Willkommen im Lexikon der Träume!


Welche Bedeutung hat mein Traum? Jetzt Suchbegriff eingeben und Traum deuten lassen:

Neueste | # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Es gibt 658 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben K beginnen.
K
K Allgemein: "K" tritt geschrieben, plastisch oder gesprochen als Symbol für Tatkraft und Vitalität des Träumers auf.

Kabarett

Kabel
Kabel Allgemein: Kabel kann manchmal eine unverhoffte günstige Nachricht ankündigen. Meist symbolisiert es aber die Verbundenheit mit anderen, die man ersehnt oder mehr pflegen sollte. Wer sich im Traum mit dem Kabel einer elektrischen Leitung befaßt, sucht oder findet im Wachleben Anschluß. Ist das Kabel zerstört, läßt das auf einen Träumer schließen, der im wachen Zustand keinen rechten Kontakt bekommt. Psychologisch: Wenn es glatt aufgerollt ist, symbolisiert es eine "geordnete Beziehung", und man hat einen "guten Draht" zu (einem nahestehenden) Menschen. Dementsprechend gilt auch ein abgeschnittenes Kabel als Trennungssymbol - "die Leitung wurde durchtrennt". Ein wirres Durcheinander von Kabeln beschreibt unschlüssig-verworrene Gefühle (zu einem Partner) oder auch, daß ein Gefühlschaos entstanden ist, weil es noch weitere Beziehungen zu/mit anderen Personen gibt: Man hat also einen emotionalen "Kabelsalat" zu entwirren. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: du wirst gute Nachrichten aus weiter Ferne erhalten; - ein endloses sehen: man wird seine Ziele niemals erreichen. (europ.) : - verheißt eine weite Seereise, manchmal auch freudige Ereignisse und gute Nachrichten; auch: eine äußerst gefährliche Arbeit aufnehmen; bei erfolgreicher Durchführung wird man reich belohnt und geehrt werden; - eine Nachricht per Kabel erhalten: bald wichtige Neuigkeiten erfahren, die man aber negativ kommentieren wird. (ind. ) : - sehen: gute Nachrichten. (Siehe auch "Elektrizitätswerk")

Kabine (Schiffskabine)
Kabine (Schiffskabine) Psychologisch: Der relativ kleine Raum (egal, ob man von einer Schiffs- oder Umkleidekabine träumt) ist ein Sinnbild für einengenden Schutz (oder beschützende Enge) - für einen Ort (oder einen Zustand), in den man sich zurückziehen kann, um sich dort für kurze Zeit geborgen zu fühlen. Man weiß aber von Anfang an, daß es einem dort "auf Dauer zu eng" wird. Ein typischer Traum für die Flucht in eine Beziehung, die zwar emotionale Wärme, aber keine besondere (erotische oder geistige) Herausforderung bietet. Wenn man wieder "seine alte Form" hat und es lieber turbulenter möchte, wird es darin "zu eng", und man fängt an, von Kabinen und anderen allzuleicht überschaubaren Räumen zu träumen. (Siehe auch "Kajüte")

Kabinett (kleine Kammer)
Kabinett Volkstümlich: (europ.) : - für die Liebe ist gesorgt; auch: man könnte von Menschen, denen man vertraute, hintergangen werden.

Kabrio / Kabriolett (Auto)
Kabrio Psychologisch: Ein naheliegendes Symbol für Unabhängigkeit und "grenzenlose Freiheit" - unter komfortablen Bedingungen.

Kacheln (Fliesen)

Kachelofen

Kadaver

Käfer
Medizinrad: Schlüsselworte: Harte Schale; gewöhnlich; hungrig. Beschreibung: Käfer gehören biologisch gesehen zu der Ordnung Coleoptera, die aus mehr als 3000 Arten besteht. Sie haben einen scherenartigen Freßapparat und aus Chitin bestehende Flügeldecken, welche die eigentlichen Flügel im Ruhezustand schützend bedecken, gemeinsam. Viele Käfer leben von den Feldfrüchten, von denen sich auch Menschen ernähren und sie deshalb als Schädlinge und Plage bewerten. Allgemeine Bedeutung: Ein hartschaliger oder zäher Teil von dir, den du selbst für gewöhnlich und lästig hältst; Beharrlichkeit; Bedürftigkeit. Assoziation: Kosename für bis Anfang der achtziger Jahre gebautes Auto. Transzendente Bedeutung: Das Wissen um deine Abwehrmechanismen und um deinen Schutz. Allgemein: Für die meisten Menschen sind Käfer keine angenehmen, sonder schmutzige Tiere. Im Traum haben sie daher eine Symbolkraft, die der aller Insekten ähnelt: Sie stehen für etwas, was unsauber ist und leicht übersehen werden kann. Käfer kann das ewige Auf und Ab im Leben versinnbildlichen; in einer mißlichen Situation tröstet er, weil es irgendwann wieder aufwärts geht, bei günstigen Lebensumständen warnt er dagegen vor Selbstzufriedenheit. Zum Teil deuten alte Traumbücher ihn auch als Zeichen für ein bescheidenes Wesen, mit dem man sich bei anderen beliebt macht. Psychologisch: Sie werden selbst schon von einem "süßen" Käfer gesprochen haben; im Traum sind zumindest Reste davon vorhanden. Je nach dem wie der Betreffende im Traum die oder den Käfer erlebte, so steht er im Augenblick - positiv oder negativ - zu einer persönlichen Beziehung. Wo sie kribbeln und krabbeln, nagen an unserer Seele Zweifel, sind die Nerven oft bis zum Zerreißen gespannt; das kann von einer Liebesbeziehung herrühren, mit der man nicht so richtig fertig wird, aber auch von Alltagsstreß. Hier und da weisen kleine Tiere auf Freunde hin, die einen allmählich mit ihrer Aufdringlichkeit auf die Nerven gehen. Der Fleiß des Käfers im Traum steht für harte Arbeit, die erledigt werden muß. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene dient der Käfer im Traum wie der Skarabäus dem Schutz vor dem Bösen und ist Sinnbild für die Auferstehung. Der Träumende sollte darauf achten, was oder wen er glaubt, schützen zu müssen. Volkstümlich: (arab. ) : - in der Natur sehen: kündigt ein Erlebnis an, das mit viel Freude verbunden sein wird; - allgemein sehen: Umgang mit harmlosen Menschen haben; - fangen: man sollte seine Ansprüche nicht zu hoch schrauben und ein weinig Bescheidenheit zeigen; - töten: es ist mit einem Todesfall zu rechnen. (europ.) : - bringen Freunde, die bald lästig werden; Streit mit Freunden oder Schwierigkeiten mit den Angelegenheiten aufgrund von Bosheit; - einen sehen: man sollte mehr bescheiden sein, wenn man bei seinen Mitmenschen beliebt sein möchte; - auf sich herumkriechen sehen: es sind Armut und Unpäßlichkeiten angezeigt; - einen finden: gutes Omen, man wird eine Angelegenheit schnell richtig stellen; Gewinn und Erfolg; - töten: ein Mißerfolg muß verkraftet werden. (ind. ) : - sehen: du machst dich durch deine Bescheidenheit bei deinen Mitmenschen beliebt. (Siehe auch "Insekten")

Kaffee
Kaffee Assoziation: - Anregung; manchmal Übererregung; Kommunikation. Fragestellung: - Was macht mich aktiv? Wo in meinem Leben muß ich es langsamer angehen lassen? Allgemein: Kaffee wird als Wunsch nach Anregung, Abwechslung und Energie verstanden, was sich auch auf gesellige Kontakte beziehen kann. Folgende Begleitumstände sind für die genaue Deutung wichtig: - Kaffee mahlen weist auf ein gutes Familienleben hin. - Kaffee aufbrühen (zubereiten) kann Wohlstand ankündigen. - Warmen Kaffee trinken kündigt Abwechslung und Aufregungen an, kalter Kaffee dagegen einen Mißerfolg; unabhängig davon zeigt Kaffee trinken meist an, daß man bei anderen beliebt ist. Psychologisch: Der Kaffee bekommt seine Traumbedeutung hauptsächlich durch seine schwarze Farbe und verweist so auf das Weibliche. Er macht einen wach, kann Entspannung, aber auch mit Arbeit verbunden werden. Durch die vielen Möglichkeiten, in denen der Kaffee im alltäglichen Leben auftreten kann, sind äußerst viele unterschiedliche Deutungen möglich. Um herauszufinden, welche dieser Deutungen im aktuellen Traum zutreffen, sollte man zu diesem Traumsymbol frei assoziieren. Die Form der Bohne ist erotisch zu deuten. Wer den Kaffee allein trinkt, will möglicherweise ein Liebeserlebnis zu zweit haben; wer ihn in Gesellschaft genießt, setzt sich in der Liebe vielleicht zwischen zwei Stühle. Auf jeden Fall wird mit dem Traumkaffee etwas überaus Anregendes genossen. 744 Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: man verleumdet dich; man hüte sich vor Klatsch; - brennen (rösten): du wirst Besuch erhalten; - mahlen: Verdrießlichkeiten erleben; - kochen: Zufriedenheit erlangen; - trinken: eine Einladung erhalten. (europ.) : - die Kaffeebohnen sind ein gleiches Symbol wie Früchte; großes häusliches Glück; als Getränk ist Kaffee Symbol der Anregung, des Heißen; - sehen: Freunde werden die eigenen Heiratspläne mißbilligen; ist man bereits verheiratet, kommt es zu heftigen Meinungsverschiedenheiten; - mit Kaffee handeln oder verkaufen: deutet auf geschäftliche Verluste hin; - kaufen: mit Leichtigkeit seinen guten Ruf behalten; - grüner Kaffee: steht für dreiste Feinde, die einem nicht die richtige Richtung zeigen und den Sturz von einem betreiben; - getrocknete Kaffeebohnen: warnen vor bösen Absichten Fremder; - brennen: man wird ein Vergnügen haben; - zubereiten: bringt angenehme Gäste; - mahlen: verheißt ein ruhiges Familienleben; - gemahlenen Kaffee sehen: Mißgeschicke erfolgreich überstehen; - kochen: gemütliche Häuslichkeit; bald angenehme Gäste begrüßen können; - andere Menschen beim Kaffeetrinken sehen: viel Klatsch und Tratsch ist über einem im Umlauf; - selbst guten trinken: ein schönes Freizeitvergnügen oder eine sehr angenehme Unterhaltung wird sich ergeben; - einen kalten mit Milch trinken: bringt einen Mißerfolg; - schwarzen trinken: bedeutet eine Aufregung; - mit Milch: man wird eine Einladung erhalten; - Kaffeekanne waschen: bringt Zufriedenheit nach einer schweren Arbeit; - Kaffeemühle sehen: häusliche Zufriedenheit; Vorsicht, man sollte jegliches Geschwätz durch korrektes Verhalten vorbeugen; - Kaffeesatz sehen: kündet Krankheit und materielle Sorgen an; - Sieht oder serviert eine junge Frau Kaffee, wird sie schnell zum Gespött, wenn sie nicht diskret ist. - Röstet eine junge Frau Kaffee, entgeht sie schlimmen Dingen durch eine glückliche Heirat mit einem Fremden. (ind. ) : - bereiten: Wohlstand im Haus; - trinken: du bist bei den Menschen sehr beliebt.

