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Welche Bedeutung hat mein Traum? Jetzt Suchbegriff eingeben und Traum deuten lassen:

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Es gibt 127 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben O beginnen.
O
Allgemein: "O" als geschriebener, plastischer oder gesprochener Buchstabe bedeutet meist das Schicksal, das unüberwindliche Grenzen absteckt; allgemein versteht man es wie Kreis. (Siehe auch "Kreis")

O-Beine

Oase
Assoziation: - Zufluchtsstätte und Ort der Entspannung. Fragestellung: - Wo in meinem Leben suche ich nach einem Heiligtum? Allgemein: Für die meisten Menschen ist eine Oase ein Zufluchtsort in der Wüste. Wegen der Verbindung mit Wasser wird die Oase im Traum zu einem Ort, an dem der Träumende jede Erfrischung erhält, die er sich emotional wünscht. Oase kann vor der Mißachtung von Gefühlen warnen, aus denen man Kraft und Energie schöpfen sollte. Verläßt man sie, stehen schwierige Zeiten bevor. Psychologisch: Erscheint im Traum eine Oase, kann sie verschiedene Bedeutungen haben, die sich aus dem gesamten Zusammenhang ergeben. Einfach kann die Oase eine Erinnerung an eine Reise sein oder Fernweh ausdrücken. Manchmal tritt sie auch als Ausweg aus einer schwierigen Situation plötzlich im Traum auf, wo man sich die wohlverdiente Ruhe erst einmal gönnen sollte. Wenn Menschen in Schwierigkeiten sind, brauchen sie einen Ort, an dem sie sich selbst zum Ausdruck bringen, an dem sie wieder zu Kräften kommen und ihre Problembewältigungsfähigkeiten entwickeln können. Eine Oase kann im Traum einen solchen Ort darstellen, besonders wenn sich der Träumende verirrt hat. In diesem Fall symbolisiert die Oase im Traum einen Schutzraum. Es kann aber auch sein, daß der Träumende nachdem sein Leben längere Zeit relativ eintönig verlaufen ist, interessante und neue Eindrücke und Gefühle gewonnen hat, die sich dann im Traum im Bild der Oase zeigen. Wer die Oase im Traum verläßt, könnte nach einer Zeit der Ruhe und der Besinnung in eine Welt voller Anfeindungen zurückkehren oder vielleicht auch um jeden Preis ein Abenteuer suchen. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene stellt die Oase im Traum eine Erfrischung dar. Gleichzeitig steht sie für die Ideen, alten Bedrängnissen zu entschlüpfen. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen oder betreten: ganz verlassen, aber doch nicht völlig unglücklich sein; trotz ungünstiger Verhältnisse wirst du Erfolg erringen. (europ.) : - eine sehen: verheißt eine Ferienfreude, Erholungsreise oder sonstige Ausspannung; verheißt ein angenehmes Heim; bringt dem Genügsamen Freude und Glück; - in einer Wüste eine finden: viele der Wünsche haben sich nicht erfüllt; man ist im Leben zu kurz gekommen, aber man sollte nicht aufgeben; - sich in einer befinden: Ermahnung, in einer Arbeit nicht nachzulassen; - eine verlassen, um den Marsch in die Wüste anzutreten: ein schwerer Gang steht einem bevor. (ind. ) : - sehen: glückliches Gelingen in deinen Unternehmungen; - sich darin befinden: du wirst bedrängt und weißt im Moment keinen Rat, handle rasch; - mit Palmen: die Reue kommt zu spät; - mit Wasser: es braucht alles seine Zeit, verzage nicht; - mit Kamelen: du wirst dein Ziel erreichen; - mit Reisenden: du kannst von Glück sprechen, deine Geschäfte werden sich zu deinem Vorteil wenden; - ohne Wasser: der Kampf des Lebens macht dich nicht mürbe; - in ihr leben müssen: Einsamkeit. (Siehe auch "Verlieren", "Wasser", "Wüste")

Obdach

Obdachloser / Obdachlosigkeit
Assoziation: - zu kurz kommen in spiritueller Hinsicht; mangelnde Sicherheit und Stabilität. Fragestellung: - Welche neue Struktur suche ich? Volkstümlich: (europ.) : - weist auf persönliche Schwierigkeiten und Unglück im Geschäft hin.

Obelisk

Oben

Oben ohne

Obenauf treiben

Ober

Oberbett

Oberlehrer

Obers (Rahm
Sahne)

Oberschenkel
Artemidoros: Die Oberschenkel bedeuten im großen und ganzen dasselbe wie die Schamglieder, nur sind sie, feist geworden, den Reichen erfahrungsgemäß von übler Vorbedeutung. Meistenteils bedeuten sie große Geldausgaben für die Liebesfreuden, besser gesagt, nicht Ausgaben, sondern Verluste. Allgemein: Oberschenkel steht für inneren Halt, Realitätsnähe, Kraft und Sicherheit, mit denen man das Leben gut meistert. Volkstümlich: (arab. ) : - Träumt einer, seine Oberschenkel seien amputiert worden, wird er sein Leben lang gestraft sein und von allen verlacht werden, weil derjenige, dessen Schenkel amputiert sind, lächerlich verstümmelt ist und sich nur mühsam dahinschleppt. - Einer Frau prophezeit das Gesicht Witwenschaft und den Verlust ihrer Kinder. - Pralle und kräftige Schenkel versprechen jedermann erfolgreiches Durchsetzen seiner Vorhaben; denn sind die Schenkel kräftig, kann man um so besser laufen. - Hat sich einer an den Schenkeln verletzt, wird er nicht ans Ziel seiner Bemühungen kommen, sondern mit Hindernissen und Widerwärtigkeiten zu kämpfen haben. (europ.) : - glatte und weiße haben: mit Glück und Freude rechnen; - verletzte: deuten auf Krankheit und Verrat hin; - Bewundert eine junge Frau ihren Oberschenkel, verheißt dies Abenteuerlust. Sie sollte überlegt handeln. (ind. ) : - Die Oberschenkel bedeuten jedermann die Blutsverwandten. - Träumt einer, man habe ihm beide Schenkel amputiert, wird er verlassen in der Fremde sterben. - Hat man ihm einen Schenkel abgenommen, wird er mit einigen wenigen einsam in der Fremde sein Leben enden. - Dünkt es eine Frau, ihr seien die Oberschenkel amputiert worden, wird sie sich an einen fremden Mann hängen und sich gänzlich ihren Verwandten in der Heimat entfremden; ein Armer wird eines qualvollen Todes sterben. - Träumt der Kaiser, seine Schenkel seien prall und länger geworden, wird er an seinen Hofleuten, seinen Truppen und Knechten Freude haben; denn dem Kaiser gegenüber darf man nicht sagen "deine Verwandten", sondern "deine Knechte", weil ihm die Kaiserwürde von Gott verliehen ist. Schaut ein gemeiner Mann dieses Gesicht, werden seine Verwandten Ansehen erlangen, und er wird sich in ihrem Glanz sonnen. Eine Frau wird auf ihre Kinder mächtig stolz sein. (Siehe auch "Körper", "Schamglieder")

Oberschule

Oberst

Obersteiger

Oberwasser

Obhut

Oblaten

Obligationen (Aktienschein)

Oboe

Obrigkeit

Observatorium (astronomische Beobachtungsstation)

