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L
L Allgemein: "L" als gesprochener, geschriebener oder plastischer Buchstabe symbolisiert Besitzstreben; es kann sich auf materielle Dinge oder auf den seelisch- geistigen Besitz beziehen.

Labor / Laboratorium / Laborant
Labor Psychologisch: Ein Raum, der Vorgänge symbolisiert, die "noch im Versuchsstadium" sind (meist abgeschirmt gegen den Zutritt Fremder, die keinen Einblick erhalten sollen) - hier wird etwas ganz Spezielles "ausprobiert", bis man zu einem erfolgversprechenden Ergebnis gelangt. Für den Träumenden stellt sich die Frage: Mit welchen Empfindungen und Ideen experimentieren Sie derzeit? Und was soll daraus werden, wenn es "fertig" ist? (Siehe auch "Laboratorium") Laboratorium Assoziation: - Erforschung; distanzierte Untersuchung. Fragestellung: - Wonach suche ich? Allgemein: Labor (Laborant) verkörpert eine problematische Situation, in die man sich gebracht hat; man wird sie nur lösen, wenn man alle Kräfte vereint, um Gegensätze in einer Synthese zu verbinden. Wenn der Träumende in seinem Traum in einem Laboratorium arbeitet, verweist dies darauf, daß er sein Leben systematischer in Angriff nehmen muß. Offenbar hat der Träumende bestimmte Fähigkeiten und eine bemerkenswerte Denkkapazität, die jedoch erst noch der Entwicklung bedürfen. Der Träumer fühlt sich Mächten, die er nicht beeinflussen kann, schutzlos ausgeliefert. Es erfordert große Anstrengungen und Eigeninitiative die Situation in den Griff zu bekommen. Sieht man sich selbst als Wissenschaftler im Labor, sollte man in wichtigen Angelegenheiten mehr Gefühl zeigen. Psychologisch: Ein Laboratorium kann auf eine sehr geordnete Existenz hinweisen. Eine zwanghafte Lebenseinstellung ist daher nicht fern und blockiert den Träumenden in seinem kreativen Ausdruck. Der Raum in dem unser Unbewußtes experimentiert. Ob die Experimente gelingen und seelisch gut verarbeitet werden, darüber geben die anderen Symbole des Traumes Aufschluß. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene weist ein Laboratorium im Traum darauf hin, daß sich der Träumende in eine künstliche Spiritualität verstricken läßt, der das Herz fehlt. Volkstümlich: (europ.) : - bedeutet in Unannehmlichkeiten verwickelt werden, aus denen man sich nur schwer herauswinden kann; - sehen: man wird vor eine komplizierte Angelegenheit oder Aufgabe gestellt, deren Ausgang ungewiß ist; - sich in einem aufhalten: man wird viel Energie für unfruchtbare Unternehmungen verschwenden; während man in praktischen Geschäften mehr Erfolg haben könnte; - in einem arbeiten: man manövriert sich selbst in eine komplizierte Angelegenheit hinein; - Laborant: ein guter Fortgang der Geschäfte ist zu erwarten. (ind. ) : - Krankheit; Gefahr. (Siehe auch "Alchimist")

Labung / laben (sich an etwas erquicken)

Labyrinth
Assoziation: - Geduldspiel; Irrgarten. Fragestellung: - Welche komplexen Probleme bin ich zu lösen bereit? Allgemein: Labyrinth (Irrgarten) bringt die Irrungen und Verwirrungen des Lebens zum Ausdruck, die dem Glück im Weg stehen; man muß dann intensiv versuchen, durch Selbsterkenntnis zur klaren Orientierung zu gelangen, einen geradlinigeren Lebensweg zu beschreiten. Auf einer rein praktischen Ebene fordert das Labyrinth oder der Irrgarten im Traum den Träumenden dazu auf, die verborgene Seite seiner Persönlichkeit zu erforschen. Ein Labyrinth ist mit seinen Sackgassen und Windungen ein ausdrucksstarkes Symbol für das menschliche Wesen. Darüber hinaus verkörpert der Irrgarten verwirrte Gefühle und Vorstellungen oder widerstreitende Bedürfnisse und Meinungen. Auf dem Weg durch diesen Dschungel entdeckt der Träumende seinen Mut und seine Begabung, Probleme zu lösen. Psychologisch: Das Labyrinth wie auch das Spinnennetz sind im Traum Gefahrensignale: Der Träumende hat sich in einem Irrgarten verlaufen oder in einem Netz verheddert, aus denen er keinen Ausweg zu finden scheint. Auch das Verirren in einer fremden Stadt oder in Straßen und Kellerräumen ist häufig im Traum zu finden und wird vom Träumenden als sehr unangenehm empfunden. Das Bild des Labyrinths ist ein sehr altes archetypisches Symbol. Es ist ein Bild für die Triebhaftigkeit, zu der der Träumende keinen bewußten Weg findet. Ein seelisches "in die Irre Gehen" wird hier angezeigt, ein "nicht mehr ein noch aus wissen". Wer glücklich aus dem Irrgarten herausfindet, hat eine schlimme Zeit hinter sich gebracht. Vom Labyrinth wird gar nicht so selten geträumt, wie man vielleicht annehmen mag. Es kann übrigens manchmal auf eine geistig-seelische Verirrung hinweisen, auf eine heimliche Liebe zu einer Person, die sie nach Meinung unserer Mitmenschen nicht verdient hat. Jeder Mensch wird auf seiner Reise durch das Leben mit labyrinthischen Erfahrungen konfrontiert. Im Labyrinth des Unbewußten muß er sich mit Ängsten und Zweifeln auseinandersetzen, bevor er seinem Schatten gegenübertreten kann. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene bezeichnet das Labyrinth oder der Irrgarten im Traum allgemein den Lebensweg des Menschen oder den Weg zum Göttlichen. Es zeigt das menschliche Leben mit all seinen Prüfungen, Verzögerungen und Komplikationen. Volkstümlich: (arab. ) : - hineingeraten: man hat unter den Eindruck vergangener Erlebnisse zu leiden und wird in naher Zukunft einige Probleme zu lösen haben; - sich darin verirren und nicht wieder herauskommen: ein langwieriger Prozeß steht dir bevor; - nach langem Umherirren wieder herausfinden: du wirst schwierige Dinge zu lösen haben. (europ.) : - sehen: kündet die Aufdeckung eines Geheimnisses an; auch: man wird in schwierige und verwirrende geschäftliche Angelegenheiten verwickelt; Ihre Frau wird das häusliche Umfeld unerträglich machen; Kinder und Liebste stellen sich als unausstehlich heraus; - sich in einem befinden: verkündet Angst und Sorgen, auch wird man Geheimnisse enthüllen; - im Labyrinth der Dunkelheit sich befinden: man wird vorübergehend schmerzhafte Krankheit und Kummer erleben; - aus grünen Reben und Hölzern: scheinbarer Verlust und Verzweiflung wird sich als Glück herausstellen; - aus Schienen: verspricht lange Reisen; man trifft auf interessante Menschen, aber man wird keine finanziellen Gewinne erzielen; - sich in einem verirren: eigene Geheimnisse oder Verirrungen werden zu bedenklichen Situationen führen; auch: es besteht die Gefahr, von einem aufrichtigen Freund dominiert zu werden; - aus einem herausfinden: aus den Schwierigkeiten glücklich herausfinden; (ind. ) : - sich verirrt haben: du wirst von deiner Not nicht so schnell befreit werden; - den Ausgang finden: du wirst alle Hindernisse beseitigen. (Siehe auch "Keller", "Straßen")