Kaffeegesellschaft

Kaffeehaus
Allgemein: Kaffeehaus bringt noch mehr als Kaffee das Bedürfnis nach Geselligkeit zum Ausdruck. Volkstümlich: (arab. ) : - du neigst zu Müßiggang und Verschwendung. (europ.) : - sehen oder darin sein: bedeutet Unangenehmes für die eigenen Freunde; - als Gast in einem sein: ein Freund wird Unannehmlichkeiten verkraften müssen oder er braucht ihre Hilfe; - Wirt eines solchen sein: man wird ohne große Mühen viel Geld verdienen; - in einem servieren: man ist auf schlechte Menschen angewiesen und sollte sich einen neuen Bekanntenkreis suchen.

Kaffeekanne
Allgemein: Kaffeekanne steht oft für eine schwierige Arbeit, die man erfolgreich beenden wird.

Kaffeeschrank

Kaffeeservice

Kaffeetasse

Käfig
Assoziation: - gefährliche Elemente hinter Schloß und Riegel bringen. Fragestellung: - Welchen Teil von mir muß ich kontrollieren oder beschränken? Inwieweit bin ich gefährlich? Allgemein: Käfig besteht oft aus den Regeln, Normen und moralischen Maßstäben unserer Gesellschaft; meist zeigt er dann an, daß man sie zu genau befolgt und deshalb die Selbstentfaltung behindert. Man sollte ab und zu aus diesen Zwängen ausbrechen. Ein Käfig ist mit einer Falle oder einem Gefängnis vergleichbar. Der Traum von einem wilden Tier, das in einem Käfig gesperrt ist, macht den Träumenden auf die Notwendigkeit aufmerksam, seine wilderen Instinkte zu bändigen. Befindet sich der Träumende selbst in einem Käfig, deutet dies darauf hin, daß er frustriert ist und vielleicht von der Vergangenheit gefangengehalten wird. Psychologisch: Der Traum vom Käfig ist eine Warnung an den Träumenden, daß er seine verborgenen Fähigkeiten zu sehr einschränkt. Andererseits kann es sein, daß er anderen Menschen zu sehr gestattet, ihm Beschränkungen aufzuerlegen. Er schildert das gefühlsmäßige Beengtsein. Wenn ein Tier im Käfig eingesperrt ist, wird man der negativen Aussage des entsprechenden Tiersymbols Herr, sitzt man selbst oder ein anderer Mensch in einem Käfig, deutet das auf Minderwertigkeitskomplexe hin, auf ein Gefangensein der Seele, die das Gute will, aber zur Zeit noch nichts gegen alltäglichen Schlendrian bewirken kann. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene ist der Käfig im Traum ein negatives Symbol für Religion oder Glauben. Volkstümlich: (arab. ) : - leeren sehen: du wirst in Gefangenschaft oder in eine andere Gefahr geraten; auch: man wird eine Chance ungenutzt, andererseits werden sich auch bestimmte Sorgen in Luft auflösen; - mit Tieren sehen: man soll seine Ängstlichkeit in bezug auf eine bestimmte Angelegenheit überwinden, seinen Plänen treu bleiben und seine Ziele weiter verfolgen; - mit Vögel: gute Bekannte werden sich als Betrüger erweisen; auch: mit bunten Singvogel darin: durch ein Geschenk oder besonderes Glück erfreut werden; - einen Singvogel daraus entschlüpfen lassen: durch deine eigene Schuld wirst du einen Verlust erleiden; - sich selbst in einem sehen: man wird bald eine Reise unternehmen, die reich an Gefahren ist. (europ.) : - man will aus den gesellschaftlichen Banden ausbrechen; - sehen: bedeutet für Unvermählte Liebeskummer; sonst Gram, Verlust sowie häuslichen Verdruß; man wird seiner Freiheit beraubt werden; - einen voll besetzten Vogelkäfig: verheißt Glück nach vorherigem Unglück; auch: Reichtümer anhäufen und viele hübsche und liebenswerte Kinder haben; - mit nur einem Vogel: deutet auf eine reiche Heirat hin; - leeren sehen: Enttäuschungen in Liebesaffären und wahrscheinlich eine Auflösung einer Verlobung; man wird sein Leben unabhängig gestalten; auch: Durchbrennen oder Tod eines Familienmitgliedes; - sich selbst in einem sehen: man fühlt sich eingesperrt und möchte am liebsten ausbrechen; - mit wilden Tieren sehen: steht für einen Triumph über einen Feind oder ein Mißgeschick; - zusammen mit wilden Tieren eingesperrt sein: man sollte sich vor Unfällen auf einer Reise hüten. (ind. ) : - sehen: deine Geschäfte gehen nicht besonders; - leer: Befreiung von Sorgen; - mit Vögeln: du wirst gleichgesinnte Freunde finden; - Vögel daraus fliegen sehen: du wirst ein Darlehen verlieren; - mit wilden Tieren: dein Feind wird dir nicht mehr schaden; - wilde Tiere daraus ausbrechen sehen: Gefahr. (Siehe auch "Gefängnis")

Kaftan (aus dem Orient stammendes Obergewand)

Kahlschlag (Wald)

Kahn
Allgemein: Kahn wird ähnlich wie Boot gedeutet, bringt in diesem Zusammenhang aber zum Ausdruck, daß man sich umständlich verhält und dadurch das Leben unnötig kompliziert. Grundsätzlich kann er immer eine günstige Veränderung anzeigen, mit der es jedoch nur langsam vorangeht. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: deine Pläne lassen sich ausführen; - auf trüben Wasser sehen: bald einen Verlust an seinem Vermögen erleiden; - sinken sehen: das Ende herzlicher Beziehungen; Verlust der Liebe; - andere in einen steigen sehen: wichtige Pläne werden sich verwirklichen lassen, wenn man auf den Rat anderer vertraut; - daraus ins Wasser fallen: Geldverlust; - darin fahren: seinem Schicksal, das je nach der Strömung und der Rudergeschicklichkeit zu deuten ist, entgegengehen. (europ.) : - man ist bereit, ein Risiko einzugehen, um vorwärtszukommen; auch: man ist im Begriff eine Reise zu unternehmen; sei vorsichtig; - in einem fahren: Veränderung zum Guten ist zu erwarten; - alter: verkündet einen Unfall; - schöner: ein stolzer Wunsch wird sich dir erfüllen; - mit einem einen reißenden Fluß überqueren: man steckt zur Zeit in große Schwierigkeiten, doch wird diese glücklich bewältigen können. (ind. ) : - fahren: du willst eine Reise machen und getraust dich nicht allein zu fahren. (Siehe auch "Boot")

Kai (Ufer)

Kaiman (Alligator)

