete Anpassungsfähigkeit des Träumers Auskunft gibt. In der Negativvariante steht die Fabrik für gesellschaftlichen Abstieg, Verarmung, Ausbeutung und entfremdete Arbeit. Solche Träume plagen einen Menschen, der sich ausgenützt und unter Leistungszwang sieht - und von Existenzängsten so heftig geplagt ist, daß er es nicht wagt, sich zu wehren. Fabrik ist auch das Haus, in dem das Unbewußte für uns die Schmutzarbeit macht, umschreibt unsere seelische Belastbarkeit und die daraus resultierende Widerstandskraft gegen äußere Einflüsse. Man sollte versuchen, sich zu erinnern, was im Traum in der Fabrik hergestellt wurde. Daraus ergeben sich die Ansatzpunkte, von denen man auf die psychischen Schwierigkeiten schließen könnte, die das Unbewußte aus dem Weg geräumt haben will. Das Bild der in der Fabrik arbeitenden Menschen steht für Gemeinschaftssinn und Teamgeist, aber auch für ein Fehlen von Individualität. Wird dieses Bild im Traum von angenehmen oder neutralen Gefühlen begleitet, bedeutet es, daß der Träumende sich gut in seine Umwelt einfügen kann. Wird es hingegen als unangenehm oder beängstigend empfunden, sollte der Träumende versuchen, seine Ich-Bezogenheit zugunsten der Gemeinschaft ein wenig zurückzustellen. Fühlt sich der Träumende übermäßig stark in die Fabrik gezogen, sucht er möglicherweise Schutz in der Masse, weil seine eigene Persönlichkeit unterentwickelt ist. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: ein guter Erwerb steht in Aussicht; gute Geschäfte; - vor einer stehen: Verhandlungen werden leicht zum Ziel führen; - besitzen: Sorgen; in Zukunft an einer wichtigen Verhandlung teilnehmen, bei der man äußerstes Geschick beweisen muß; - darin beschäftigt sein: Arbeit wird dich belästigen; Demütigung durch Vorgesetzte. (europ.) : - verheißt eine lohnende Anstellung oder auch ein flottgehendes Geschäft, reichen Verdienst, Glücksumstände treten ein; Unruhe und neue Pläne; auch: Zeichen für eine unerwartete Begebenheit; je größer die Aktivitäten in ihr, desto wichtiger die kommende Veränderung; - sehen: bedeutet gute Geschäfte; etwas erhalten ohne eigenes Zutun; - eine stillgelegte: die Veränderungen bringen Sorgen und Verluste; - besitzen: man wird viel Geld ausgeben, ohne einen Nutzen davon zu haben; - in einer arbeiten: alles ist etwas hektisch, aber es herrscht Zufriedenheit im Beruf; - Fabrikschlot: starkes sexuelles Bedürfnis. (ind. ) : - sehen: guter Geschäftsgang, du kannst ohne Sorgen sein. (Siehe auch "Esse", "Haus", "Telefon")

Facelifting
Assoziation: - Wiederherstellung des Selbstbildnisses; Erneuerung; Eitelkeit. Fragestellung: - Welcher Teil meiner Identität ist zu einer Generalüberholung bereit?

Fackel
Artemidoros: Günstig ist es, besonders für junge Leute, zu träumen, nachts brennende Fackeln zu tragen; es bedeutet für gewöhnlich angenehme Liebesabenteuer und erfolgreiche Unternehmungen, weil man das, was einem vor die Füßen ist, sehen kann. Dagegen ist es für Leute, die im Dunkel bleiben wollen, von Übel, einen anderen mit einer Fackel zu sehen. Es träumte jemand, sein Sklave, den er mehr als alle anderen schätzte, sei zu einer Fackel geworden. Der Mann erblindete und mußte sich von eben jenem Sklaven führen lassen, und auf diese Weise schaute er gewissermaßen durch jenes das Licht. Es träumte einer, es gelinge ihm nicht, Fackeln an seinem häuslichen Herd anzuzünden und zünde sie deswegen am himmlischen Feuer an. Er wurde ans Kreuz geschlagen und erglühte auf diese Weise im himmlischen Feuer. Allgemein: Die Fackel im Traum stellt das Selbstvertrauen des Träumenden dar. Darüber hinaus steht sie auch für sein Bedürfnis, voranzukommen, wobei er ganz auf sich vertraut. Fackel zeigt den Versuch an, Situationen, Zusammenhänge oder Menschen besser zu verstehen, gleichsam das Dunkel zu erhellen, in dem sie bisher verborgen sind. Damit sind oft Veränderungen des weiteren Lebens, der eigenen Pläne und Ziele verbunden, die auf der besseren Einsicht beruhen. Folgende Begleitumstände im Traum können die Genaue Deutung wesentlich erleichtern: - Fackel sehen deutet auf eine Aufklärung, Erkenntnis oder Einsicht hin, die desto wichtiger ist, je heller die Fackel leuchtet. - Fackel tragen weist darauf hin, daß man von einer Person geliebt wird, die man bisher noch nicht bemerkt hat. - Erloschene Fackel zeigt oft an, daß man Pläne und Hoffnungen aufgeben muß, weil sie sich nicht erfüllen lassen. - Fackeln, die vom Himmel fallen, kündigen Kummer und Not in der nächsten Zeit an. - Fackelzug soll nach alten Traumsymbolen mehr Ehre und Ansehen verheißen. Psychologisch: Die Fackel des Selbstvertrauens ist nicht nur für den Träumenden selbst, sondern auch für andere Menschen wirksam. Von der Selbsterkenntnis des Träumenden und von seiner Sehnsucht nach Entwicklung können auch Personen in seinem Umkreis profitieren, indem sie ihn beispielsweise als Führer auf ihrem Weg annehmen. Archetypisches Zeichen für die Ehe; denn zu Urzeiten entzündete man nach der Hochzeit den ehelichen Herd mit einer Fackel. Im Traum läßt sie das Feuer der Liebe und des Erfolges brennen oder verlöschen, sie kann mit anderen Worten unser Leben erhellen oder ins Dunkel hinabgleiten lassen. Die Fackel ist also im positiven wie im negativen Sinn Teil der psychischen Energie. Spirituell: Die Symbolik der Fackel weist auf Sieg und Freude, Freiheit und Erlösung hin. Auf dieser Ebene kann die Fackel im Traum auch ein Hinweis darauf sein, daß der Träumende spirituelle Anleitung und Führung braucht. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: stille Liebe hegen; - ruhig und hell brennen: die Liebe wird lange währen; - hell und dauerhaft brennend: langes Leben; - erlöschen sehen: Todesfall im Bekanntenkreis; auch: die Liebe wird baldiges ein Ende nehmen; - selbst auslöschen: deine heimliche Liebe wird verraten werden; - weithin leuchtend: du wirst eine Aufklärung erhalten; - tragen: geliebt werden; - ein Fackelzug sehen: man wird bald Ehre und Anerkennung auf höchster gesellschaftlicher Ebene finden. (europ.) : - Änderung im Wesen ist wahrscheinlich; man wird das Licht der Vernunft gegenüber den Schwierigkeiten hochhalten und seinen Weg herausfinden; - sehen: ein Zeichen der Liebe; man wird ein Geheimnis erfahren; auch: verspricht angenehme Erlebnisse und gute Geschäfte; - leuchten sehen: man wird Klarheit in eine dunkle Sache bringen; - tragen: nahe Verlobung; für Verlobte nahe Vermählung; man wird geliebt; auch: Erfolg bei komplizierten Geschäften; - auslöschen: bringt die Zerstörung eines angenehmen Verhältnisses; - verlöschende Fackeln können als Enttäuschung, Trennung oder gar Trauer gedeutet werden; Mißerfolg und Leid; - erloschene sehen: unerreichbare Hoffnungen und unerfüllte Wünsche; Hinweis auf ein Todesfall in der Umgebung; - Indianertanz mit Fackeln sehen: man wird im Ausland viel Glück haben; - brennende am hellen Tage sehen: man wird etwas erreichen, auf das man bereits verzichtet hatte; - vom Himmel fallen sehen: man wird schlechte Nachrichten bekommen. (ind. ) : - tragen: du wirst geliebt und weißt es nicht; - sehen: in einer für dich wichtigen Sache wirst du eine Aufklärung erhalten; - vom Himmel fallen sehen: Leid und Schmerz. (Siehe auch "Fackelzug", "Feuer")

Fackeltanz
Volkstümlich: (europ.) : - ausgelassene Freuden, die leicht in das Gegenteil umschlagen können.

Fackelzug
Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: man wird bald Ehre und Anerkennung auf höchster gesellschaftlicher Ebene finden. (europ.) : - gilt für eine zu erwartende Beförderung, Auszeichnung oder Ehrung; - sehen oder teilnehmen: man sollte sich nicht in ein schnelles Liebesabenteuer verwickeln lassen; bringt Freude, die Verdienste werden sich dadurch schmälern. (ind. ) : - große Ehre wird dir zuteil. (Siehe auch "Fackel")

Faden
Assoziation: - Schwäche; Zerbrechlichkeit. Fragestellung: - Was bin ich zu stärken bereit? Allgemein: Ein Faden im Traum stellt eine bestimmte Gedankenlinie oder Fragekette des Träumenden dar. In Bezug auf sein tägliches Leben muß er diese Linie oder Kette möglicherweise bis zum Ende verfolgen. Faden kann als Leitmotiv (roter Faden) des eigenen Lebens stehen, der von Idealen, Hoffnungen, Einstellungen, Pläne und Zielen bestimmt wird; dann ist die Deutung nur individuell möglich. Oft kommen darin auch nervöse Schwäche- und Erschöpfungszustände zum Vorschein, die zu Gereiztheit, Unruhe, Ungeduld (Geduldsfaden) und Konzentrationsmangel (Faden verlieren) führen; dann muß man auf mehr Entspannung und Erholung achten, um Krankheiten zu vermeiden. Das Einfädeln einer Nadel steht offensichtlich in einem sexuellen Zusammenhang. Es kann aber auch auf Schwierigkeiten allgemeiner Art hindeuten. 444 Psychologisch: Wem das Einfädeln nicht so recht gelingen will, der schafft es im Wachleben augenblicklich kaum, seine Nerven unter Kontrolle zu halten, wodurch ein möglicher Erfolg ins Gegenteil verkehrt werden kann. An einem Faden hängen oft die zwischenmenschlichen Beziehungen, wenn sie auf eine Zerreißprobe gestellt werden. In diesem Zusammenhang ist die Farbe des Fadens besonders wichtig. - Der Faden im Traum versinnbildlicht sozusagen den roten Faden des Lebens. - Ist er verheddert, so ist dies ein Hinweis auf ein Problem, welches einer Lösung bedarf. - Eine Garnspule verkörpert ein geordnetes Leben; auch hier kann die Farbe des Fadens entscheidend sein. - Ein Korb voller Garnspulen symbolisiert die verschiedenen Seiten der weiblichen Persönlichkeit der Frau. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene kann der Faden für den Weg zur Ganzheitlichkeit oder Erleuchtung stehen. Volkstümlich: (arab. ) : - aufwickeln: deine Angelegenheiten werden nicht rasch zu erledigen sein, du brauchst Geduld; auch: ein freudiges Ereignis steht bevor; - abwickeln: wahre dein Geheimnis; auch: ein Geheimnis wird gelüftet werden; - einen verwirrten sehen: man sollte in geschäftlichen Belangen vorsichtig sein; - selbst verwirren: sei vorsichtig in deinem Auftreten, du bleibst sonst leicht hängen; - zerreißen: du zerstörst deine Verbindungen selbst; - schwarzer: baldiges nahendes Unheil; - roter: Glück in der Liebe. (europ.) : - oft Zeichen für Nervenreizungen, wenn der Faden sehr lang ist; - sehen: etwas, von dem man hoffte, es würde schnell vorübergehen, wird sich sehr in die Länge ziehen; - aufwickeln: Mahnung, seine Geheimnisse wohl zu hüten; man wird noch viel Geduld brauchen, bis man seine Ziele verwirklichen kann; - zu einem Knäuel aufrollen: zeigt ein Mißlingen an; - abwickeln: Erfolg; man wird ein Geheimnis aufdecken; - durch ein Nadelöhr ziehen: Streit; - ein schwarzer Faden: es stehen einem Unannehmlichkeiten und Ärger bevor; - ein weißer Faden: man wird mit einigen Personen bald in näheren Kontakt treten; - ein roter Faden: etwas im Leben wiederholt sich ständig, man sollte diesen Wiederholungszwang aufdecken; - einen langen Faden sehen: die Hoffnung trügt; alles zieht sich in die Länge; - mit einem schwarzen ein weißes Kleid nähen: bedeutet Unheil; - mit rotem seidenen nähen: bedeutet Verlobung oder allgemein Glück in der Liebe. (Siehe auch einzelne "Farben", "Nadel", "Nähen")

Fagott
Volkstümlich: (arab. ) : - Langeweile. (europ.) : - selbst blasen: fröhliche Zeiten.