lachen
Assoziation: - Ausdruck der Freude; Heiterkeitsausbruch; Versöhnung. Fragestellung: - Auf welche Weise bin ich bereit, mehr Heiterkeit zuzulassen? Welchen Druck will ich entweichen lassen? Allgemein: Lachen (Gelächter) kann auf Sorgen und Probleme hinweisen; die damit verbundenen Spannungen lösen sich dann oft vorübergehend und er erlebt dies als Spannungsauflösung. Manchmal weist es darauf hin, daß man das Leben zu ernst nimmt. Wenn der Träumende in seinem Traum ausgelacht wird, zeigt dies, daß er fürchtet, lächerlich zu sein, oder daß er etwas Unpassendes getan hat und sich nun dafür schämt. Eine solche Zurückweisung ist eine schmerzhafte Erfahrung. Psychologisch: In der Regel gibt der Gegenstand der Belustigung Aufschluß über die Bedeutung des Traums für das Alltagsleben. Lacht der Träumende gemeinsam in einer Gruppe, verstärkt das gemeinsame Vergnügen das Gruppengefühl. Es ist gewissermaßen der befreiende Seufzer der Seele, daß man aus einer (verfahrenen?) Situation herausgefunden hat. Im Altertum verkehrte man Lachen in Weinen und Weinen in Lachen, was wir aus eigener Erfahrung nicht bestätigen können. Der Träumende wacht meistens während des Lachens auf; er lacht dann noch mit offenen Augen, weiß aber oft kaum mehr, warum. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene ist Lachen, vor allem über sich selbst, eine wichtige Errungenschaft des Träumenden. Volkstümlich: (arab. ) : - deutet auf Traurigkeit; - andere lachen sehen: man wird von diesen getäuscht und hintergangen werden; - jemand hören ohne sein Gesicht zu sehen: man soll sich vor großer Gefahr hüten. (europ.) : - falsches Lachen: gilt für Tränen; die Sorgen sind größer, als es scheint; - vergnüglich ausgelassenes Lachen: eines der besten Omen; - andere lachen sehen: man hat eine Demütigung zu erwarten; - andere lachen hören: man wird den Spott oder die Schadenfreude anderer zu spüren bekommen; - hört man das Hohngelächter anderer: es erwartet einem Krankheit und enttäuschende Ereignisse; - selbst: bedeutet Erfolg bei allen Vorhaben und die Gesellschaft fröhlicher Menschen; - selbst übertrieben lachen über einen seltsamen Gegenstand: verheißt Enttäuschung und fehlende Harmonie in der Umgebung; - über das Pech anderer zu lachen: man wird zur Erfüllung der eigenen egoistischen Wünsche vorsätzlich die Freunde verletzen; - fröhliches Kindergelächter: gleichbedeutend mit Freude und Gesundheit; - lacht ein früherer Bekannter: ein vergangenes peinliches Ereignis taucht wieder auf, weil man es noch nicht ganz überwunden hat. (ind. ) : - hören: Unannehmlichkeiten; - selbst lachen: du wirst Grund zur Heiterkeit haben.

Lachs
Medizinrad: Schlüsselworte: Kraftvoll; entschlossen; mutig; stark; traditionsbewußt; einer Vision folgend; Vertrauen; südlicher Seelenpfad. Beschreibung: Der Lachs wird im Medizinrad mit der mittleren, Position des südlichen Seelenpfads und mit dem Vertrauen in Verbindung gebracht. Er ist ein kraftvoller Schwimmer, der mit dem notwendigen Wissen geboren zu sein scheint, das der Art das Überleben garantiert. Lachse kehren jedes Jahr an denselben Ort zurück, wo schon andere ihrer Art vor ihnen waren, um zu laichen und auch, um dort zu sterben. Dieser Fisch nimmt große Mühen auf sich, um seinen Laichgrund aufzusuchen. Mitunter werfen Lachse sich über Wasserfälle oder springen kurze Zeit ganz aus dem Wasser. Sie kommen unter anderem in Nordamerika und Nordeuropa vor und sind für die dort lebenden Menschen ein wichtiges Nahrungsmittel. Allgemeine Bedeutung: Deine Entschlossenheit; Suchen nach deiner wahren Natur; Lexikon über deine Kraft, Wissen um deinen Instinkt. Assoziation: Laxheit – eine schlaffe und nachlässige Einstellung; eine Farbe. Transzendente Bedeutung: Der Mut und die Kraft, deinen eigenen Weg, deiner Vision zu folgen, ganz egal welche Hindernisse überwunden werden müssen. Allgemein: Der Lachs steht für Fülle und Männlichkeit und ist ein Phallussymbol. Sein Paarungsdrang läßt ihn flußaufwärts schwimmen, was ihn auch zum Symbol für Sperma macht. Im Traum einer Frau kann der Lachs ein Hinweis auf eine erwünschte Schwangerschaft sein. 865 Psychologisch: Wie die meisten Fische steht auch der Lachs im Traum für die Grundtriebe des Menschen, vor allem für den Überlebenstrieb. Da der Träumende bereit ist, Anstrengungen auf sich zu nehmen, werden seine Bemühungen belohnt. Spirituell: In der Mythologie ist der Lachs ein Symbol für das Wissen aus anderen Welten (aus den Ländern unter dem Meer). In der Traumdeutung bezieht er sich hauptsächlich auf das Unbewußte. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen oder essen: erfreuliche Erlebnisse. (europ.) : - gelten als gutes Omen; Glück und angenehme Pflichten stehen einem bevor; - fangen: bedeutet, daß man einen Fund machen wird, durch den man Gewinn und Vorteil erlangt; - essen: besagt, daß man Vorteilhaftes finden und hören wird; - verdorbener: Familienzwist; - Verspeist eine junge Frau einen Lachs, wird sie einen fröhlichen Mann heiraten, der über die Mittel verfügt, sie zufriedenzustellen. (ind. ) : - fangen: deine Mühe wird reich belohnt werden; - essen: du wirst einen wertvollen Fund machen. (Siehe auch "Fisch", "Forelle")

