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Welche Bedeutung hat mein Traum? Jetzt Suchbegriff eingeben und Traum deuten lassen:

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Es gibt 177 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben N beginnen.
N
Allgemein: "N" als geschriebener, plastischer oder gesprochener Buchstabe steht für die Befruchtung des männlichen Geistes durch die weiblichen Aspekte der Persönlichkeit. Oft wird man darauf hingewiesen, daß man auch die "weichen" Seiten des eigenen Wesens zulassen sollte.

Nabe
Volkstümlich: (arab. ) : vom Rad: Übersieh nicht kleine Schäden, es werden sonst große daraus.

Nabel

Nabelschnur
Assoziation: - Verbindung zwischen dem alten und dem neuen Selbst. Fragestellung: - Wie bin ich mit meinem neu entstehenden Selbst verbunden? Allgemein: Viele Menschen entwickeln im Leben eine emotionale Abhängigkeit von anderen. Dies drückt sich im Traum als Nabelschnur aus. Vielleicht hat der Träumenden noch nicht gelernt, seine eigenen Bedürfnisse wie ein reifer Erwachsener zu respektieren. Psychologisch: Insbesondere steht die Nabelschnur für die lebendspendende Kraft und die Verbindung zwischen Mutter und Kind. Ein Durchtrennen der Nabelschnur kommt oft in Träumen von Heranwachsenden vor. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene ist die Nabelschnur im Traum ein Symbol für die Verankerung des Menschen in der Welt.

nachahmen

Nachbarn
Assoziation: - Gemeinsamkeit. Fragestellung: - Was ist mir nahe? Was mag ich oder fürchte ich an mir selbst? Allgemein: Nachbar(n) versteht man traditionell als Warnung vor Unfrieden; das kann, muß sich aber nicht wirklich auf die Nachbarn beziehen. Hier will das Unbewußte wohl warnend signalisieren, bei der Wahl seiner Freunde vorsichtig zu sein. Psychologisch: Symbolgestalt für Verantwortungs- und Mitgefühl gegenüber anderen. Manchmal personifiziert eine Nachbargestalt im Traum auch eigene Wesenszüge und Verhaltensweisen, die einem zwar nicht völlig, aber doch relativ bewußt sind. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: Vorsicht, unaufrichtige Menschen könnten Unwahrheiten über einem verbreiten; ein schlimmer Streit kann möglicherweise die Folge sein; Klatscherein werden dich ärgern; - mit einem streiten: unter Freunden herrscht Zwietracht und Neid. (europ.) : - lassen immer eine Gefahr vermuten, weshalb man in der Wahl seiner Freunde sehr vorsichtig sein soll; - einen sehen oder begegnen: der Frieden droht gestört zu werden durch Zank und Tratsch; - mit ihnen sprechen: Zank und Streit; deutet auf unangenehme Auseinandersetzungen hin. (ind. ) : - lasse ab von dem Glauben, daß die Mitmenschen es gut meinen.

Nachbarschaft

nachdenken

Nachdruck

nacheifern

nacheilen

nachempfinden

Nachen (kleiner Kahn)

nachfolgen

nachgeben

Nachgeburt

Nachkommen
Artemidoros: Unmündige und junge Nachkommen bezeichnen Sorgen, die erwachsenen dagegen Hilfe und Unterstützung. Allgemein: Nachkommen stehen nach alten Traumbüchern für ein sorgenfreies Leben. Volkstümlich: (europ.) : - man wird ein beruhigendes Leben führen; - die eigenen: bedeuten Heiterkeit und glückliche Stimmen von Nachbarn und Kindern; - von Haustieren sehen: weist auf die Zunahme des Reichtums hin. (Siehe auch "Kinder")

Nachmittag
Volkstümlich: (europ.) : - bewölkter und regnerischer: verheißt Enttäuschungen und Verdruß; - ein schöner: man ist vom Glück begünstigt, wenn man sich vor Schurken aus der unmittelbaren Umgebung in acht nimmt; - Träumt eine Frau vom Nachmittag, dann wird sie langanhaltende und anregende Freundschaften schließen.

nachreisen

Nachricht
Allgemein: Nachricht fordert auf, eine unklare Situation endlich aufzuklären, um danach richtig entscheiden und handeln zu können. Die schlechte Nachricht im Traum soll tatsächlich eine freudige Überraschung ankündigen. Volkstümlich: (arab. ) : - (durch einen Boten, Brief, etc.) (durch einen Boten, Brief, etc.) gute erhalten: eine schlechte Nachricht bekommen; - eine schlechte erhalten: eine gute Nachricht bekommen. (europ.) : - die Ungewißheit neigt dazu, bald zu einer Tat zu schreiten; - eine bekommen: bedeutet, daß eine berufliche oder private Veränderung eintreten wird; man darf allerlei Neuigkeiten erwarten; - eine gute erhalten: es ist eine schlechte Nachricht zu erwarten; - eine schlechte erhalten: man kann mit einer frohen Nachricht rechnen; - eine absenden: bringt unangenehme Situationen. (ind. ) : - erhalten: du wirst angenehme Nachricht erhalten.