Fahne
Assoziation: - Patriotismus; Identifikation. Fragestellung: - Wem gilt meine Loyalität? Allgemein: Die Fahne symbolisiert an erster Stelle die Notwendigkeit, Gedanken und Handlungen in Übereinstimmung miteinander zu bringen. Ist sie im Traum jedoch kommerzieller Art, so steht sie für das ins Blickfeld gerückte Bedürfnis nach Besitz oder nach Besitzerwerb. Sie kann auch Sinnbild eines Ortes sein, an dem sich Menschen mit demselben Zielen und Glaubensvorstellungen versammeln, oder für altmodische Prinzipien und Glaubensvorstellungen stehen. Fahne symbolisiert eigene Ansichten, Hoffnungen, Pläne und Ideale. Je nach den Begleitumständen kann man zu folgenden Deutungen gelangen: - Das hissen oder einholen einer Fahne hat nationale und territoriale Obertöne. - Die eigene Fahne hissen kann eine Aufforderung sein, das eigene Licht nicht unter den Scheffel zu stellen und bezüglich der eigenen Fähigkeiten und Handlungen mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. - Fahne vorantragen. Sie haben den Wunsch, einem höheren Ideal zu folgen. Überlegen Sie aber, ob es wirklich Ihr Ideal ist, oder ob Sie den Machtgelüsten anderer zu Diensten sind. - Fahne selbst tragen kündigt Ehrungen und hohes Ansehen an, wenn man sich selbst treu bleibt. - Fahne schwingen kann ein freudiges Ereignis verheißen. - Fahne flattern sehen soll auf Sorgen und Probleme in naher Zukunft hinweisen. - Fahne senken symbolisiert oft Schuldgefühle, Scham und Reue wegen eines Fehlers, den man begangen hat. - Schwarze Fahne kann Unglück, Kummer, Streitigkeiten oder Todesfälle anzeigen. - Rote Fahne steht für Energie und Lebenskraft oder Übel und Unheil. Psychologisch: Die Fahne im Traum ist allgemein ein Zeichen für Begeisterungsfähigkeit, Kollektivdenken und Idealismus, das Signal, um sich für eine Sache oder einen Menschen voll und ganz einzusetzen. Sie mag auch für Patriotismus und Streitbarkeit stehen. Wird das Traumbild von positiven Empfindungen begleitet, so ist dies ein Zeichen für leidenschaftliches Fühlen, Denken und Handeln. Ist die Fahne allerdings auf Halbmast oder beschädigt, so ist dies ein Signal für verlorene Ideale, verletzte oder mißbrauchte Gefühle und erlittene Enttäuschungen. Die Fahnenstange symbolisiert eine stabilisierende Kraft oder einen Versammlungsort. Archetypisches Symbol weltlicher Freude, folglich oft ein Bild der Sinnlichkeit, die aber kaum vom Gefühl, eher vom Trieb her zu deuten ist. Von Psychoanalytiker manchmal als Stock mit einem flatternden Stück Tuch gesehen: übersetzt: der phallische Stock mit dem mütterlichen-weiblichen Stoff, wobei das Flattern als Vereinigung der beiden Elemente gesehen wird. Auch hier ist die Farbe des Tuches wichtig. Spirituell: Die Fahne ist Sinnbild des Sieges. Menschen, die sich unter dem Banner der spirituellen Kreuzfahrt versammeln, benötigen Vorgaben für richtiges Verhalten. Volkstümlich: (arab. ) : - eine vom Wind gepeitschte, sehen: gefährliche Zufällen ausgesetzt werden; man wird im letzten Moment eine große Gefahr abwenden können oder eine schlechte Nachricht bekommen; - selbst tragen: du wirst wegen deines Ruhmes Neid und Bosheit ernten; man kann sich Chancen auf eine politische Karriere und einen hohen Posten in Politik oder Wirtschaft ausrechnen; - schwarze: ein Feind wird Ärger bereiten. 445 (europ.) : - Symbol für Lebenspläne, Schöpfungen und Polaritäten; - fliegende sehen: bringt Ungemach und Leid; - im Wind: Fest; - tragen: bedeutet großes Ansehen; - senken: bedeutet Reue über eine Handlung; - in einem Festzug: Herzleid; - schwarze: Betrübnis, Trauer; kündet Feindschaft an; - schwingen: gute Zeiten werden kommen; - die Nationalfahne tragen: man wird seinem Lande einen Dienst erweisen; - viele Fahnen an den Häusern sehen: die Regierung des Landes wird mit einer starken Faust regieren; politische Machtspiele in der Heimat; - Wer in Frauenträume eine Fahnenstange sieht oder trägt, zeigt damit sexuelle Wünsche und Begierden an. (ind. ) : - tragen: du wirst zu hohen Ehren und Ansehen gelangen; - flattern sehen: eine Gefahr ist abgewendet. (Siehe auch "Begräbnis", "Platz", "Schiff")

Fahnenjunker

Fahnenstange

Fahrbahn
Volkstümlich: (arab. ) : - ordne deine Angelegenheiten. (ind. ) : - Sorge für deine Angelegenheiten, ehe es zu spät ist.

fahren
Assoziation: - Arbeit an Energie und Kraft. Fragestellung: - Wie weit kann ich kommen? Welches ist mein Wunschziel? Allgemein: Fahren hängt in seiner Bedeutung davon ab, welches Fahrzeug man benutzt, immer ist damit eine Veränderung im Leben verbunden. Psychologisch: Deutet immer das Weiterkommen wollen auf der Lebensfahrt an, das Streben nach echten Werten. Rückwärts fahren: Diese Situation verdeutlicht entweder, daß wir uns zurückwenden sollten, um uns klar zu machen, woher wir kommen, oder daß wir uns auf dem Weg in die Regression (Zurückfallen in kindliches Verhalten) befinden. Besonders wichtig: Der Rücken ist der klassische Ort des Schattens. Rückwärts schauen, heißt nicht nur, in die Vergangenheit blicken, sondern auch, die Kehrseite, die andere Seite der Medaille, eben die sonst nicht beachtete oder unsichtbare Schattenseite zu betrachten. Beim Rückwärtsfahren beachtet man diese Seite bewußt. Oder man sollte dies tun. Volkstümlich: (arab. ) : - in einem Wagen auf der Landstraße: es wird dir wohlergehen; - und dabei umgeworfen werden: ein bevorstehender Unglücksfall; - auf einer Fahrt über den Fluß (dieselbe sehen oder suchen): deine eigene Klugheit wird dich schützen. (europ.) : - zeigt einen Besuch an; weist auf angenehme Stunde hin; - auf einer Fahrt verunglücken: bevorstehendes Leid; - im Wagen: Mißhelligkeiten; - in einem eleganten Wagen: Ehre, Macht, Umgang mit feinen Leuten; - einen Wagen selbst fahren: ungerechte Kritik an der scheinbaren Arroganz; man wird gezwungen, Dinge gegen seinen Willen zu tun; - fährt man ein Taxi: steht für niedere Arbeiten ohne Aussicht auf berufliche Verbesserungen; ist es ein Kombifahrzeug, wird man für kurz mittellos bleiben; - von anderen gefahren werden: durch größeres Wissen anderen voraus sein und immer einen Ausweg finden; einem Mann kündigt dieser Traum an, daß er in der Liebe schnell ans Ziel seiner Wünsche gelangt; bei einer Frau bedeutet er, daß sie einen Geliebten nicht mehr so wichtig nimmt, nachdem sie ihn für sich gewonnen hat. (ind.) : - in einem Wagen: du wirst einen Verlust erleiden, aber du bist selbst schuld daran; - in der Post-Kutsche(-Bus): unfreiwilliger Reiseaufenthalt; - mit mehreren Pferden: Reichtum; - wenn Menschen den Wagen ziehen: Ruhm und Macht; - umgeworfen werden: Unzufriedenheit; - jemanden überholen: du wirst länger Leben als der andere. (Siehe auch "Reisen", "Auto", "Eisenbahn", usw

Fahrgast

Fahrkarte / Fahrschein
Allgemein: Wir haben unsern Fahrschein zu lösen, psychologisch ausgedrückt: wir haben mit Energien, das ist in der Tageswelt mit Geld, zu bezahlen, denn keiner lebt gratis, kommt ohne Opfer vorwärts; nur Kindsköpfe möchten alles geschenkt kriegen, wollen jeder Eigenleistung enthoben sein. Es wären eine Menge Träume zu erzählen, deren Problematik sich um den Fahrschein, um das Billett, dreht. Aus der Fülle nur dies: Fast in allen Ländern führen die Bahnen mindestens zwei Fahrklassen, nach der Bequemlichkeit der Sitze, meist als Zweiter oder Erster Klasse bezeichnet. Der Fahrpreis richtet sich nach der Höhe des Komforts. Wer das Geld hat, fährt auch im Traum besser. Geld ist aber zu übersetzen mit verfügbarer Energie, Leistung, Persönlichkeitswert. Zudem weiß aber der Traum auch, daß dem einen vom Schicksal mehr gegeben ist als dem andern, und es fährt mancher sonst wohlhabende und verwöhnte Mann im Traum in einem häßlichen und verlotterten Wagen. So sieht seine Fahrt von innen gesehen aus! Mehrfach wird erzählt, daß man mit der Fahrkarte für die zweite Klasse sich, man weiß selbst nicht warum, in die erste Klasse eingeschmuggelt hat - bekanntlich ein Vergnügen, das sich Leute in überfüllten Sonntagszügen gerne leisten. Hier aber ist der Klassenwechsel nicht so harmlos; deshalb auch die Angst, der Sachverhalt werde entdeckt, man hole sich vor den Mitreisenden eine beschämende Niederlage. Denn man sitzt ja im Lebenszuge, im Zuge des Lebens nicht da, wo man seinem Wesen und seiner Leistung nach hingehört. Man hat sich selbst erhöht, lebt über seinem Niveau. (Wie schon gesagt, handelt es sich nie um die äußere, materielle Position. Auch sehr besitzende Leute, die für jede ausgedehnte Fahrt ihr schönes Auto oder dann die beste Wagenklasse der Bahn benützen, haben diesen beschämenden Traum.) Umgekehrt kommt es in der Welt des Traumes auch vor, daß man in der niederen Wagenklasse sitzt und dabei die bessere Karte bei sich trägt. Meist holt uns der Schaffner, dieser Vertreter der inneren Kontrolle, an den richtigen Ort. Die moderne Symbolik der Eisenbahnfahrt ist außerordentlich reich in der Betonung von Einzelheiten. So streckt ein Träumer seine sehr verdreckten Schuhe auf den Sitz gegenüber, auf dem eine Fremde Platz nehmen möchte; oder es wird erzählt, daß man wider gewohnte Übung "rückwärts" sitzt mit dem Blicke nach der enteilenden Landschaft. Da geht eben der Blick der Seele nach dem Enteilenden, Vergehenden. Der Traum kennt sich aus in den verschiedenen Bahntypen. Er läßt uns im großen Überlandexpreß nach weiten Lebenszielen fahren. Es kann aber auch geschehen, daß ein Mann, der sich auf besonders bedeutender Lebensfahrt glaubt, im Gleichnis des Traumes erfahren muß, daß er in einem geschwätzigen Lokalbähnchen sitzt. Ein Mann vor fünfzig war offenbar in eine für diese Jahre bezeichnende Depression gefallen. Im Traume nun gedachte er, nach seiner kleinen Heimatstadt zu fahren, seine Mutter aufzusuchen und längere Zeit bei ihr zu bleiben. Am Bahnhof aber ist die Karte nach dieser Station vergriffen, das gibt es offenbar für ihn nicht mehr! dafür händigt man ihm eine Fahrkarte nach der Hauptstadt aus. Die Hauptstadt aber ist unser Selbst, ist konzentrierte Persönlichkeit. Zu seinem Erstaunen erkennt er als Fahrtgenossen Flüchtlinge, Emigranten und Kriegsverwundete und sieht sich selbst als jungen Mann, damals, vor einer bedeutenden Leistung. In dieser Situation steht er; was er in sich bis jetzt wenig gut behandelt hat, muß gepflegt, muß gleichberechtigt werden. Dann kann eine neue Epoche, nämlich seine Persönlichkeit erreicht werden. Psychologisch: Fahrkarte symbolisiert Reiselust, neue Pläne und räumliche Veränderung, die Kraft und Energie, mit der man sich auf den weiteren Lebensweg macht und die Hindernisse überwindet. Man wird dadurch auch aufgefordert, die früheren Erfahrungen mehr zu nutzen. Wer die Fahrkarte vor Antritt einer Reise im Traum nicht bezahlen kann, dem fehlen zur Durchsetzung seiner persönlichen Pläne ganz einfach die Mittel; er sollte also von einer Veränderung seiner augenblicklichen Lage Abstand nehmen. Hat man dagegen das Geld, um den Fahrschein zu bezahlen, wird man fortkommen und zielbewußt die nächste Lebensstation ansteuern können. Schwarzfahrer gibt es im Traumgeschehen auch - sie wollen eben den Versuch machen, möglichst billig über die Runden zu kommen. Volkstümlich: (arab. ) : - kaufen: Ein Signal der Zustimmung, mit einem begonnenem Projekt weiterzumachen; - verloren haben: du hast die Richtung verloren; - abstempeln der Fahrkarte einer Frau: sexuelle Begierde. (europ.) : - der Lebensweg soll auf neuer Basis fortgesetzt werden; die lang erwartete Wendung zum Guten ist endlich da; - lösen: man wird sich in Geduld fassen müssen; man hat die Kraft und Möglichkeit, alte Probleme zu lösen oder Hindernisse zu überwinden. (Siehe auch "Fahren", "Reise" und einzelne Verkehrsmittel)