Obsession

Obsidian

Obst
Assoziation: - Frucht; Hervorgebrachtes. Fragestellung: - Was bin ich zu ernten bereit? Allgemein: Obst versteht man ähnlich wie Frucht; oft stehen dahinter sexuelle Bedürfnisse, aber ebenso Zeichen für Gedankenreichtum, Erfolg und glückliche Wendungen im Alltagsleben. Psychologisch: Die Obstsorte kann im Traum eine größere Bedeutung spielen. Allgemein ist das Obst im Traum ein Zeichen für erotisch -sexuelle Bedürfnisse des Träumenden. Es kommt auf den Zustand des Obstes an. Ist das Obst frisch, reif und appetitlich, symbolisiert es die Lebensfreude, die sexuelle Genußfähigkeit und die Selbstsicherheit des Träumenden oder den Wunsch danach. Ist das Obst allerdings verfault und ungenießbar, drücken sich in diesem Bild die Unsicherheit, Entbehrungen und die sexuelle Enttäuschung aus. Volkstümlich: (arab. ) : - appetitliches sehen: deutet auf eine angenehme Überraschung; steht für Selbstbewußtsein und Lebensfreude; - faules oder wurmstichig: man leidet unter Unsicherheit in Verbindung zum anderen Geschlecht; - essen: reichliche Nahrung finden und gute Gesundheit; man wird noch viel Glück haben; - auf Bäumen: gute geschäftliche Aussichten; im Leben alle Möglichkeiten haben; - verschenken: Gewinn; - unreifes essen: leichte Krankheit; - in einer Schale: man wird bald einen Besuch bekommen; - in Körben: gutes Fortkommen; - schütteln und auflesen: du hast gute Nachbarn; - in großen Mengen haben: erlangen, was man erwünscht oder erstrebt hat; viel Verdienst. (europ.) : - fast ausnahmslos als Sexualsymbol zu verstehen, auch in der deutlichsten und stärksten Form; - auf Bäumen sehen: verkündet Erfolge; verheißt Wohlergehen; - in Körbe, Schalen, usw. sehen: gute Geschäfte; man wird Gäste haben oder selbst eingeladen werden; - essen allgemein: steht für den Wunsch nach Liebeserlebnissen; - reife, süße und wohlschmeckende Früchte: Reichtum und Glück; gutes Fortkommen oder gelingen eines Planes; - saures, bitteres: Vorzeichen eines Unwohlseins oder einer Krankheit; Schwierigkeiten in einem Vorhaben; - unreifes sehen oder essen: deutet auf Erkrankung hin; - faules sehen: Vorsicht, daß man wegen einer Sache nicht verspottet wird oder sich lächerlich macht; man ist mit der Entwicklung in einer Beziehung recht unzufrieden; - in einem Geschäft oder Verkaufsstand sehen: vorteilhafte Geschäfte bahnen sich an; - anbieten: man wirbt um die Gunst eines anderen; - angeboten bekommen: Warnung vor einer Versuchung oder Verführung; - einen Obstkorb erhalten: man befürchtet insgeheim, in der Liebe eine Abfuhr zu erhalten; - selbst anbieten: man bemüht sich ernsthaft, die Gunst eines anderen zu gewinnen; - vom Baum schütteln wollen, ohne daß es fällt: Ermahnung, daß sich mit Gewalt nichts erreichen läßt; - vom Baum pflücken: verheißt ein gutes Fortkommen; - vom Baum schütteln: in einer Sache sollte man energischer vorgehen; - vom Boden aufsammeln: für eine kleine Mühe wird man reichlich belohnt werden; - einmachen: man wird vor einer unnötigen Geldausgabe bewahrt bleiben; - eingemachtes sehen: in Zeiten der Not wird man ein Sparguthaben besitzen; - selbst kochen oder zubereiten: verheißt Gewinn auf einem neuen Weg; - gekochtes oder zubereitetes sehen: bedeutet eine vorteilhafte Veränderung. (ind. ) : - auf dem Baum: du hast gute Aussichten; - essen: die Menschen um dich sind dir nicht wohlgesonnen; - verschenken: du wirst bald Gewinn haben. (Siehe auch "Früchte", "Hunger", "Nahrungsmittel" und die Bezeichnung einzelner Obstsorten)

Obstbaum
Allgemein: Obstbäume besitzen etwas Anheimelndes, Liebliches und Nährendes. Mit diesem Traumsymbol wird bei den meisten Bäumen auf die harmonische und heilende Wirkung der Natur angespielt. Speziell steht hier die nährende Seite der Natur (in jeder Hinsicht für Körper und Psyche) im Vordergrund. - Birne: Die Birne gilt wegen ihrer Form als ein Symbol für den weiblichen Körper. Manchmal allerdings Symbol für einen deutschen Ex- Bundeskanzler. - Kirsche: Die Kirsche gilt wegen ihrer roten Farbe als erotisches Symbol. - Pfirsich: Der Pfirsich gilt wegen seiner Farbe und seiner weichen Haut als Traumsymbol, das auf die weibliche Haut und somit auf die Sinnlichkeit verweist. - Pflaume: Die Pflaume gilt auf Grund ihrer Form als Symbol für das weibliche Geschlecht. Volkstümlich: (arab. ) : - einen blühenden sehen: auf eine gute Zukunft rechnen können; - von dem man die Früchte herabschüttelt: du wirst dich mit deinen Hausleuten zu vertragen wissen. (europ.) : - pflanzen: erfolgreiche Betätigung in Handel und Beruf; - in der Blüte: Glück; - mit Früchten: schöne Erfolge; - umgebrochen: dicht vor dem Ziel wird etwas fehlschlagen; - fällen: du wirst einen Verlust erleiden. (ind. ) : - in Blüte: du hast eine gute Zukunft; - ohne Blüte: sorge dich nicht, die anderen sind nicht viel besser. (Siehe auch "Baum", "Garten")

Obstgarten
Allgemein: Im Traum kann der Obstgarten den Versuch des Träumenden symbolisieren, für sich selbst zu sorgen. Wie der Traum zu deuten ist, hängt davon ab, ob die Bäume Blüten oder Früchte tragen. Tragen sie Blüten, dann verweist dies auf das Erfolgspotential des Träumenden; Tragen sie Früchte, hat der Traum einen beruhigenden Charakter, die eingesetzte Leistung wird zu gegebener Zeit zu reicher Ernte führen. Psychologisch: Jede Ansammlung von Bäumen kann die Fruchtbarkeit des Träumenden symbolisieren . Ein Obstgarten ist in der Regel eine geordnete Pflanzung. Sie verweist daher meist darauf, daß der Träumende die strukturierte Seite seiner Persönlichkeit zu schätzen weiß. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene steht der Obstgarten im Traum für Fruchtbarkeit. Volkstümlich: (arab. ) : - einen eigenen besitzen: sagt einen Konflikt in Liebesdingen vorher, da man sich nicht entscheiden kann. (europ.) : - selbst besitzen: deutet auf eine Erbschaft oder sonstige Zuwendungen hin; - einen sehen: man kann sich noch nicht für einen Partner entscheiden, weil man im unklaren darüber ist, wen man am meisten liebt; - einen fremden sehen: man wird in Versuchung kommen, fremdes Eigentum zu untersuchen oder zu prüfen; - mit seinem Schatz prächtige Obstgärten durchschreiten: verheißt eine glückliche Ehe; - überall blühende Bäume und reife Früchte sehen: ein Zeichen dafür, daß der Lohn für gute Werke naht, z.B. ein glückliches Zuhause, ein liebevoller Ehemann und reizende Kinder; - fressen im Obstgarten Schweine die herabgefallenen Früchte: man wird ein Teil seines Wohlstandes wieder verlieren, der einem nicht wirklich gehört; - von Mehltau geplagte Obstgärten kündigen ein trauriges Schicksal mitten im Wohlstand an; - einen unfruchtbaren Garten sehen: man darf nicht mit einem sozialen Aufstieg rechnen; - tragen die Bäume im Winter keine Früchte: man braucht sich um seine persönliche Zukunft nicht die geringsten Sorgen zu machen. (ind. ) : - sehen: eine Reise zur Geliebten steht bevor; - darin spazieren gehen: dein Leben wird sich vorteilhaft gestalten. (Siehe auch "Garten")