Lachtaube

Lack
Allgemein: Lack dient als äußere Schutzhülle und zugleich zur Verschönerung von Gegenständen. Als Traumsymbol kann er beide Bedeutungen annehmen. Vielleicht deckt der Träumende etwas zu, um Unvollkommenheit zu kaschieren, oder er schützt sich selbst oder versucht, sich nach außen besser darzustellen, als er sich selbst empfindet. Lack deutet man meist wie Fassade als Versuch, etwas zu beschönigen oder zu übertünchen. Glänzender Lack kann auch Eitelkeit und Selbstüberschätzung anzeigen. Wenn der Träumende etwas in seinem Traum lackiert, ist er mit dem, was er erschaffen hat, nicht zufrieden. Vielleicht muß er weiter daran arbeiten, um das bisher Erschaffene zu erhalten oder um es so zu verbessern, bis auch andere Menschen es verstehen. Psychologisch: Wenn man von Gegenständen träumt, an denen "der Lack ab ist", oder wenn der sprichwörtliche "Kratzer im Lack" darauf hinweist, daß etwas nicht mehr intakt (oder makellos) ist, gilt dies als Hinweis auf eine "angekratzte Gemütslage" (oder verletzte Gefühle). Besonders dann, wenn man in einer Partnerschaft gern nach außen hin "den Schein wahrt" und mit einer Vorzeigebeziehung "glänzen" will. Der Traum ist als Aufforderung zu verstehen, mit etwaigen "Lackschäden" ehrlicher umzugehen. Träumt man von Schäden am Autolack, bezieht sich das auf die eigene Verfassung (Auto = die motorische Energie der Person) - man braucht wieder einmal die Möglichkeit, sich "aufzutanken" - und psychisch wie physisch ein "Generalservice". Spirituell: Auf dieser Ebene könnte Lack im Traum symbolisieren, daß der Träumende ein bestimmtes spirituelles Ziel erreicht hat und nun sein Geheimnis ehrfürchtig bewahren möchte. Volkstümlich: (arab. ) : - damit streichen: du wirst es fertigbringen, deine Feinde anzuschwärzen; - sehen: es ist nicht alles Gold was glänzt. (europ.) : - sehen: man will etwas beschönigen; - etwas glänzend lackieren: man wird Undank haben. (ind. ) : - sei im täglichen Leben vorsichtig mit fremden Menschen; - etwas lackieren: man versucht mit betrügerischen Mitteln Auszeichnungen zu erlangen; damit streichen: du bist noch nicht über deine Erregung hinweg; - andere lackieren sehen: die Bemühungen von Freunden, ihre Besitztümer zu vergrößern, werden einem in Gefahr bringen; - trocken: es muß durch deine Klugheit möglich sein, daß du zu deinem Ziel gelangst; - Lackschuhe: die Güte ist selten im Leben, auch du mußt warten; - Lackstiefel: du wirst, wenn du standhaft bist, die Geliebte bald versöhnt haben. (Siehe auch "Fassade")

Lackschuhe

laden (Handlung)

Ladendiebstahl
Psychologisch: Ein Traum von einem Ladendiebstahl mag das Nagen des eigenen Gewissens wegen eines kleineren Vergehens im wirklichen Leben sein; von einem richtiggehenden Diebstahl, daß Ihr Unterbewußtsein sich völlig darüber im klaren ist, etwas, was man im Wachleben getan hat, könnte durchaus schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, falls es entdeckt wird. Es kann sich um echten Diebstahl handeln, aber auch um moralische Verfehlungen. Wenn man seinen Partner betrügt, "stiehlt" man ihm auch etwas, auf das er ein Anrecht hat: Zuneigung und Treue. (Siehe auch "Diebstahl")

Ladentheke
Volkstümlich: (europ.) : - die eigene Aktivität wird verhindert werden, so daß das Leben durch Müßiggang und schädliche Wünsche vergiftet wird; - verschmutzte und leere Ladentische sehen: sagt unglückliche Unternehmen voraus; man befürchtet, daß die eigenen Interessen unterwandert werden.

Ladestock (Werkzeug)

Lady (Dame)
Volkstümlich: (europ.) : - mit einer sprechen: beinhaltet gesellschaftlichen Erfolg; jedoch nicht unbedingt einen finanziellen Gewinn. (Siehe auch "König")

Lager (Campinglager)
Psychologisch: Lebt man als Gefangener oder Flüchtling, ohne es zu sein, in einem Lager, hat man im Wachleben mit Probleme zu kämpfen, ist man in Vorurteilen befangen. Nur die Freizeitlager lassen positive Schlüsse zu: Man will sich im Kreis fröhlicher Menschen bewegen, sehnt sich aus der Einsamkeit heraus, nach Harmonie und Geselligkeit. Volkstümlich: (arab. ) : - sich darin befinden: viel Lärm um nichts machen; - ein gutes haben: in erfreuliche Verhältnisse kommen; - ein schlechtes haben: das Gegenteil davon. (europ.) : - (Feldlager mit Soldaten) sehen: schlimme Zeiten; - einen Campingplatz sehen: es werden viele Freunde umziehen; die eigenen Aussichten sind düster; - unter freiem Himmel lagern: es kündigt sich eine Veränderung an; man bereitet sich auf eine lange und beschwerliche Reise vor; bedeutet Sorglosigkeit, die keinen Schaden bringen wird; - Befindet sich eine junge Frau in einem Lager, wird ihr Geliebter Schwierigkeiten haben, sie auf einen Hochzeitstermin festzulegen. Er wird sich als guter Ehemann erweisen. Ist sie in einem Militärlager, wird sie bei der erstbesten Gelegenheit heiraten. 867 - Träumt eine verheiratete Frau, sie sei in einem Soldatenlager, droht eine Scheidung oder die Gefahr, daß sie den Namen ihres Ehemannes beschmutzt. (ind. ) : - du sollst nicht klagen, dein Los wird dadurch nicht besser; - im Freien: du wirst frohe Stunden genießen.