Fahrplan

Fahrpreis

Fahrrad
Assoziation: - Fortkommen aus eigenem Antrieb; Freizeit. Fragestellung: - Habe ich genug Kraft, um es zu schaffen? Wird es Spaß machen? Allgemein: Fahrrad steht als Fortbewegungsmittel für das Weiterkommen im Leben; das kann sich auf konkrete Absichten, Pläne und Ziele oder auf die Weiterentwicklung der Persönlichkeit beziehen. Vom bescheidenen Fahrrad Von träumen oft junge Menschen, die durch eigene Kraftanstrengung etwas erreichen wollen - eine bessere Schulnote vielleicht oder den exzellenten Abschluß der Lehrlingsarbeit. Obwohl ein Massenartikel, hat es in den Träumen doch etwas Individuelles und dient auch dem Träumer zu Fahrten nach allen Richtungen und auf den schmalsten Pfaden. Man kann mit ihm wirklich auf "Seitenpfaden" ziemlich unverantwortlich in allerlei kleine Erlebnisse kommen. Betont wird hier die eigene Kraftanstrengung, und jferner, der fast lautlose Gang. Radträume sind häufig bei jungen Leuten, die versuchten, um die ihnen auferlegte Arbeit in Lehrzeit und Studium nicht sehr bekümmert, heiter ins Leben hinauszufahren. Das Element des Heiteren, Glücklichen ist oft in diesen Träumen. Gelegentlich fährt man mit seinem Lebenspartner aus, und der eine hat dann eine Panne. Diese deutet manchmal eine sexuelle Schwierigkeit an. Jedenfalls kommt immer zum Ausdruck, daß man nur eine gemächliche Fortentwicklung erwarten darf und sich dabei erheblich anstrengen muß, nur auf die eigene Kraft und Fähigkeit vertrauen darf. - Ein beschädigtes oder umgeworfenes Fahrrad kündigt Probleme und Hindernisse in der nächsten Zeit an. - Der Kauf eines Fahrrades im Traum kann zuweilen konkret dazu auffordern, sich mehr zu bewegen (nicht nur durch Radfahren). - Manchmal fährt man auch mit seinem Partner Rad, was als unbekümmerte, heitere Fahrt ins Leben gesehen werden könnte. - Hat aber einer von beiden eine Panne, ist in sexueller oder partnerschaftlicher Hinsicht einiges nicht in Ordnung. Psychologisch: Beim Fahrrad bewegen wir uns aus eigener Kraft und auf eigenen Wegen fort. Betonung der Eigenwilligkeit. Streben nach Unabhängigkeit, möglicherweise Schwierigkeiten mit der Nutzung kollektiver Einrichtungen und Errungenschaften. Manchmal wird mit diesem Traumsymbol auch die Anstrengung des Fahrradfahrens angesprochen. - Warnzeichen, wenn es um den "gemeinen" Radfahrer geht: "Nach unten treten, nach oben buckeln". Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: du wirst deinen Mitbewerber überflügeln; in seinem Vorhaben rasch ans Ziel kommen. (europ.) : - sehen oder fahren: man ist durch einen kleinen Straßenunfall gefährdet; auch: man steht vor einer wichtigen Entscheidung und sollte gut darüber nachdenken, bevor man sich nach gutem Gewissen entscheidet; - kaufen: man wird oder sollte sich mehr sportlich betätigen; - ein beschädigtes sehen: mahnt zur Vorsicht; - besteigen und damit fahren: man sollte seinen Ehrgeiz etwas zügeln, denn jede Eile wäre falsch; mit gedrosseltem Tempo gelangt man unversehrt ans Ziel; - das Gefühl, mit dem Fahrrad über den Erdboden zu schweben: unbewußtes Streben nach sozialem Vorwärtskommen, nach Verbesserung des Einkommens; - bergauf fahren: gute Aussichten haben; - bergab zu fahren: signalisiert einer Frau, daß sie auf ihren Ruf und ihre Gesundheit achten muß, da ein Unglück naht. (ind. ) : - gute und überraschende Nachrichten werden dich erfreuen; - umwerfen: Unzufriedenheit ist in dir. (Siehe auch "Reise")

Fahrschein

Fahrstuhl
Psychologisch: - In der Regel symbolisiert ein Fahrstuhl den Umgang des Träumenden mit Informationen. - Ein abwärtsfahrender Fahrstuhl beispielsweise deutet darauf hin, daß der Träumende in das Unbewußte hinuntersteigt. - Ein aufwärtsfahrender Fahrstuhl wiederum trägt den Träumenden hinauf zur Spiritualität. Manche Menschen glauben, daß man im Schlaf seinen Körper verläßt; eine Vorstellung, die sich ebenfalls im Fahrstuhl als Traumsymbol niederschlagen kann. - Mit dem Fahrstuhl steckenbleiben versinnbildlicht, daß der Träumende in seiner spirituellen Entwicklung nicht weiterkommt. Volkstümlich: (arab. ) : - frühe Altersschwäche, Zeichen für starkes Ruhebedürfnis. (europ.) : - in einem hochfahren: rasch Ansehen und Wohlstand erlangen; - in einem hinab fahren: das Unglück wird einem niederschlagen; - einen hinunter fahren sehen und denken, man bleibt zurück: man wird mit knapper Not einer Enttäuschung entgehen; - ein stehender: verheißt drohende Gefahr; - in einem festsitzen: in Kürze ein frustrierendes Erlebnis haben. (Siehe auch "Haus", "Gebäude")

Fahrt

Fahrzeug
Assoziation: - Macht; Kraft; Bewegung; Mittel, um ans Ziel zu gelangen. Fragestellung: - Wieviel Kraft habe ich? Wie ist meine Einstellung zum Thema Macht? Allgemein: Fahrzeug (gleich welcher Art) steht für Lebensveränderungen; befindet es sich in gutem Zustand, kann man mit einer günstigen Entwicklung, bei Defekten aber mit Problemen und Hindernissen rechnen. Die genaue Bedeutung ergibt sich aus der Art des Fahrzeuges. Ein Verkehrsmittel, mit dem man hofft, auf dem Lebensweg schneller voranzukommen. Die alten Ägypter sagten von dem, der ein Fahrzeug sah oder in ihm fuhr, er wolle einen sicheren Vorsprung vor seinen Konkurrenten erlangen, die ja zu Fuß schlechter vorwärts kämmen. Psychologisch: Wenn wir uns aus eigener Kraft fortbewegen können oder sollten, teilt uns das der Traum dadurch mit, daß wir zu Fuß gehen oder mit einem Fahrrad fahren. Landfahrzeuge: Anders ist es bei öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto. Das Auto kommt im Traum zunächst als LKW und als PKW vor. Als Lastwagen verweist es auf die Last, die wir mit uns herumtragen, und es ist wichtig zu wissen, was dieser LKW geladen hat, da es uns über unsere Lasten und Sorgen aufklärt. Träumt man vom PKW, ist damit die individuelle Lebensbewältigung und die Lebensgestaltung angesprochen, bei der man von anderen Menschen abgetrennt ist, wenn man alleine fährt. Beim Personenwagen ist die Automarke oder die Art des Gefährts besonders wichtig, denn mit ihr hängt der Symbolwert zusammen. Der Zug ist dagegen ein kollektives Fortbewegungsmittel. Zug fahren heißt, sich in Ruhe von einem Ort zum anderen zu begeben und/oder dabei zu arbeiten und/oder die Gedanken fliegen zu lassen mit der vorbeiziehenden Landschaft. Wichtig beim Zug und der Straßenbahn ist der festgelegte Weg, von dem es keine individuellen Abweichungen gibt. Damit besitzen alle öffentlichen Verkehrsmittel einen Hinweis auf eine kollektive Bewegungsrichtung. Der Autobus ist als ein nicht an Schienen gebundenes Fahrzeug, individueller als Straßenbahn und Zug. Der Bus drückt in der Regel unseren Gemeinschaftssinn aus. Relativ häufig sind Träume, in denen der Träumer den Zug nicht erreicht. Das verweist nicht selten auf ein Lebensgefühl, daß das eigene Leben ungenutzt vorübergeht oder man eine Chance versäumt hat. Wasserfahrzeuge: Die Fortbewegung auf oder in dem Wasser deutet auf unsere Beziehung zu unseren Gefühlen hin. Wenn wir schwimmen, dann sind wir im direkten Kontakt mit dem das Gefühl symbolisierende Wasser. Fahren wir in einem Boot, ist unser Kontakt zu unserem Gefühl distanzierter. Dabei ist zu beachten, ob das Boot ein Segelboot oder Motorboot ist, das wir selbst steuern oder ob es sich um eine Fähre oder ein Linienschiff handelt, das eine festgelegte Route fährt. Steuern wir das Boot selbst, gehen wir nach eigenem Willen und mit eigenen Vorstellungen mit unseren Gefühlen um. Beim Segelschiff wird auf die treibende Kraft des den Intellekt symbolisierenden Wind verwiesen. Befinden wir uns auf einem Linienschiff, gehen wir meist unbewußter mit unseren Gefühlen um, es sei denn, wir sehen uns als Kapitän dieses Schiffes. Luftfahrzeuge: Die Fortbewegung in der Luft weist auf unsere Beziehung zu Geist und Intellekt hin. Wer sich in die Luft und in die Höhe begibt, der bekommt einen guten Überblick. Auf der anderen Seite deutet das Fliegen auch stets auf das Abheben hin; das heißt, wir sollten uns mehr um unsere Erdung, also um unser Alltagsleben kümmern. Fliegen kann im Traum in verschiedener Weise gestaltet werden: Wir können im Traum selbst fliegen, indem wir uns einfach in die Luft erheben. Wir können aber auch im Flugzeug, im Zeppelin oder in einem Ballon fliegen. Bei dem Ballon sind wir am meisten Spielball unseres Intellekts. Der Zeppelin verweist, mit seiner unübersehbaren phallischen Form, auf die Sexualität und das "Abheben" im Orgasmus. Auch das Flugzeug mag ähnliche Assoziationen auslösen. Volkstümlich: (europ.) : - gutes Fortkommen ist zu erwarten; auch: drohende Verluste oder Krankheit; - aus einem geschleudert werden: Omen für unangenehme Neuigkeiten; - ein kaputtes sehen: sagt ein Mißlingen bei wichtigen Plänen voraus; - eines kaufen: in die frühere Position zurückkehren; - verkaufen: die Dinge laufen weniger gut für einem. (Siehe auch "Auto", "Eisenbahn", "Fahren", "Reise" und einzelne Verkehrsmittel)

Fakir

Faktura (Rechnung)

Falbe (gelblichbraunes Pferd)

Falbel (Faltensaum - Stoff)