Obstmarkt

Obsttorte

Ochsen
Assoziation: - Last; Stärke; Dummheit. Fragestellung: - Inwieweit zweifle ich an meiner eigenen Stärke? Was gibt mir das Gefühl, dumm zu sein? Artemidoros: Es träumte jemand, er reite auf einem schwarzen Ochsen, dieser aber trage ihn nur widerwillig und werfe ihn ab, bevor er ihm sonst noch einen Schaden zufügen konnte. Er befand sich gerade auf hoher See, geriet an jenem Tag in große Gefahr und erlitt wenige Tage darauf Schiffbruch, wobei das Schiff versank, er selbst aber nur mit knapper Not gerettet wurde. Der Ochse stand für das Schiff. Allgemein: Ochse kann Schwerfälligkeit und Einfallt, aber auch Kraft und Durchhaltevermögen verkörpern. Sieht man ihn arbeiten, verspricht das mäßigen Erfolg trotz viel Mühe. Schlachtet man das Tier, soll das auf Krankheiten hinweisen. Ißt man Ochsenfleisch, kündigt das geschäftliche Erfolge an. Psychologisch: Kommt in Angstträumen von Männern vor, die um ihre Potenz fürchten. Bei Frauen drücken sie mitunter die weibliche Unterlegenheit aus, das "noch nicht emanzipiert sein". Manchmal kündigen Ochsen auch einen Wertzuwachs an, den man erreicht, weil andere sich wie "Ochsen" verhielten. Spirituell: Der Ochse ist ein Symbol der Güte, Ruhe und friedlichen Kraft. Volkstümlich: (arab. ) : - Pflugochsen bezeichnen mächtige Fürsten, solche aber, die nicht den Pflug ziehen, adlige Herren, die bald das Regiment bekommen werden, Kühe Jahre. - Träumt einer, er reite auf einem schwarzen Ochsen, wird er einen reichen, mächtigen Herrn sich dienstbar machen. - Führt jemand Pflugochsen in sein Haus und bindet sie an, wird er ein großes Glück, Herrschaft und Macht erringen, Menschen sich untertan machen und alle Sorgen loswerden. - Dünkt es einen, er besitze viele Joch Ochsen, die willig und folgsam sind, und führe sie, wohin er wolle, wird er große Macht erringen, Mächtige unterwerfen und anderen von seiner Machtfülle Anteil geben; dieses Gesicht kann aber nur ein großer Herr schauen oder einer, der es noch zu etwas Großem bringen wird. - Verkauft einer um Geld sein Joch Pflugochsen, wird er seine Macht verlieren und so viel bittere Not leiden, wie er Geld für die Ochsen bekam. - Träumt der Kaiser, er schenke einem Bekannten Ochsen, wird er ihm einen höheren Rang verleihen und ihn zum Fürsten machen; ist es ein Unbekannter, werden Feinde seine Untertanen arg bedrücken. - Dünkt es den Kaiser, man bringe ihm wilde, störrische Ochsen, die gefesselt sind, wird er fremde Fürsten als Gefangene übernehmen und hocherfreut sein; sind die Tiere in Herde und nicht gefesselt, wird er über rechenschaftspflichtige Verwalter mächtiger Völkerschaften gebieten. - Läßt der Kaiser Pflugochsen schlachten, droht seinen Edlen Gefahr von ihm, sind es störrische Tiere, wird das Unheil über Fürsten fremder Länder kommen. 1025 - Träumt der Kaiser, er lasse Herden von nicht arbeitenden Rindern in seinem Land auf die Weide treiben, wird er das Land durch Fremdstämmige bebauen und besiedeln lassen. - Dünkt es einen, der Macht oder Herrschaft hat, er werde von einem Ochsen auf die Hörner genommen, wird er mit seinesgleichen in Streit geraten und Schaden erleiden, der Verletzung entsprechend, die er davongetragen; ein Mann des Volkes wird vom Landesfürsten geschädigt werden. - Ist einer von einem Ochsen getreten worden, wird der Schaden geringer sein. - Reitet jemand auf einem rosenfarbigen Ochsen, wird er Macht erlangen, jedoch werden seine Kinder oder seine Frau erkranken. - Schaut einer, wie unbekannte Ochsen in sein Haus kommen, werden hohe Herren ihn aufsuchen; nehmen die Tiere ihn auf die Hörner, werden jene ihm Schaden zufügen, wenn nicht, ihn unbehelligt lassen. - Träumt einer, ein Ochse aus fremdem Land, der drei, vier oder mehr Hörner habe, sei auf der Weide, wird ein Fürst in das Land kommen und das Volk so viele Jahre regieren, wie der Ochse Hörner hat. - Dünkt es einen, sein Ochse sei wild geworden, wird der Provinzgouverneur gegen ihn wüten; bändigt er das Tier, wird er jenen in die Schranken weisen; behält der Ochse die Oberhand, wird der Gouverneur seine Macht spüren lassen. - magere sehen: kärglichen Verhältnissen entgegengehen; - fette: reichliches Auskommen haben; - schlachten sehen: sei auf der Hut, man will dich zu unrechten Dingen benutzen; - ausreißen sehen: das Glück wird fliehen; - springende beobachten: es droht eine Gefahr oder sogar ein Todesfall; - von ihnen bedroht werden: tückische Personen werden dich verfolgen, um dir Schaden zuzufügen. (europ.) : - als Sexualsymbol, Begriff der Stärke zu verstehen; oft Potenztraum meist älterer Menschen; bedeuten einen reichen Hausstand; - ein gutgenährter: verheißt eine führenden Position in der Gemeinde und Bewunderung des weiblichen Geschlechts; - fette auf der Weide sehen: stehen für Reichtum und eine Beförderung, die die kühnsten Erwartungen übertrifft; baldiges Glück; - magere sehen: das Vermögen wird zusammenschmelzen, und Freunde werden von Ihnen abfallen; auch: Teuerung; - brüllen hören: verkündet eine Gefahr; - einen auf der Weide sehen: bringt Gewinn oder Wohlergehen; - grasen sehen: du hast eine schöne Zukunft zu erwarten; - im Stall sehen: verheißt eine reiche, gut bestellte Häuslichkeit; - einen vor einem Wagen eingespannt sehen: du hast mächtige Freunde; verkündet mühevolle, aber lohnende Arbeit oder Beschäftigung; - zwei gut zusammenpassende im Gespann: man wird eine glückliche Ehe führen oder den richtigen Partner finden; - einen arbeitenden Ochsen auf dem Feld sehen: man wird die Bekanntschaft einflußreicher Menschen machen, und diese erweisen sich als sehr nützlich für einem; - schlachten sehen oder beteiligt sein: du wirst eine gute Existenz finden; materielle Vorteile sind nur zu erzielen, indem man Glück oder Frieden anderer Menschen stört oder zerstört; Mahnung, nicht nur an sich, sondern auch an andere zu denken; auch: eine Krankheit ist im Anzug; - treiben sehen: viel Mühe; - springen sehen: du wirst treu geliebt; - aus einem sauberen Brunnen oder Wasserlauf trinken sehen: man wird ein langersehntes Gut erlangen; vielleicht in Gestalt einer liebenden und schönen Gattin; Frauen symbolisiert es die Zuneigung ihres Liebsten; - von ihnen bedroht werden: treulose Dienstboten; - von einem angefallen werden: man wird eine einflußreiche Persönlichkeit zum Feinde haben; - ein toter: gilt als Omen für einen schmerzlichen Verlust; (ind. ) : - arbeiten sehen: große Freude; - springen sehen: du wirst treu geliebt; - schlachten sehen: Krankheit kommt über dich; - treiben sehen: du wirst viel Mühe um das tägliche Leben haben. (Siehe auch "Joch", "Schiff", "Stier")

Ochsenfleisch

Ochsenschwanz

Ochsenzunge

Ocker

ODD-Fellow (alter englischer Orden)