Kaimauer

Kaiser
Artemidoros: Der Kaiser, ein Tempel, ein Soldat, ein kaiserliches Schreiben, ein Silberstück und ähnliches mehr sind Zeichen, die wechselweise füreinander stehen. Stratonikos träumte, er trete den Kaiser mit Füßen. Beim Verlassen des Hauses fand er ein Goldstück, auf das er zufällig getreten war; es machte keinen Unterschied, ob er den Kaiser oder dessen Bild mit Füßen bearbeitete oder trat. Zenon träumte, er wäre Centurio (hekatontarches = Centurio, Führer einer Hundertschaft (lat. centum = 100, griech. hekaton) geworden. Beim Verlassen seines Hauses erhielt er hundert kaiserliche Schreiben. Unser Landsmann Kratinos nahm im Traum Geld in Empfang; er wurde Verwalter der Einkünfte des kaiserlichen Tempels. Zoilos träumte, Oberaufseher öffentlicher Arbeiten zu sein; er wurde Schatzmeister des kaiserlichen Fiskus. Alles, was der Kaiser aus dem Mund gibt, wird dem Empfänger in Form von kaiserlichen Entscheidungen Nutzen bringen. Chrysippos aus Korinth, der im Traum zwei Zähne aus dem Mund des Kaisers bekam, ging an einem einzigen Tage in Prozessen vor dem Kaiser durch zwei kaiserliche Entscheidungen als Sieger hervor. 747 Allgemein: Sehen Sie im Traum einen Kaiser oder König, ist dies ein Symbol für den Vater. Wenn Kaiser und Kaiserin zusammen erscheinen, stehen sie für Ihre Eltern. Hier ist die Handlung des Traumes wichtig, um Zusatzaussagen zu erhalten. Psychologisch: Er ist nicht der Herrscher, sondern symbolisiert den Kaiser unserer Seele, dessen Eingebungen wir bedingungslos befolgen sollten. Wenn er sich im Traum als historische Persönlichkeit zu erkennen gibt, sollten wir ausloten, was dieser Herrscher an Besonderheiten zu bieten hat, die wir auf uns selbst ummünzen könnten. Kaiser kann auf Ansehen, Lob und Ehren hinweisen; zuweilen warnt er vor Selbstüberschätzung und überhöhten Hoffnungen, die sehr oft enttäuscht werden. Volkstümlich: (arab. ) : - oder Kaiserin sehen oder sprechen: durch Auszeichnung, hohe Ehrung und Belohnung erfreut werden. - Der Mantel des Kaisers bedeutet seine Gattin, aber auch seine Zierde und seine Freude. Schaut er, wie Schmuck, Perlen und Edelsteine seines Mantels reicher geworden sind, wird er an der Augusta sein Wohlgefallen haben und glanzvoller vor dem Volk erscheinen; ist der Schmuck aber unscheinbarer geworden, wird Unheil über die Augusta und ihren Schmuck kommen. - Ebenso bezeichnet der Chiton die Person des Kaisers. Träumt er, daß sein Chiton prächtiger geziert sei und mehr Perlen und Edelsteine als zuvor habe, wird auch sein Kaisertum glanzvoller und großartiger sein; wenn aber dessen Schmuck geringer und Perlen und Edelsteine gedunkelt und unscheinbar geworden sind, wird sein Kaisertum geschwächt und geschmälert werden. - Dünkt es ihn, daß einer seiner Würdenträger Teile seines Schmuckes trage, wird dieser sich in dessen Glanz sonnen, aber ein schlimmes Ende nehmen. - Träumt der Kaiser, er finde eine überaus kostbare Perle, wird er, an deren Schönheit gemessen, eine stattliche Frau nehmen. - Bringt man ihm Edelsteine und Perlen, wird er entsprechend deren Zahl sich glücklich schätzen. - Schaut ein anderer, daß er eine Menge Perlen und Edelsteine bekomme, wird er entsprechend deren Zahl Reichtum, ferner Ansehen und Namen vom Kaiser erhalten; denn diese Kostbark eiten kommen einzig und allein dem Kaiser zu. - Träumt eine Frau, sie bekomme oder trage solchen Schmuck, werden ihr und ihrem Mann Ehre und Freude winken. - allgemein sehen: zu hohen Ehren gelangen und sich im Berufsleben über einen beträchtlichen Aufstieg freuen können; - mit ihm sprechen: man wird sich im Leben stets durchsetzen und Konkurrenten mühelos aus dem Feld schlagen; - sich selbst als solcher sehen: bestimmte Pläne sind zu hochtrabend und werden sich selbst mit größter Mühe nicht verwirklichen lassen. (europ.) : - oder Kaiserin sehen: man wird eine geachtete Stellung einnehmen; bedeutet Glück und Ehre; - sprechen: Reichtum; man wird sehr geachtet; - zusammen: verheißen nicht unbedingt etwas Schlechtes, jedoch auch nicht Gutes; - selbst einer sein: man soll sich keine zu großen Hoffnungen machen, denn man könnte enttäuscht werden; - am Hofe eines Kaisers Bedienter sein: man wird von einer hochstehenden Person unterstützt werden; - ins Ausland gehen und den dortigen Kaiser des Landes treffen: man wird eine lange Reise unternehmen die weder Freude noch Wissen einbringt. (ind. ) : - Träumt es einem, der Kaiser oder die Kaiserin komme unerwartet in sein Haus, werden bald Freude und Wohlstand dort einziehen, weil der Kaiser überall willkommen ist; erblickt jemand den Kaiser in seinem Ornat an einem ungewohnten Ort und ist der Kaiser ihm unbekannt, halte er ihn für einen Engel des Herrn, und alles bittere Leid am Ort wird sich in Freude und Heil wandeln; herrscht Krieg, wird der Kaiser siegen. - Spricht einer mit einem bekannten Kaiser, halte er seine Worte, wenn er sich an sie erinnert, für unerschütterlich wahr, weil der Kaiser Christus gleicht und niemals eine Lüge über seinen Mund kommt. Empfängt jemand vom Kaiser Geschenke, wird er reich werden und seine Seele retten. - Erhält der Träumende gemünztes Gold von ihm, wird er durch den Kaiser oder durch seine Glaubenshaltung in Verstrickung geraten. - Schaut der Kaiser einen seiner älteren Vorgänger oder den Herrscher eines fremden Landes, weist dieser auf Christus, und deshalb halte er alles fest, was dieser ihm sagt. Alle seine Worte verheißen Gutes; denn von Christus kommt nichts Böses. - sehen: du wirst Lob bekommen; - Kaiserin sehen: du genießt viel Ansehen. (Siehe auch "König", "Präsident")

Kajak (Boot)

Kakadu (Vogel)

Kakao
Allgemein: Kakao kündigt an, daß eine bittere Enttäuschung bevorsteht. Der Kakaobaum dagegen kann auf eine interessante neue Bekanntschaft hinweisen. Psychologisch: Der Kakao ist als Genußmittel im Traum stets mit positiven Empfindungen verbunden. Der Träumende darf sich über dauerhaftes Wohlbefinden freuen. Ist der getrunkene Kakao außergewöhnlich heiß, wird er bei der Lösung eines Problems, wenn er zu lange zögert, vergeblich auf die Hilfe anderer warten müssen. Wer ihn im Traum jemand trinken sieht, will im Wachleben vielleicht jemanden durch den Kakao ziehen, der es eigentlich nicht verdient. Volkstümlich: (europ.) : - genießen oder kochen: sagt ein leichtes Unwohlsein vorher; - ungesüßten trinken: kündet ein bitteres Erlebnis an; - Kakaobaum sehen: bringt Bekanntschaft mit Ausländern; - sehen: bedeutet, daß man verdrießliche Freunde zu seinem Vergnügen und zum Vorteil einsetzen wird.

Kakerlaken
Allgemein: Diese unausrottbaren kleinen Wesen sind ähnlich wie "Insekten" zu deuten. Sie symbolisieren aber mehr die Schwierigkeiten, die unverhofft aus dem Dunkel auftauchen. Psychologisch: Symbol für "lichtscheues Gesindel" und Schmarotzer. (Siehe auch "Insekten") Kakteenpflanzung Volkstümlich: (europ.) : - deutet auf gute Aussichten im Ausland.

Kaktus
Schlüsselworte: Stachelig; trocken; Angst vor Verletzlichkeiten; Gefühllosigkeit; Wüste; zäh. Beschreibung: Kakteen, Wüstenpflanzen, die mit sehr wenig Wasser auskommen, haben im allgemeinen sehr spitze bis harmlose Stacheln. Manche bringen Früchte hervor, die eßbar oder zu Heilzwecken verwertbar sind. Sie stellen eine Wasserquelle in der Wüste dar, wenn man weiß, wie man sie anzapft. Allgemeine Bedeutung: Verborgene Gefühle; Schutz wegen allzu großer Verletzlichkeit; Angst vor Verletzung; der stachlige Teil deiner Natur; gefühlsmäßige Unterdrückung; Verbindung mit dem Wasser der Erde. Assoziation: Spröde wie ein Kaktus. Transzendente Bedeutung: In deinem Inneren verborgene Vorräte kraftvoller Lebensenergie. Allgemein: Kaktus taucht manchmal als Symbol für ein "kratzbürstiges" Wesen auf, das zu zwischenmenschlichen Problemen führt. Es kann aber auch die Angst dahinter stehen, durch andere verletzt und enttäuscht zu werden. Ein kleiner Kaktus symbolisiert manchmal eine kleinliche, intolerante Persönlichkeit. Im Wachleben sollte man ruhig einmal jemanden ausstechen, der mit rücksichtslosen Mitteln arbeitet. Psychologisch: Die charakteristischen Stacheln dieser Pflanze sind ein Sinnbild für Abwehrbereitschaft, aber auch für entschlossenes Handeln. Kaktus ist symbolisch gemeint, wie er aussieht: ein harmloser Zeitgenosse mit Nehmerqualitäten, aber wenn man ihm zu nahe kommt, wird er "stachelig": Symbol für einen einfachen (oder bescheidenen) Menschen, auf den man sich verlassen kann, solange man ihn nicht zu sehr vereinnahmt - oder ihm sonstwie "zu nahe tritt" und zuviel Belastung zumutet. Wenn man davon träumt, hat man sich meistens schon den ersten Stachel eingezogen - gleich tut es weh! Volkstümlich: (arab. ) : - eine schlechte Maßnahme bringt Schaden; - ein blühender: Glück in der Liebe zu einem verschlossenen Menschen. (europ.) : - allgemein sehen: man hat sich zu sehr von der Umwelt abgekapselt und ist "stachelig" geworden; - gießen: bedeutet Liebenswürdigkeit gegenüber falschen Freunden; - sich an einem stechen: man könnte durch unüberlegte Handlungen bald einen Schaden erleiden; - einen kleinen am Fenster haben: man ist kleinlich gegenüber sich selbst und anderen; - einen großen im Garten haben: es wird viel Schlechtes über einen geredet.