Falke
Medizinrad: Wolfsclanlehre: Sehen; das Clantier des Monats April; der »kleine Adler«. Artemidoros: Der Falke bedeutet eine königliche und reiche Frau, die auf ihre Schönheit stolz ist, Klugheit und feine Umgangsformen besitzt. Der Falke kann aber auch einen Menschen mit gleichen Verhaltensweisen und Zügen des Tieres repräsentieren. Allgemein: Der Traum von einem Falken oder einem anderen dressierten Tier stellt möglicherweise eine Energie dar, die für ein bestimmtes Vorhaben gebündelt wird, ohne daß hierzu die Beachtung irgendwelcher Verhaltensvorschriften verlangt ist. Die Kraft, welche dem Träumenden zur Verfügung steht, damit er seinen Weg erfolgreich meistern kann, muß maßvoll genutzt werden. Ein solcher Traum konfrontiert den Träumenden mit seinen Zielen, Hoffnungen und Wünschen. Der Falke, der im Sturzflug auf die Beute herunterstößt, umschreibt die Aufforderung des Unbewußten, in einer noch ungeklärten Angelegenheit endlich zuzupacken. Zieht der Vogel ungestört am Himmel seine Kreise, ist von den hohen Idealen die Rede, die man im Leben verwirklichen sollte. Psychologisch: Der gefährliche Vogel ist ein Symbol für Weitblick und Freiheit durch Macht - aber auch für einen aggressiven und leidenschaftlichen Gegner, der es auf den Träumer abgesehen haben könnte. Hat der Falke Ihres Traumes "menschliche Züge"? Wem sieht er ähnlich? Vorsicht! Der Falke im Traum könnte auch eine Anspielung auf die eigene Beobachtungsgabe sein, aber auch auf den Wunsch, Probleme oder das Leben überhaupt besser zu überblicken. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene steht der Falke für die Erhöhung und den unbedingten Freiheitsdrang. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: für Jäger gute Aussichten auf der Jagd; für andere gefährliche Freunde; - auf einem Baum sitzen sehen: Bekanntschaft mit einer reichen und klugen Frau machen; - selbst auf dem Arm tragen: Ehrung in naher Zukunft; - fliegen sehen: du wirst betrogen. (europ.) : - du bist von Feinden umgeben, die neidisch gesinnt sind; - sehen: man wird Jagdglück halten; - Einer jungen Frau droht die Verleumdung durch eine Rivalin. (Siehe auch "Adler", "Tiere", "Rotschwanzbussard", "Vögel")

Falle
Allgemein: Trat man im Traum in eine Falle, sind die herzustellenden Bezüge grundsätzlich verschiedener Art. Zwar hat jemand die Falle angelegt, um einem zu fangen, aber zum Teil ist es die eigene Schuld, wenn man hineintrat. Der Traum ist als Kritik an das Verhalten in letzter Zeit zu verstehen. Falle weist auch darauf hin, daß man sich vom äußeren Schein blenden läßt, von falschen Hoffnungen, Idealen und Erwartungen geleitet wird, dadurch aber Schaden nimmt. Fängt man andere in einer Falle, möchte man mit List ein Ziel erreichen; gerät man selbst hinein, könnte man im Wachleben in eine ausweglos erscheinende Situation kommen. Psychologisch: Naheliegendes Symbol für Gefahr, Unfreiheit und diverse Abhängigkeiten. - Gerät der Träumende in seinem Traum in Gefangenschaft, so bringt dies zum Ausdruck, daß es dem Träumenden nicht gelingt, aus alten Verhaltens- und Denkmustern auszubrechen. Er benötigt Hilfe von außen. - Im Traum in eine Falle zu geraten, macht deutlich, daß sich der Träumende in die Enge getrieben fühlt. - Wenn der Träumende in der Fall sitzt, bedeutet dies, daß er durch eigenes Verschulden in eine schwierige Situation geraten ist, aus der so leicht kein Ausweg zu finden ist. Er war zu unvorsichtig oder gutgläubig. Oft kommt es dann zu Schuldgefühlen, wenn er erkennt, daß er in einer bestimmten Situation falsch gehandelt hat. - Einen anderen Menschen oder ein Tier bewußt gefangenzuhalten, drückt den Versuch des Träumenden aus, etwas festzuhalten und zu bewahren. - Ein gefangener Schmetterling repräsentiert die Einkerkerung des eigenen Ich. Spirituell: Auf dieser Ebene steht die Falle für spirituelle Zurückhaltung. Möglicherweise fühlt sich der Träumende in seinem Körper gefangen wie in einer Falle. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: Sicherheit in deinem Auftreten; - über eine stolpern ohne hineinzugeraten: man sollte den eingeschlagenen Weg noch einmal überdenken, da ein Unfall drohen kann, dem man nur durch größte Vorsicht entgehen kann; - stellen: etwas Gesuchtes erlangen; - sich in einer sehen: man ist Opfer seiner eigenen Gutgläubigkeit, Unbeherrschtheit oder Leichtsinns geworden; auch: man hat den richtigen Beruf oder den richtigen Lebenspartner gewählt; - etwas Gefangenes in einer finden: man darf sich auf die Erfüllung eines Herzenswunsches freuen. (europ.) : - fast immer Warntraum, der zu beachten ist; - sehen: Zeichen dafür, daß man in Sicherheit ist, aber Vorsicht, ein negativer Mensch stellt einem eine Falle, die man noch rechtzeitig bemerken wird und die Intrige vereiteln kann; - eine stellen: zur Durchsetzung seiner Pläne Intrigen einsetzen; - stellen sehen: warnt vor Nachstellungen, denen man ausgesetzt ist; Schaden; - in eine geraten: man wird sich in einem Menschen verlieben, der es nicht verdient; auch: man wird überlistet; - jemanden darin fangen: etwas, das man schon lange erwartet hat, wird sich bald erfüllen; - Wild darin fangen: im Beruf erfolgreich sein; - eine leere Wildfalle sehen: es wird bald ein Unglück geschehen; - eine alte oder kaputte Falle: prophezeit Fehlschläge im geschäftlichen Bereich. (ind. ) : - sehen: du wirst einen Schaden erleiden; - stellen: sei froh, daß du mit dem Schock davongekommen bist. (Siehe auch "Fessel", "Gefängnis", "Tier")

Falleisen

fallen
Assoziation: - Versagensangst; Machtverlust; Kontrollverlust. Fragestellung: - Wo in meinem Leben habe ich das Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben? Wo möchte ich landen? Allgemein: Fällt der Träumende in seinem Traum, so besagt dies, daß er auf dem Boden der Tatsachen bleiben und in einer ihm bekannten Situation vorsichtig sein muß. Er könnte sich verletzen, weil er zu umständlich ist. Fall (Fallen) entsteht manchmal körperbedingt, wenn zum Beispiel der Blutdruck im Schlaf stärker absinkt und das Gehirn mangeldurchblutet wird; dadurch kann man sogar erwachen. Kommt das häufiger vor, kann sich eine gründliche Herz Kreislauf-Untersuchung empfehlen. Oft symbolisieren Fallträume Gefahren auf dem weiteren Lebensweg; sie erklären sich zum Teil daraus, daß man das Vertrauen in sich selbst verloren hat oder feste Pläne, Meinungen und Überzeugungen aufgeben muß. Je nach den Begleitumständen im Traum sind oft folgende Deutungen möglich: - Stolpern, aber nicht fallen verspricht, daß man an einem Hindernis zwar strauchelt, es aber doch glücklich überwindet. - In einen Graben fallen warnt vor Verlust des Ansehens, den man selbst verschuldet. - Über einen Stein oder anderen Gegenstand fallen kündigt an, daß man auf eine für das weitere Leben wichtige Einsicht stoßen wird. - Beim Fallen selbst verletzt werden warnt vor bösen Absichten, die entlarvt werden und einem nur schaden können. - Aus großer Höhe fallen steht oft für ein plötzliches Unglück, bei dem man Verluste hinnehmen muß; man kann aber auch "aus allen Wolken fallen", also überrascht oder enttäuscht werden. - Andere fallen sehen kann auf Feinde und Neider hinweisen, mit denen man aber fertig wird. Psychologisch: Wenn der Träumende vergißt, wer er ist und woher er kommt, wenn er also, in anderen Worten, den Bezug auf sich selbst verliert, dann drückt sich dies in solchen typischen Träumen vom Fallen aus. Stolpern, Ausrutschen oder Hinfallen haben im Traum eine andere Bedeutung als das Fallen. Sie bedeuten, daß der Träumende vorübergehende Probleme hat. Wer in bodenlose Tiefe fällt, hat in seinen Milieu Anpassungsängste, im Traum aber kann er sich gehenlassen und braucht nicht aus lauter Rücksicht auf die anderen an sich zu halten. Er sollte sich dann ernsthaft mit seiner Person auseinandersetzen, vielleicht auch zuversichtlicher und verantwortungsbewußter sein. Das Traumbild des Fallens signalisiert im allgemeinen Lebensangst, Selbstzweifel und Unsicherheit, kann aber auch einen Verlust an Ansehen und Macht darstellen. Das Fallen im Traum kann auch als Warnung vor Leichtsinn und Oberflächlichkeit verstanden werden. Manchmal ist auch der Hochmut gemeint, der vor dem Fall kommt. Geht während des Falls ein Fallschirm auf, nimmt es der Situation des Fallens die lebensbedrohende Bedeutung und weist auf den Wunsch hin, die Angst vor dem Fallen zu überwinden. Nicht selten wird auch eine Kombination von Fallen und Fliegen geträumt. Fallträume haben nach Freud meist sexuelle Bedeutung (er dachte wohl an die "gefallenen" Mädchen). Sie weisen auf innere Hemmungen hin, auf Kontaktschwierigkeiten in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Spirituell: In einem solchen Traum wird spirituelle Angst dargestellt. Der grauenhafte Sturz in die Tiefe ist aber sehr oft gleichzeitig mit einem undefinierbaren Gefühl der Erleichterung verbunden. Volkstümlich: (arab. ) : - von einem Baum: deine Ehre wird gekränkt werden; - von einer Höhe: spanne deine Erwartungen nicht zu hoch; - in eine schwarze Tiefe; man will dich ins Verderben stürzen; - über einen Gegenstand und sich dabei verletzen: Anfechtungen gefährlicher Art; - auf ebener Erde: du kommst durch Unachtsamkeit zu Nachteil; - von einer Stiege: Verlust an Vermögen; - ins Wasser: meist Krankheit, die um so lebensgefährlicher wird, wenn man darin fortgerissen wird und untergeht; - in einen sumpfigen Graben: du wirst beschimpft werden; - in einen Graben: du kommst in bösen Ruf; - jemanden anderen sehen: so beziehen sich die Bedeutungen auf denjenigen der fällt; - andere fallen sehen: du ziehst Vorteil aus dem Nachteil anderer; - in einen endlosen Abgrund fallen: nach Bewältigung etlicher Schwierigkeiten sein Ziel erreichen. (europ.) : - aus großer Höhe: bedeutet Verlust an Ehre und Vermögen; - selbst: bedeutet Gefahr; man stolpert in eine unangenehme Geschichte hinein; - fallen und dabei sehr erschrecken: heftige Kämpfe durchstehen und schließlich zu Ehre und Reichtum gelangen; - fallen und sich dabei verletzen: es stehen Not und Verlust von Freunden bevor; - in die Tiefe: bedeutet, daß man mit Energie etwas erreichen kann; - ins Wasser: zeigt eine Gefahr an; - in einen Graben: man wird in schlechten Ruf kommen; - über einen Gegenstand: man wird über etwas Aufschluß erhalten; - stolpern, ohne hinzufallen: man wird vor einem Unglück bewahrt werden; - auf bloßer Erde: verkündet Unannehmlichkeiten; - andere sehen: man wird Feinde entlarven können. (ind. ) : - jemanden sehen: nimm dir ein Beispiel an deinen Mitmenschen; - auf ebener Erde: deine Wünsche werden sich erfüllen; - in einen Graben: man wird über dich Böses sprechen; - und sich anklammern können: gute Zeiten; - und Schaden erleiden: du hast böse Gedanken in dir; - von einer Höhe herab: du wirst Unglück im Spiel haben. (Sieh auch "Absturz", "Fliegen", "Flugzeug")