Nachruf

Nachsicht

Nachstellungen

Nacht
Assoziation: - Geheimnis; unbewußte Inhalte; innere Vision. Fragestellung: - Welche Finsternis bin ich zu durchdringen bereit? Allgemein: Die Nacht symbolisiert eine Zeit der Ruhe und Entspannung. Sie kann jedoch auch ein Hinweis auf Chaos und Schwierigkeiten sein. Die Nacht gehört den Gespenstern, dem Makabren und den Poltergeistern. Anders ausgedrückt: Die Nacht ist die Zeit der Brache vor dem neu beginnenden Wachstum. Nacht symbolisiert das Unbewußte; oft kommt darin die Belohnung durch verdrängte psychische Inhalte zum Ausdruck, die man bewußt verarbeiten muß. Psychologisch: Die Nacht steht im Traum als Symbol für das Unbewußte, das quasi im Dunklen liegt und im Wachleben innere Unsicherheit hervorruft, eine Verklemmung, die man an den Tag bringen sollte, um sie zu lösen. In der Nacht erhält der Körper die Gelegenheit, sich selbst zu regenerieren. In der chinesischen Medizin stehen bestimmte Stunden in der Nacht in Verbindung mit bestimmten Körperorganen. Die Nacht verbirgt das geheime Wollen der Seele und läßt Schattenstellen vermuten, die sich im Alltag auch in Launen manifestieren können. Als Zeitbegriff steht sie am Anfang eines Lebensabschnitts, vor dem uns bangt. Spirituell: Die Nacht symbolisiert die Dunkelheit, die vor der Wiedergeburt und der Initiation steht. Ein Zusammenbruch muß der Erleuchtung vorausgehen. Die Nacht kann auch den Tod symbolisieren. Volkstümlich: (arab. ) : - um sich sehen: in eine verzweifelte Lage kommen; Verzögerungen und Enttäuschungen in Kauf nehmen müssen; - finstere: Familienzwist; - helle und klar: langes Leben; man befindet sich auf dem richtigen Weg und sollte mit seinen Plänen fortfahren; - stürmische: dir droht ein Verlust; - in der Nacht über Land gehen: du wirst heimatlos werden. (europ.) : - Symbol für Gefahren im Un bewußten; innere Warnung; es stehen im Berufsleben möglicherweise außergewöhnlicher Druck und besondere Härte bevor; - von der Nacht plötzlich überrascht werden: ist ein schlechtes Zeichen; Unglück wird das Los sein; - das Tageslicht wieder erblicken: man wird das Verlorene wiedererlangen; - dunkle, schwarze: verheißt nichts Gutes, eher Plage und Kummer; es sind trübe und schwere Zeiten in Aussicht; - in dunkler unterwegs sein: bedeutet drohendes Unheil, das man noch nicht erkennen kann; - in finsterer spazierengehen: Trauer und Enttäuschung; Geldverluste; - sternenklare: man befindet sich auf dem richtigen Weg. (ind. ) : - nachts wandern: man wird dir Verachtung zuteil werden lassen. (Siehe auch "Abend", "Dunkelheit", "Mittag", "Morgen", "Zeit")

Nachtarbeit

Nachtclub
Assoziation: - Anregung; Unterhaltung. Fragestellung: - Welche Aufregungen suche ich?

Nachteule

Nachtfalke

Nachtfalter

Nachtfeiern

Nachtgeschirr

Nachthaube

Nachthemd

Nachtigall

Nachtisch

Nachtlager

Nachtlicht

Nachtmahl

Nachtmusik

Nachtschatten (Pflanzen)

Nachttopf

Nachtviole (eine Pflanze)

Nachtvogel

Nachtwache

Nachtwandler

Nachweis
Volkstümlich: (arab. ) : Man will dir keinen Glauben schenken.

Nachzahlung
Volkstümlich: (europ.) : - leisten müssen: man wird übervorteilt werden.

Nacken
Assoziation: - Flexibilität, besonders hinsichtlich des Blickwinkels. Fragestellung: - Was kann ich sehen, wenn ich eine kleine Veränderung vornehme? Volkstümlich: (arab. ) : - schönen: Ehre; - häßlichen: du stehst in keinem guten Ruf. (europ.) : - den eigenen sehen: lästige Familienangelegenheiten beeinträchtigen Ihre Geschäfte; - einen anderen bewundern: die materialistische Einstellung zerstört die Familienbande; - Nackenschmerzen haben oder sich darum Sorgen machen: in Kürze wird einem Geld zufließen; - jemanden auf dem Nacken küssen: bedeutet Emotionalität und sich gehenlassen; - Erscheint einer Frau der eigene Nacken dick, heißt das, daß sie eine verdrießliche alte Schachtel wird, die sich nicht in der Gewalt hat. (ind. ) : - schönen sehen: Ehre und Ansehen bei den Nachbarn im Haus.