Kalb
Assoziation: - Unreife; Unerfahrenheit. Fragestellung: - Welche Eigenschaften möchte ich entwickeln? Allgemein: Oft stellt das Kalb im Traum uns selbst dar. Es verkörpert den unbekümmerten Umgang mit sinnlichen Bedürfnissen, Oberflächlichkeit und etwas Frivolität, was oft auf Unreife hinweist. Sieht man das Tier, kann das auch Leichtsinn anzeigen, zugleich aber trotzdem begründete Hoffnungen machen. Das Kalb neben der Kuh deutet auf Unselbständigkeit hin. Im goldenen Kalb kommt häufig übersteigertes materielles Streben und Gewinnsucht zum Vorschein. Psychologisch: Es ist das Symboltier eines jungen Menschen, dessen gute Eigenschaften man nicht überschätzen (oder ausnützen) sollte. Ein typischer (und selten richtig verstandener) Elterntraum, wenn sie ihre Kinder mit Leistungsdruck überfordern und ihnen zu viele "Erwachsenenpflichten" aufladen - und sie "nicht Kind sein" lassen. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen oder schlachten: unkluge Dinge unternehmen; - eine Kälberherde sehen: Warnung vor einem Streich seiner nächsten Freunde; - Kalbsbraten essen: deine Ausgaben werden deine Einnahmen übersteigen. (europ.) : - man hat Angst vor einem selbständigen Leben und läßt sich lieber am Gängelband führen; - eins sehen: ein gutes Omen für Liebende und Eheleute; - mit einem spielen: man vertreibt sich mit törichten Dingen die Zeit; - ein Kalb füttern: man ist falschen Personen gegenüber zu gutmütig; - einem solchen Gras geben: man erweist undankbaren Leuten eine Gefälligkeit; - eines neben der Kuh sehen: man hat Angst vor selbständigem Handeln, dies behindert einem im Leben; - viele Kälber sehen: man macht einen unklugen Streich; - viele auf einer grünen Wiese: es stehen fröhliche Feste ins Haus; wer sein Vermögen mehren will, hat jetzt eine Glückssträhne; - sehen, wie eines geschlachtet wird: man wird von einer Krankheit genesen; - das Schlachten von Kälbern sehen: ein bestimmtes Vorhaben wird einen sehr unguten Verlauf nehmen; - Kalbsbraten essen: bringt ungeladene Gäste; - um ein "goldenes Kalb" tanzen: man legt zu viel Wert auf Materielles und Luxuriöses im Leben, mehr Tiefgang wäre besser. (ind. ) : - schlachten sehen: ein Vorhaben, das nicht gut ist; - sehen: du sollst den Mut und die Hoffnungen nicht aufgeben; - Kalbfleisch essen: du wirst von deiner Krankheit bald genesen sein. (Siehe auch "Jugend", "Kuh", "Rind", "Stier")

kalben

Kalbfleisch
Kaldaunen Volkstümlich: (arab. ) : - (Eingeweide): du hast frohe Stunden in Aussicht.

Kalbskopf

Kaldaunen

Kaleidoskop
Allgemein: Ein Kaleidoskop stellt eine Verbindung zum Selbst der Kindheit her: Die Form- und Farbkomposition, die ein solches Spielzeug erzeugen kann, erinnern an Mandalas und Grundmuster, von denen jedes Kind fasziniert ist. Als Traumbild kann das Kaleidoskop die blockierte Kreativität im Träumenden wieder freisetzen. Psychologisch: Das Kaleidoskop gestattet dem Träumenden, sich wieder im Rahmen des größeren Ganzen zu sehen und das Wunder seiner Existenz zu spüren. Spirituell: Auf dieser Ebene können die Farben- und Formenspiele im Kaleidoskop die Mutter symbolisieren, nach denen der Träumende in Zeiten spiritueller Selbstzweifel sein Leben ausrichtet. Volkstümlich: (europ.) : - sehen: Frivolität; man soll die Dinge nicht auf die leichte Schulter nehmen, man könnte es bereuen; - sich drehende: verspricht schnelle Veränderungen, die nur wenig Günstiges bringen. (Siehe auch "Mandala")

Kalender
Allgemein: Ein Kalender im Traum lenkt die Aufmerksamkeit des Träumenden auf die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft oder auf etwas Bedeutsames in seinem Leben. Weil die Zeit eine selbst eingesetzte Begrenzung darstellt, erinnert der Kalender im Traum den Träumenden an das Vorhandensein von Begrenzungen. Ein neuer Lebensabschnitt mit neuen Vorhaben scheint bevorzustehen. Da alles durchdacht und gut geplant erscheint, dürfte die nächste Zeit recht erfolgreich für Sie sein. Aber überstürzen Sie nichts, bleiben Sie bei Ihrem Plan und gehen Sie alles der Reihe nach an. Man ist vielleicht auch nur mit der Einteilung der Arbeit unzufrieden, will sie zum eigenen Vorteil verändern, um so zu etwas zu kommen, oder der Kalender im Traum aber ist eine Mahnung daran, daß kostbare Zeit für ein wichtiges Vorhaben verrinnt. Kauft man ihn, soll das eine gute Zukunft verheißen, auch wenn man jetzt noch Sorgen hat. Kommt ein ganz bestimmtes Datum im Traum vor, hat dies vermutlich eine Bedeutung, auch wenn man es nicht sofort einordnen kann. Psychologisch: Ein Symbol für Vergänglichkeit, manchmal vor dem Altern und Sterben - und für das Bedauern, daß man "die Uhr nicht zurückdrehen kann". Wenn man Kalenderträume hat, würde man häufig ein (im Wortsinn) "unwiederbringliches" Erlebnis noch einmal "genauso wie damals" - nur eben bewußter und intensiver - wiederholen. Auch: man bereut etwas, das man nicht mehr rückgängig machen kann, und würde zu gern in seinem Lebenskalender zurückblättern - wenn daran etwas positiv zu verändern wäre. Wenn es ein angenehmer Kalendertraum war: Man hat noch "viel Zeit" vor sich und weiß sie intensiv zu nützen. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene kann der Kalender im Traum ein Zeitplan für Feste und Feierlichkeiten sein. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen oder darin lesen: sich unnötige Sorgen machen; man wird in Kürze mit der Lösung seiner Probleme rechnen können, wenn man geduldig bleibt und sich nicht vom Weg abbringen läßt; - kaufen: man wird bald eine angenehme Überraschung erleben; auch: Warnung davor, seine kostbare Zeit nicht mit unnötigen Dingen zu vergeuden; - geschenkt bekommen: es steht einem eine größere Zuwendung oder berufliches Emporkommen bevor. (europ.) : - sehen: man wird eine unangenehme Überraschung erleben; Pläne gehen nicht auf; - einen neuen kaufen: verspricht viel Freude für die Zukunft; ein glückliches neues Jahr; - einen alten wegwerfen: Verbesserung der Situation nach vielen Sorgen; - in einem Haushaltskalender lesen: man wird Dinge erfahren, die man schon lange wissen wollte; - führen: man wird über das ganze Jahr sehr ordentlich und systematisch sein; - sich Sorgen um ein bestimmtes Datum machen: Zeichen

Kalesche

Kalif

Kalk

Kalkspat

Kalkstein

Kalkulation

Kalmar (Tier)

Kalmus (Schilf)

Kalorientabelle

kalt stellen

kaltes Blut bewahren

Kaltwasserkur

Kalvarienberg (Nachbildung des bibl. Golgatha)