Odeur

Ofen
Assoziation: - Wärme; Hitze; Nahrung; Behaglichkeit. Fragestellung: - Was wärmt mich? Was ist eine Quelle der Sicherheit oder Behaglichkeit für mich? Allgemein: Ein Ofen ist ein Symbol für die menschliche Fähigkeit, rohe Zutaten in schmackhafte Speisen umzuwandeln. Im Traum kann ein Ofen daher auf die Möglichkeit hinweisen, grobe Charakterzüge in feine zu transformieren. Ofen kann oft für das Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit als "seelische Nahrung" stehen; damit sind häufig sexuelle Bedürfnisse verbunden. Glüht der Ofen, warnt das vor übler Nachrede. Psychologisch: Der Ofen ist im Traum ein Symbol für den Gefühlsbereich bzw. für die Gefühlswärme. Das Traumbild des Ofens kann auf Probleme in der Beziehung hinweisen. Ein geheizter Ofen deutet auf eine freundliche Umwelt und auf viel Gefühlswärme hin, ein kalter auf Lieblosigkeit und Frigidität. Geht der Ofen aus, gelingen vielleicht unsere augenblicklichen Vorhaben nicht (dann ist eben der Ofen aus!), oder die Geschäfte gehen schlecht. Weil ein Ofen innen hohl ist, symbolisiert er im Traum auch den Mutterschoß. Als Ort der Transformation wird er auch mit Schwangerschaft und Geburt in Verbindung gebracht. Spirituell: Ein Ofen stellt die Veränderung von Grundeigenschaften dar, und deshalb verweist er auf spirituelle Transformationen. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: einem behaglichen Leben entgegengehen; - ein helles Feuer in diesem brennen sehen: man befindet sich auf dem besten Wege, seine Vorstellungen zu verwirklichen; - ein kalter: enttäuschte Hoffnungen; - selbst das Feuer schüren: deine Verschwendungssucht stürzt dich ins Unheil; - sich an ihm verbrennen: man wird durch lästige Verehrer noch gehörige Schwierigkeiten haben; auch: berufliche Schwierigkeiten werden sich noch verschlimmern. (europ.) : - ein sexuelles Symbol; Potenzfrage; - nur einen sehen: man sollte einiges Unternehmen, um nicht länger alleine zu bleiben; - heizen: behagliches Heim und Dasein; wenn das Feuer schön zu brennen beginnt, bedeutet das schöne Stunde im eigenen Heim; wenn das Feuer nicht brennen will, Ärger und Streit zu Hause; - sich an ihm wärmen: Wohlstand; man wird einen Menschen finden, der einen sehr lieb hat; - sich daran verbrennen: dein Selbstvertrauen wird wanken; durch ein Liebesverhältnis wird man in große Schwierigkeiten geraten; - glühend: sehr viel Erfolge; man wird ein behagliches Heim oder einen wohltuenden Verkehr finden; - an einem wärmen wollen und feststellen, daß der Ofen kalt ist: Enttäuschungen in Liebesangelegenheiten; - ohne Feuer, kalten: es wird dir am Notwendigsten mangeln; kündet eine nüchterne, unerfreuliche oder frostige Umgebung oder Verkehr mit solchen Menschen an; Angst, das eine bestehende Verbindung zu Ende gehen könnte; - ein ausgebrannter Rost: Zeichen für harte Zeiten, die kommen werden; - umfallen sehen: du wirst Schaden erleiden; - setzen: Annehmlichkeiten im Alter; - sehr schönen sehen: behagliches Leben; - einen sauber machen und sich dabei mit Ruß beschmutzen: durch ein Liebes- oder Freundschaftsverhältnis wird man an Ruf und Ansehen verlieren. (ind. ) : - glühen sehen: man will dich verleumden; - sich wärmen: Wohlstand und Erfolge; - ohne Feuer: Mangel leiden. (Siehe auch "Haus", "Herd")

Ofengabel

Ofenplatte

Ofenrohr

Ofenschirm

Offen
Assoziation: - Möglichkeiten; Vorhandenes Potential. Fragestellung: - Welche Wahl bin ich zu treffen bereit?

Offenbarung

Offenbarungseid

Offensive (Angriff)

offerieren

Offerte

Offizier
Allgemein: Offizier steht für Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung; entweder soll man sich mehr darum bemühen oder sich nicht übermäßig unter Kontrolle halten. Psychologisch: Eine Frau die von einem Offizier träumt, sehnt sich danach, daß eine bestehende Beziehung offiziell wird. Möglicherweise leidet sie darunter, noch nicht verheiratet zu sein. Oder sie wünscht, ein außereheliches Verhältnis zu legalisieren. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: bezwinge deine hochmütigen Gedanken, sie hemmen dein Fortkommen. (europ.) : - verkündet Ehren oder eine gute Stellung; - sehen: man wird eine Dame kennenlernen; auch: hüte Deine Zunge und sei auch mit dem geschriebenen Wort vorsichtig; wichtige Geschehnisse erfordern die Aufmerksamkeit; - einen Luftwaffenoffizier sehen: bald eine Reise unternehmen oder in naher Zukunft Besuch bekommen; - selbst ein Luftwaffenoffizier sein: man wird eine leitende Position übernehmen; - Wenn eine Frau träumt einen Offizier geheiratet zu haben, wird die Realisation um so unbefriedigender sein, je höher der Rang der Traumperson ist. (ind. ) : - sehen: deine Ehe wird auf Tage getrübt sein; - sein: du strebst vergebens nach Ehren. (Siehe auch "Militär")