Lagerfeuer
Assoziation: - Kameradschaft; geteilte Energie. Fragestellung: - Wessen Gesellschaft suche ich? Psychologisch: Mutet an eine fast vergessene Jugendromantik. Sind die Ideale erloschen? (Siehe auch "Feuer")

Lagerhaus

Lagune

lahm (etwas)

Lahn

Laib
(Siehe 'Brot')

Laich / laichen (Eier von Fischen)

Laichzeit

Laie

Laienbruder

Lakai (Diener)

Laken (Bettuch)

Lakritze

Lama
Psychologisch: Das "spuckende Tier" gilt als Symbolgestalt für Unberechenbarkeit und unkonventionelles Verhalten. Man träumt davon, wenn man sich zu sehr unter Kontrolle hat und auch dann noch nicht mit geschliffenen Manieren glänzt, wenn man am liebsten "um sich hauen" würde. Vielleicht sollten Sie sich einmal ganz emotional verhalten und notfalls "danebenbenehmen" - Sie müssen ja nicht gleich wild um sich spucken - wie das Lama. Volkstümlich: (europ.) : - (Stoff aus Streichwolle) gute Geschäfte und Vorteile. (Schafkamel) (europ.) : - Reichtum wird man im Ausland erlangen. (ind. ) : - weidend: Zufriedenheit, glückliche Häuslichkeit; - verirrtes, finden: du wirst eine glückliche Gattenwahl treffen; - schlachten: hüte dich vor Hoffart; - umherhüpfen sehen: du wirst an Kindern Freude haben. (buddhistischer Priester) (europ.) : - bedeutet, daß wir unsichtbare Helfer zur Seite haben und bringt Interesse für höhere Gottweisheit und übernatürliche Kräfte.

lamentieren

Lamento (Wehklage)

Lametta

Lamm (junges Schaf)

Lampe
Artemidoros: Der Leuchter bedeutet die Gattin, die Lampe den Hausherrn und den Lebensatem des Träumenden, entweder weil sie die Vorgänge im Haus überwachen oder weil sie leicht erlischt; ferner, wegen des Aufflammens, Liebesleidenschaft. Eine im Haus hell brennende Öllampe bringt Glück; es verheißt jedermann Zuwachs an Sachvermögen und Wohlstand, Unverheirateten die Ehe und Kranken die Gesundheit; eine dunkle und trübe bezeichnet Niedergeschlagenheit und rafft Kranke in Kürze hinweg. Eine erloschene Lampe aber zeigt Rettung an; man wird sie nämlich wieder anzünden. Eine Lampe aus Erz prophezeit, das Glück werde beständiger, das Unglück härter sein, eine aus Ton schon weniger; beide aber bringen Verborgenes zutage. Eine Lampe an Bord eines Schiffes geschaut, zeigt eine verhängnisvolle Windstille (Elmsfeuer?) an. Es träumte einer, er zünde eine Lampe am Mond an. Er erblindete. Denn er versuchte, von dort Licht zu nehmen, wo er unmöglich welches anzünden konnte. Außerdem sagt man, daß der Mond kein eigenes Licht habe. Allgemein: Im Traum symbolisiert eine Lampe das Leben. Wenn der Träumende sich in der Nähe einer Lampe befindet, verweist dies auf eine klare Wahrnehmung. In ihrer praktischen Eigenschaft symbolisiert eine Lampe im Traum den Intellekt und Wohltätigkeit. Lampe zeigt den Wunsch nach Aufklärung in einer Angelegenheit an, die man besser verstehen will, oder kann andeuten, daß man auf eine "Erleuchtung" wartet. Wird sie angezündet, erhält man Hilfe in einer schwierigen Lage oder wird anderen helfen. Psychologisch: Eine Lampe steht im Traum für Führung und Weisheit. Sie kann auch alte Glaubensvorstellungen darstellen, die auf den neuesten Stand gebracht werden müssen. Die Lampe ist in Mythen und Märchen ein Symbol für das Bewußtseinslicht. Im Traum erscheint eine Lampe, Fackel, ein Licht, wenn dem Träumenden im übertragenen Sinn ein Licht aufgeht oder aufgehen soll oder wenn er sich eines bisher unbewußten Lichts allmählich bewußt zu werden beginnt. Es kommt darauf an, ob die Lampe hell leuchtet oder ob es sich um eine trübe Funzel handelt. Die hell Erstrahlende verspricht fröhliche Ausgeglichenheit, die Funzel seelische Verkrampfungen. Verlischt unsere Lampe im Traum, weiß die Seele sich keinen Rat in einer für uns vielleicht prekären Lage. Zerbricht die Lampe, mahnt das zur Vorsicht, da in unserem Inneren irgend etwas zerbrechlich oder bereits zerbrochen sein könnte. Zünden wir im Traum die Lampe an, kommen wir dagegen aus einer etwas verworrenen Lage glücklich heraus. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene kann eine Lampe im Traum auf die Vorstellung eines persönlichen Lichts in der Dunkelheit verweisen oder das Licht des Göttlichen und Unsterblichen symbolisieren. Volkstümlich: (arab. ) : - hell brennen sehen: sagt Liebe und Leidenschaft voraus; - sich in der Nähe einer brennenden aufhalten: man wird Aufschluß über eine wichtige Sache bekommen; - anzünden: du wirst bald klar sehen; man wird einem nahestehenden Menschen Freude bereiten; - tragen: sich im öffentlichen Verkehr unbeholfen benehmen; - auslöschen: Erkaltung der Liebe; - von selbst ausgehen: man wird aus einer gefährlichen Situation rechtzeitig gerettet werden. - brennende umwerfen: großes Unglück erfahren. (europ.) : - innere Unklarheiten quälen und drängen nach Erkenntnis; - viele Lampen: der Weg wird leicht sein; - putzen: verkündet gute Zeiten; - anzünden: man bereitet jemandem bewußt oder unbewußt eine Freude oder hilft ihm; auch: man wird sein Leben bald zum Guten ändern; - sehen, die von anderen angezündet wird: man wird durch andere etwas Gutes erfahren; - eine hell und klar brennende sehen: Vorteil; verheißt ein schönes Erlebnis, Freude und Glück; häuslicher Segen; - trübe oder flackernde sehen: gehegte Hoffnungen wollen sich nicht recht erfüllen; etwas Schönes kann sich nicht recht entfalten oder wird gestört; es erwartet einem Neid und Mißgunst gepaart mit Argwohn; - rußende sehen: ein ernstes Mißgeschick ist zu erwarten; - eine brennende tragen: unabhängig sein und zur eigenen Meinung stehen; - verlischt das Licht einer tragenden Lampe: man muß mit schlimmen Folgen rechnen, eventuell sogar mit dem Tod von Freunden oder Verwandten, rechnen; - eine leuchtende fallen lassen: verkündet das abrupte Ende der Pläne; - in Panik eine Lampe aus dem Fenster werfen: Feinde werden einem mit Freundschaftsbeteuerungen und Anerkennung einlullen; - die Kleidung mit einer Lampe anzünden: von Leuten, von denen man Sympathie und Ermutigung erwarter, erniedrigt werden; die Geschäfte werden nicht gut gehen; - explodieren: ehemalige Freunde werden sich mit Feinden verbünden, um einem zu schaden; - selbst eine auslöschen: man wird bewußt oder unbewußt jemandem eine Freude oder ein Glück stören, trüben oder zerstören; - sehen, die von anderen ausgelöscht wird: man wird einen Verlust erleiden; - zerbrechen: man wird durch eine Unachtsamkeit schwer zu Schaden kommen oder in Gefahr geraten; - zusehen, wie jemand eine zerbricht: Warnung vor einem Unternehmen, das gefahrvoll oder verlustreich sein wird; - zerbrochene sehen: deuten auf den Tod von Freunden oder Verwandten hin; - verlöschen sehen: ein Todesfall; - mit Öl gefüllte Lampen: stehen für rege Geschäftstätigkeit, die die erwünschten Ergebnisse bringen; - leere Lampen: verheißen Depressionen und Verzagtheit. (ind. ) : - hell brennend: schöne glückliche Zeit steht dir bevor; - auslöschen sehen: Leid; - tragen: du bist auf rechtem Wege; - anzünden: Glück. (Siehe auch "Feuer", "Laterne", "Licht")