Kamel
Assoziation: - Wüstenschiff; Ausdauer. Fragestellung: - Welche emotionalen Ressourcen trage ich in mir? Allgemein: Ein Kamel im Traum stellt in der Regel das Ungewöhnliche oder Bizarre dar. Es repräsentiert auch zugängliche Ressourcen und Gehorsam gegenüber einem Grundprinzip. Kamel ermahnt zu Geduld, Ausdauer und Durchstehvermögen, weil man damit die Probleme des Alltags am besten bewältigt und Erfolge erzielt. Sieht man sich auf einem Kamel sitzen, kann man Hilfe erwarten und einen Teil seiner Aufgaben anderen übertragen. Psychologisch: Auch im Unbewußten ist es ein Lastenträger. Es kommt nur darauf an, wer sie trägt: Das Kamel (übersetzt: einer unserer Mitmenschen) oder wir selbst, wobei die Lasten psychischer oder physischer Natur sein können. Reitet man auf einem Kamel, kann man damit rechnen, daß man auf seiner Lebensreise kräftig durchgeschüttelt wird und nur gemächlich ans Ziel gelangt. Das Kamel im Traum steht für Durchhaltevermögen, Bescheidenheit und Selbstgenügsamkeit, Eigenschaften, die der Träumende entweder bereits besitzt oder noch erlangen muß. Da es lange Zeit unbeschadet Entbehrungen auf sich nehmen kann, steht es im Traum als Symbol für die Bedürfnislosigkeit und Geduld des Träumenden. Der Träumende bemüht sich wahrscheinlich, seine Durststrecken mit Demut und Geduld zu meistern. Das Kamel kann in diesem Zusammenhang auch als Warnung verstanden werden, sich nicht allzu demütig in sein Schicksal zu ergeben, sondern mehr Initiative zu entwickeln. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene ist das Kamel im Traum ein Symbol für Würde, Träger des Majestätischen, der Nüchternheit und Mäßigung. Volkstümlich: (arab. ) : * Über Reitkamele: - Die schnellen arabischen Kamelstuten bedeuten Elend, Tod und Trübsal. - Träumt einer, er reite auf einem Kamel und dieses trage ihn in schnellem Lauf dahin, wird Charon ihn holen, weil kein Tier dem Kamel im Lauf gleichkommt. - Dünkt es einen, er besteige ein Kamel, reite eine kurze Strecke und sitze dann wieder ab, wird er in eine böse Krankheit fallen, aber wieder gesunden. - Träumt einer, er finde ein Kamel, bringe es in seine Gewalt und zähme es, wird er vom Kaiser Macht bekommen wegen der Gefangennahme eines mächtigen Sarazenen. - Wird einer von einem Kamel an einem Körperteil gebissen, wird er von der Obrigkeit gestraft werden; was der einzelne Körperteil bedeutet. - Träumt jemand, ein Kamel trete ihn, wird er zwar vor der Obrigkeit bangen, aber keinen Schaden leiden, weil das Kamel keinen Huf wie das Pferd hat. - Erwirbt einer aus dieser Gattung Kamelstuten und melkt sie, wird er Macht und Herrschaft über das Volk der Sarazenen erringen; der Kaiser wird nach diesem Traum eine fremde Völkerschaft unterwerfen, sofern die Kamele sich abrichten ließen. - Ißt einer Kamelfleisch, wird er eine langwierige Krankheit durchmachen, aber wieder genesen. - Dünkt es einen, als laufe er wie ein Kamel, wird er trügerischen Ruhm erlangen, indem er große Töne redet, aber sich mit Schande bedecken. - Träumt einer, er rede mit einem ihm gehörigen Kamel, wird er so viel Macht und Reichtum bekommen, wie er Worte gewechselt hat; spricht er mit einem fremden Kamel, wird er eine hohe Stellung bekleiden und aus fernen Ländern merkwürdige und unerwartete Menschen empfangen. 752 - Träumt jemand, ein unbekanntes Kamel komme in sein Haus, wird ein einflußreicher Fürst zu ihm kommen; ist das Kamel mit einem Teil von seinem Hab und Gut beladen worden und wieder davon getrabt, wird einer von seinen Hausgenossen sterben; trägt das Kamel einige seiner Kleidungsstücke fort, trifft das Unheil die Person, die zu dem Kleidungsstück in Beziehung steht. * Über Lastkamele: - Träumt jemand, er stoße auf ein wütendes Kamel, bringe es in seine Gewalt und binde es, wird er einen fremdländischen mächtigen Feind gefangennehmen, falls der Träumende ein Fürst oder der Kaiser ist; ein Mann aus dem gemeinen Volk wird von einer tödlichen Krankheit genesen. - Dünkt es einen, das Kamel beiße ihn, wird er erkranken und Gewalt vom Machthaber erleiden. - Träumt der Kaiser, Kamele drängen in sein Herrschaftsgebiet ein, hat er den Einfall feindlicher Völkerschaften in sein Land zu befürchten; dem Schaden, den die Tiere anrichten, wird derjenige entsprechen, den die Eindringlinge verursachen. - Schaut der Kaiser, daß die Kamele mit Gütern befrachtet aus seinem Land abziehen, wird der Feind so viel Hab und Gut daraus wegschleppen, wie die Tiere mit Gütern beladen wurden. - Erwirbt einer Lastkamele, wird er Sklaven und Macht von Freunden übernehmen; erwirbt er Kamele und bekommt er junge Tiere, wird er entsprechend deren Zahl zu Ansehen, Macht und Besitz kommen. - Träumt einer, er besitze eine Kamelstute und verkaufe oder werde sie sonstwie los, wird er von einem üblen Weib entweder durch den Tod oder durch Scheidung erlöst werden; wirft die Kamelstute ein männliches Junges, wird er von einem bösartigen Frauenzimmer einen nichtsnutzigen Sohn bekommen, wenn ein weibliches Junges, eine Tochter, die ebenso geartet ist wie die Mutter. - Trinkt einer Kamelmilch, wird er vom Landesfürsten große Mittel erlangen, jedoch mit Schrecken und Krankheit. - Schlachtet jemand ein Kamel in seinem Haus und behält er das Fleisch, wird er vom Landesfürsten gestraft werden, ferner in Schrecken, Krankheit und Elend fallen. - Findet einer eine Kamelhaut und trägt sie fort, wird er das Vermögen eines Fürsten oder großen Herrn gewinnen; träumt ein Mächtiger, er trage den Kopf eines Kamels fort, wird er den Besitz eines Feindes an sich reißen, ein gewöhnlicher Mann wird von einem hohen Herrn einen Gewinn von zehn, hundert oder tausend Goldmünzen einstreichen, weil das Haupt eine Hauptsumme bedeutet und die genannten Zahlen vollkommene Zahlen sind. - allgemein sehen: du wirst etwas Auffälliges erleben, vielleicht auch Reichtum erlangen; - beladen sehen: man wird seine Schwierigkeiten meistern und im Leben noch viel Erfolg haben; - darauf reiten: eine unliebsame Reise machen müssen. (europ.) : - Symbol der Geduld und Ruhe, durch die man mehr erreicht als durch Wut und unüberlegtes Handeln; deutet an, daß man selbst in Zeiten bitterster Not und unter größten Schwierigkeiten die nötige Geduld und Kraft aufbringt; man läßt sich nicht entmutigen; - verheißt eine mühevolle Reise, die aber mit großen Erfolgen verbunden ist; - sehen: man wird viele Schwierigkeiten zu überwinden haben in Angelegenheiten, die man glaubte erledigt zu haben; - kaufen: man wird Reichtum und Lebenskraft durch außergewöhnliche Umstände gewinnen; - eins besitzen: man darf auf ertragreiche Unternehmen hoffen; - auf einem sitzen: man bürdet seine eigenen Pflichten einem anderen auf; - mit Lasten beladene Kamele sehen: nach einer großen Anstrengung wird man belohnt werden; - eine Kamelkarawane durch die Wüste ziehen sehen: man wird Unterstützung erfahren, wenn alles aussichtslos wirkt, oder wider Erwarten von einer Krankheit genesen; - Kamelhaare: die Geschäfte geraten ins Stocken. (ind. ) : - sehen: du wirst eine Einladung zu einer Festlichkeit erhalten. (Siehe auch "Karawane", "Wüste")

Kamelie

Kamera
Assoziation: - Bild der Erfahrung; Aufzeichnung; gelegentlich ein Mittel zur Distanzierung. Fragestellung: - Wie sieht das Ganze für mich aus? Möchte ich aktiv teilhaben? Allgemein: Kamera steht für das Gedächtnis; sie fordert auf, die darin gespeicherten Erfahrungen mehr zu nutzen. Eine Kamera ist ein Instrument, welches der Dokumentation dient. Wenn der Träumende sie in seinem Traum benutzt, bedeutet dies, daß er Ereignisse oder Situationen aufzeichnet, an die er sich erinnern oder die er sich bewußt machen soll. Im Traum fotografiert zu werden, verweist darauf, daß der Träumende seine Handlungen und Reaktionen in bestimmten Situationen sorgfältiger beobachten muß. Psychologisch: Der Träumende wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, im Geiste Bilder von solchen Ereignissen zu speichern, die er noch bearbeiten muß, und sie nicht ins Unbewußte abzuschieben. Es ist ein Hinweis darauf, daß man etwas objektiver (distanzierter) betrachten sollte - vor allem, wenn die Thematik für den Träumenden von großer Bedeutung ist und eine Entscheidung erfordert. Und eine Aufforderung, zu überlegen (und es "von allen Seiten zu betrachten"), ob man etwas (oder jemanden) "festhalten" will. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene weist die Kamera im Traum auf notwendige Wachsamkeit hin. Volkstümlich: (arab. ) : - selbst fotografiert werden: da man glaubt, von anderen beobachtet und überwacht zu werden, sollte man seinen Freundeskreis überprüfen. (europ.) : - fotografische: du bist sehr eitel; - sehen: man wird durch Veränderungen in ein unverdientes Umfeld kommen; - in eine schauen: man wird von jemandem getäuscht; - Macht eine junge Frau mit einer Kamera Fotos, wird ihr die nahe Zukunft viel Unangenehmes bringen. Jemand aus dem Fr