Nacktheit / nackt
Assoziation: - Entblößt; Verletzlich. Fragestellung: - Was dürfen die anderen von mir sehen? Allgemein: Nacktheit im Traum hat etwas mit dem Selbstbild des Träumenden zu tun. Er hat den Wunsch, so gesehen zu werden, wie er ist, und möchte sein Wesen enthüllen, ohne eine Fassade errichten zu müssen. Nacktheit kann zu mehr Offenheit und Ehrlichkeit auffordern; man soll dann falsche Hemmungen ablegen oder andere nicht länger täuschen. Auch Angst vor einer Bloßstellung kommt darin manchmal zum Vorschein. Zuweilen weist das Symbol auf sexuelle Bedürfnisse hin, für die man sich vielleicht schämt oder die man verdrängt hat. Wenn der Träumende in seinem Traum nackt auf einer Straße geht, hängt die Deutung davon ab, ob er dabei von anderen Menschen beobachtet wird. Ist dies der Fall, dann hat der Träumende vielleicht irgend etwas an sich, was er zeigen möchte. Ist der Träumende allein, so hat er vielleicht einfach den Wunsch, sich frei zum Ausdruck zu bringen, oder er will seine Verwundbarkeit bewußt erleben. Nacktheits-Träume können auch ganz praktische Auslöser haben: Ein Traum, in dem man nackt auf einem Flughafen herumläuft, will vielleicht daran erinnern, noch einmal das Urlaubsgepäck durchzusehen. Psychologisch: Die Nacktheit hat im Traum nur äußerst selten einen erotischen Charakter. Mit diesem Traumbild ist der ursprüngliche Naturzustand des Menschen gemeint. Sie zeigt im negativen Sinne einen Zustand seelischer Entblößung an, wenn der Träumende sich von seiner Nacktheit peinlich berührt fühlt. Dies kann sich auf eine partielle Entkleidung beziehen. Sie kommt vor allem in Angsträumen vor. Geht der Träumer nackt oder nur notdürftig bekleidet durch belebte Straßen, hat man sich im Wachleben eine Blöße gegeben oder hat Angst, sie sich zu geben, was auf moralische Bedenken oder auf Minderwertigkeitsgefühle schließen läßt. Nacktheit symbolisiert auch Unschuld. Träume, die Nacktheit positiv schildern, geben den Wunsch nach Unabhängigkeit wieder und lassen den Willen erkennen, sich anderen gegenüber auch bei heiklen Themen ohne Hemmungen zu äußern; für diesen Fall achte man auf weitere Traumsymbole und deren Aussage. Handelt der Traum davon, daß der Träumende nackt in einer Stripteaseshow auftritt, dann könnte dies auf seine Angst, mißverstanden zu werden, verweisen. Zwar ist sich der Träumende dessen bewußt, daß er bereit ist, offen und ehrlich zu sein, aber andere verstehen dies vielleicht nicht. Spirituell: Nacktheit kann auf einen Neubeginn, eine Wiedergeburt verweisen. Es ist der paradiesische Zustand und der Zustand natürlicher Unschuld, die jeder Mensch einmal besaß. Volkstümlich: (arab. ) : - Träumt einer, er habe sich seiner Kleider entledigt und sei nackt, um mit einem anderen zu ringen, wird er, falls er ihm feind ist und Schaden zufügen will, seine Absicht erreichen, ist er ihm freundlich gesinnt, Gutes erweisen. - Hat sich einer ausgezogen, um zu baden, wird ihm ein kleines Mißgeschick zustoßen entsprechend der Dauer des Badens. - Dünkt es einen, er habe sich ausgezogen und schwimme durch einen Fluß oder wate bis zum Hals durch das Wasser, wird er sich mit einem großen Herrn, der der Größe des Flusses gleicht, auseinandersetzen; überquert er den Fluß, wird er den hohen Herrn in die Schranken weisen und die Furcht vor ihm ablegen, überquert er ihn nicht, wird das Gegenteil eintreffen. - Hat sich jemand ausgezogen, um über das Meer zu schwimmen, wird er eine Bitte an den Kaiser richten; schwimmt er sicher hinüber, wird sie gewährt, andernfalls abgeschlagen werden. - Hat sich eine Frau daheim in ihren vier Wänden nackt ausgezogen, wird sie ihren Mann betrügen, aber ertappt werden. - gehen: benimm dich nicht unanständig, sonst bereitest du dir Schande; - nackte Menschen sehen: fremde Personen werd en dich durch ihr Benehmen belästigen. - gehen: benimm dich nicht unanständig, sonst bereitest du dir Schande; - nackte Menschen sehen: fremde Personen werden dich durch ihr Benehmen belästigen; - nackte Kinder sehen: man möchte sich von Schuld befreien und sein Gewissen reinigen. (europ.) : - seelisch ist etwas ganz und gar nicht in Ordnung; es handelt sich je nach Inhalt oft nur um einen primitiven sexuellen Traum; Nacktheit gilt für Armut und Unglück; - nackte kleine Kinder sehen: verheißt schönstes und reinstes Glück; auch manchmal Zeichen für Familienzuwachs; - nackte Menschen sehen: bringt Angst und Schrecken; auch: man würde es gerne sehen, wenn andere pflichtvergessen wären; Krankheit wird keine geringe Rolle bei dem eigenen Mißerfolg spielen; - einen schönen gegengeschlechtlichen Menschen nackt sehen: eine heimliche oder heiße Sehnsucht wird sich bald erfüllen lassen; - nackte Menschen am Meeresufer oder am Fluß sehen, die schwimmen wollen: verkündet Mut und Unternehmungslust; - einen schönen Menschen anderen Geschlechts nackt sehen: Befriedigung einer heimlichen und heißen Sehnsucht; - einen häßlichen Menschen anderen Geschlechts nackt sehen: durch eine Liebesaffäre wird man Schande und Spott zu erwarten haben; - durch den plötzlichen Anblick eines nackten Menschen erschrecken: bedeutet auch im Leben einen bösen Schreck; - sich ausziehen: man möchte mehr Freiheit und Unabhängigkeit; - selbst nackt sein: bedeutet Bloßstellung und unbedachte Unternehmungen; - selbst nackt umhergehen: man wird in Not geraten; - selbst nackt sein, um zu baden oder zu schwimmen: verheißt Erfolg durch Mühe, Mut und Ausdauer; - ist man nackt, will sich ankleiden und kann seine Kleider nicht wiederfinden: es droht leicht Schimpf und Schande; - nackt sein und dies versuchen zu verbergen: verheißt das Verlangen nach einem außerehelichen Abenteuer, daß man aber überwinden möchten; - Einer jungen Frau, die ihre Nacktheit bewundert, steht die – vergängliche – Bewunderung der Männer ins Haus. Hält sie sich für mißgestaltet, wird ihr guter Ruf durch einen Skandal beschmutzt; Schwimmt sie nackt im klarem Wasser, hat sie Affären; dafür wird sie mit Krankheit und dem Verlust ihrer Reize bestraft. Sieht sie nackte Männer in klarem Wasser schwimmen, prophezeit dies viele Verehrer. Ist das Wasser schmutzig, wird sie ein eifersüchtiger Verehrer verleumden. (ind. ) : - Schaut sich einer im Traum plötzlich irgendwo nackt und bloß und dünkt es ihn, seine Blöße sei von jedermann gesehen worden, dessen Geheimnisse werden offenbar werden, und er wird geschmäht und mächtig drangsaliert werden. - Sieht er sich in seinen vier Wänden splitternackt, so wisse er, daß er in einer Sache große Anstrengungen unternehmen wird; welcher Art sie auch ist, gut oder schlecht, er wird sie zu Ende führen. - Träumt einer, er stehe nackt in einem Gotteshaus, wird er sich vor seinem Herrn bloßstellen. - Dünkt es den Kaiser, das Volk habe ihn nackt gesehen, wird sein persönliches Geheimnis vor allem Volk enthüllt werden. - Hat eine Frau dieses Gesicht, wird ihre Hurerei aller Welt zum Schauspiel werden; ein Knecht wird an den Bettelstab und sein Betrug ans Licht kommen. - Hat sich einer, der nur mit einem Schurz oder einer Unterhose bekleidet ist, in seinen vier Wänden ausgezogen, wird er von Sorgen und bedrängender Not erlöst werden; ein Kranker wird gesunden, ein Schuldner schuldenfrei werden. Träumt dies eine Frau, wird sie mit ihrem Mann zetern und hadern. - sein: naher Todesfall; - sich sehen: Armut; - nackt umherlaufen: du hast hinterlistige Verwandte; - andere: du wirst in sorglose Verhältnisse kommen. (Siehe auch "Ausziehen", "Barfuß", "Blöße", "Kleid", "Kleidung")

Nacktschnecke
Assoziation: - Faul; Unentwickelt. Fragestellung: - Was möchte in mir Form annehmen?