Lampions

Land
Assoziation: - natürliche Welt; Raum; elementare Bedürfnisse und Wünsche. Fragestellung: - Bin ich überzivilisiert? Fühle ich mich von Erwartungen eingeengt? Allgemein: Land deutet nach altindischer Traumforschung oft die Erfüllung von Hoffnungen und das Ende von Schwierigkeiten an. Blickt man von oben darauf, soll das vor Überheblichkeit und Spekulationen warnen. Volkstümlich: (arab. ) : - Träumt der Kaiser, er habe ein Land bekommen, das dicht bewachsen, waldreich, schattig und bewässert ist, wird er über Länder, Menschen, Sippen und deren Reichtum gebieten: über Menschen wegen der Bäume, über Sippen wegen des dichten Pflanzenwuchses, über den Reichtum wegen des Wassers; ein gewöhnlicher Mann oder ein Armer wird vom Landesfürsten bedeutende Mittel erlangen. - Dünkt es den Kaiser, er habe dürres, ebenes und flaches Land erworben, wird er in dem Ödland Städte gründen; jagt er daselbst und macht er Beute, wird er an den neugegründeten Städten seine Freude haben entsprechend dem Jagdglück, das er hatte; einer aus dem gemeinen Volk wird in jedem Fall in seinem Gewerbe vorwärtskommen. - Träumt dem Kaiser, er habe ein schluchtenreiches, steiles und abschüssiges Gebiet bekommen, wird er eine wankelmütige Völkerschaft, die in großer Ferne wohnt, unterwerfen; jagt er mit Falken dort und macht er Beute, wird er die Einheimischen durch einen energischen Bevollmächtigten unter seine Herrschaft zwingen, weil der Falke scharf zupackt; hat er keinen Jagderfolg, wird sein Unternehmen erfolglos sein. Ein einfacher Mann wird in jedem Fall Schwierigkeiten in seinem Beruf haben und nicht viel verdienen. - Dünkt es den Kaiser, die Erde spreche mit ihm, wird er unverhofft eine freudige Botschaft erhalten, weil das Sprechen der Erde etwas Unverhofftes ist; ein gemeiner Mann wird in seinem Fach in jedem Fall vorwärtskommen. - schön gepflügtes oder bebautes sehen: gute Aussicht auf Erwerbung von Vermögen; - ödes, kahles und unfruchtbares: böse Zukunft, Verdruß und mißliche Zufälle; - Landarbeit verrichten: es wird dir nicht alles nach Wunsch gehen. (europ.) : - in ein fremdes Land versetzt sein: verkündet Trennungsschmerz; - fruchtbares Land: verheißt Gutes; - unfruchtbar und felsiges Land: es erwartet einem Fehlschläge und Mutlosigkeit; - vom Meer aus Land sehen: bedeutet Glück und Wohlstand; - vom Meer oder einem See an Land kommen: all die Vorhaben sind nun auf festem Fundament gebaut und werden erfolgreich sein; - sich auf dem Land befinden: bedeutet Ausruhen von Mühen und Arbeiten; - vom Landbesitzer weggeschickt werden: eine bittere Enttäuschung erwarten; - über Land gehen: der Zustand des Landes zeigt den weiteren Erfolg im Leben an; - Ländereien besitzen: bedeutet Wohlstand und Unabhängigkeit; - das Land verlassen: deutet auf eine berufliche Veränderung hin, die nicht unbedingt zum Guten ist. (ind. ) : - Träumt jemand, er besitze ein ebenes, weites Land, in dessen Mitte sich ein Berg erhebt, so bedeutet dieser, seiner Höhe entsprechend, einen hochgestellten Herrn und alles um den Berg herumliegende Land dessen reichen Besitz; der Träumer wird also entweder den Hochgestellten samt seinen Gütern in seine Gewalt bringen oder ihm Gefolgschaft leisten, mit ihm zusammenleben und viel Gutes von ihm erfahren, wobei er in allem ihm untertan ist. Hat er sich nur seitlich von dem Berg angesiedelt, ohne ihn zu besitzen, wird er sich dem erwähnten hohen Herrn anschließen und unter dessen Schutz stellen, aber nur so viel Schutz genießen, wie er dem Berg nahegekommen ist. - Träumt der Kaiser, sein Land sei um die Hälfte kleiner geworden, wird ihm sein halbes Reich von Feinden entrissen werden, und er selbst wird bald sterben; einem gemeinen Mann droht Bettelarmut und ein baldiger Tod. - Dünkt es einen, sein Grund und Boden sei um ein Stück kleiner geworden, drohen ihm, sei er, wer er wolle, Beklemmung, Not und Elend. Widerfährt solches dem Besitz eines anderen bekannten Grundherrn, wird dieser der Leidtragende sein, ist er aber nicht bekannt, der Träumer selbst. - Träumt der Kaiser, sein Land habe sich gespalten und sei größer geworden, wird er lange leben und das Land seiner Feinde in Besitz nehmen, ein gewöhnlicher Mann wird sein Vermögen und seine Einnahmen verdoppeln; ist nur ein Stück des Grundes und Bodens doppelt so groß geworden, wird auch des Träumers Gewinn entsprechend sein. - Träumt einer, er sei Herr über ein bekanntes, fest umgrenztes Stück Land, wird er entsprechend der guten Erdscholle eine schöne Frau finden; ist das Land aber nicht fest umgrenzt, sondern unermeßlich weit, werden ihm unermeßlicher Reichtum und Freude winken. - Erblickt er in dem fest umgrenzten Land auch Wiesen und grüne Felder, wird die Frau von einzigartiger Schönheit und Glaubensstärke sein. - Wenn er in diesem Land Äcker schaut, die mit leuchtendheller, reifer Gerste besät sind, zeigt es Vermögen und Gesundheit an; ist es einzig mit Weizen bestellt, bedeutet es mit Sorgen und harter Arbeit verdientes Geld, weil das Korn erst durch Mahlen, durch das Backen und anderes mehr bereitet werden muß, ehe es zu Brot wird; trägt das Feld Hülsenfrüchte, zeigt es Mühsal und Strafe an, wenn Sesam und Kolbenhirse, sagenhaften Reichtum, der leicht zu gewinnen und mit großer Freude gepaart ist. - Träumt einer, er komme in ein unbekanntes, ebenes, weites und großes Land, wird er in die Fremde ziehen, aber wohlbehalten zurückkommen, weil das Land eben ist. - Gräbt er das Land um und ißt er von dem ausgehobenen Erdreich, wird er von der Reise so viel Geld heimbringen, wie er Erde gegessen hat. - Dünkt es einen, es befinde sich in diesem Land eine Grube, er stürze hinein und werde verschüttet, wird er unter die Räuber fallen und umkommen; herrscht aber in der Grube nicht völlige Finsternis, sondern dringt noch ein Lichtschein hinein, wird er zwar unter die Räuber fallen , aber nicht des Todes sein, sondern die Heimat wiedersehen. Ist die Grube nicht allzu groß, zeigt der Sturz in dieselbe das Anrücken von Räubern und eine Drangsal an, die der Größe und Tiefe der Grube entspricht. - vom Meere aus sehen: deine Hoffnungen wird sich bald erfüllen; - vom Flugzeug aus sehen: sei vorsichtig und begib dich nicht in Spekulationen; - ödes: deine Zukunft ist noch etwas ungewiß, taktiere deshalb in der nächsten Zukunft etwas vorsichtiger; - fremdes: du wirst eine Reise machen.