Kamerad

Kameramann

Kamille
Medizinrad: Schlüsselworte: Süß; angenehm; mild; beruhigend; entspannend; tröstend; weiblich; erfrischend; Innenschau; westlicher Seelenpfad. Beschreibung: Kamille, die Pflanze, die im Medizinrad mit der Innenschau, der mittleren Position des westlichen Seelenpfads, in Verbindung gebracht wird, versorgt den Menschen mit einem der schmackhaftesten Tees, den die Natur zu bieten hat. Darüber hinaus soll sie auch heilende Aspekte haben. Kamille beruhigt, entspannt und tröstet. Sie ist hilfreich bei Magenproblemen und wird bei Kinderkrankheiten und typisch weibliche Beschwerden eingesetzt. Als Salbenzusatz erhält sie die Haut gesund. Allgemeine Bedeutung: Der Blick nach innen; entspannen; bewerten; Kindheit. Assoziation: Eines der bekanntesten Heilmittel der Volksmedizin. Transzendente Bedeutung: Entspannung, die es dir ermöglicht, mit tieferen Schichten Erfahrungen zu sammeln; loslassen; Verstehen der Kindheit. Allgemein: Kamille, aus der man einen Tee herstellt, soll nach alter Traumdeutung auf baldige Genesung hinweisen. Wenn man sie kauft oder sammelt, kann das eine beginnende Krankheit ankündigen, die jedoch noch keine Symptome verursacht. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen oder gekochte trinken: deutet auf leichte Erkrankung, auch auf ein beschwerliches, aber dabei hohes Alter hin. (europ.) : - verspricht ein warmes Herz und verheißt Kranken baldige Genesung; - sehen oder kaufen (für Gesunden): bedeutet eine Erkältungskrankheit; - pflücken oder Kamillentee trinken: du wirst ein hohes Alter erreichen; deutet auf gute Gesundheit

Kamin
Assoziation: - Energiequelle; Hitze; spiritueller Mittelpunkt des Selbst. Fragestellung: - Was ist für mich von zentraler Bedeutung? Was wärmt mich? Allgemein: Kamin bringt oft vernachlässigte sexuelle Bedürfnisse zum Vorschein. Raucht er, soll das häusliche Probleme ankündigen. Wenn man vor einem Kamin mit Feuer sitzt, darf man eine sorglosere Zukunft erwarten. 754 Psychologisch: Nach Freud ein weibliches Sexualsymbol. Brennt das Feuer im Traumkamin lodernd und hell, haben wir weder im Intimleben noch im Beruf etwas zu befürchten, weil wir stets mit Leidenschaft und Ausdauer bei der Sache sind. Qualmt der Kamin und zieht der Rauch schlecht oder gar nicht ab, ist im Privatleben "Qualm in der Küche". Volkstümlich: (arab. ) : - sehen mit hellen Feuer: gute Aussichten haben; sich auf gute Zeiten freuen dürfen; die finanziellen Verhältnisse werden sich bessern; Harmonie in der Familie; - darin (helles) Feuer anmachen: Freude und Vergnügen erleben; - sich selbst vor einem mit hellen Feuer sitzen sehen: Glück in der Liebe haben. (europ.) : - Vorsicht vor Feuer; auch: gutes Omen für das Häusliche als auch für Geschäfte; ein gedeihliches Jahr liegt vor einem; - mit einem wärmendem Feuer: verspricht viel Glück im eigenen Heim; deutet auf Sorglosigkeit hin; - ohne Feuer: es muß noch mancherlei getan werden, um das Heim behaglich zu gestalten; bringt Sorgen und Verlust, entweder eines guten Postens oder eines guten Menschen; - einen rauchen sehen: deutet auf Sorgen im Haushalt hin; - an einem sitzen und ein Buch lesen: man hat Sehnsucht nach einem in der Ferne weilenden Menschen. (ind. ) : - mit Feuer: du wirst eine gute Stellung erhalten; - Feuer darin erloschen: du wirst dein

Kaminbock

Kaminfeger

Kamm / kämmen
Sich zu kämmen bringt Mann und Frau Nutzen; denn der Kamm ist gleichbedeutend mit der alle Widerwärtigkeiten überwindenden und heilenden Zeit. Allgemein: Kamm (Kämmen) wird zum Teil sexuell gedeutet; damit ist dann die Aufforderung verbunden, die Sexualität mehr zu beherrschen. Im Traum eines Mannes kann ein Kamm Versuchung und Sinnlichkeit symbolisieren. Ein Kamm ist ein Gerät mit vielen Zähnen, welches der Pflege dient. Taucht er im Traum eines Menschen auf, betont er das Bedürfnis, etwas im Leben zu pflegen und zu nutzen. Das Traumsymbol ist ein Hinweis darauf, daß der Träumende seine Gedanken ordnen soll. Kauft man einen Kamm, ermahnt das, sein Leben in Ordnung zu bringen. Altindische Traumbücher deuten den Kamm auch als Warnung vor Streit mit den Geschwistern. Beim Kämmen glättet man das Haar, macht Unordentliches wieder ordentlich. Der Träumende ist dabei, sein Leben neu zu richten und Versäumtes aufzuholen, bevorzugt in seinem Gefühls- und Sexualleben. Da die Neubesinnung tief in der Seele verankert ist, wird er sicher Erfolg haben. Psychologisch: Traditionell: Eitelkeit. In der psychologischen Deutung ist der Kamm ein Symbol für einen Vorgang den man genauer beobachten und nicht vorschnell beurteilen sollte - eben: "Nicht alles über einen Kamm scheren." Der Träumende kann aber auch aufgefordert werden, an seinem Selbstbild zu arbeiten. Mit dem Kamm wird das Haar in Ordnung gebracht; übertragen: Man schafft Ordnung in seinem Triebleben und gewinnt dadurch das Herz des Partners. Wer durch Kämmen sein Haar noch mehr in Unordnung bringt, pflegt entweder im Wachleben ein sogenanntes schlampiges Verhältnis oder hat in der Liebe Komplexe, die er durch besonders forsches Auftreten verschleiern will. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene steht der Kamm im Traum für Fruchtbarkeit, die Strahlen der Sonne, Verwobenheit und Musik. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen oder besitzen: mit seinen Hausleuten in Streit geraten; - zerbrochener: die Differenzen mit seinen Bekannten werden sich noch verschärfen; - sich damit kämmen: man wird sich stark überwinden müssen, wenn man seine Sachen in Ordnung bringen will und sich von seinen Fehlern befreien möchte; man soll erkennen, daß man sich im Leben stets behaupten und daher entsprechend reagieren muß; - sich lange und ausgiebig kämmen: die Probleme werden letztendlich überwunden werden. (europ.) : - bedeutet: deine Arbeit wird schwer und nutzlos sein, besonders wenn es dir Schwierigkeiten macht, dein Haar zu kämmen; geht das Kämmen leicht und ist das Haar lang und schön: Gewinn, eine neue Freundschaft; - sich das Haar kämmen allgemein: eine Aufforderung, mehr Ordnung bei sich selbst zu halten; - einen sehen: in der Familie gibt es Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen; - einen unsauberen sehen: deutet auf nutzlose Bemühungen hin; - kaufen: man wird seine Angelegenheiten in Ordnung bringen; - verlieren: bedeutet Streit im Freundeskreis; - benutzen: kündet einen Lebenskampf an; - zerbrochener: heftige Streitereien zehren am Nervenkostüm; - einem Kind die Haare kämen: man erfreut sich eines guten Urteils bei anderen Menschen; - lange Haare kämmen: kündet eine neue Freundschaft an; - sich selbst die Haare kämmen: Anzeichen für Verluste durch einen Menschen, dem man vertraute. 755 (ind. ) : - sehen: Zank und Unannehmlichkeiten mit den Geschwistern; - Kämmen, glattes Haar: Vorteile, treue Freunde; - verworrenes Haar: schlechte Nachrichten; - sich selbst kämmen: du siehst nun ein, daß du Fehler hattest. (Siehe auch "Haare")

Kammacher

Kammer
Allgemein: Wenn man in seinem Traum in eine unterirdische Kammer fährt, ist das was man dort vorfindet, äußerst wichtig. (Jeder Träumer findet etwas ganz Eigenes.) Der Traum spielt vielleicht auf die Tiefen des Unbewußten an, und der Symbolgehalt wird sich äußerst wichtig erweisen, doch aus dem selben Grund auch als schwierig zu deuten. Psychologisch: Wenn sie klein und eng ist, deutet sie auf körperliches Unbehagen hin. Volkstümlich: (europ.) : - sehen: bedeutet Freude und Vergnügen; - in eine hineinschauen: bedeutet, daß man leicht getäuscht werden wird; - sich in einer befinden: zeigt Liebenden Verrat an; Ärger und Verdruß; man möchte sich etwas zurückziehen um in der Stille zu sich zu finden. (ind. ) : - darin sein: die Braut