Nadel
Assoziation: - Durchstechen. Fragestellung: - Wo in meinem Leben bin ich bereit, auf den Punkt zu kommen? Was will ich durchdringen? Allgemein: Nadel kann als Phallussymbol für sexuelle Bedürfnisse stehen. Nadeln im Traum verweisen in der Regel auf Unangenehmes. Häufiger warnt sie vor Gegnern, die man nicht ernst genug nimmt, weil die einem nur "Nadelstiche" (Sticheleien) zufügen. Aber sie können auch die Macht des Heilens symbolisieren. Es muß eine Vorstellung oder ein Wissen von außen eingeführt werden; dies schmerzt vielleicht, aber es wird den Träumenden innerlich helfen. Psychologisch: Die Fähigkeit, zu durchdringenden Einsichten über den eigenen Zustand zu gelangen, kann bei der Bewältigung des Alltagslebens helfen. Die Deutung des Traums hängt davon ab, ob der Träumende die Nadel selbst verwendet oder ob eine andere Person ihn damit behandelt. Wer sich mit einer Nadel schon einmal in den Finger gestochen hat, kennt den Schmerz, den dieses kleine Instrument verursachen kann. Als Traumbild steht die Nadel als Symbol für physische oder psychische Schmerzen des Träumenden. Sie deutet auf Überempfindlichkeit oder auf Hemmungen in der Sexualität hin, aber auch auf die kleinen Sticheleien, die wir im Alltagsleben über uns ergehen lassen müssen; die Kleinigkeit, die sich zum Streit ausweiten könnte. Spirituell: Eine Nadel kann auf männliche Sexualität verweisen, aber auch auf eine durchdringende Einsicht, die unsere Sicht des Lebens verändert. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: Unangenehmes steht bevor; - sich an einer stechen: Zank und Streit stehen dir bevor; - finden: bleibe bei der Wahrheit, sonst machst du alles noch schlimmer, als es ist; - verlieren: freundschaftliche Beziehungen werden sich lösen; - geschenkt bekommen: ärgerliche Vorkommnissen ausgesetzt werden. (europ.) : - Verluste in der Freundschaft, böse Nachrichten; - Tannennadeln: langes Leben, Gesundheit; - aus Metall sehen: man hat Anfeindungen durch andere zu erwarten; - eine verwenden: eine Warnung vor bevorstehender Not, in der man zu Unrecht an Sympathie einbüßt; - eine einfädeln: man wird einem die Fürsorge über andere zum eigenen Haushalt auferlegen; - mit einer sinnlos hantieren: durch sein eigenes Verhalten wird man sich Feinde schaffen; - nach einer suchen: deutet auf unnötige Sorgen hin; - eine finden: man hat Freunde, die einem schätzen; - zerbrechen: symbolisiert Einsamkeit und Armut; - sich mit einer stechen: bedeutet den Verlust eines Freundes; Enttäuschungen in der Liebe. (ind. ) : - finden: behalte deine Ruhe sonst wirst du in Streit geraten; - eine erhalten: du wirst dich von einem Freund trennen müssen; - viele erhalten: du wirst dich von deinen Freunden trennen müssen. (Siehe auch "Dorn", "Phallus")

Nadelbaum

Nadelkissen

Nagel (aus Eisen)
Allgemein: Ein Traum von Nägeln, mit denen beispielsweise zwei Bretter miteinander verbunden werden, zeigt, daß der Träumende eine Begabung besitzt, Menschen oder Dinge zusammenzubringen. Dabei kann die Belastungsfähigkeit des Nagels wichtig sein. Nagel (aus Metall) kann eine starke zwischenmenschliche Beziehung oder den inneren Zusammenhalt der Persönlichkeit symbolisieren. Häufig weist er auch auf Gegner hin, durch die man Schaden und Verluste erleiden wird; der krumme Nagel kündigt jedoch an, daß man sie überwinden wird. Findet man einen Nagel, soll das nach alten Traumbüchern auf Verarmung hinweisen. Nach altägyptischer Deutung steht er für die Hoffnung, die in Erfüllung geht. Psychologisch: Symbol für Durchhaltevermögen und Haltbarkeit, wenn es um die sprichwörtlichen "Nägel mit Köpfen" geht. Gewissermaßen der Notnagel, der uns aus einer undurchsichtigen Lage befreien kann. er steht auch für Treffsicherheit - meist im übertragenen Sinn: Man hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Das Nageln an sich ist ein Festnageln auf einen bestimmten Standpunkt, der uns Standfestigkeit sichert. Krumme Nägel zeigen krumme Wege an, die man im Wachleben zum Erreichen eines Ziels einschlagen müßte, wobei das Ziel immer erreichbar scheint. Die durchdringende Kraft eines Nagels kann von Bedeutung sein, wenn der Träumende Schwierigkeiten mit Männlichkeit und Sexualität hat. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene stellt der Nagel im Traum Schicksal und Notwendigkeit dar. Im Christentum symbolisieren Nägel auch höchstes Opfer und Schmerz. Volkstümlich: (arab. ) : - (Eisennägel) sehen: Eintritt glücklicher Umstände; - aus dem Holz ziehen: deine Sparsamkeit ist fehl am Platz; - einschlagen: du handelst vernünftig; du wirst einen richtigen Entschluß fassen; - finden: du wirst dein Glück machen; eine Hoffnung geht in Erfüllung; - gerade klopfen: Sparsamkeit; - schmieden: du tust nützliche Arbeit für dich und andere; - mehrer Bretter damit verbunden sehen: man besitzt die Fähigkeit, Menschen oder Dinge zusammenzubringen. (europ.) : - sehen: deutet auf ernstzunehmende Feinde; auch: steht für Plackerei zu geringem Lohn; - einschlagen: traurige Nachrichten; man wird einen ernsten Schaden durch das Verhalten eines Widersachers erleiden; auch: man wird bald in eine Situation kommen, wo es besser ist, die Wahrheit zu sagen; - einschlagen wollen und dabei krumm schlagen: man wird einen Feind unschädlich machen; - das Finden eines Sparnagels: bedeutet Glück; - einen finden allgemein: mit Vermögenszuwachs rechnen können, wenn man in der nächsten Zeit sparsam lebt; - damit handeln: die Arbeit wird anständig, wenn auch eher einfach sein; - rostige oder verbogene: signalisieren Krankheit und Versagen im Geschäft. (ind. ) : - einschlagen: dein Vorsatz ist gut; - finden: Armut kehrt in dein Haus ein. (Siehe auch "Hammer")