Fallgrube

Fallschirm
Assoziation: - Rettung; Ausgeliefertsein. Fragestellung: - Wovor bin ich auf der Flucht? Wo möchte ich landen? Allgemein: Der Traum vom Fallschirm kann ein Hinweis sein, daß sich der Träumende in allen Lebenslagen beschützt fühlt. Er kann auch darauf hinweisen, daß er sich seinen Ängsten stellt und trotzdem, oder gerade deshalb erfolgreich ist. Fallschirm bremst den Fall, man wird also nicht zu Schaden kommen, auch wenn es im Leben einmal abwärts geht. Außerdem kann er anzeigen, daß man Ängste überwinden wird, die bisher die persönliche Weiterentwicklung behinderten. Vielleicht ermahnt das Symbol aber auch, sich nicht unnötig einer Gefahr auszusetzen. Wenn sich der Fallschirm öffnet; übersetzt: Man wird von Guten Gefühlen getragen und kann sich des Lebens freuen. Bleibt der Fallschirm geschlossen, wenn man damit abgesprungen ist, sollte man in nächster Zeit nichts Neues beginnen, weil der Erfolg kaum gesichert ist. Psychologisch: Der Traum vom Fallschirm symbolisiert kontrolliertes Fallen "sanft sich fallen zu lassen" - mit einem Sprung ins Ungewisse nicht gleich "Kopf und Kragen zu riskieren" was eventuell auch für ein Gefühl, eine Beziehung gültig sein könnte. Zugleich hat der Träumende die Gelegenheit, sich einen umfassenden Überblick über seine Lebenslage zu machen und die notwendigen Schlüsse daraus zu ziehen. Darüber hinaus kann der Traum für Freiheit und Abenteuerlust stehen. Aus einem Flugzeug abzuspringen mit einem Fallschirm, der sich aber nicht öffnen läßt sinnbolisiert einen Alptraum der anzeigt, daß man in einer speziellen Problematik am Ende seiner Möglichkeiten ist und sich nur mehr (vergeblich?) auf "Hilfe von außen" verlassen möchte. Spirituell: Dieses Traumbild steht für geistige Freiheit und Ungebundenheit. Der Träumende hat die Fähigkeit, sich über das Oberflächliche hinauszuerheben. Volkstümlich: (arab. ) : - phantastische Pläne lassen sich verwirklichen, da der freie Fall in die Tiefe seinen Sch recken verliert. (europ.) : - sehen: man wird sich ohne Grund einer Gefahr aussetzen; meiden Sie alles Extreme; - benutzen: ein geplagtes Unternehmen wird nur gelingen, wenn es in der nächsten Glücksepoche ausgeführt wird; - mit einem abspringen: weist auf eine große private Veränderung hin; man wird bald eine ungewollte Beziehung beenden; - wenn er sich nicht öffnet: bedeutet großen seelischen Schmerz und tiefe Trauer; - viele Fallschirmspringer sehen: kündet große Massenbewegungen im Lande an; - ein zu Boden schwebender: verkörpert den Wunsch, sich aus einer privaten oder beruflichen Situation zu befreien. (ind. ) : - achte auf deine Gesundheit. (Siehe auch "Absturz", "Fallen", "Fliegen")

Fallstricke

Fallsucht

Falschgeld
Falschgeld kann auf einen Betrug oder eine Enttäuschung hinweisen; entweder wird man selbst das Opfer, oder man will selbst anderen etwas Übles zufügen. Psychologisch: Dieses Sinnbild für Falschheit und Verstellung kann ein Hinweis darauf sein, daß man sich aus Berechnung völlig anders gibt, als man eigentlich ist. Man ist der sprichwörtliche "falsche Fünfziger". Falschgeldträume mahnen zur Kurskorrektur in Sachen Verhalten & Lebensstil. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: man hat eine Sachlage im voraus völlig richtig beurteilt und kann nun daraus seinen nutzen ziehen. - erhalten: du wirst arg enttäuscht; - ausgeben: du trägst dich mit bösen Gedanken, und solltest dazu auch deine Pläne noch einmal überdenken. (europ.) : - sehen: Falschgeld, -gold, - ware: man wird enttäuscht werden; auch: mit einer ruppigen und unwürdigen Person Streit haben; - damit umgehen: von jemanden um Hilfe ersucht werden, der sich dann als guter Freund erweisen wird.

Falschspieler

Falte / falten
Psychologisch: Es ist nicht alles so schön glatt, wie Sie es gerne hätten! Die Frage stellt sich: Was haben Sie denn "auszubügeln"? Volkstümlich: (europ.) : - ist ein gutes Zeichen für Liebesaffären, wenn man beim Falten von Kleidung oder Wäsche Vorsicht walten läßt.

Falter

Familie
Assoziation: - Verwandte; Gruppe. Fragestellung: - Womit bin ich bereit, in Beziehung zu treten? Wo fühle ich mich zugehörig? Allgemein: Mit der Familie hän gt die erste Vorstellung von grundlegender Sicherheit zusammen, die ein Kind entwickelt. Oft wird dieses Bild verzerrt durch Umstände, auf die das Kind keinen Einfluß hat. Durch Träume versucht der Mensch, dieses Bild wieder zu entzerren oder auch die Verzerrung zu bestätigen. Vielleicht handelt ein Traum von einem Streit mit einem Familienmitglied. Doch die Deutung dieses Traumes hängt sowohl von der Traumsituation als auch von der tatsächlichen Beziehung des Träumenden zu dieser Person ab. Alle zukünftigen Beziehungen werden von jenen beeinflußt, die der Mensch zuerst zu den Mitgliedern seiner Familie aufgebaut hat. Familie steht für häusliches Glück, eine erfüllte, friedliche Ehe oder Partnerbeziehung; entweder wünscht man sich das und sollte sich dann mehr darum bemühen, oder man erkennt darin, daß man mit seinen familiären Verhältnissen zufrieden und glücklich sein kann. Träume von der eigenen Familie können meist günstig ausgelegt werden, es sei denn, man hat sich im Traum mit ihr überworfen. Angehörige stehen im Traum oft auch für gut- oder schlechtgesinnte Menschen im Privatleben. Psychologisch: Der Kampf um die Individualität eines Menschen sollte im geschützten Bereich der Familie stattfinden. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. In Träumen "manipuliert man das Bild der mitspielenden Familienmitglieder, um die eigenen Schwierigkeiten durcharbeiten zu können, ohne dabei jemanden zu schaden. (Es ist übrigens bemerkenswert, daß es tiefgreifende Auswirkungen auf die Interaktionen und unbewußten Übereinkünfte zwischen anderen Familienmitgliedern haben kann, wenn ein Mitglied dieser Familie sich um die Deutung seiner Träume bemüht.) Nahezu sämtliche Probleme, mit denen ein Mensch im Laufe seines Lebens konfrontiert werden kann, spiegeln sich in irgendeiner Form auch in der Familienkonstellation wider. In Zeiten großer Belastungen kommen daher oft Träume von früheren Problemen und Schwierigkeiten innerhalb der Familie vor. Da familiäre Beziehungen so wichtig sind, können Träume, in denen Familienmitglieder vorkommen, eine besondere Bedeutung haben. Typische Traumthemen können die folgenden sein: Die Mutter eines Mannes verwandelt sich im Traum in eine andere Frau: Die erste enge Beziehung zu einer Frau im Leben eines Mannes ist die zu seiner Mutter. Abhängig von den Traumumständen, kann eine solche Verwandlung positiv oder negativ sein. Für den Träumenden ist es ein Zeichen seines Wachstums, wenn es ihm im Traum gelingt, seine Mutter loszulassen. In diesem Fall legt die Verwandlung nahe, daß sich seine Wahrnehmung von Frauen verändert (siehe "Anima" unter "Archetypen"). Der Vater, Bruder oder Geliebter einer Frau verwandelt sich in eine andere Person: Die erste Beziehung einer Frau zu einem Mann ist normalerweise die Beziehung zu ihrem Vater. Wenn sie sich entwickeln und erfüllte Liebesbeziehungen zu Männern aufbauen will, muß sie lernen, aus der Beziehung zu ihrem Vater herauszutreten und mit ihrem Animus umzugehen (siehe "Animus" unter "Archetypen"). Der Bruder eines Mannes oder die Schwester einer Frau: Sie stellen im Traum häufig den Schatten dar. Häufig ist es leichter, die eigenen negativen Seiten zu akzeptieren, wenn man sie auf die Mitglieder der Familie projiziert. Wenn man sich nicht um die Auflösung dieser Projektionen kümmert, kann dies später zu Schwierigkeiten in der Partnerschaft und in der eigenen Familie führen. Oft zeigt sich ein Weg zur Auflösung solcher Projektionen in Träumen. Das Aggressionsmuster zwischen Familienmitgliedern ist in allen Familien recht ähnlich, dennoch ist es leichter, es im Traum durchzuarbeiten als im wirklichen Leben. Träume über die Familie sind deshalb so häufig, weil die meisten Konflikte zuerst im familiären Umfeld erlebt werden. Auf diese Weise entsteht eine Art Beziehungsschablone, die immer so bleiben wird, wenn man sich nicht bewußt um Veränderung bemüht. Im Traum kann es unter anderem zu den folgenden Traumsituationen oder -konstellationen kommen: Eine Traumfigur setzt sich aus mehreren Familienmitglieder zusammen (etwa der Kopf der Mutter auf dem Körper des Vaters): Dies kann ein Hinweis darauf sein, daß der Träumende sich nicht entscheiden kann, welcher Elternteil für ihn der bestimmende ist. Verletztes Familienmitglied: Ist im Traum ein Familienmitglied verletzt oder erscheint es in irgendeiner Weise verzerrt, dann kann dies ein Hinweis darauf sein, daß der Träumende sich vor ihm fürchtet oder Angst um dieses hat. Wiederkehrendes Familienmitglied (oder es bleibt jedesmal aus, wenn man es erwartet): Der Träumende muß sich um größeres Verständnis für diese Person oder aber für den eigenen Persönlichkeitsanteil, den sie repräsentieren kann, bemühen. Inzestuöse Beziehung: Ein solcher Traum kann ein Hinweis darauf sein, daß sich der Träumende nach einer Verschmelzung mit dem betreffenden Familienmitglied sehnt. Das für diese innige Beziehung typische Machtgefälle macht die noch unreife Sexualität des Träumenden deutlich. 453 Unterdrückung durch die Eltern: Eine solche Situation löst beim Träumenden Auflehnung aus. Dies verweist darauf, daß er sich von dem in der Kindheit erlernten Verhalten lösen muß, um sich als eigenständige Persönlichkeit zu entwickeln. Der Tod der Eltern oder eines Elternteils im Traum kann eine ähnliche Bedeutung haben. Unangemessenes Verhalten der Eltern oder eines Elternteils: Dies ist möglicherweise ein Hinweis für den Träumenden, daß er die kindliche Sichtweise, nach der die Eltern vollkommen sind, korrigieren und durch eine realistische ersetzen muß, die ihnen Fehler und Mängel zubilligt. Rivalität mit einem Elternteil: In der ersten Zeit nach der Geburt durchläuft ein Kind eine Phase der äußersten Selbstbezogenheit, die dann von einer einzigartigen Beziehung, normalerweise mit der Mutter, abgelöst wird. Erst später entwickelt das Kind Verlangen nach einer anderen Beziehung zu einer dritten Person. Durch diese neue Beziehung wird das Kind dazu veranlaßt, über seinen Wert als Person nachzudenken. Vermag es dies nicht erfolgreich zu Ende zu bringen, dann kann es im Traum als Konflikt mit einem Elternteil überdauern. Konflikt zwischen einem geliebten Menschen und einem Familienmitglied: Der Träumende hat noch keine völlige Klarheit über seine Unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse bezüglich jeder dieser beiden Personen gewonnen. Einen Menschen zu lieben, mit dem man nicht über die Familie verbunden ist, ist ein Zeichen der Reife. Ein Familienmitglied mischt sich im Traum ein: Dies kann darauf hinweisen, daß Familienloyalität in Widerspruch zum Alltagsleben des Träumenden geraten kann. Rivalität zwischen Geschwistern: Dies verweist auf Unsicherheitsgefühle und Zweifel; möglicherweise fühlt sich der Träumende von seiner Familie nicht genügend geliebt. Die Archetypen (siehe "Archetypen") schlüpfen mitunter in die Rolle einzelner Familienmitglieder und ihre Position innerhalb der Familie. Der Vater symbolisiert also beispielsweise das männliche Prinzip der Autorität, während die Mutter für nährende und schützende Weiblichkeit steht. Die folgenden Traumfiguren können eine Rolle spielen: Bruder: Ein Bruder kann geistige Verwandtschaft und Rivalität zugleich darstellen. Ein älterer Bruder symbolisiert im Traum eines Mannes möglicherweise Erfahrung und Autorität, ein jüngerer hingegen Verletzbarkeit und möglicherweise fehlende Reife. Im Traum einer Frau kann ein jüngerer Bruder Rivalitätsgefühle zum Ausdruck bringen , aber auch Verletzbarkeit. Ein älterer Bruder repräsentiert ihr extrovertiertes Selbst. Ehefrau/Lebenspartnerin: Die Qualität einer solchen Partnerschaft hängt stark davon ab, wie sich der Mann selbst wahrnimmt. Hatte er als Kind eine gute, ja sogar erfolgreiche Beziehung zu seiner Mutter, so wird er sich im Traum auch als guter Ehemann darstellen. Er erlebt den möglichen Verlust oder Tod seiner Partnerin auf dieselbe Weise wie den "Verlust" der Mutter. Ehemann/Lebenspartner: In der Beziehung zwischen Beziehungspartnern ist es von entscheidender Wichtigkeit, wie die Frau ihre Sexualität und die Intimität ihres Körpers empfindet und wie sie sich seelich-geistig fühlt. Ihre Selbstwahrnehmung ist geprägt durch die Verbindung mit ihrem Vater, und jede spätere Partnerschaft wird dadurch gefärbt sein. Bringt sie ihre Selbstzweifel und Ängste nicht auf gesunde Weise zum Ausdruck, dann kommen diese in Träumen als Verlust oder Tod ihres Partners an die Oberfläche, sie können aber auch auf die Männer anderer Frauen projiziert werden. Entfernte Familienmitglieder: (wie Cousin, Tanten, Onkel): Entferntere Familienmitglieder tauchen für gewöhnlich in Träumen entweder als sie selbst auf oder als Repräsentanten einzelner Persönlichkeitsmerkmale, welche der Träumende nicht zur Kenntnis nehmen will. Großeltern: Träume von ihnen können sich direkt auf sie beziehen, aber auch auf die Traditionen und Glaubenshaltungen, die sie an den Träumenden weitergegeben haben. Großeltern erfahren erst dann, ob sie ihre Söhne oder Töchter richtig großgezogen haben, wenn diese selbst eigene Kinder haben. Mutter: Die Beziehung eines Kindes zu seiner Mutter ist von zentraler Bedeutung für seine Entwicklung. Dies ist die erste Beziehung, die ein Kind entwickelt, und es sollte sie daher als nährend und führsorglich empfinden. Trifft dies nicht zu, können Ängste und Zweifel entstehen. Im Leben eines Mannes kann dies zur Folge haben, daß er immer wieder Abhängigkeitsbeziehungen mit älteren Frauen eingeht oder sein Bedürfnis nach einer Beziehung leugnet. Im Leben einer Frau färbt ihr Verhältnis zur Mutter ebenfalls alle übrigen Beziehungen. Sie fühlt sich vielleicht in die Rolle gedrängt, sich um den bedürftigen Mann zu kümmern, oder aber geht Beziehungen mit Männern und Frauen ein, in denen sie nicht auf ihre Kosten kommt. Es gibt viele Möglichkeiten, in Träumen die Beziehung mit der Mutter aufzuarbeiten, und derjenige, der sich mit der Deutung solcher Träume befaßt, kann hierdurch große Schritte in seiner Entwicklung machen. Schwester: Eine Schwester stellt im Traum gewöhnlich die emotionale Seite des Träumenden dar. Er ist dazu in der Lage, mit diesem Bestandteil seines Selbst Verbindung aufzunehmen, vorausgesetzt, er bringt Verständnis für die Persönlichkeit der Schwester auf. Eine ältere Schwester im Traum eines Mannes kann schikanierendes Verhalten, aber auch Fürsorge zum Ausdruck bringen. Handelt es sich um eine jüngere Schwester, dann verkörpert sie seine verletzbare Seite. Eine jüngere Schwester im Traum einer Frau steht für Rivalität und eine ältere für Fähigkeit. Sohn: Ein Sohn kann im Traum den Wunsch des Träumenden nach Selbstausdruck und Extraversion darstellen. Oder aber er symbolisiert elterliche Verantwortung. Im Traum einer Mutter kann ein Sohn deren Ehrgeiz, Hoffnung und Potential repräsentieren. Im Traum eines Vaters kann er unerfüllte Hoffnungen zum Ausdruck bringen. Tochter: Im Traum einer Frau verweist die Beziehung zur Tochter normalerweise auf eine gegenseitige Unterstützung, obwohl möglicherweise auch Rivalität und Eifersucht eine Rolle spielen. Im Traum eines Mannes kann die Tochter Ängste und Zweifel symbolisieren, die beim Umgang mit der eigenen Verletzbarkeit auftauchen können. Vater: Ist die Beziehung zum Vater gesund, dann drückt sich dies durch ein positives Vaterbild auch im Traum aus. Der Vater repräsentiert Autorität und die konventionellen Formen von Recht und Ordnung. Im Leben eines Mannes übernimmt der Vater die gleichgeschlechtliche Vorbildrolle (oder auch nicht). Im Leben einer Frau stellt der Vater die Schablone dar, anhand derer sie alle zukünftigen Beziehungspartner bewertet. Reifere Beziehungen sind jedoch nur möglich, wenn sie sich beispielsweise mit Unterstützung der Traumarbeit, von ihrem Vater löst. Spirituell: Auf dieser Ebene steht die Familie für das spirituelle Dreieck oder aber allgemein für eine spirituelle Gruppe, in der sich der Träumende geborgen fühlt. Volkstümlich: (arab. ) : - bekommen: neue Unternehmungen und Pläne; - die eigene sehen: ein wichtiges Familienereignis; - mit ihnen geschäftliche Vereinbarungen treffen: Vorsicht, man könnte Opfer seiner Gutgläubigkeit werden; - die heilige Familie: Seelenruhe, Zufriedenheit. (europ.) : - von seiner Familie umgeben sein: kündigt Glück und Zufriedenheit an; unter besonderen Umständen kann man auch auf einen Unglücksfall schließen; - glücklich sehen: bedeutet Glück; - Krankheit und Streit sehen: verheißt Unglück und Enttäuschung; - Familienzuwachs bekommen: einige Pläne scheitern, während andere gelingen; - Verlust eines Kindes: Pläne werden vereitelt werden; man bleibt frustriert zurück; - Verlust von Angehörigen oder Freunden: gut vorbereitete Pläne werden scheitern; man hat schlechte Zukunftsaussichten. (ind. ) : - der Friede kehrt in dein Haus ein. (Siehe auch "Familie")