Kammerdiener

Kammerfrau

Kammerjungfer

Kammgarn

Kampagne

Kampf
Assoziation: - gewalttätige Lösung; Freisetzung von Energie; Konflikt; Auseinandersetzung. Fragestellung: - Welcher Konflikt baut sich in mir auf? Welcher Konflikt löst sich? Welche Teile von mir befinden sich im Kriegszustand? Allgemein: Kampf kann für Streit in der eigenen Persönlichkeit stehen, die durch gegensätzliche Eigenschaften und Bedürfnisse entzweit wird; man muß dann versuchen, diese Gegensätze auszugleichen. Wenn der Träumende in seinem Traum in einem Kampf verwickelt wird, verweist dies in der Regel darauf, daß er mit seinem Bedürfnis nach Unabhängigkeit konfrontiert ist. Vielleicht muß er auch seine Wut, Frustration und den unbewußten Wunsch, einen Teil von sich selbst zu verletzen, zum Ausdruck bringen. Vielleicht bringt das Traumsymbol auch die unterdrückte Wut zum Ausdruck, welche der Träumende einem anderen Menschen gegenüber empfindet. Weitere Bedeutungen lassen sich aus folgenden Begleitumständen ableiten: - Kampf zuschauen fordert auf, sich gegen feindselige Menschen oder widrige Umstände im Leben einfach mehr zu Wehr zu setzen. - Auf dem Schlachtfeld (in der Arena) einen Kampf beobachten weist auf eigene Schadenfreude und Gehässigkeit hin. - Selbst kämpfen kann auf Probleme hindeuten, die man wahrscheinlich bewältigt, wenn man sich mehr anstrengt; manchmal wird auch eine Krankheit angekündigt. Psychologisch: Zurückzuschlagen ist ein natürlicher Verteidigungsmechanismus; fühlt sich der Träumende in seinem Alltagsleben bedroht, kann es leicht sein, daß er seine Gefühle auf der Ebene des Traums ausagiert. Wer sich im Traum auf einen Kampf einläßt, will wohl einen augenblicklichen Konflikt lösen, hatte aber bisher nicht den rechten Mut dazu. Wenn man besonders aktiv in ein Kampfgetümmel eingreift, 756 kann man sich im Wachleben gegen eine aussichtslos erscheinende Lage anstemmen und sie meistern. Schaut man den Kampf nur zu, will man sich aus Schwierigkeiten mit Hilfe anderer herausschaukeln. Spirituell: Das Traumsymbol Kampf ist der Hinweis auf einen spirituellen Konflikt. Der Träumende sollte versuchen, herauszuarbeiten, wo und warum es einen Konflikt gibt, und damit feinfühliger umgehen, statt "aus allen Rohren zu feuern". Das Gesetz der sündigen Welt ist das Gesetz des Kampfes. Volkstümlich: (arab. ) : - einem zwischen Menschen beiwohnen: Vorsicht wird für dich sehr vorteilhaft sein; - zwischen Tieren: du entgehst einer dir drohenden Gefahr; - darin verwickelt werden: es werden dir Unannehmlichkeiten bereitet werden. (europ.) : - man wehrt sich zu wenig gegen Anfeindungen; - mit ansehen oder erleben: neidische Menschen feinden dich an; aktuelle Spannungen mit anderen Menschen lassen sich durch Versöhnung bald entschärfen; auch: man vergeudet Zeit und Geld; Frauen werden vor übler Nachrede und Tratsch gewarnt; - darin verwickelt sein: Gefahr, ein Amt zu verlieren; auch: Auseinandersetzungen mit geschäftlichen Rivalen; Gerichtsverfahren drohen; - im Kampf unterliegen: man verliert Besitzansprüche; - den Angreifer auspeitschen: man wird durch Mut und Ausdauer zu Ehre und Reichtum kommen; - zwei Männer mit Pistolen kämpfen: es stehen einem Sorgen und Verunsicherungen bevor; tritt kein echter Verlust auf: signalisiert ein Gewinn, sowie einige Unannehmlichkeiten; - auf einem Schlachtfeld kämpfen: man wird sich aus einer allgemeinen Katastrophe retten; - einen Kampfplatz sehen: deutet auf Vorbereitungen für eine anstrengende Arbeit hin; - einem Kampfspiel zuschauen: deutet auf Schadenfreude hin; - Sieht eine junge Frau ihren Liebsten kämpfen, ist er ihrer nicht würdig. (ind. ) : - sehen: Nahrungssorgen

Kampfsport

kampieren

Kanada

Kanal
Allgemein: Weil ein Kanal eine künstliche Struktur ist, verweist ein Kanal im Traum auf die Neigung, Strenge bei der Kontrolle über die Gefühle walten zu lassen. Vielleicht gibt der Träumende seinem Leben auf Kosten seiner Kreativität zuviel Struktur. Kanal kann allgemein die geistige Lenkung der Gefühle, Triebe und Leidenschaften verkörpern; das fordert oft zu mehr Selbstdisziplin auf. Ferner kann er Hindernisse ankündigen oder auf gute geschäftliche Verbindungen hinweisen, aus denen man Vorteile zieht. Psychologisch: Der Kanal ist ein ähnliches Traumsymbol wie der Fluß. Zu beachten ist nur, daß es sich beim Kanal um ein künstlich fließendes Wasser handelt. Wird ein Kanal angelegt, also gebaut, bedeutet dies, daß der Träumende sein Wissen über sich selbst strukturieren muß, um ein funktionsfähiges System zu erschaffen. Je stärker der Wasserlauf eingedämmt und reguliert ist, desto mehr hat der Träumende in Realität seine psychischen Energien kontrolliert und diszipliniert. Dasselbe gilt, wenn die Ufer des Kanals betoniert oder perfekt angelegt sind. Die genaue Bedeutung ergibt sich aus der gesamten Traumhandlung, vor allem aus dem Zustand des Wassers und den Gefühlen des Träumenden im Traum. Wer in einen Abwasserkanal schaut, der schlammig-trübes Wasser führt, wird wohl in einer bestimmten Angelegenheit kaum vorwärtskommen, vielleicht sogar in die Röhre schauen. Führt ein großer Kanal reines Wasser, trägt er unsere Hoffnungen, daß wir Problematisches schon bald in Ordnung bringen werden. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene steht der Kanal im Traum für Struktur, Definition und strengen Glauben. 757 Volkstümlich: (arab. ) : - du wirst neue Verbindungen anknüpfen. (europ.) : - ein Hindernis wartet darauf, überwunden zu werden; - sehen: deutet auf nicht ganz einwandfreie Geschäfte; - am Bau eines solchen teilnehmen: man wird sich an einem Unternehmen beteiligen, das eine große Zukunft hat; - Schiffe auf einem sehen: man wird eine Auslandsverbindung anknüpfen; - in einem stehendes schmutziges Wasser sehen: verheißt Krankheit, sowie dunkle Machenschaften von Feinden; Zeichen kommenden Ärgers; - mit klarem Wasser: es steht angenehmes im Leben bevor; - Gleitet eine junge Frau in einem Kanu über den Kanal, wird sie ein keusches Leben führen und einen liebenden Ehemann haben. - Überquert eine junge Frau den Kanal auf einer Brücke über klarem Wasser und sammelt am Ufer Farne und andere Pflanzen, wird sie ein Leben voll endloser Vergnügen führen und eine hohe gesellschaftliche Position einnehmen. Ist das Wasser jedoch trübe, wird sie sich häufig in ein Netz von Schwierigkeiten verfangen. (ind. ) : - sehen: du wirst eine

Kanapee

Kanarienvogel

Kandel / Kandis / Kandiszucker

Kandidat

Kaninchen

Kanister

Kanne

Kannibale

Kanone

Kanonenboot

Kanonendonner

Kanonenkugel

Kanonier

Kantate

Kante

Kanter (Keller)

Kantine

Kanu

Kanzel

Kanzlei

Kanzler

Kanzlist

Kanzone (Kleines lyrisches Gedicht.)

Kapelle

Kapellmeister

kapern

Kapitulation

Kaplan

kappen

Kapuze

Kapuziner

Karabiner (Gewehr)

Karaffe

Karambolage

Karamel

Karaoke

Karate

Karawane

Kardinal

Kardinalvogel

Karfiol (Blumenkohl)

Karfunkelstein

karge Kost

Karikatur

Karmin (Wurm)

karnen (Butter machen)

Karneol

Karneval

Karosse

Karotten

Karpfen

Karren

Karriere

Kartei

Karten

Kartenbrief

Kartenleser / Kartenleger

Kartoffel

Karton

Karunkel (Warze)

Karussell

Karzinom (Krebserkrankung)

kaschieren

Kaserne

Kasino

Kasper

Kasse

Kassenbuch

Kassenmitglied (Krankenkasse)

Kassette

Kassettenrekorder

Kassierer

Kastanien

Kastanienbaum

kasteien (sich Entbehrungen auferlegen)

Kastell

Kasten

Kastration

Katalog

Katarakt (Stromschnelle
Wasserfall)

Katarrh

Katastrophen

Katechet (Religionslehrer)

Katechismus

Kater

Kathedrale

Katholik

Kattun (Baumwollstoff)