Nagelfeile

Nagelschmied

nagen
Volkstümlich: (arab. ) : - Kummer.

Nagetiere

Nahrungsmittel
Assoziation: - Ernährung; Sicherheit; Vergnügen oder Gier. Fragestellung: - Was nähre ich in mir? Wonach hungere ich? Allgemein: Nahrungsmittel im Traum symbolisieren die Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse, seien sie körperlicher, geistiger oder spiritueller Natur. Nahrung (Speise) deutet man ähnlich wie Mahlzeit; so bezieht sich das Symbol auf den geistig-seelischen Bereich, der nach Erfahrung, Hoffnung, Idealen und Liebe "hungert". Handeln Träume wiederholt vom Essen, dann muß sich der Träumende mit der Frage auseinandersetzen, welche seiner Bedürfnisse er konstant ignoriert. Psychologisch: Bei den Traumsymbolen, die die Ernährung behandeln, können alle möglichen Gerichte und Nahrungsmittel auftreten. Treten Gerichte oder Nahrungsmittel in ihrem Traum auf, ist es wichtig darauf zu achten, mit welchen Gefühlen sie diese wahrnehmen. Speisen, bei denen Appetitlosigkeit oder gar Ekel auftritt, sollte man meiden. Speisen die sie im Traum begehren, die in harmonischer Atmosphäre gegessen werden und die Ihnen im Traum schmecken, werden wahrscheinlich auch im Leben für Sie gesund sein. Sie können auch darauf achten, ob in Ihren Träumen eher vegetarische Nahrung auftritt oder nicht. All das können Sie als Hinweise und Tips für eine individuelle gesunde Ernährung deuten. Alle Nahrungsmittel im Traum sind symbolisch für das zu sehen, was wir "schlucken" und verdauen müssen. Nahrung wird im Traum oft im übertragenen Sinn wie zum Beispiel als geistige oder emotionale Nahrung gebraucht und sollte auch dementsprechend beachtet werden. Einige Träumende berichten über ausgeprägte Geschmacksempfindungen während ihrer Träume. Für andere sind solche sinnlichen Erfahrungen selten oder nicht existent. Wahrscheinlich ist diese Sensibilität im Traum eine direkte Widerspiegelung der Sensibilität, die man im Alltagsleben für den Geschmack entwickelt hat. Essen kann auch auf Anerkennung und soziale Fähigkeiten hinweisen - je nachdem, ob der Träumende allein ißt oder zusammen mit anderen Menschen. Als Traumbilder weisen die Nahrungsmittel auf körperliche und seelische Kräfte des Träumenden hin, wie auch auf seine Bedürfnisse. Um den Traum näher deuten zu können, muß auf ihre Art und Beschaffenheit geachtet werden, aber auch darauf, was mit ihnen geschieht. Einzelne Lebensmittel stehen mit bestimmten nichtkörperlichen Bedürfnissen und Wünschen in Zusammenhang. Im folgenden einige Beispiele: - Brot: Es repräsentiert grundlegende Erfahrungen oder die Grundbedürfnisse des Träumenden. - Fleisch: Körperliche Befriedigung manifestiert sich im Traum häufig in der Form als Fleisch. - Rohes Fleisch kann auf drohendes Unglück hinweisen. - Früchte: Im Traum stellt der Träumende seine Erfahrungen oder seine Bemühungen und das Potential für Wohlstand als Früchte dar. Ihre Farbe könnte von Bedeutung sein (siehe "Farben"). - Gemüse: Es symbolisiert die Grundbedürfnisse und die materielle Zufriedenheit des Träumenden. Es verweist auch auf das Gute, das der Mensch von der Erde und aus seinem Umfeld erhält. Auch hier spielt die Farbe möglicherweise eine wichtige Rolle (siehe "Farben"). - Milch: Sie symbolisiert wie andere Grundnahrungsmittel auch vor allem kindliche Bedürfnisse. - Süßigkeiten: Schokolade, Kuchen, Gebäck und so fort stehen mit sinnlichem Vergnügen und Genuß in Verbindung. Sie können jedoch auch ein Hinweis auf unbefriedigte Bedürfnisse auf der emotionalen Ebene sein. Spirituell: Auf dieser Ebene stehen Nahrungsmittel für spirituelle Nahrung. Volkstümlich: (arab. ) : - Lieblingsspeise verzehren: man darf mit einer kommenden Glückssträhne rechnen. (europ.) : - verheißen gutes Auskommen, wenn genügend zu essen da ist; - günstig wenn man schnell satt wird; ungünstig ist es zu schlemmen. (ind. ) : - Kummer und Sorge durch eigene Schuld. (Siehe auch einzelne Nahrungsbegriffe, "Hunger", "Mahlzeit", "Nahrung", "Obst")