Oheim

Ohne Zusammenhang

Ohren
Assoziation: - Empfänglichkeit. Fragestellung: - Wofür bin ich offen? Was bin ich bereit zu hören? Artemidoros: Mehr als zwei Ohren zu haben ist für den von guter Vorbedeutung, der Menschen bekommen will, die ihm gehorchen werden, z.B. eine Frau, Kinder oder Haussklaven. Einem Reichen bedeutet es einen guten Leumund, wenn die Ohren wohlgestaltet, einen schlechten, wenn sie mißgestaltet und ungleich groß sind, Schlimm ist das Traumgesicht für einen Sklaven und einen Prozessierenden, für den Kläger, sowohl für den Beklagten. Dem Sklaven bedeutet es, er werde noch lange Zeit gehorchen müssen, dem anderen, es drohe ihm, falls er als Kläger auftritt, eine Gegenklage; ist er aber der Beklagte, so werden abgesehen von den schon bekannten Anklagepunkte noch weitere gegen ihn erhoben werden; es sagt ihm gewissermaßen, er habe noch mehr Ohren nötig. Einem Handwerker bringt es Glück; er wird viele Aufträge von Kunden zu hören bekommen. Den Verlust der natürlich gewachsenen Ohren bedeutet in jedem einzelnen Fall das Gegenteil von den oben besprochenen. Reinigt man sich die Ohren von Schmutz oder Eiter, so hat man Nachricht von irgendwoher zu gewärtigen, schlechte dagegen, wenn man bei den Ohren gezogen wird. Ameisen die in die Ohren kriechen, bringen nur Sophisten Glück; die Ameisen gleichen nämlich den jungen Leuten, die zum Unterricht kommen. Allen übrigen Menschen kündigt das Traumerlebnis den Tod an; denn die Ameisen sind Kinder der Erde und verschwinden in der Erde. Ich kenne jemand, dem es träumte, es wären aus seinen Ohren Weizenähren gewachsen und er fange die herausfallenden Körner mit beiden Händen auf. Er bekam die Nachricht, daß er zum Erben seines in der Fremde verstorbenen Bruders eingesetzt worden sei. Die Ähren bedeuteten die Erbschaft, die Ohren den Bruder, weil sie gleichsam verbrüdert sind. Eselsohren zu haben ist nur für Philosophen von guter Vorbedeutung, weil der Esel nicht gleich auf den ersten besten hört. Den übrigen Menschen zeigt es Sklaverei und ein kümmerliches Leben an. (Wörtlich: "weil ein Esel seine Ohren nicht schnell bewegt", d.h. erst nach reiflicher Überlegung nachgibt.) Schaut man sich mit den Ohren eines Löwen, Wolfs, Panthers oder eines anderen Raubtieres, so deutet das auf verleumderische Anschläge. Entsprechend muß man bei den übrigen Tieren ihren Eigenschaften gemäß die Deutung finden. Ohren in den Augen zu haben, zeigt Erblindung an und daß die Sehkraft durch die Hörkraft ersetzt werden wird. Allgemein: Der Träumende schenkt seinen Gefühlen eine große Aufmerksamkeit, er ist sehr sensibel für sie. Ohr steht manchmal für erotische Bedürfnisse. Je nach den Begleitumständen in den Träumen kann man noch folgende Bedeutung darin erkennen: - Ohr sehen warnt manchmal vor übler Nachrede. - Großes Ohr ermahnt, mehr auf andere zu hören, oder kündigt an, daß man mit einem Anliegen auf offene Ohren stoßen wird. - Ohr reinigen kann zur Vorsicht und Hellhörigkeit in einer bestimmten Angelegenheit auffordern. - Verstopftes Ohr kündigt an, daß man ein Unrecht erleiden wird. - Am Ohr gezogen werden kann an ein Versprechen erinnern, das man einhalten muß. Psychologisch: Weibliches Symbol, wobei die Durchbohrung der Ohrläppchen auf die Defloration hinweisen könnte. Der Träumende kann aber auch sehr empfänglich für Einflüsterungen durch andere Menschen sein. Oder ist es etwa das Gegenteil, sind Sie verschlossen, so daß der Traum ermahnt, manchen Problemen und Menschen mehr "Ohr" zu schenken? Wenn man sich im Traum am Ohrläppchen gezogen fühlt, will das Unbewußte wohl auf eine Person oder eine Angelegenheit im Alltagsleben aufmerksam machen, die man mehr beachten sollte. Wer seine Ohren im Traum reinigt, sollte sich im Wachleben von gewissen Vorurteilen frei machen. Spirituell: In der Antike galt das Ohr als Sitz des Gedächtnisses. Volkstümlich: (arab. ) : - schön geformte besitzen: Zufriedenheit erlangen; - große: Dummheiten begehen und hierdurch zum Gespött der Leute werden; - überdimensional große: man sollte sich vor Neugierde bzw. schlechte Ratschläge fremder Personen hüten; - im Traum besonders hervorgehobene: es droht Verlust durch üble Nachrede; - kleine: sich durch Anspruchslosigkeit auszeichnen; - waschen: deine Zuvorkommendheit wird gut aufgenommen werden; - verwundete: eine schmerzliche Erfahrung machen; - Ohrenschmerzen haben: man sollte sich vor Konkurrenten und Gegnern in acht nehmen; - Träumt einer, seine Ohren seien schöner und größer geworden, wird er an seinem Freund, der sein Vertrauen besitzt, großen Gefallen finden. - Schmückt er sich gegen seine Gewohnheit mit einem Ohrgehänge, wird er einen Angehörigen oder intimen Freund auf anderer Leute Kosten reich ausstatten; schmückt er sich aber gewöhnlich mit dergleichen, wird er es aus eigener Tasche tun. - Wähnt einer, sein Ohr sei aufgeschlitzt, verwundet oder von einem Leiden befallen, wird er von einem Angehörigen oder intimen Freund tief gekränkt werden. - Ist ihm ein Ohr völlig abgeschlagen worden, werden die Betreffenden ihn aus ihrer Freundschaft ausschließen. - Träumt der Kaiser, seine Ohren seien verstopft, wird er die Bittgesuche seiner Untertanen schroff zurückweisen und ihre Wünsche nicht erhören. Ein gemeiner Mann wird seine Zusage nicht halten und seine Mitmenschen betrügen, eine Frau Unzucht treiben, sich nicht fügen und frech auftreten. (europ.) : - fällt unter die erotischen Zonen; - eines sehen: Ermahnung, auf das zu achten, was über einen selbst erzählt wird, da man dann etwas Wichtiges erfahren wird; - sehen: ein böser und intriganter Mensch verfolgt die Unternehmungen, um einem zu schaden; - viele sehen: man sollte sich nicht an dem Gerede anderer Leute beteiligen; - Schwierigkeiten mit ihnen haben: schlechtes Zeichen; Schwierigkeiten von unerwarteter Seite; - jemanden mit großen Ohren sehen: eine Bitte wird Erfolg haben; - schöne oder große haben: zeigt an, daß du viele gute Freunde finden wirst; verspricht viel Freude; - verstopfte oder verbundene haben oder taub sein: das in einen Menschen gesetzte Vertrauen wird mißbraucht; - waschen, reinigen: in einer Sache wird man berechtigtes Mißtrauen haben; - daran gezogen werden: man wird an ein gegebenes Versprechen erinnert; - selbst jemanden daran ziehen: man wird Kummer durch den Fehltritt eines lieben Menschen leiden; - auf taube Ohren einreden: bedeutet Nichterfüllung eines Wunsches oder einer Bitte, oder Mißlingen eines Planes oder einer Absicht; - Eselsohren sehen: eine Warnung vor einer Dummheit, die man gerade begehen möchte. (ind. ) : - lange: falsche üble Nachrede; - waschen: deine Heirat wird dir Vorteile bringen; du machst dich beliebt; - verstopft: du wirst Unrecht erleiden müssen; - viele: Unruhe in deiner Umgebung; - daran gezogen werden: du wirst in Abhängigkeit kommen; - verstümmelte: Leid; - Eselsohren haben: du wirst unkluge Handlungen begehen; - selbst danach greifen: du hast eine Pflicht vergessen; - hineinsprechen: du wirst Ohrenbläser kennenlernen; - verwundete: ein Freund hintergeht dich; - schöne und große: einer deiner Freunde wird großes Glück haben. - Die Ohren bedeuten die Frauen, Schwestern oder Töchter, das Hören aber ist Sinnbild des Glaubens. - Träumt einer, seine Ohren seien wunderschön und groß geworden, wird er an seinen Schwestern oder Töchtern Freude erleben. - Der Verlust eines Ohres zeigt den Tod von Tochter, Frau oder Schwester an. - Ohren, die aufgeschlitzt, kleiner geworden oder geschrumpft sind, prophezeien der Frau, Schwester oder Tochter eine langwierige Krankheit. - Träumt einer, er habe sein Gehör verloren, wird er schwer sündigen und seelisch erkranken. - Ist er nur auf einem Ohr taub geworden, wird die Krankheit gelinder sein. (Siehe auch "Körper")

Ohrenbeichte

Ohrenklingen

Ohrenschmerzen

Ohrenschutz

Ohrfeige
Allgemein: Ohrfeige zeigt oft an, daß man für eigene Fehler die Rechnung präsentiert bekommt. Gibt man sie jemandem, warnt das vor dem Versuch, Probleme auf einfache, plumpe Weise zu lösen. Psychologisch: Sie weist auf Nachlässigkeiten im Wachleben hin, auf die uns unsere Psyche aufmerksam machen möchte. Meist handelt es sich dabei um das egoistische Verfolgen eigener Pläne. Volkstümlich: (arab. ) : - erhalten: erniedrigenden Demütigungen ausgesetzt werden; du kommst in schlechte Gesellschaft; - austeilen: sich gegen Angriffe tapfer wehren. (europ.) : - erhalten: ist eine Warnung, daß du mit böswilligen Leuten zusammenkommen könntest; eine eigene Fehlhandlung wird sich rächen, wenn man ein bestimmtes Problem schlagartig beseitigen will; - austeilen: in Zank und Streit geraten; man wird durch Schaden klug werden und manche Freuden erleben; eine verdrießliche Sache mit falschen Mittel erledigen zu wollen, wird sie noch unangenehmer machen. (ind. ) : - erhalten: du wirst eine lange und sehr glückliche Ehe haben; - austeilen: man wird dich hintergehen; - austeilen sehen: Händel und Streit. (Siehe auch "Backpfeife", "Maulschelle")

Ohrringe
Allgemein: Ohrring kann vor Eitelkeit warnen, wenn man ihn kauft. Verliert man den Ohrring, soll das finanzielle Verluste ankündigen. Psychologisch: Ohrringe im Traum lenken die Aufmerksamkeit auf die Ohren. Hat man im Wachleben ein offenes Ohr für das, was man einem sagen will? Volkstümlich: (arab. ) : - Dünkt es einer Frau, ihr Mann habe ihr neuerlich Ohrringe geschenkt, wird sie einer Tochter das Leben schenken, wenn sie schwanger geht, wenn nicht, empfangen und eine Tochter gebären; ist sie ledig, wird sie zu ihrem Vergnügen eine Magd erwerben. Träumt sie, ihre Ohrringe seien in Stücke gegangen, wird ihre Tochter oder ihre vertraute Magd erkranken; sind die Ohrringe verlorengegangen oder gestohlen, wird sie wegen ihrer Tochter oder ihrer Magd Trübsal leiden. - finden: Glück und Gewinn; - verlieren: du wirst Verdruß haben; auch: finanzielle Angelegenheiten werden sich nicht so entwickeln, wie man es erwartet hat; - tragen: du wirst Geheimnisse erfahren; es stehen erfreuliche Stunden bevor; - kaufen: deine Eitelkeit bringt dir Verdruß; - zerbrechen: Verrat. (europ.) : - zeigen Eitelkeit und Prunksucht an und Streit; auch: sind Vorbote von guten Neuigkeiten und interessanten Aufgaben in der Zukunft; - sehen: bringt die Bekanntschaft mit einer Frau; - für Männer; kaufen oder tragen: Warnung vor kostspieligen Liebesabenteuern; für Frauen: Mißerfolg in der Gesellschaft; - für Frauen; kaufen: man ist im Moment gesellschaftlich nicht sehr beliebt; - von jemandem geschenkt bekommen: man wird geliebt, oder jemand will einem als Freund oder Freundin gewinnen; - geschenkt bekommen: bedeutet großen gesellschaftlichen Erfolg; - zerbrochene: Tratsch auf niedrigem Niveau wird sich gegen einem richten; - verlieren: Vorsicht, ein finanzieller Verlust droht. (ind. ) : - finden: du machst bald ein gutes Geschäft; - kaufen: sei nicht so eitel; - verlieren: Verluste deines Vermögens; - tragen: du wirst von einem Übel geplagt; - zerbrechen: du wirst verraten werden.