Katzen

Katzenauge

Katzenfell

Katzenfisch

Katzenjammer

kauen

Kauf / kaufen

Kauffahrtsschiff

Kaufhaus

Kaufmann

Kaufschilling

Kaulquappe

Kaution

Kautschuk

Kauz

Kavalier

Kavallerist

Kaviar

Kebse (Nebenweib)

keck sein

Kegel / kegeln

Kehle

Kehraus

Kehrbesen

Kehre (Wende)

kehren

Kehricht /Kehrichthaufen

keifen (giftig zanken)

Keil

Keiler (Eber)

Keilkissen

Keilriemen

Keim / keimen

Keks

Kelch

Kelle

Kelle (Maurer-)

Keller

Kellermeister

Kellertreppe

Kellner(in)

keltern

Kennwort

kentern

Keramik

Kerbe (Einschnitt)

Kerker

Kerkerhaft

Kerkermeister

Kerne

Kernkraft

Kerze

Kerzenleuchter

Kessel

Kesselflicker

Kesselpauke

Kette

Kettenhund

Keuchen

Keuchhusten

Keule

Keuschheit

kichern

Kiebitz

Kiebitz (Vogel)

Kiefer (Knochen)

Kiefer (Nadelbaum)

Kiel

Kiemen

Kien

Kiepe

Kies

Kieselsteine

kiesen

killen

Kilometerstein

Kimme

Kimono (langes japanisches Gewand)

Kind (-er)

Kinderbett

Kindergarten

Kinderhort

Kinderkleider

Kinderlitzchen

Kinderspiele

Kinderwagen

Kindheit

Kindstaufe

Kinn

Kino

Kiosk

Kippe

kippen

Kirche

Kirchenbank

Kirchenchor

Kirchendiener

Kirchenglocken

Kirchenlicht

Kirchenlied

Kirchenmesse

Kirchenmusik

Kirchgesang

Kirchhof

kirchliche Symbole

Kirchtag

Kirchturm

Kirchweih

Kirmes (Jahrmarkt)

Kirschbaum

Kirschen

Kirschkerne

Kirschschnaps (Kirschwasser)

Kissen

Kiste

Kitsch (Schund)

Kitt / kitten

Kitz (junges Reh)

kitzeln

Klafter

Klagebrief

Klagen

Klammer / klammern

Klampfe (Zupfgeige)

Klang

Klappe

Klapper

Klapperschlange

Klapperstorch

Klaps (Schlag)

Klarheit

klarieren (verzollen)

Klarinette

Klasse

Klassenlehrer

Klassenzimmer

Klatsch (Tratsch)

Klaue (von Tieren)

klauen (stehlen)

Klause (Zelle
Einsiedelei)

Klausur (Abgeschlossenheit
Einsamkeit)

Klavier

Klebstoff / kleben

kleckern (sich beim Essen beschmutzen)

Klecks

Klee

Kleefeld

Kleid

Kleiderschrank

Kleidung

Kleie

klein schlagen

Kleinhandel

Kleinvieh

Kleister

Klempner

Kleopatra

Klepper (altes Pferd)

Kleptomanie

Klette

klettern

Kletterpflanze

Klieben (Holz)

Klient (bei Anwalt)

Klimmzug (Turnen)

klimpern

Klinge

Klingel / klingeln

Klingelbeutel

Klinik

Klinke

Klippe

Klischee (Abdruck)

Klistier (Einlauf)

Klistierspritze

Kloake

Klopfen

Klops

Klosett

Kloster

Klosterbruder

Klosterfrau

Klostergang

Klostermauer

Klotz

Klub

Kluft

klug

Kluppe

knabbern

Knaben

knacken

Knall

Knappe (Edelknecht
junger Edelmann im Dienste eines Ritters)

Knappheit

Knaster (Edeltabak)

Knauf

Knauser / knausern

Knebel

Knebel- o. Kinnbart

Knecht

kneifen

Kneipe

kneten

knicken

Knicker (kleines Jagdmesser)

Knickerbocker

knicksen

Knie

Kniefall

knien

Knigge

knirschen

knistern

knittern

Knobelbecher

knobeln

Knoblauch

Knochen

Knochenbruch

Knochenmann

Knochenmark

Knopf

Knorpel

knorrig

Knospe

Knoten

knurren

knuspern

Knute (Peitsche)

Kobaltblau (tiefblau
leuchtendblau)

Koben (Verschlag)

Kobold

Kobra (Schlange)

kochen

Kochgeschirr

Kochherd

Koffer

Kogel (Bergkuppe)

Kognak

Kohl

Kohlen

Kohlenbergwerk / Kohlenmine / Zeche

Kohlenbrenner

Kohlenschaufel

Kohlenstaub

Kohlenzeichnung

Kohlgarten

Kohlrabe

Koitus

Kojote

kokett

Kokon

Koks

Kolben

Kolibri (Vogel)

Kolik

Kollege

Kollekte

Koller (Wutausbruch)

kollern (des Truthahn)

Kolliers (Halskette)

Kollision

Kolonialwarenladen

Kolonie

Kolosseum

Kolter (bei Pflugschar)

Komet

Komfort

Komik / Komiker

Komisches Lied

Kommandant

Kommando

Kommers (Feierliches Trinkgelage einer Studentenverbindung.)

Kommune

Kommunikation

Kommunion

Kommunist

Kommunizieren

Kompliment

Komplize

Komplott

Komponist / Komponieren

Komposthaufen

Kompott

Kompresse

Konditor(ei)

Kondolenz

Kondom

Konfekt

Konferenz

Konfetti

Konfirmation

Konflikt

Konkubinat (wilde Ehe)

Konkubine

Konkurrent

Konkurs

Konservatorium (Hochschulartige Musikschule)

Konserve

Konsole

Konsonanten

Konto

Kontrakt (Vertrag)

Kontrolle

Kontrolluhr

Konvent

Konzentration

Konzentrationslager

Konzept (Entwurf)

Konzert

Kopf

Kopfbedeckung

Kopfkissen

Kopflosigkeit

Kopfsalat

Kopfschmerzen

Kopfstand

Kopftuch

Kopfverband

Kopierer / kopieren

Kopiermesser

Kopierpresse

Kopilot

Koppel

Korallen

Korb

Korbball

Korbflasche

Korbflechter

Kordon (Absperrung)

Korinthen

Kork (Material)

Korken

Korkenzieher

Korn (Getreide)

Kornblumen

Kornbranntwein

Korner (Winkel)

Kornett (Blasinstrument)

Kornfeld

Kornkammer

Kornkreis

Korpulenz (dick)

Korrespondenz

Korridor

Korsage

Korsett

Korund

koscher (rein)

kosen

Kosmetik -er(-in)

Kosmische Ereignisse

Kost (Speise)

kostbar

Kosten

Kostgeld

Kot

Kotillion (Tanz)

Kotter

Kotze (Wolldecke)

kotzen (erbrechen)

Krabben

Krach

Krachmandeln

Kraft

Kraftmensch

Kraftprobe

Kraftwagen

Kragen

Krake

krakeelen

Krallen

Krampe

Krampf

Krampfadern

Krampus (Teufel)

Kran

Kranich

krank sein

Kranke

Krankenbahre

Krankenhaus

Krankenlager

Krankenpfleger

Krankenschwester

Krankenwagen

Krankenzimmer

Krankheit

Kranz

Kranzjungfer (Brautjungfer)

Kranzschleife

Krapfen

Krater

Kratzer / kratzen

Krause (Frisur)

Kraut

Krautacker

Krauter (Sonderling)

Krawall

Krawatte

Kraxe / kraxeln

Krebs (Tier)

Krebskrankheit

Kredenz (Anrichte)

Kredit / Kreditkarte

Kreide

Kreise

Kreisel

Kreislauferkrankungen

Kreislinie

Krematorium

Krempel (Kram)

Krempel (Maschine)

Kren (Meerrettich)

krepieren

Kretin

Kreuz

Kreuzigung

Kreuzotter

Kreuzspinne

Kreuzweg / Kreuzung

Kreuzzug

Krickel (Gemse)

Krida

kriechen

Krieg

Krieger

Kriegsbeil

Kriegsgeschrei

Kriminalbeamter

kriminell

Krinoline (Reifenrock)

Krippe

Kristall

Kristallglas

Kristallklar

Kritik

Krokodil

Krokus

Krone

Kronleuchter

Kropf

Krug

krumme Linie

Krupp (Krankheit)

Kruppe (Kreuz des Pferdes)

Kruste (vom Brot)

Kruzifix

Krypta (unterirdischer Kirchenraum)

Ku-Klux-Klan

Kuchen

Kuckuck

Kufen (Schlitten)

Kugel

Kugelschreiber

Kuh

Kuhmilch

Kuhstall

Kukuruz

Kuli

Kulisse

Kult

Kummer

Kunde (Nachricht)

Kundschaft

Kunst

Kunstflieger

Kunstgalerie

Kunstseide

Kunststoff

Kupfer

Kupferdruck

Kupfergeld

Kupferschmied

Kupferstich

Kupons

kuppeln

Kuppler(in)

Kur

Kurat (Vikar
Geistlicher)

Kuratel (Pflegschaft
Vormundschaft)

Kurbel

Kurier

kurieren (gesunden)

Kurort

Kurpfuscher

Kurs (feste Richtung)

Kursaal

Kurve

Kurzschrift

Kurzsichtigkeit

Kurzstreckenlauf

Kutschbock

Kutsche

Kutscher

Kutte

Kuvert