Landadel

Landaufenthalt

Landesfeier

Landesfriede

Landesteg

Landestrauer

Landfrau

Landgut

Landhaus
Assoziation: - gemütliche, vertraute Heimstatt des Selbst. Fragestellung: - Welcher Teil von mir sehnt sich nach Geborgenheit? Allgemein: Sinnbild für rustikale Lebensfreude und "deftig" genossenen Wohlstand. Volkstümlich: (ind. ) : - du trägst eine verbotene Liebe im Herzen. (Siehe auch "Hof")

Landkarte
Assoziation: - Führung; Anweisungen. Fragestellung: - Welche Informationen brauche ich für meine Reise? Allgemein: Eine Landkarte im Traum zeigt an, daß dem Träumenden seine Richtung im Leben klar wird. Vielleicht hat er sich "verirrt" und braucht etwas, was ihm den Weg nach vorn weist - besonders wenn seine Bestrebungen und seine Motivation betroffen sind. Eine Landkarte, die schon von anderen Menschen benutzt wurde, verweist daher darauf, daß der Träumende dazu in der Lage ist, die richtige Richtung einzuschlagen und von anderen Menschen zu lernen. Landkarte kann man zuweilen als Reisewünsche verstehen. Psychologisch: Um die lebenslange Reise erfolgreich meistern zu können, die jeder Mensch vor sich hat, kann eine Landkarte eine nützliche Hilfe sein. Eine solche Landkarte im Traum setzt sich im alltäglichen Leben zusammen aus Ratschlägen, die bereits erfahrene Menschen dem Träumenden geben, aus wichtigen persönlichen Erfahrungen und aus einer gehörigen Portion Instinkt für den richtigen Weg. Landkarte verrät die Richtung, die man im persönlichen Bereich einschlagen muß, um ein gestecktes Ziel zu erreichen. Sie weist auf Pläne hin, die man durchführen kann, wenn man im Traum die Kartenzeichnung genau erkennt. Ist sie verwischt oder findet man sich auf der Karte nicht zurecht, blockiert irgend etwas Gravierendes den Lebensweg. Spirituell: Die Landkarte, die wie eine Straßenkarte den kürzesten Weg zum Ziel, in diesem Fall ein spirituelles und meistens jenes der Ganzheitlichkeit, weist, gibt es nicht. Sie setzt sich zusammen aus den Erfahrungen des Träumenden, verbunden mit den Realitäten, auf die er stößt. Volkstümlich: (arab. ) : - ansehen oder zeichnen: deutet auf eine Wohnungsveränderung oder den Antritt einer Reise; - betrachten: stellt eine größere Reise in Aussicht. (europ.) : - sehen oder studieren: deutet auf eine weite Reise oder auf außerordentliche Pläne hin; auch: bedeutet einen Wohnungswechsel und möglicherweise auch einen beruflichen Wechsel; - eine farbige Karte: das Omen ist glückverheißend; - betrachten: bedeutet das Gelingen eines Unternehmens; - mit deutlich erkennbaren Einzelheiten: verheißt die erfolgreiche Durchführung einer Reise oder Pläne; - mit undeutlichen Einzelheiten: Reise oder Pläne werden auf Hindernisse und Schwierigkeiten stoßen. (ind. ) : - die Ferne lockt dich.