Naht

Namen
Artemidoros: Die eigentliche Bedeutung der Eigennamen darf man im Hinblick auf die Auslegung nicht für unwichtig halten. Denn wenn bei glückverheißenden Voraussagen aufgrund der übrigen Umstände Namen von guter Vorbedeutung vorkommen, machen sie das Glück noch vollkommener; bei unheilvollen Prophezeiungen verringern sie das Unglück und schwächen es ab. Namen von übler Vorbedeutung dagegen, die unseren Wünschen entgegengesetzt sind, steigern einerseits das Unheil, andererseits mindern sie den Segen. Häufig kann man schon aufgrund von den Eigennamen allein eine Voraussage treffen. Es träumte z.B. jemand, er habe seinen Namen verloren. Es geschah, daß er seinen Sohn verlor, nicht nur, weil er das Teuerste verlor, was er besaß, sondern weil der Sohn ebenso hieß wie der Vater. Dazu büßte er noch sein gesamtes Vermögen ein, denn es wurden Prozesse gegen ihn angestrengt, auf Grund derer er wegen politischer Vergehen angeklagt und verurteilt wurde. Ehrlos und landesflüchtig machte er seinem Leben durch den Strick ein Ende, so daß er nicht einmal nach dem Tod mehr einen Namen hatte. (Das Epigramm des bekannten Sonderlings und Menschenfeindes Timon, das seinen Selbstmord bekennt, verschweigt seinen Namen. Plutarch: Antonius, Kap.70,7) Denn Selbstmörder werden von den Verwandten bei den Totenmählern nicht mit Namen herbeigerufen. Es durfte jedem klar sein, daß alle Geschehnisse von ein und demselben Traumerlebnis ausgingen, weil sie ein und dieselbe Bedeutung haben. (Den Verstorbenen beim Totenmahl namentlich aufzurufen war üblich; so ruft Achilleus des Patroklos Seele zum Opfer (Homer: Ilias 23,200), desgleichen der Archon der Plataier alljährlich die für Griechenlands Freiheit gefallenen Helden. (Plutarch: Aristeides, Kap.21,5)) Es träumte einer, er trage den auf einem Erzplättchen eingegrabenen Namen des Sarapis wie ein Amulett um den Hals. Er bekam eine Halsentzündung und starb innerhalb von sieben Tagen; denn Sarapis wird als Gott der Unterwelt verehrt und hat dieselbe Bedeutung wie Pluton; sein Name enthält sieben Buchstaben, und der Mann starb gerade infolge eines Leidens an dem Körperteil, um den er das Amulett geschlungen hatte. 1000 Allgemein: Der Name, den ein Mensch erhält, ist der erste Hinweis auf seine Identität. Er steht für sein Selbstgefühl. Wird der Träumende in seinem Traum bei seinem Namen gerufen, soll seine Aufmerksamkeit besonders auf seine Persönlichkeit gelenkt werden. Namen symbolisiert die eigene Persönlichkeit, was im Einzelfall auf Eitelkeit und Geltungssucht, aber auch auf Angst vor dem Verlust der eigenen Identität hinweisen kann. Hört man seinen Namen im Traum laut rufen, gilt das als Warnzeichen, daß Gefahr im Verzug ist. Ist der Name nur aufgeschrieben, kann das eher auf eine Belobigung oder Auszeichnung hinweisen. Schreibt man seinen Namen, warnt das im allgemeinen vor unüberlegtem Handeln, mit dem man Verpflichtungen eingeht. Schreibt man aber seinen Namen unter ein Dokument, sollte man Verträge im Wachleben noch einmal genau prüfen und vor allem das Kleingedruckte beachten. Psychologisch: Träumt man davon, daß ein Name gerufen oder aufgeschrieben wird, ist es fast immer als ein (über den Traum "zugefunkter") SOS-Ruf einer Person gleichen Namens zu verstehen, die man näher kennt. Solche Signale haben immer eine wesentliche Bedeutung, man sollte sofort Kontakt zu diesem Menschen aufnehmen - wobei sich herausstellen wird, daß man tatsächlich "gerufen" wurde: Hier braucht jemand Zuwendung, Hilfe - oder befindet sich auf andere Weise in einer Extremsituation. Fallen dem Träumenden in seinem Traum die Namen anderer Menschen auf, dann werden ihm damit vielleicht deren Eigenschaften bewußt, und er muß sich mit ihnen auseinandersetzen. Kommt der Name eines Ortes im Traum vor, gilt es, über die Kenntnisse oder Erinnerungen, welche sich mit ihm verbinden, nachzudenken. Hinter Ortsnamen kann sich auch ein Wortspiel verbergen. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene gibt der Name im Traum dem Träumenden die Gelegenheit, sich mit seinem essentiellen Selbst auseinanderzusetzen. Volkstümlich: (europ.) : - als Ruf an uns selbst, als Warnung vor Verlust der eigenen Persönlichkeit zu verstehen; - seinen eigenen rufen hören: ein lieber Mensch ist in Not; bald wird eine erfreuliche Botschaft eintreffen; - der eigene von seltsamen Stimmen gerufen wird: man erlebt eine Verunsicherung; Fremde werden einem helfen, oder man kommt seinen Verpflichtungen nicht nach; - sein eigenen lesen: man wird in der Öffentlichkeit genannt oder bekannt; - seinen eigenen schreiben: Warnung vor einer Festlegung auf eine Sache; - mit einem falschen angesprochen werden: ist ein unglückliches Omen für Liebesangelegenheiten; - seinen eigenen nicht mehr wissen: es droht ein beträchtlicher Vermögens- und Reputationsverlust und im schlimmsten Fall sogar Selbstmord; - namenlos sein: man konnte noch keine eigene Persönlichkeit entwickeln; - sind andere namenlos: man nimmt diese Personen nicht besonders ernst. (ind. ) : - selbst schreiben: hüte dich vor einem Prozeß; - geschrieben sehen: du wirst in einen Prozeß verwickelt; - seinen eigenen, nennen hören: gute Botschaft. (Siehe auch "Etymologie")

Namenstag

Napf
Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: du wirst stets dein Brot finden; - zerbrechen: Schreck. (europ.) : - bringt eine Einladung in das Haus; - einen zerbrechen: bedeutet einen Schreck. (ind. ) : - man wird dir einen Schreck einjagen; - sehen: eine Einladung kommt ins Haus.