Ohrwurm
Volkstümlich: (europ.) : - gilt für Feinde in der Nachbarschaft; man hüte sich vor Einflüsterungen und verstricke sich nicht in Gerede. (ind. ) : - haben: falsche Freunde suchen dich zu betören.

Okarina

Okkultes

Okkupation

Oktober (Monat)
Volkstümlich: (europ.) : - ist ein Zeichen für zufriedenstellenden Erfolg in den Unternehmungen; man wird neue Bekanntschaften machen, die sich zu langanhaltenden Freundschaften entwickeln

Oleander

Oliven
Medizinrad: Schlüsselworte: Uralt; schmackhaft; Öl; Heilung; Reife; Verstehen; Sein; Erfahrungen; westlicher Seelenpfad. Beschreibung: Olivenbäume, im Medizinrad mit der äußeren Position des westlichen Seelenpfads und mit der Erfahrung verbunden, gibt es seit unendlichen Zeiten auf der Erde. Die Früchte der mittelgroßen Bäume schmecken ausgezeichnet. Das aus diesen Früchten gepreßte Öl ist sowohl äußerlich als auch innerlich, zur Heilung und zum Kochen, zur Anwendung gekommen. Allgemeine Bedeutung: Ein sehr alter Teil deines Seins; Unterstützung darin, Erfahrung zu begreifen; Vorbereitung auf neue Erfahrungen. Assoziation: Ölbäume. Transzendente Bedeutung: Eine Gabe alter Kräfte, die als Verbündete entweder direkt zu dir kommen oder erst durch das Bestehen eines Tests gewonnen werden müssen. Allgemein: Olive kann auf erotische Bedürfnisse hinweisen. Ißt man sie, warnt das vor Verschwendung. Schlechte Olive kann für Untreue in einer Liebesbeziehung stehen, die gekaufte steht für ein erotisches Abenteuer, für das man teuer bezahlen muß. Psychologisch: Im Traumbild der Olive drücken sich Güte und Sanftheit aus. Oft ist die Olive ein Symbol für die Weiblich- und Mütterlichkeit. Die Fähigkeit der Hausfrau auszugleichen und somit den Familienfrieden zu erhalten, wie auch ihre Umsicht und Sorgfalt werden oft in diesem Bild dargestellt. Die Frucht des Ölbaumes ist eindeutig erotisch aufzufassen. Wer sie kauft und ißt, will mit Gewalt ein Problem lösen, das sich aus einer sogenannten verbotenen Liebesgeschichte oder einem Ehebruch ergibt. Wer aber die Früchte einsammelt, kann mit einer Herzensverbindung rechnen. Der Olivenbaum gilt im Vorderen Orient als Baum der Erkenntnis. Spirituell: Mit einem Olivenzweig kommt die Taube am Ende der Sintflut zu Noah zurück. Sie ist ein Symbol des Friedens. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: man darf sich berechtigte Hoffnungen in bezug auf eine Herzensangelegenheit machen; - essen: du gibst für Leckereien zu viel Geld aus; auch: man sollte sich vor unüberlegten Entscheidungen in Liebesangelegenheiten in acht nehmen. (europ.) : - Symbol der Erotik; Früchte aus dem Garten der Liebe sind zu pflücken; - sehen allgemein: eine Streitfrage, die noch im Raum steht, wird sich bald harmonisch klären; - am Baum: Erfolg in der Liebe; begründen Macht und neue Freundschaften; - sehen, wie solche vom Baum gepflückt oder geschüttelt werden: Warnung vor einer Verführung oder einer nicht echten Liebe; - selbst pflücken oder vom Baum schütteln: Mahnung, nichts zu übereilen; - mit einer ausgelassenen Gruppe von Freunden pflücken: es warten gute Geschäftsabschlüsse und angenehme Überraschungen auf einem; - vom Baum gefallen am Boden liegen sehen: verheißen wenig und unnütze Arbeit; bedeutet ein minderwertiges Liebeserlebnis; - im Laden oder in einem Verkaufsstand sehen: verheißt eine Liebesaffäre mit Spekulation auf den Geldbeutel des anderen; - einem Glas entnehmen: verheißt Geselligkeit; - ein Olivenglas zerbrechen: unmittelbar vor einem freudigen Ereignis eine Enttäuschung erleben; - essen: verbotenes oder heimliches Liebeserlebnis; Zufriedenheit und Freundschaft; auch: in einer persönlichen Beziehung wird man bald auf den "harten Kern" der Wirklichkeit stoßen; - faule: bedeutet Falschheit oder Treulosigkeit in der Liebe; - Olivenbaum: bedeutet Glück; - Olivenzweig: bringt Fortschritt. (ind. ) : - essen: sei nicht zu verschwenderisch; - am Baum: du wirst verschwenderisch; - pflücken: du bist voreilig. (Siehe auch "Baum", "Nahrungsmittel")

Olivenbaum

Olivin

Olymp

Olympiade
Allgemein: Olympiade symbolisiert allgemein den Lebenskampf, den Wettbewerb mit anderen, der angenommen werden soll. Siegt man dabei, deutet das auf eine Niederlage im realen Leben hin, während das Unterliegen im Traum tatsächlich einen Erfolg verheißt. Volkstümlich: (europ.) : - einer als Zuschauer beiwohnen: andere haben in einer Sache das gleiche Ziel wie man selbst; - selbst als Wettkämpfer daran teilnehmen: man wird einem Rivalen oder anderen Bewerbern unterliegen; - beim Wettkampf unterliegen oder keine Entscheidung erreichen: man wird seine Rivalen aus dem Felde schlagen; Furchtsamkeit wäre grundlos. (Siehe auch "Allkampf", "Faustkampf", "Fünfkampf", "Kranz", "Kurzstreckenlauf", "Ringen")

Omelett

Omnibus

Onkel
Allgemein: Ein im Traumerscheinender Onkel symbolisiert im allgemeinen das Bedürfnis des Träumenden nach einer Respektperson bzw. nach einer Vaterfigur. Er hat Angst, sein Leben alleine nicht meistern zu können und benötigt ständig den Rat anderer Leute, um Entscheidungen zu treffen. Begegnet man im Traum einem "unbekannten" Onkel, sollte man sich in acht nehmen, von Fremden nicht verführt und getäuscht zu werden. Psychologisch: Symbolgestalt für eine "zweitrangige Autorität". Volkstümlich: (arab. ) : - sehen oder sprechen: in Familienstreitigkeiten verwickelt werden. (europ.) : - Belästigung durch neugierige Menschen; - sehen: kündet Auseinandersetzungen in der Familie an; auch: bald traurige Nachrichten bekommen; - geistig gebrochen sehen und wiederholt diesen Traum haben: diese Probleme gibt es in den Beziehungen, so daß es zumindest zeitweilig zur Entfremdung kommt; - treten Mißverständnisse auf: die familiären Beziehungen sind unerfreulich und auch Krankheit ist ständig im Spiel; - tot sehen: deutet auf schlimme Widersacher; (ind. ) : - sehen: du wirst von Menschen bedrängt. (Siehe auch "Oheim")

Onyx

Opal

Opanke (absatzloser Schuh
mit aufgebogener Spitze)