Familienmitglieder

Familienrat

Familientreffen
Psychologisch: Ein Traum von einem Familientreffen hat wohl nostalgische Bezüge, d.h., man ist kürzlich mit der Vergangenheit konfrontiert worden oder mit ihr beschäftigt gewesen, oder vielleicht erkennt man einen Nutzen für den Augenblick aus vergangenen Erfahrungen. Womöglich aber auch ist man zu sehr auf die Vergangenheit fixiert, statt den Blick auf Gegenwart und Zukunft zu richten. (Siehe auch "Familie")

Fanatiker

Fandango

Fanfare

Fangball

Fangeisen

fangen
Psychologisch: Was man fängt, hat man in der Hand; zusätzliche Symbole sagen etwas darüber aus, wen oder was man im Wachleben fest in der Hand hat. Läßt man sich fangen, kann das ebenso die Hörigkeit in einem Liebesverhältnis umschreiben wie das Gefangensein in einer Idee oder einem Gefühl, das auf unsere Begeisterungsfähigkeit hinweist. Volkstümlich: (arab. ) : - Gewinn. (europ.) : - bedeutet im allgemeinen etwas Gutes; - Fische: verheißt reichen Verdienst; - sonstige Tiere: zerschlägt alle Anschläge. (Siehe auch "Dieb", "Gefängnis" und einzelne Tierarten)

Farben

Farbstoff

Farbtafel

Farm (Bauernhof)

Farn / Farnkraut

Fasan

Fasanerie

Fasching

Fassade

Fassadenkletterer

fassen

Fasten

Fata Morgana

fauchen

Faulheit / faul sein

Faun

Faust

Faustkampf

Faustpfand

Faustrecht

Faustschlag

Februar

Fechtboden

Fechtbruder (Bettler)

Fechtdegen

fechten

Feder

Federfuchser

Federgewicht

Federkiel

Federkleid

Federmesser

Federvieh

Feen

Fegefeuer

fegen

Fehde

Fehlbitte

Fehler

Fehlgeburt

Fehlschlag

Feier

Feierabend

Feiertag

Feigen

Feigenbaum

Feigenblatt

Feigheit

Feile / feilen

Feilhalten

feilschen

fein sein

Feinde

Feindesland

Feindseligkeit

Feingold

Feinschmecker

feist sein

Feitel (Klapp-
Taschenmesser)

feixen

Feld

Feldaltar

Feldarbeit

Felddieb

Feldgeschrei

Feldherr

Feldlazarett

Feldmohn

Feldquartier

Feldstecher

Feldwache

Feldwebel

Feldweg

Feldzug

Felge (Rad)

Fell

Fellatio

Felleisen (Reisesack)

Felsen

Felsenkluft

Felsentaube

Felsenwand

Fenster

Fensterkissen / Fensterpolster

fensterln

Fensterrahmen

Fensterreihe

Fensterscheibe

Ferkel

Fernbedienung

fernbleiben

Fernblick / Ferne

Fernglas / Fernrohr

Fernschreiber

Fernsehen / TV

Fernsehquiz

Fernsprecher

Ferse

Fertigstellung

Fesselballon

Fesseln

Fest

Festbankett / Festessen / Festmahl

Festbekleidung

festbinden

Festgesang

festhalten

Festkleid

Festland

Festnahme

Festplatz

Festspiel

Festung

Festzug

Fetisch

Fetischismus

Fett

Fettleibigkeit

Fetzen

Feuchtigkeit

Feuer

Feuerbestattung

Feuereimer

Feuergewehr

Feuerglocke

Feuerhacken

Feuerlilie

Feuermelder

Feueropal

Feuersbrunst

Feuerspritze

Feuertreppe

Feuerversicherung

Feuerwehr

Feuerwehrauto

Feuerwehrmann

Feuerwerk

Feuerzange

Feuerzauber

Feuerzeichen

Feuerzeug

Feuilleton

Fiaker

Fibel

Fichte

Fidibus

Fieber

Fieberthermometer

Fiedel

Fiedelbogen

Fiesta

Filigranarbeit

Film

Filmatelier

Filmen

Filmschauspieler

Filz (-schuhe)

Finanzamt

Finanzbeamter

Findelhaus

Findelkind

finden

Findling (Felsbrocken aus der Eiszeit)

Finger

Fingerhut (Blume)