Landleute

Landmann

Landschaft
Allgemein: Ein Großteil der Träume bettet sich in eine am Morgen erinnerte Traumlandschaft. Diese Umwelt des Traumgeschehens hat auch, wenn sie nicht direkt zur Handlung gehört, ihre besondere Bedeutung. Die Traumlandschaft kann einer vertrauten Welt entsprechen: etwa jenem Bergdorf, in dem wir die Ferien erlebten oder länger verweilten. Vielleicht ist es die Umgebung der Stadt, in der wir einst studierten. Sehr oft schieben sich zwei Landschaften wie zusammenkopierte Filme übereinander. Offenbar hat dann der Traum zu tun mit etwas, das mit beiden Landschaften zusammenhängt. Die zweite Landschaft ergibt die Nuancierung des Traumerlebens. Zur bekannten Landschaft oder zu ihrem Teilstück hat man aus der Erinnerung oder aus dem gegenwärtigen Erleben zusammenzuholen, was sich auf sie bezieht. Sieht man im Traume die Silhouette einer bekannten Stadt, in dieser aber ein Gebäude, etwa eine Kirche, die sonst nicht vorhanden sind, dann hat sich in das Erlebnis ein neues Motiv hineingebaut. Der Baumeister der Träume hat es für nötig gefunden, eine religiöse Erlebnismöglichkeit in unsere Stadtlandschaft zu setzen. Vielleicht legt er auch eine Brücke da über einen Fluß, wo in Wirklichkeit kein Übergang vorhanden ist. Offenbar handelt es sich darum, gerade hier auf die andere Seite zu kommen. Dieses "hier" ist zu untersuchen. Dabei vergesse man nie: Der Ort der Brücke ist, wie die Furt oder der Paßübergang, ein besonderer Gefahrenort. Der Träumer gibt oft sehr klar an, auf welcher Straße er sich befindet, welches sein Ziel war, Dann ist er eben auf der innern Straße nach der Bedeutung und dem symbolischen Gehalte jenes erwähnten Ortes. Ebenso oft wie in bekannter oder teilweise bekannter Gegend findet man sich mit seinem Traumunternehmen in einer fremden, in einer allgemein unbekannten Landschaft. So geht es durch dunkle Wälder, über große Ebenen, oder man ist auf einer Wanderung durch das Gebirge. Hier ist die Landschaft immer symbolisch. So träumt sich ein Mann nach einer großen geistigen Leistung, verbunden mit einer mehrjährigen Schaffenseinsamkeit, auf dem Abstieg aus kühler Gletscherwelt hinab ins Tal. Er begegnet wieder Menschen und erfährt von ihnen, daß er sehr lange in der Höhe, in Einsamkeit und Kälte gelebt hat. Vielleicht ist diese Landschaft dennoch nicht so furchtbar wie die Wüste in der Wirklichkeit und in unsern Träumen. Da geht das Lebenswasser aus, da droht das Versengende, da wimmelt es in manchen Träumen von Schlangen. Es ist Wüstenzeit in diesem Träumer, und sie holt die gefährlichen Einsamkeits- Phänomene herauf, das Stimmen- Hören, die Halluzinationen und Visionen, kurz, den Verlust der lebendigen Wirklichkeitsbeziehung. Dem Träumer können auch sehr liebwerte Landschaften geschenkt werden. Dazu spiegelt sich in der Landschaft die Jahreszeit, nämlich die Lebenszeit, in der der Träumer steht wieder. Ein Hinweis auf die Gefahren der Winterlandschaft bedarf es kaum der besonderen Erwähnung, daß eine Frühlingslandschaft mit frischgrünen Wiesen, jungen Kornfeldern und blühenden Bäumen positiv zu deuten ist auch nicht. Mancher Träumer fragt sich freilich, wieso es in ihm grünen und blühen mag, da er bewußt so schwer durch die Dunkelheit, durch den "Winter seines Mißvergnügens" (Goethe) zu gehen habe. Dann ist eben der Aufbruch des Neuen, des Frühlings, sozusagen erst in einem unbewußten Geschehen angelangt. Ernte- und Früchtelandschaft ist selbstverständlich eine gute Landschaft. Schwer fällt es manchen älteren Träumer, bewußt anzunehmen, daß er im Herbste seines Lebens steht. Dann müssen die Träume ihm sagen, daß sein Sommer dahin ist. In solch einem Traume bewegt sich etwa ein Zug struppiger Bergpferde mit Blachewagen durch die Landschaft, deren Hänge gelb und rot sind vom Herbstlaub der Wälder. Auch der Träumer fern der Meeresküste kann sich in eine Landschaft am Meer träumen. Wo nicht persönliche Erinnerungen vorwiegen, da handelt es sich um unseren Anteil am Urmeer des kollektiven Unbewußten. Jung sagt in seinem Werk: "Das Meer ist das Symbol des kollektiven Unterbewußtsein, weil es unter spiegelnder Oberfläche ungeahnte Tiefen verbirgt." Und: "Das Meer ist ein beliebter Entstehungsort für Visionen, d.h. Einbrüche unbewußter Inhalte." Psychologisch: Die Landschaft, in der ein Traum spielt, kann ein wichtiger Teil der Deutung sein. In der Regel spiegelt sie die Gefühle und Vorstellungen des Träumenden und daher seine Persönlichkeit wider. Eine häufig wiederkehrende Landschaft kann auf eine Gegend verweisen, in der sich der Träumende als Kind sicher gefühlt hat; sie kann auch ein Gefühl oder ein Problem symbolisieren, mit dem er bisher nicht ins Reine kommen konnte. Landschaften stellen eher gefestigte Gefühle dar als momentane Stimmungen. Sie steht allgemein für unerfüllte Sehnsüchte, die aber noch Wirklichkeit werden, wenn sie von der Sonne beschienen wird. Eine sonnige Landschaft steht auch für die Erfüllung unserer Wünsche nach einem sorglosen, naturverbundenen Leben; liegt sie im Nebel oder ist sie wolkenverhangen, hegen wir im Wachleben trübe Gedanken, die uns nicht weiterbringen. Eine Felsenlandschaft verweist auf Probleme, eine düstere hingegen auf Pessimismus und Selbstzweifel. Traumlandschaften können bizarre Eigenschaften haben, um eine bestimmte Botschaft hervorzuheben. Es können beispielsweise Bäume aus Eis oder Felsen aus Zucker erscheinen. Für die richtige Deutung dieser Symbole ist die Handlung von Bedeutung. Sie kann auch darauf verweisen, wie sich der Träumende auf andere Menschen bezieht. Wenn er ich in einer Wüste befindet, kann dies Einsamkeit darstellen, hält er sich hingegen in einem Urwald auf, läßt dies eine sehr furchtbare Vorstellung zu. Verändert sich die Landschaft zwischen Traumbeginn und -ende, so ist es vielleicht erforderlich, etwas im alltäglichen Leben zu erneuern. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene kann eine Landschaft im Traum auf Verbesserungen hinweisen, die der Träumende bewirken kann, indem er sich mit seinen Stimmungen und Einstellungen befaßt. Volkstümlich: (arab. ) : - schöne sehen: eine angenehme Reise steht bevor; - öde und verwilderte sehen: du wirst in naher Zukunft eine unangenehme Reise antreten. (europ.) : - man hat eine Sehnsucht, die nicht befriedigt wird; - schöne, sonnige sehen: du hast Aussicht auf frohe genußreiche Stunden; bedeutet Glück, Freude und Liebe; - sich in einer schönen und fruchtbaren Landschaft mit reichen Getreidefeldern und sauberen Flüssen befinden: es stehen einem außerordentlich gute Zeiten bevor; man wird Reichtümer anhäufen; - öde, düstere sehen: Unglück, Verdruß; deutet auf Bedrückung, Kummer und Sorgen hin; auch: verheißt unruhige Zeiten; das Land wird von Hungersnöten und Krankheiten heimgesucht. (ind. ) : - du wirst eingeladen, sieh dich vor, man will dich dort ausfragen. (Siehe auch unter den Bezeichnungen von Naturerscheinungen und Landschaftsformen)

Landsmann

Landstreicher

Landtag

Landtracht

Landung / anlegen
Volkstümlich: (europ.) : - ein Schiff anlegen sehen: bedeutet ein Unglück für einen Menschen, der mit der See verbunden ist.

Landwirt

Langeweile
Volkstümlich: (arab. ) : - haben: du wirst viel Geduld in langwierigen Angelegenheiten aufbringen müssen. (europ.) : - haben: zeigt Arbeit an, die man nichts ausführen kann.