Oper
Assoziation: - ausgefeilte oder komplexe Form; Epos. Fragestellung: - Wo in meinem Leben strebe ich nach Größe und Erhabenheit? Allgemein: Wenn sich der Träumende in seinem Traum in der Oper befindet, beobachtet er das "Drama" einer Situation in seinem Umfeld - es kann durchaus angemessen sein, es nur zu beobachten, statt daran teilzunehmen. Tritt der Träumende als einer der Darsteller in einer Oper auf, dann verbirgt sich dahinter der Hinweis, daß er in seinem Leben einen dramatischen "Input" braucht. Oper kann wie Bühne verstanden werden. Häufig steht sie auch für Gefühlsüberschwang, Täuschung durch andere oder unnötiges Auftauchen von Vorgängen. Psychologisch: Den Träumer, der sich in einem Opernhaus sitzen sieht und die Sänger singen hört, erwartet wohl ein besonders harmonisches Erlebnis im Wachleben. Tritt er aber selbst in einer Oper auf und mimt den Sänger, obwohl er eigentlich gar nicht gut singen kann, macht er sich im Alltagsleben wahrscheinlich allerhand vor und möchte vor anderen in falschem Glanz erscheinen. Mitwirkender in einer Oper zu sein, kann vom Träumenden verlangen, sich in Alltagssituationen dramatischer und geschulter zum Ausdruck zu bringen. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene stellt die Oper im Traum das Lebensdrama dar. Volkstümlich: (arab. ) : - besuchen: du hast Freude an edlen Genüssen; - hören: man neigt zu übergroßer Vertrauensseligkeit und droht dadurch einen wahren Freund zu verlieren; auch: warnt vor Selbstgefälligkeit und Eitelkeit. (europ.) : - fast immer die Darstellung des eigenen Lebens oder einzelner Episoden, oder unklarer Momente daraus; - eine besuchen: man wird von Freunden gut unterhalten; unmittelbare Geschäfte laufen günstig ab; - eine hören: verheißt dir noch viele Freuden ganz nach deinem Wunsch; auch: Warnung vor der Unaufrichtigkeit anderer; - darin mitwirken müssen: Wirrnisse und Zaghaftigkeit; man wird eine hervorragende Rolle spielen, aber leicht Rückschläge erfahren. (ind. ) : - sehen: sei nicht so hartherzig gegen die Deinen. (Siehe auch "Bühne", "Musik")

Operation
Assoziation: - Arbeit an der Heilung. Fragestellung: - Welcher Teil von mir will es sich gutgehen lassen? Allgemein: Für niemanden ist eine Operation im Krankenhaus eine angenehme Vorstellung, und meistens ist sie daher auch mit Angst verbunden. Im Traum kann dies zum einen bedeuten, daß der Träumende seine Ängste vor Krankheiten und Schmerzen erkennt, zum anderen aber auch, daß er sich einem Heilungsprozeß unterziehen muß. Operation zeigt einen schwerwiegenden Einschnitt im Leben an, der durch innere Wandlung entsteht; oft fordert das auf, unzweckmäßige innere Haltungen aufzugeben, auch wenn das zunächst schmerzlich ist. Psychologisch: Hier handelt es sich um einen Eingriff in unseren Seelenhaushalt. Wer also im Traum operiert wird oder bei der Operation anderer zuschaut, sollte seinen Lebensstil in einschneidender Weise ändern, damit sein seelisches Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann. Nur manchmal deuten Traumoperationen psychische Störungen an. Wird der Träumende also operiert, so versucht er einem inneren Wissen näherzukommen, hat jedoch Angst vor dem Ergebnis. Führt der Träumende eine Operation durch, heißt dies, daß er um seine Geschicklichkeit in Alltagssituationen weiß. Genauere Auskunft geben die Körperteile, an denen im Traum operiert wird. Ein Herzoperation ist also ein Hinweis für eine Störung im emotionalen Bereich. Muß am Bein operiert werden, bezieht sich dieses Bild auf die Lebenseinstellung des Träumenden, die ihn nicht weiterbringt. Eine Magenoperation deutet auf eine nicht "verdaute" Problematik hin. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene bedeutet die Operation im Traum Heilung. Volkstümlich: (arab. ) : - eine mit ansehen: du wirst traurige Dinge erfahren; - operiert werden: ein schwerer Unglücksfall wird dich treffen. (europ.) : - Mut und Ergebenheit, um ein Leid zu überwinden; mitunter als Warntraum zu verstehen; der bisher beschrittene Lebensweg ist nicht befriedigend; ein gewaltsamer, schmerzhafter Eingriff ist zu erwarten; - einer beiwohnen: deutet auf traurige Verhältnisse oder einen schweren Schicksalsschlag hin; auch: Zeichen für unerwartete Nachrichten; - eine an sich selbst erleiden: verspricht Hilfe durch andere aus einer Not oder Bedrängnis. (ind. ) : - sehen: du wirst krank; bedeutet Krankenlager; - werden: du wirst Heilung finden. (Siehe auch "Arzt", "Amputation", "Krankenhaus", "Narkose", "Verletzung")

Operationsbesteck

Operationstisch

Operette

Opernglas

Opfer
Artemidoros: Ein gutes Vorzeichen ist es, wenn man sieht, wie andere geopfert werden; es bedeutet, daß alle Vorhaben schon zu einem glücklichen Ende gekommen sind, weil das Opfer Symbol der Erfüllung ist. Es träumte einer, er führe seine Frau wie ein Opfertier vor und schlachte sie, schneide ihr Fleisch in Stücke, verkaufe es und erziele damit einen ansehnlichen Gewinn. Es träumte ihm weiter, er empfinde Freude darüber und versuche, das eingenommene Geld aus Furcht vor dem Neid der Umstehenden zu verstecken. Dieser Mann verkuppelte seine eigene Frau und bestritt mit dem schmutzigen Geschäft seinen Lebensunterhalt. Dieses war für ihn zwar eine gute Einnahmequelle, durfte aber unter keinen Umständen ans Licht der Öffentlichkeit kommen. Es gelobte einer dem Asklepios, er werde ihm einen Hahn opfern, falls er ohne Krankheit durch das Jahr käme. Einen Tag später gelobte er wiederum dem Asklepios, er werde ihm einen zweiten Hahn opfern, falls er keine Triefaugen bekäme. Und in der Nacht träumte er, Asklepios sage ihm: "Ein Hahn genügt mir." Der Mann blieb zwar von sonstigen Krankheiten verschont, wurde aber schwer triefäugig; denn der Gott hatte an einem Gelübde genug und versagte ihm die andere Bitte. Es träumte jemand, daß ihm einer sage: "Bringe dem Asklepios ein Opfer!" Am folgenden Tag traf ihn ein schlimmes Unglück; er wurde von einem Wagen, der umstürzte, heruntergeschleudert und brach sich dabei die rechte Hand; und das war es, was ihm das Traumgesicht andeutete, er müsse sich in acht nehmen und dem Gott Unheil abwehrende Opfer darbringen. Allgemein: Im Traum widerfahren dem Menschen oft Dinge, auf die er keinen Einfluß hat. Damit ist der Träumende in dem Sinne Opfer, als daß er in der Situation passiv oder machtlos ist. Manchmal erkennt er, daß er einen anderen Menschen nicht korrekt behandelt; er macht diesen zum Opfer seiner eigenen inneren Aggression und geht auch mit sich im realen Leben nicht richtig um. Opfer (Opfern) fordert auf, Absichten und Ziele aufzugeben. Psychologisch: In Mythen, Märchen und Religionen steht das Opfer als Gegengeschenk für die Gaben der Natur. In der Meinung der Menschen bedurfte es also eines Ausgleichs. Diese Bedeutung kann das Traumopfer auch haben. Oft ist es jedoch auch ein Hinweis an den Träumenden bestimmte Gewohnheiten oder Beziehungen aufzugeben. Das Opfer ist im Traum aber immer ein Warnsymbol. Das Opfer im Traum lehnt sich mythologisch an den Opferkult der Antike an. Heute symbolisiert es für das Wachleben, daß man Opfer bringen müßte, um vor seiner Umwelt makellos dazustehen. Vielleicht sollte man auch eine schlechte Angewohnheit auf dem Opferaltar zurücklassen, um vor sich selbst bestehen zu können. Wenn der Träumende ständig Situationen schafft, aus denen er als Verlierer hervorgeht, kommt dies in seinen Träumen zum Ausdruck und kann dabei auch dramatische Formen - wie etwa die des Diebstahls, der Vergewaltigung oder Ermordung - annehmen. Dabei handelt es sich nicht um hellseherische Träume, solange der Träumende darin nicht eine Fähigkeit erkennt, sich selbst zum Opfer zu machen. Wo seine Schwierigkeiten liegen, offenbart sich eventuell durch den Trauminhalt. In diesem Zusammenhang ist wichtig, was im Traum geopfert wird, denn daraus erschließen sich weitere Deutungsmöglichkeiten. Spirituell: Unterdrückt der Träumende seine Fähigkeit, sein spirituelles Potential zu entwickeln, übernimmt er in seinen Träumen die Rolle des Opfers - zu dem er sich selbst macht. Volkstümlich: (arab. ) : - sich bringen lassen: sich durch unvernünftige Forderungen Feinde schaffen; - selbst bringen: man versucht dich auszunutzen; - für andere bringen: man wird für eine gute Tat reich belohnt werden; - zu einem werden: du behandelst bestimmte Menschen im wirklichen Leben nicht korrekt. (europ.) : - bringen: du wirst für eine gute Tat Belohnung finden; man wird beliebt werden; - eins bringen müssen: entweder man verlangt zu viel von einem, oder man selbst überfordert sich; - sehen: du bist hartherzig gegen die Deinen; - einem bösen Plan zum Opfer fallen: man wird von Feinden niedergeschlagen und übermannt; auch die Familienbeziehungen werden strapaziert; - andere zum Opfer machen: man wird mit unehrenhaften Mitteln Reichtum zusammentragen und zur Sorge der Gefährten illegale Verbindungen bevorzugen; (ind. ) : - bringen: du wirst eine Einladung erhalten. (Siehe auch "Amputation", "Hochzeit", "Operation")