Fingerring

Fink

Finsternis

Firmament

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fischen

Fischer

Fischerei

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Flamingo

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Fliege
Fliegen (Tiere) Medizinrad: Schlüsselworte: Gewöhnlich,- hartnäckig,- lästig,- zäh. Beschreibung: Fliegen sind eine große Gruppe von Insekten mit nur einem Paar durchsichtiger Flügel. Wie Moskitos haben sie eine sehr nachteilige Beziehung zum Menschen und scheinen manchmal für ihn als eine der fortwährenden ägyptischen Plagen gedacht. Fliegen können einen aus der Ruhe bringen, krank machen und furchtbar lästig sein. Manche von ihnen beißen, versuchen menschliches Fleisch zu essen, wie sie auch über alles andere, was sie finden können, herfallen. Fliegen haben große Augen, die es ihnen ermöglichen, alles rings um sie her wahrzunehmen. Wie Moskitos gelingt es Fliegen sehr gut, deine Aufmerksamkeit zu erlangen und so auf die Natur zu richten. Allgemeine Bedeutung: Ein Blick auf den hartnäckigen, zähen Teil von dir,- Verstehen eines lästigen Aspekts deiner Natur. Assoziation: Sich durch die Lüfte bewegen,- schnell,- stürmisch,- von etwas fortlaufen,- die Fliege, die man um den Hals trägt,- Forellenköder beim Angeln. Transzendente Bedeutung: Ein Versuch eines Teils von dir, dich als Ganzes wieder mit der Natur, der Erde und mit dem, was natürlich ist, zu verbinden. Psychologisch: Fliegen werden in der Regel als häßlich und lästig abgewertet,- daß sie ebenso wie die Ameisen eine wichtige Rolle im Verwesungsprozeß spielen, wird gerne übersehen. Fliegen in einem Traum verlangen vom Träumenden, daß er sich mit bestimmten Aspekten in seinem Leben auseinandersetzen muß, die er für ausschließlich negativ hält, die aber jedoch auch eine positive Seite haben. Da sich nur einzelne Insekten ziellos bewegen, ein Insektenschwarm jedoch nicht, deutet ein Fliegenschwarm im Traum an, daß der Träumende effektiver und wirkungsvoller sein wird, wenn er sich in bestimmten Situationen einer Gruppe anschließt. Insekten aller Art lenken die Aufmerksamkeit des Träumenden in der Regel auf primäres instinktives Verhalten, welches überlebenswichtig ist. Was den Träumenden bedroht, bedroht ihn auf einer grundlegenden Ebene. Fliege taucht oft bei gereizten, nervösen und launischen Menschen auf, die sich dann bemühen sollten, ihre Nerven zu stabilisieren. Weitere Deutungen sind vor allem aus den folgenden Begleitumständen im Traum möglich: Fliegen umschreiben aber auch lästige Menschen oder Dinge, die wir lieber vergessen möchten. Fliegen fangen kann darauf hinweisen, daß man sich auf ein nutzloses Unterfangen eingelassen hat und dadurch Schaden nehmen wird. Fliegenfänger verspricht entweder, daß man ohne eigene Anstrengungen einen Erfolg erzielen wird, oder warnt vor zu viel Leichtgläubigkeit, mit der man anderen auf den Leim zu gehen droht. Viele Fliegen in einem Zimmer können auf familiäre Probleme und Streitigkeiten hinweisen. Fliege in einem Getränk deutet man traditionell als Warnung vor Streit und Ärger. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene symbolisieren Fliegen im Traum Verschmutzung und warnen vor Krankheit. Volkstümlich: (arab. ) : Fliegen und Mücken bedeuten eine Nachricht von Feinden und Krankheit,- auch: man wird es mit unangenehmen Menschen zu tun haben,- Träumt der Kaiser, es schwirrten dort, wo er sich aufhält, Schwärme von Fliegen und Mücken heran, wird ihm eine böse Nachricht, die über sein Kriegsvolk eintrifft, Kummer, Sorgen und Bitterkeit bereiten,- dieselbe Deutung trifft für die Feldherren zu. Träumt dies ein Armer oder gemeiner Mann, werden ihm Trübsal, Krankheit und ein bitteres Ende bevorstehen. Dünkt es einen, als drängen Fliegen oder Mücken haufenweise in seinen Mund oder in seine Nasenlöcher ein, wird er mit Pein und Schmerzen den Untergang von Feinden erleben. Dringen Fliegen oder Mücken in großer Menge in eine Gegend ein, hat man dort den Einfall von Feinden und die Peinigung der Einwohner zu gewärtigen. sehen: gehe deinen Feinden aus dem Weg,- viele auf einem Haufen sehen: ein großer Verdruß steht dir bevor,- am Fenster sehen: du mußt mit einer kalten Zeit rechnen,- auf Speisen sehen: einige deiner Freunde sind Schmarotzer und nutzen dich aus,- von vielen umschwärmt werden: kündet Ärger und Unannehmlichkeiten an, die durch Klatschereien entstehen,- fangen: bleibe auf dem rechten Pfad, damit du nicht zu Schaden kommst,- auch: du bist entschlossen, doch mußt du dich bald entscheiden,- sich fangen sehen: man sollte sich von seinem Beruf oder seiner Umwelt nicht nervös machen lassen,- davon gestochen werden: sei vor Betrügern auf der Hut,- totschlagen: du weißt deinen Feinden zu begegnen,- unangenehme Menschen kannst du von dir abhalten,- auch: Zeichen für den Versuch, Widrigkeiten aus dem Wege zu räumen, jedoch ohne Erfolg! (pers. ) : Die Fliege warnt den Betreffenden vor der Annahme, sein Verhalten sei für andere nicht durchschaubar. Die Menschen seiner Umgebung können zwar nicht durch die Maske blicken, aber sie sehen die Maske selbst. Der Träumende sollte sehr darauf achten, was er sagt und wie er handelt, weil sein Ruf auf dem Spiel steht: Mehrere Personen zweifeln bereits an seiner Integrität. (europ.) : meist auf Nervenreizungen zurückzuführen,- kann auch Ausdruck unangenehmer Launen sein,- auch: von einer ansteckenden Krankheit bedroht oder von Feinden umzingelt sein,- sehen: man wird betrübt und beleidigt werden,- ein nahestehender Mensch nutzt seit einiger Zeit Ihre Gutmütigkeit aus, man finde heraus, wer es ist und führe ein Gespräch, das klare Verhältnisse schafft,- viele umherfliegen sehen: bedeutet, daß du heftige Feinde hast, die versuchen dich zu verleumden und zu betrügen,- fangen und töten: zeigt an, daß man über Feindschaft und Widerwärtigkeiten Sieger bleiben wird,- man wird einen Widersacher beseitigen,- in den Mund bekommen: man wird mit einem frechen Menschen zu tun bekommen,- auf einem Fliegenfänger kleben sehen: verspricht viel Erfolg ohne große Mühe,- Einer jungen Frau sagt dieses Symbol Unglück voraus. Kann sie die Fliegen töten oder vertreiben, wird sie die Liebe ihres Auserwählten zurückgewinnen. (ind. ) : fangen wollen: du wirst durch eigene Schuld in Not geraten,- im Zimmer: Untergebenen wird das Glück zur Seite stehen,- in einer Speise oder einem Getränk sehen: Gefahr und Schrecken,- von ihnen belästigt werden: Feindschaft,- töten: du wirst Unannehmlichkeiten aus dem Wege gehen,- viele Fliegen sehen: Mißstimmung,- du hast Feinde. (Was auch oft gesucht wird: 'Insekten')