Napfkuchen

Napoleon

Narben

Narkose
Psychologisch: Sinnbild der Unbewußtheit - wer davon träumt, möchte sich gerne aus der Realität (oder einer speziellen realen Überforderung) "ausklinken" und erst wieder aufwachen und präsent sein, wenn das Schlimmste überstanden ist. (Siehe auch "Narkotisiert")

narkotisiert

Narr
Psychologisch: Haben Sie sich "zum Narren gemacht"? Wenn Sie von einer Narrengestalt träumen, gilt dies eher als gegenteiliger Hinweis: Wie früher die Hofnarren ihrem Herrscher bittere Wahrheit und herbe Kritik (wie niemand sonst) geschickt "servieren" durften, indem sie den Inhalt ironisch, witzig und in originellen Formulierungen verpackt mitteilten, haben auch Sie die Chance, mit der "Weisheit des Narren" viel für sich zu erreichen. Sie können riskieren, daß andere vielleicht über Sie lachen, weil Sie etwas scheinbar Verrücktes tun - oder "den Unmut der Herrschenden" (Chef, Öffentlichkeit usw.) provozieren - egal, Sie haben ein besonderes Talent zur Verfügung und Ihre Chance erkannt - und während Sie ihr Ziel anpeilen, sind die Konkurrenten und Neider ausgeschaltet - sie sind ja damit beschäftigt, sich über Sie zu amüsieren, bis die anderen merken, daß sie selbst die Narren waren, während Sie von Ihnen witzig und weise ausgetrickst wurden. Ein "kluger" und etwas verwirrender Glückstraum - er hatte eben eine Narrenmaske auf. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen oder sprechen: dein Betragen wird dich lächerlich machen; auch: man wird bei der Lösung eines Problems oder eines Vorhabens längere Zeit in Anspruch nehmen müssen; - selbst sein: man wird demnächst eine schwierige Situation meistern. (europ.) : - man verspottet zuviel seine Umgebung und sollte einmal über sich selbst lachen; - einen sehen: bedeutet, daß jemand dich hintergehen wird; auch: man wird in Zukunft wichtige Dinge ignorieren und nach törichten Ausschau halten; - sein oder närrische Einfälle haben: bringt Auszeichnung oder ein beruhigendes Dasein. (ind. ) : - sehen: bedürftig werden; Narr sein: Auszeichnung; - verspotten: man wird dich wegen eines Unrechts zur Verantwortung ziehen; - sprechen: man betrügt dich. (Siehe auch "Clown", "Fasching")

Narrenkappe

Narzisse
Psychologisch: Weist auf die mythische Gestalt des Narziß hin, der die Liebe der Nymphe Echo verschmähte und dafür mit Selbstliebe bestraft wurde, worauf er sich in sein eigenes in einer Quelle gespiegeltes Bild verliebte. Nimmt man die Narzisse als archetypisches Zeichen, übersetzt sie den Egoismus des Träumers, der nur sich selbst und sonst niemanden kennt. Diese Deutung hat bereits Artemidoros dem Traumbild zugrunde gelegt. 1002 Volkstümlich: (arab. ) : - du wirst Treulosigkeit erfahren. (europ.) : - im Garten sehen: eine glückliche Zukunft besonders in Liebesangelegenheiten; vermindertes Glück, wenn man diese Blume im Hause in Töpfen oder einer Vase sieht. (Siehe auch "Blumen", "Kranz")