Langfinger (Dieb)

Langmut

langnasig

Langohr
(Siehe 'Hase')

langsam
Volkstümlich: (arab. ) : Du faßt zu rasch neue Entschlüsse, das bringt dir Schaden.

Langusten

Lanze
Artemidoros: Jemand träumte, es verwunde ihn eine vom Himmel herabgefallene Lanze an einem Fuß. Der Man wurde an eben jenem Fuß von einer sogenannten Lanzenschlange gebissen, er bekam den Knochenfraß und starb. Allgemein: Lanze steht als Phallussymbol für erotische Bedürfnisse. Psychologisch: In der Griechischen Sage gehörte die Lanze zu Apollo, dem Sonnengott. In der mittelalterlichen Sage war die Lanze des Gralsritters ein Symbol für ein christliches Licht und hatte die Bedeutung eines Heilssymbols. S. Freud sah in der Lanze - wie auch in jedem anderen länglichen Gegenstand – ein Phallussymbol, das sich mit dem intimen zusammenleben von Mann und Frau beschäftigt. Diese Deutung ist jedoch heute zu eng: Die Lanze deutet in Träumen meist auf eine körperlich sexuelle Spannung und deren Überwindung hin. Bei älteren Menschen erscheint sie oft als die, mit der ein römischer Soldat Christus die Seite geöffnet hat, also als Bild des Leidens, das auf Unpäßlichkeiten oder Krankheiten hinweisen kann, aber auch auf deren Überwindung. Eine gebrochene Lanze kann bedeuten, daß man für jemanden eine Lanze brechen sollte. Spirituell: Eine der ältesten Trutzwaffen und phallisches Lebenssymbol, Zeichen des Sonnenstrahls und Werkzeug göttlich Gerechtigkeit. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen oder tragen: sieh dich in nächster Zeit vor, du könntest in Streit und Zank verwickelt werden; - brechen: du wirst dich mit Feinden aussöhnen; - schwingen sehen: man wird dich herausfordern; - damit verwundet werden: es besteht reelle Verletzungsgefahr; auch: eine herbe Enttäuschung erleben. (europ.) : - fast in allen Fällen als rein erotisches Symbol zu werten; auch: bedrohliche Feinde werden auf einem zukommen; Haß, Feindschaft, Uneinigkeit; - sehen: man wird in einen Streit verwickelt werden, der von anderen angezettelt wird; - tragen oder damit hantieren: man ist selbst Ursache eines Streites oder gibt die Veranlassung dazu; - von einer verwundet werden: ein falsches Urteil wird einem Verdruß bereiten; - eine brechen: scheinbar Unmögliches wird erreicht und Wünsche werden sich erfüllen. (Siehe auch "Krieg")

Lanzenreiter

Lanzette (kleines
spitzes

Lapislazuli

Lappen
Psychologisch: Wer im Traum mit einem Putzlappen hantiert, will "etwas bereinigen" (eine Angelegenheit in Ordnung bringen, die jemand "verpatzt" hat) oder ein anstehendes Problem "vom Tisch wischen" - es soll "aufgeräumt werden", und man möchte gern "einen sauberen Eindruck hinterlassen".

Lapsus (Fehler)

Larve (Tier- und Maske)

Laserstrahlen
Volkstümlich: (europ.) : - sehen: man wird seine Kraft oberflächlichen Problemen widmen; man sollte sich wichtigen Fragen zuwenden, da Katastrophen drohen.

Lasso
Allgemein: Wem hetzen Sie denn nach? Sie sind wild hinter jemandem her, der sich nicht so leicht "einfangen" läßt, was den Reiz natürlich erhöht - und das verfolgt Sie bis in die REM- Phase. Vielleicht versuchen Sie es einmal mit weniger Eroberungsstreß und "Zähmungswillen" - dann läßt "das Objekt der Begierde" vielleicht ganz freiwillig eine Annäherung zu? Psychologisch: Das Lasso oder andere Schlingen können im Traum auf eine Behinderung bei der Persönlichkeitsentwicklung des Träumenden hinweisen. Es kann aber auch ein Bild für den Wunsch nach dem aggressiven Abreagieren angesammelter und aufgestauter Bedürfnisse sein. Für die genaue Deutung muß beachtet werden, wofür das Lasso gebraucht wird. Volkstümlich: (europ.) : - damit hantieren: man wird sich im Berufsleben mühelos durchsetzen und finanzielle Vorteile sich verschaffen können. (Siehe auch "Fessel", "Gefängnis", "Gewalt")

Last

Laster (Verhaltensweise)

Lastkraftwagen

Lastwagen

Latein

Lateinamerikaner(in)

Laterne

Latrine (Reinigungsort
Abtritt

Latte

Lattich (Kopfsalat)

Laub

Laubbaum

Laubdach

Laube

Laubfrosch

Laubheuschrecke

Lauch

lauern

Laufbrett

laufen

Laufmasche

Lauge

Lauheit

Laune / launenhaft

Lausbub

lauschen

Laute (Saiteninstrument)

lauter (rein)

Lautsprecher

Lava

Lavagestein

Lavendel

Lawine

Lawn

Lazarett

Lazarus

Lebemann

Leben

lebendig

Lebensalter

Lebensbaum

Lebenselixier

Lebensmittelladen

Lebenspartner

Leber

Leberblumen

Leberflecken

Lebewohl

Lebkuchen (Lebzelt)

Leck

lecken

Leckereien

Leder

ledig

Ledigenheim

Leere

leeren

Lefzen (die Lippen von Hunden)

legalisieren

Legat

Legion

Legislative

Legitimation

Lehen

Lehm

Lehmgrube

Lehnstuhl

Lehre

lehren

Lehrer

Lehrerin

Lehrling

Leib

Leib Christi

Leibbinde

Leibchen

Leibgericht

Leibrente

Leibschaden

Leibschmerzen

Leibwache

Leichdorne

Leiche / Leichnam

Leichenbestatter

Leichenflederer

Leichenhaus

Leichenmahl / Leichenschmaus

Leichenschauhaus

Leichentuch

Leichenverbrennung

Leichenwagen

Leichenzug

Leichtigkeit

leichtsinnig

Leid

Leiden (Erkrankung)

Leidenschaft (Temperament)

Leier

Leierkasten

leihen

Leihhaus

Leim

Leimrute

Leine

Leinen

Leinenweber

Leinsamen

Leintuch

Leinwand

Leisetreter

Leistenbruch

Leistung

Leitartikel

leiten

Leiter

Leiterwagen

Leitragende

Leitseil

Leitung

Lektionen

Lenden

Lendenlahm

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Lenkrad (Fahrzeug)

Leopard

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Lepra

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Leute

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