Fliegen
Assoziation: - der weitverbreitete, ekstatischste Traum,- die optimale Mischung von Kontrolle und Freiheit. Fragestellung: - Wo in meinem Leben spüre ich dieses Glücksgefühl? Medizinrad: Schlüsselworte: Schnell,- zielgerichtet,- transzendent,- spirituell,- ätherisch,- Formlosigkeit. Beschreibung: Zu fliegen heißt, in relativ kurzer Zeit von einem Ort zum anderen zu gelangen. Im Traum kann dies in deinem eigenen Körper geschehen oder aber als sich schnell bewegende Energie. Bei Träumen, in denen du dich selbst als Vogel erlebst oder einen Vogel im Flug begleitest, ist es wichtig, sich seine äußerlichen Merkmale bewußtzumachen und dann die entsprechende Vogelart in Nachschlagewerken herauszufinden oder aber, zum besseren Verständnis des Traums, die Eigenschaften des Tiers zu erarbeiten. Allgemeine Bedeutung: Tatsächlich eine Erfahrung außerhalb des Körpers machen. Assoziation: siehe Fliegen (Tiere),- Vögel. Transzendente Bedeutung: In deinem ätherischen oder spirituellen Körper auf die Reise gehen,- ein angenehmer Traum, in dem du dich frei und grenzenlos fühlst. Huichol-Lehre: An Geistorte reisen. Psychologisch: Freud deutete derartige Traumbilder als erotische Wunschvorstellungen. In einer umfassenderen Sichtweise stehen sie für Ungehemmtheit und die Befreiung von möglicherweise selbstgeschaffenen Begrenzungen. Tatsächlich versetzt das Fliegen im Traum viele Menschen in eine Art Rauschzustand, der schon im Altertum als Liebesrausch interpretiert wurde und in fast allen mythologischen Vorstellungen zu finden ist. Diese Auslegung eines Flugtraums ist jedoch nebensächlich, da in der heutigen Zeit das Fliegen zu einer ganz alltäglichen Sache geworden ist,- dadurch hat sich auch die Traumaussage geändert. Fliegt der Träumende in seinem Traum nach oben, bedeutet dies, daß er sein Leben stärker nach spirituellen Gesichtspunkten ausrichten will,- fliegt er nach unten, zeigt dies, daß er sich seinem Unterbewußten zuwendet und sich um tieferes Verstehen bemüht. Flugträume sind sehr häufig und treten bei Männern häufiger auf als bei Frauen. Sie symbolisieren den Freiheitsdrang, der ja bei Männern stärker ausgebildet ist, als bei Frauen. Sie setzen im allgemeinen Warnzeichen, besonders wenn der Träumer selbst wie ein Vogel, also ohne Hilfsmittel, fliegt. Die moderne Traumforschung wertet das Fliegen als eine gefährliche Übersteigerung des Selbstbewußtseins. Im übrigen kann der Schluß gezogen werden, daß das Fliegen in großer Höhe schon das spätere Fallen einschließt,- übersetzt: Nur zu leicht kann jemand bei einem Höhenflug abstürzen und ins bodenlose Nichts fallen. Auf der anderen Seite kann die Seele des Flugträumers Flügel bekommen und von aller Erdenschwere losgelöst sein. Wer ohne Fluggerät fliegt und über der Traumlandschaft dahinschwebt, scheint im Wachleben mit seinem Gedanken weit weg zu sein und sich den Realitäten des Lebens gegenüber zu verschließen. Man möchte sich über die gegenwärtigen Verhältnisse erheben, vielleicht auch vor ihnen die Flucht ergreifen, ohne sich dafür anstrengen zu müssen. Stürzt man beim Fliegen ab, wird man mit einem Plan scheitern, weil die Ziele zu hochgesteckt sind. Die Ägypter glaubten, daß jemand, der im Traum fortfliege, den Ausweg aus einer verzwickten Lage finden werde. Spirituell: Auf dieser Ebene steht fliegen für spirituelle Freiheit. Artemidoros: Mit Flügeln zu fliegen, ist für alle ohne Ausnahme günstig. Sklaven werden nach diesem Traumerlebnis die Freiheit erlangen, weil alle fliegenden Vögel herrenlos sind und keinen Gebieter über sich haben. Arme werden viel Geld erwerben,- denn wie das Geld die Menschen emporträgt, so auch die Flügel die Vögel. Reichen und einflußreichen Männern verschafft es Staatsämter,- wie die Vögel über das am Boden kriechende Getier erhaben sind, so die Regierenden über die Bürger. Ohne Flügel und in großer Entfernung vom Erdboden zu fliegen bedeutet dem Träumenden Gefahr und Schrecken. (Nach Sueton (Caesar, Kap. 81,7) träumte dieser in der Nacht von seiner Ermordung, daß er bisweilen über den Wolken schwebe.) Das Herumfliegen um Ziegeldächer, Häuser und Kreuzwege prophezeit Verwirrungen und Beunruhigungen der Seele. Im Traum himmelwärts zu fliegen, zeigt Sklaven in jedem Fall an, daß sie in reichere Häuser überwechseln, häufig auch, daß sie an den kaiserlichen Hof kommen werden. Dagegen machte ich bei Freien häufig die Erfahrung, daß sie selbst gegen ihren Willen nach Italien reisen mußten,- denn wie der Himmel der Sitz der Götter ist, so ist Italien der Sitz der Kaiser. Menschen aber, die verborgen bleiben wollen und sich verstecken, entdeckt es,- denn alle Dinge am Himmel sind sichtbar und für jeden gut wahrzunehmen. Mit Vögeln zu fliegen bedeutet, man werde sich unter Menschen fremder Zunge (Sprache) unter Ausländern bewegen. Für Übeltäter ist es ein schlimmes Zeichen,- denn solche haben mit Strafe, häufig mit Kreuzigung zu rechnen. Fliegt man weder allzu entfernt vom Erdboden nach allzu nahe, sondern so, daß man gut wahrnehmen kann, was auf der Erde vor sich geht, kündigt es eine Reise und Ortsveränderungen an. Es kann nun der Träumende aus den Dingen, die er auf der Erde schaut, erschließen, was ihm alles auf der Reise widerfahren wird. So verheißen z.B. Ebenen, Kornfelder, Städte, Dörfer, Gehöfte und alles von Menschenhand Geschaffene, ferner schöne Flüsse, Seen, ein stilles Meer, Häfen, bei günstigem Wind dahinsegelnde Schiffe, all das im Traum geschaut, eine glückliche Reise. Dagegen kündigen Schluchten, Bergklüfte, Täler, Felsen, wilde Tiere, reißende Ströme, Berge und schroffe Abhänge lauter Widerwärtigkeiten auf der Reise an. Immer ist es ein gutes Zeichen, wenn man nach einem Flug wieder zur Erde gelangt und so erwacht, am allerbesten aber ist es, wenn man nach Belieben fliegt und nach Belieben damit aufhört,- es sagt große Leichtigkeit und glatte Abwicklung in den Geschäften voraus. Wird man beim Fliegen von einem wilden Tier, einem Menschen oder einem Dämon verfolgt, so ist das ein übles Zeichen,- es beschwört große Schrecken und Gefahren herauf,- denn im Traum war die Furcht so mächtig, daß man glaubte, die Erde biete nicht genügend Schutz für ein Entkommen, und man deswegen den Himmel zu erreichen suchte. Glück bringt es Sklaven, wenn er im Haus seines Herrn umherfliegt,- er wird viele im Haus überflügeln. Fliegt er außerhalb des Hauses, so wird er nach Tagen des Glücks als Toter das Haus verlassen, falls er durch den Hof ausflog,- falls durch den Toreingang, als Verkaufter, wenn durch ein Fenster, als Ausreißer. Rücklings fliegen ist für einen, der zur See fährt oder eine Seereise antreten will, kein übles Vorzeichen,- für gewöhnlich liegen ja die Leute an Bord auf dem Rücken, wenn sie nicht von einem Unwetter heimgesucht werden. Allen anderen zeigt es Untätigkeit an,- man sagt bekanntlich von untätigen Menschen, sie lägen auf dem Rücken. Kranke rafft es hinweg. Am allerschlimmsten und übelsten ist es,- fliegen zu wollen und es nicht können, oder wenn man schon fliegt, den Kopf gegen die Erde, die Füße gen Himmel gekehrt zu haben,- es prophezeit dem Träumenden viele böse Schicksalsschläge. Ein Kranker wird, in welcher Lage er auch fliegt, sterben,- denn man sagt, daß die Seelen, vom Körper getrennt, mit einer außergewöhnlichen Schnelligkeit und sozusagen wie Vögel in den Himmel emporsteigen. Dagegen werden Leute, die ein sitzendes Handwerk betreiben, ihre Beschäftigung aufgeben, so daß sie wegen des Fliegens leicht beweglich werden und nicht mehr auf ihren Stühlen bleiben. Gefesselte werden von Fesseln befreit,- denn ein Fliegender ist an Füßen und Händen frei. Viele erblindeten auch,- Blinde gleichen nämlich Fliegenden, weil sie immer fürchten zu fallen. Sitzt man beim Fliegen auf einem Schemel, auf einer Bank, auf einem Ruhebett oder auf einem ähnlichen Möbelstück, so wird man ein langes Siechtum durchmachen oder gelähmt werden, weil man nicht imstande ist, sich auf der Erde fortzubewegen. Hingegen ist das Traumerlebnis für einen, der auf Reisen gehen will, keineswegs ungünstig,- er wird mit seiner ganzen Familie und seinem Vermögen die Reise antreten oder auch zu Wagen fahren. Es träumte z.B. einer, er schwinge sich in die Lüfte und fliege aus freiem Entschluß zu einem vorgesteckten Punkt, den er unbedingt erreichen wollte. Dort angekommen, kam es ihm vor, als ob ihm Flügel gewachsen wären und er mit den Vögeln auf und davon fliege, und danach sei er wieder nach Hause zurückgekehrt. Es traf sich, daß er wegen des Fluges die Heimat verließ, und weil er das Ziel nicht mehr verfehlt hatte, seine Unternehmungen, die er mit großer Energie betrieben, erfolgreich abschloß. Nach Erwerb eines stattlichen Vermögens. Man nennt ja die Reichen die Beflügelten - und nach einem Aufenthalt in der Fremde - denn die Vögel sind von anderem Schlag als wir Menschen - ließ er sich wieder in der Heimat nieder. Es träumte jemand, der sich in Rom aufhielt, er fliege dicht an den Dächern vorbei um die Stadt herum, sei ganz stolz auf die Leichtigkeit des Fliegens und werde von allen, die ihn zuschauten, bewundert,- vor Anstrengung aber und infolge Herzbeschwerden höre er auf zu fliegen und versteckte sich vor Scham. Bewundert und im Ruf eines hervorragenden Weissagers lebte er als angesehene Persönlichkeit in der Stadt und erwarb nicht nur Anerkennung, sondern auch ein stattliches Vermögen. Doch hatte er weder an der Weissagekunst noch an seinen Einkünften rechte Freude,- denn seine Gattin ließ ihn schmählich in Stich, so daß er aus gekränktem Ehrgefühl die Stadt verließ. Es träumte einer, er wolle losfliegen, werde aber von einem Freund - dieser hieß Julius - daran gehindert, weil jenes ihn am rechten Fuß festhielt,- der Mann wollte von Rom wegziehen. Er hatte schon alle Reisevorbereitungen getroffen - es war gerade zu Beginn des Monats Juli , als ein unvorhergesehener Umstand ihn zwang, zu bleiben. Doch war es kein Aufenthalt auf Dauer, weil der, welcher ihn festhielt, sein Freund war. Volkstümlich: (arab. ) : Zu träumen, man fliege wie ein Vogel ohne Flügel in den Lüften hin und her, verheißt hohes Ansehen und Rang und Würde,- hat der Kaiser dieses Gesicht, wird er alle seine Ziele, die er sich im Krieg oder sonst gesteckt hat, erreichen. Träumt ihm, er fliege gen Himmel, wo die Sterne stehen, wird er die anderen Herrscher an Hoheit und Namen übertreffen,- hört er dort oben die Gestirne reden oder liest er dort Schriftzeichen und erinnert er sich an die Worte, halte er alles, was er vernommen oder gelesen hat, unumstößlich fest, auch wird er lange leben entsprechend der Höhe, die er erreichte,- spricht er von der Erde mit den Sternen oder liest er am Himmel Schriftzeichen, wird der Traum denselben Ausgang für ihn nehmen. Träumt der Kaiser, er steige gen Himmel und setze sich dort nieder, wird er ein größeres Land gewinnen, als er besitzt,- scheint es ihm, als habe er dort oben einen Palast, wird er das größere, fremde Land unterwerfen und in Besitz nehmen und dort seinen Wohnsitz nehmen,- strauchelt er beim Aufstieg und stürzt er hinunter, wird er seine Herrschaft verlieren und ums Leben kommen,- springt er von Ort zu Ort furchtlos und mit Vergnügen, wird er von Ort zu Ort mit Vergnügen reisen,- springt er voller Furcht, wird er einen gefahrvollen Feld- und Kriegszug unternehmen. Träumt dies ein einfacher Mann oder ein Armer, ist weniger bedrohlich und ungünstig als beschrieben. durch die Luft: Glück und hoffnungsvolle Zukunft,- auch: man sollte sein Herz von einem Arzt untersuchen lassen, denn dieses Gefühl ist oft ein Zeichen von Herzstörungen,- über eine Stiege schweben: du nimmst Hindernisse mit Leichtigkeit,- über Menschen: kümmere dich nicht um ärgerliche Reden deiner Mitmenschen, sondern rette dich zu schönen, dich ausfüllenden Dingen und Beschäftigungen,- sehr hoch über andere Menschen hinwegfliegen: man hat hochfliegende wirklichkeitsfremde Pläne,- nahe über dem Boden: man hat den Wunsch nach Lebenssicherheit,- über Länder und Meere hinweg: Sehnsucht nach unbeschränkter Freiheit,- mit Flügel: Glück in allen Lebenslagen,- man wird einem fernen Ziel bedeutend näher kommen, muß dazu jedoch seine ganzen Kräfte einsetzen,- im Flug die Flügel verlieren: Gefahr ist im Anzug,- Angst vor einer Blamage,- eine weite Strecke: du wirst angenehme Tage erleben,- gegen den Himmel (empor): bedeutet eine Reise, für Dienstboten Glück,- für Kranke den Tod,- dabei niederfallen: Unannehmlichkeiten erleben,- du hast es im Leben weit gebracht, doch hüte dich vor Neid und Mißgunst,- abstürzen: ein unglücklicher Zufall wird bei allen Schwierigkeiten weiterhelfen,- jemand will dich im Beruf schädigen,- wollen und nicht können: es drohen böse Schicksalsschläge,- für Ehegatten: man möchte aus der Bindung der Ehe loskommen. (europ.) : im Flugzeug: ein hochfahrender Plan wird nicht gelingen und obendrein Schaden bringen,- selbst hoch und weit hinaus ohne Flügel: bedeutet Glück, Erfolg und Unternehmungsgeist,- sich selbst hoch über andere Menschen hinwegfliegen sehen: man hat hochfliegende Pläne, die jedoch nicht immer durchführbar sind,- junger Mann mit weißen Flügeln über grünem Laub fliegend: im Beruf aufsteigen,- auch in der Liebe Erfolg haben,- erscheint es ihm oft: Zeichen für steigenden Wohlstand und die Erfüllung von Wünschen,- wenn die Bäume kahl oder tot sind: beim Erreichen seiner Ziele mit Hindernissen rechnen müssen, die Anstrengungen werden nur kleine Erfolge bringen,- und selbst schwarze Flügel haben: bringt Kummer,- man wird bitter enttäuscht,- durch das Weltall fliegen: verheißt Unglück in der Ehe,- am Himmel zwischen seltsamen Gesichtern und Tieren schweben: durch Eifersucht werden einem große Schmerzen und Leid widerfahren,- die eigene Liebe und Treue wird auf der Strecke bleiben,- niedrig und fast über den Boden fliegen: weist auf Krankheiten und Unruhezuständen hin, von denen man sich aber erholt,- man verspürt den Wunsch, das Leben und die Zukunft abzustecken,- über Länder und Meere hinwegfliegen: Symbol der Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit,- bei Ehepaaren bedeutet es den Wunsch nach Auflösung der Beziehung,- über schmutzige Gewässer fliegen: Warntraum,- Privatangelegenheiten sollte man für sich behalten, da Feinde einem umgarnen wollen,- über eine zerstörte Gegend zu fliegen: bedeutet Unglück,- wenn man während des Fluges grüne Bäume und Pflanzenwuchs bemerkt, wird man in Verlegenheit kommen,- man wird aber großen Reichtum erlangen,- dabei die Sonne sehen: man macht sich unnötige Sorgen,- am Firmament, am Mond und anderen Planeten vorbei fliegen: signalisiert Hunger, Krieg und Schwierigkeiten aller Art,- plötzlicher Fall beim Fliegen: läßt uns Enttäuschungen erleben,- verkündet Ruin,- dabei aufwachen: alles wird sich zum Guten wenden,- dabei herabstürzen: man wird in eine böse Angelegenheit hineingezogen werden,- jemanden sehen: bringt Eifersucht,- mit dem Luftballon: Wünsche werden sich erfüllen,- Wenn eine Frau glaubt, sie fliege von einer Stadt zu anderen und ließe sich auf Kirchtürmen nieder, so wird sie sich gegen viele falsche Anschuldigungen und Liebeserklärungen behaupten müssen. Es drohen ihr Krankheiten und der Tod einer nahestehenden Person. Wird eine Frau während des Fluges beschossen, heißt dies, daß ihre Feinde ihren Aufstieg in höhere Sphären des Nutzens und des Wohlstandes zu verhindern suchen. einen beglückenden Flug erleben: man hat sich erfolgreich über etwas hinweggesetzt,- einen beklemmenden Flug erleben als Verfolgungstraum: zeigt ein organisches Leiden an (Herz und Kreislauf),- (ind. ) : Träumt einer, er fliege in die Weite von Ort zu Ort, wird er auf Reisen gehen, aufsteigen und so viel Geld verdienen, wie er im Flug an Höhe erreichte,- auch wird die Reise gut oder übel verlaufen, je nachdem das Fliegen wohl oder übel vonstatten ging. Springt einer von Ort zu Ort, halte er sich an dieselbe Deutung, nur ist diese weniger günstig. Steil in die Höhe zu fliegen prophezeit Schaden und ein schnelles Ende,- träumt einer, er werde geradewegs in den Himmel empor getragen und mühe sich, ihn mit den Händen zu ergreifen, wird sein Verderben härter und schneller sein,- scheint es ihm, als komme er durch den Himmel hindurch, wird auch er bald sterben und vor seinem Tod noch der Sinne beraubt werden. Wird einer von Ort zu Ort in die Höhe getragen, wird er schnell seinen Beruf aufgeben und einen anderen ergreifen, einen schlechteren oder besseren, je nach der Beschaffenheit und Lage der Orte, und zwar ohne Hindernisse. und dabei fallen: du hast Glück in deinen Unternehmungen, sei aber nicht zu stolz.

Fliegender Fisch

Fliegenfalle

Fliegenklatsche

Fliegennetz

Flieger
Volkstümlich: (arab. ) : Du hast hochtrabende Wünsche und verlangst fast Unmögliches.

Fliegeralarm

fliehen

Fliesen (Kacheln)

flimmern

Flinte

Flintenkugel

Flirt

Flitter

Flitterwochen

Flocken (Schneeflocken)

Flor

Florett

Florian (Heiliger)

Flotte

Fluch / fluchen

Flucht

Flug

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Flugzeugabsturz

Flur

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when you fly in a dream

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