naschen

Nase
Assoziation: - instinktives Wissen. Fragestellung: - Wonach riecht das Ganze für mich? Was weiß ich, ohne es wissen zu können? Artemidoros: Eine schöne, wohlgeformte Nase haben ist für jedermann ein gutes Vorzeichen; es bedeutet großes Einfühlungsvermögen, Weitblick in den Unternehmungen und Verkehr in den besten gesellschaftlichen Kreisen; denn durch die Nase ziehen die Menschen bessere Luft ein und profitieren dadurch. Keine Nase haben zeigt allen Menschen Mangel an Empfindungen, Haß gegen hervorragende Persönlichkeiten und einem Kranken den Tod an. Denn die Totenschädel findet man ohne Nasen. Zwei Nasen haben bedeutet Zwist mit den Verwandten; Zwist, weil alles Zwiefache, das wider die Natur ist, Sinnbild des Zwistes ist; mit den Verwandten, weil die Nase zu uns gehört. So träumte einer, der Salbenhändler von Beruf war, er habe seine Nase verloren. Er verlor sein Kapital und hörte auf, Salben zu vertreiben, weil er keine Nase hatte; denn da er keinen Riecher mehr für Salben hatte, konnte er natürlich kein Geschäft mehr mit ihnen machen. Der selbe Mann träumte, als er schon nicht mehr Salbenhändler war, es fehle ihm die Nase. Er wurde der Urkundenfälschung überführt und floh aus seiner Heimat; denn eine Entstellung im Antlitz raubt diesem seine Würde; das Antlitz ist aber ein Abbild des Ehrgefühls und der Rechtsstellung. Ganz folgerichtig verlor er seine bürgerlichen Rechte. Derselbe träumte auf dem Krankenlager, er habe keine Nase. Bald darauf starb er; denn die Totenschädel haben keine Nase. Das erste Mal erfüllte sich das Traumgesicht an ihm in seiner Eigenschaft als Kaufmann, das zweite Mal betraf es seine Rechtsstellung als Bürger, und das dritte Mal, als er krank war, bezog es sich auf seinen Körper; dergestalt erfüllte sich dasselbe Traumgesicht für denselben Mann dreimal in verschiedener Weise. Allgemein: Nase deutet man oft als Symbol sexueller Bedürfnisse. Ist sie auffallend groß, kann das auf eine "gute Nase" hinweisen, mit der man Chancen wittert, oder ermahnen, die Nase nicht in andere Leute Angelegenheiten zu stecken. Die rote Nase soll nach altindischer Traumdeutung auf Ehre und Wohlstand hinweisen, die blutende dagegen vor Mißerfolgen und finanziellen Verlusten warnen. Psychologisch: Hier wird oft von dem "Riecher" gesprochen, den der Träumer im Wachleben hat, sich im rechten Moment für das Richtige entscheiden zu können, wodurch er Förderung erreicht oder Gewinne erzielt. Wenn er aber seine Nase in Dinge steckt, die ihn nichts angehen, dann ist fürs Wachleben die Deutung erlaubt, daß er zu neugierig, vielleicht sogar zu taktlos seiner Umwelt gegenübertritt. Die Nase hat die Bedeutung eines Phallus-Symbols. Sie gilt in der Traumsprache wie auch im Volksmund als ein Bild für den Penis. Diese Bedeutung läßt sich daraus erklären, daß Duftstoffe und das Vermögen, sie wahrzunehmen, stark mit der Erotik zusammenhängen. In der Tier- und Pflanzenwelt sind diese Duftstoffe, die Pheromene, stark an der Erhaltung der Arten bzw. deren Fortpflanzung beteiligt. Wenn Frauen von einer Nase träumen, sind sie mit ihren Partner meist sehr zufrieden; das Gegenteil kann natürlich der Fall sein, wenn die Nase verletzt oder häßlich ist. Träumt ein Mann von der Nase, soll das einen guten Intimpartner garantieren. Volkstümlich: (arab. ) : - eine wohlgeformte haben: verzage nicht, alle deine Angelegenheiten werden ein gutes Ende nehmen; - große: man wird dir einen Streich spielen; - kleine: dein kleinmütiges Wesen steht dir im Wege; - verlieren: Zank und Streitigkeiten in ehelichen Verhältnissen; - stumpfe an einer anderen Person sehen: durch Anmaßungen geärgert werden; - stumpfe selbst haben: du wirst dich durch dein albernes Auftreten lächerlich machen; - falsche (künstliche) tragen sehen oder selbst tragen: die gegen dich geplanten Betrügereien werden früher oder später von dir entlarvt werden; - putzen: sich einer unangenehmen Sache entledigen. - Träumt der Kaiser, seine Nasenlöcher seien verstopft, so daß er nicht mehr riechen kann, so wisse er, daß der oberste Beamte, der ihm über die Staatsgeschäfte Vortrag hält, in Ungnade bei ihm fallen wird, weil der Verstand vermittels der Nase unterscheidet, was wohl oder übel riecht; ein gemeiner Mann wird mit seinem vertrauten Knecht oder Freund in Streit geraten, eine Frau von ihrem Mann betrogen werden. (europ.) : - Potenzfrage, meist sexuell zu bewerten; mitunter Warnung vor Gehirnerkrankung und Reizungen; - die eigene sehen: bedeutet besondere Willensstärke und das Bewußtsein, alles, was man in die Hand nimmt, erfolgreich zu beenden; - eine große, dabei entstellte Nase haben: gilt als das gedeihen irgend eines Unternehmens, als das Gelingen eines Planes, dem jedoch üble Nachrede folgen wird; - sich mit einer besonders großen oder auffallenden schönen sehen: man soll sich bei der Durchführung eines Planes oder einer Arbeit nicht durch das Gerede anderer beirren lassen; Ehre und Reichtum; - eine besonders große oder auffallende sehen: man hat beste Aussichten, sehr einflußreich und wohlhabend zu werden, wenn man sich nicht in anderer Leute Angelegenheiten zu mischen; - die eigene kleiner sehen als in Wirklichkeit: man hat geschäftlichen Mißerfolg; man sollte sich mit bescheidenen Glück zufrieden geben; - eine kleine sehen: du wirst Unrecht erleiden; - Haare auf der Nase haben: weist auf außergewöhnliche Unternehmungen und Willensstärke hin; - eine verstopfte: gilt als eine drohende Gefahr; deutet auf Hindernisse und Schwierigkeiten in einer Angelegenheit hin; - eine blutende haben: Vermögensverlust; prophezeit Unglück, welchen Beruf man auch immer ausübt; Vorsicht vor Spekulationen und Reisen; verleihe kein Geld; - rote: deine Gesundheit ist in Gefahr; Unglück; - zerschundene: Zwistigkeiten; - selbst einen anderem an der Nase ziehen: man hat in einer Beziehung oder Ehe wohl nicht den richtigen Partner für sich gefunden; - von anderen daran gezogen werden: man sollte sich lieber an die eigene Nase fassen; - daran geführt werden: ungünstiger Prozeß; - verlieren: Ehebruch; - für Männer, die von der eigenen träumen: man wünscht sich ein besonders guter Liebhaber zu sein; - für Frauen, eine große Männernase sehen: zeigt starke sexuelle Bedürfnisse an. (ind. ) : - Stirn und Nase sind Schmuck und Reichtum in den Augen der Menschen. - Träumt einer, seine Nase sei so groß geworden, daß sie sein Gesicht verunstaltet, wird er zwar gute Geschäfte machen, in der Öffentlichkeit aber Schimpf und Schande erleiden. - große: du wirst eine gute Frau bekommen; - kleine: Glück in der Liebe; - rote: Ehre und Reichtum ist dir sicher. (Siehe auch "Körper", "Sexualität")

Nasenbluten
Allgemein: Träumt man vom Nasenbluten glaubt man, daß die Umwelt einem verachtet. Man ist irgendwie bedrückt oder von einer Fessel behindert. Psychologisch: Sexuell gesehen, umschreibt es den möglichen Verlust der Manneskraft, bei Frauen die Angst, einen Partner zu verlieren. Sonst wie unter "Blut" beschrieben. Volkstümlich: (arab. ) : - haben: eine plötzliche Krankheit wird dich befallen. (europ.) : - Vermögensverlust; prophezeit Unglück, welchen Beruf man auch immer ausübt; Vorsicht vor Spekulationen und Reisen. (ind. ) : - deine Gesundheit ist vorzüglich.

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