Opferlamm

Opferstock

Opferung

Opium (Opiate)

Opossum

Opposition (Widerspruch)

Optiker
Psychologisch: Sie brauchen mehr "Durchblick" und eine klare Sicht, um das (für Sie) Wesentliche zu erkennen. Was wollen Sie lieber "nicht so genau sehen"? Volkstümlich: (europ.) : - Augengläser erwerben: bedeutet, eine gute Chance nicht bemerkt zu haben, bis sie vorbei war. (Siehe auch "Augenarzt")

Orakel

Oralverkehr
Assoziation: - Befriedigung; Lust. Fragestellung: - Welcher Teil von mir möchte Befriedigung geben oder nehmen? (Siehe auch "Sexualität")

Orang-Utan (Affe)
Volkstümlich: (europ.) : - einem begegnen: jemand will Ihren Einfluß ausnützen; - Bei einer Frau kann dieser Traum auf die Untreue des Geliebten hinweisen.

Orange (Farbe)
Assoziation: - Emotion; Stimulation; Heilung. Fragestellung: - Was fühle ich? Medizinrad: Schlüsselworte: Ernte; Glühen; Lebenskraft; Mond der ersten Fröste. Beschreibung: Orange ist im Medizinrad das Farbtotem der im Mond der ersten Fröste (24. Oktober bis 21. November) Geborenen. Es ist die Farbe der Ernte und vieler Früchte, die ihre vollkommene Reife erreicht haben. Allgemeine Bedeutung: Was du ernten darfst; ein Hinweis auf deinen Entwicklungsstand; Reife. Assoziation: Orange - die Frucht. Transzendente Bedeutung: Gabe der Integration Allgemein: Ähnlich wie die Farbe Rot weist Orange auf Aktivität und Tatendrang hin. Der Träumende durchlebt gerade eine Zeit, die ihn besonders dazu herausfordert, sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen und etwas zu tun. (Siehe auch "Farben")

Orangen (Frucht)
Allgemein: Orange wurde bei den Farben erklärt. Die Frucht kann sexuelle Bedürfnisse verkörpern. Oft fordert sie auch auf, mehr für die Erhaltung der Gesundheit zu tun, schädliche Gewohnheiten abzulegen. Altindische Traumbücher deuten den Kauf von Orangen als Erfüllung in einer Liebesbeziehung. Psychologisch: Orange ist die Mischfarbe aus Gelb und Rot und ist ein besonders starkes Signal für Aktivität. Im Traum sind sie fast immer ein erotisches Symbol für die weibliche Brust. Volkstümlich: (arab. ) : - mehrere sehen: kränklich werden; - eine sehen: kündigt ein leidenschaftliches Liebesverhältnis an das nicht von Bestand ist; - essen: in schlimme Situationen kommen. (europ.) : - als sexuelles Symbol zu verstehen; - Orangenblüte sehen: in den Gedanken befaßt man sich mit einer Heirat; - sehen: verkünden bei mäßigen Leben Freuden und sonstige leibliche Genüsse; andernfalls gelten sie als Warnung und raten, mehr für die eigene Gesundheit Sorge zu tragen; - essen: eine gesundheitlich gute oder bessere Zeit liegt vor einem; die Liebesgefühle werden bald erwidert; auch: es werden im Freundeskreis Krankheiten auftreten, die einem große Sorgen bereiten; junge Frauen verlieren möglicherweise ihren Liebhaber; - eine Orangenschale: sagt den Tod eines Angehörigen voraus; - kauft ein Mann auf Wunsch seiner Frau Orangen, die sie ißt: deutet das auf finanzielle Rückschläge für beide hin; - Wenn eine junge Frau eine hoch hängende Orange sieht, sollte sie bei der Auswahl ihres Bräutigams sehr überlegt vorgehen; (ind. ) : - kaufen: deine Liebe wird erwidert werden; - pflücken: in der Ferne blüht dir das Glück; - sehen: du hast Liebeskummer; - am Baum: Liebeskummer; - essen: deine Hoffnungen erfüllen sich. (Siehe auch "Farben", "Früchte", "Obst")

Orangenbaum

Orangensaft

Oratorium

Orchester
Allgemein: Der Mensch besteht aus verschiedensten Persönlichkeitsaspekten, die harmonisch zusammenspielen müssen, damit er auch optimal funktioniert. Wenn ein Traum von einem Orchester handelt, symbolisiert dies, wie der Träumende seine verschiedenen Charaktermerkmale zu einem geschlossenen Ganzen zusammenfügen kann. Orchester deutet also auf innere Harmonie hin, in der einander widerstrebende psychische Inhalte versöhnt wurden, sich dem großen Ganzen (Persönlichkeit) unterordnen. Psychologisch: Wo im Traum ein Orchester aufspielt, streben die Gefühle nach Harmonie, ist der Zusammenklang im familiären oder intimen Bereich gesichert. Der Träumende will sein Leben "orchestrieren", dies bedeutet, daß er sein theoretisches Wissen in die Tat umsetzen und zu diesem Zweck in Aktion treten will. Auf diese Weise verschafft er sich Gehör und wird von seinen Mitmenschen verstanden. Dirigiert der Träumende ein Orchester, ist dies ein Zeichen für seine Führungsqualitäten oder er möchte in diesem Zusammenhang sein Glück erzwingen. Ist er Mitglied eines Orchester, dann sieht er sich als Teil eines größeren Ganzen und sehnt sich nach mehr Harmonie, nach Menschen, denen man sich ganz verbunden fühlen darf. Die Zusammenarbeit mit anderen Menschen wird sich als äußerst fruchtbar erweisen. Orchester- oder Musikträume sind im allgemeinen positiv zu deuten, da sie klangliche Disharmonien kaum kennen. Spirituell: Auf dieser Ebene symbolisiert das Orchester im Traum harmonisch vollzogene Handlungen. Volkstümlich: (arab. ) : - sehen: es stehen unvorhergesehene Störungen des Alltagsleben bevor; - selbst in einem spielen: nahestehende Menschen erwarten von einem eine seit langem überfällige Aufmerksamkeit. (europ.) : - sehen: deutet auf die Teilnahme an einer größeren Veranstaltung hin; - in einem mitwirken oder es dirigieren: man wird in eine Organisation eintreten oder selbst eine schaffen; auch: verspricht angenehme Unterhaltung; Ihr Schatz wird zuverlässig und kultiviert sein; - Orchestermusik hören: man wird wegen seiner hohen menschlichen Qualitäten stets sehr beliebt sein; uneingeschränkter Erfolg auf der ganzen Linie ist einem sicher. (Siehe auch "Dirigent", "Musik", "Regiment" und einzelne Musikinstrumente)

Orchidee

Orden

Ordensband

Ordensgeistlicher

Ordination

Ordnung / Ordner

Organe

Organist (Orgelspieler)

Orgasmus

Orgel

Orgie

Orient / orientalisch

Orkan

Ornament

Ornamentschmuck

Ornat (die Amtskleidung eines Geistlichen)

Ortschaften (Orte)

Osten

Osteopath (Knochenspezialist)

Osterbrot

Osterei

Osterlamm

Ostern

Otter (Schlange)

Ottomane (Couch)

Ouroboros

Oval

Overall