Traumdeutung Buchstabe Q

 

Q
Allgemein:
„Q“ steht als geschriebener, plastischer oder gesprochener Buchstabe für das Ergebnis des eigenen Handelns. Die genaue Bedeutung ergibt sich aus den individuellen Lebensumständen.

Quacksalber
Allgemein:
Quacksalber warnt vor Täuschung und Hinterlist.
Psychologisch:
Der untüchtige Arzt taucht dann in einem Traumbild auf, wenn wir an einem anderen Menschen unrecht gehandelt haben. Wir stellen ihn
nämlich selbst dar.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen: du wirst einer Gefahr entgehen;
– von ihm behandelt werden: Dummheit bringt dir Schaden.
(europ.) : – sehen: bedeutet, daß man sich nicht zu Dummheiten verleiten lassen soll; man soll seine kostbare Zeit nicht
vergeuden; auch: sich Sorgen wegen einer bestimmten Krankheit und deren unsachgemäßer Behandlung machen;
– selbst quacksalbern: kann Bedeutung haben, wenn man das Kraut oder die Salbe bekommen und sich selbst bei
irgendeinem Leiden damit helfen kann.
(ind. ) : – sehen: man will dich verführen;
– sprechen: man will dich hintergehen.
Quaddel (Siehe „Haut“, „Pusteln“)
Quadersteine
Volkstümlich:
(arab. ) : – du gehst schweren Zeiten entgegen.
(europ.) : – man ist ein herzloser Mensch.
(ind. ) : – du wirst schwere Zeiten erleben müssen.
Quadrant
Volkstümlich:
(europ.) : – bedeutet für Seeleute, daß sie falschen Kurs steuern.
Quadrat
Assoziation: – Stabilität; Materie; plötzliche Veränderung.
Fragestellung: – Was ist in meinem Leben sicher? An welchen Stellen gerät meine Stabilität ins Wanken?
Allgemein:
Quadrat kann innere Festigkeit und Ruhe anzeigen, zuweilen auch Pedanterie und Mangel an Kreativität.
Psychologisch:
Als ideales, gleichseitiges Rechteck ist das Quadrat ein Ganzheitssymbol. Es symbolisiert seelische Ausgeglichenheit. Erscheinen im Traum
gleichzeitig Quadrate und Kreise, ist dies ein Bild für die „Quadratur des Kreises“, also für die Unmöglichkeit, ein bestimmtes Problem zu
lösen. Ein Rechteck deutet auf die zu starke Ich-Bezogenheit des Träumenden hin. Ist es im Traum nicht in die Höhe, sondern in die Breite
gedehnt, heißt dies, daß es der Persönlichkeit des Träumenden an Tiefe fehlt. Kann auch Sinnbild für den Ort (etwa den Boxring!), wo auch
heute noch Kampfspiele stattfinden, sein: Es bedeutet, daß man sich mit den psychischen Gewalten auseinandersetzt, die das Leben
bedrohen, und meist eine ganz simple Lösung findet. Wer im Traum ein Quadrat zeichnet, hat wohl viel Ordnungssinn und überträgt ihn
auch auf sein Privatleben.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen: deutet auf geordnete Verhältnisse hin; man beschäftigt sich mit der Lösung schwieriger Probleme;
– selbst zeichnen: man wird bald Freude durch harmlose, oberflächliche Vergnügen erleben.
(europ.) : – Ursymbol der Vierheit; bedeutet Stärke, Stabilität;
– sehen: mit Ruhe und Zuversicht kann man alles in seinem Rahmen halten;
– schachförmiges Material oder Muster sehen: gutes Zeichen für Erfolg;
(ind. ) : – deine Ordnungsliebe bringt dich vorwärts.
(Siehe auch „Geometrische Figuren“, „Platz“, „Viereck“, „Würfel“)
Quadrille
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen oder mittanzen: durch Freunde Ärger erleben.
(europ.) : – tanzen: verkündet einen frohen, sorgenfreien Tag; auch: angenehme Unterfangen werden die Freizeit voll und ganz beanspruchen.
(ind. ) : – tanzen: du liebst zu sehr das Vergnügen und machst dir ein vergnügtes Dasein.
Quai
(Kai: – befestigte Anlegestelle am Ufer.)
Volkstümlich:
(arab. ) : – man beschützt dich.
Quälen
Volkstümlich:
(arab. ) : – erleiden: es steht Kummer durch ein privaten Verlust bevor;
– jemandem quälen: man wird seine Selbstachtung verlieren, wenn man seinen Prinzipien nicht treu bleibt;
– ein Tier quälen: man wird durch ein unerwartetes Liebesverhältnis viel Schaden anrichten.
(europ.) : – Herzleid und Sorgen.
(ind. ) : – andere: du hast mit einem Unglück zu rechnen.

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Quaken
Allgemein:
Das Quaken von Fröschen zeigt nach Meinung antiker Traumdeuter eine gute Nachricht an.
Psychologisch:
Quaken kündigt manchmal eine Nachricht an. Oft erkennt man darin aber die Unreife der eigenen Persönlichkeit.
Volkstümlich:
(europ.) : – Zeichen seelischer Unterentwicklung und der Suche nach einem Ausweg,
sowie unterdrückte Liebessehnsucht oder erotischer Triebe.
(ind. ) : – hören: du wirst gute Nachrichten erhalten.
(Siehe auch „Frösche“)
Quäcker
Volkstümlich:
(europ.) : – weist darauf hin, daß man einflußreiche Freunde besitzt und ein gutes Geschäft machen wird;
– selber einer sein: man wird sich ehrenhaft gegen Feinde zur Wehr setzen;
– Nimmt eine junge Frau an einem Treffen der Quäcker teil, gewinnt sie durch ihr bescheidenes
Auftreten einen treuen Ehemann, der gut für den Haushalt sorgt.
Qual
Volkstümlich:
(arab. ) : – erdulden: sei auf der Hut, du wirst ohne deine Schuld Böses erleben.
(europ.) : – erdulden: verheißt Trost und mahnt zum Ausharren, denn die Hilfe ist nah;
– erleiden: dein Herz wird leichter werden;
– Menschen quälen: Unglück in allem;
– Tiere quälen: du wirst Schmerzen erleiden.
(ind. ) : – erdulden: hüte dich vor bösen Menschen;
– Qualen sehen: dein Glück wendet sich von dir ab.
Qualle
Assoziation: – rückgratlos; passive Aggression.
Fragestellung: – Wo in meinem Leben bin ich bereit, mir kraftvolleren Ausdruck zu verschaffen?
Allgemein:
Die Qualle symbolisiert ein Gefühl, das aus dem Unbewußten aufsteigt und sehr schmerzhaft sein kann.
Psychologisch:
Versinnbildlicht ein starkes Gefühl der Verunsicherung – man weiß nicht und kann auch nicht einschätzen, von welchen (nicht erkennbaren)
Gefahren man umgeben ist.
Volkstümlich:
(arab. ) : – man ist von einer eklige Gesellschaft umgeben und weiß nicht wie man sich ihrer entledigt;
auch: zermürbende Gedanken und verletzende Handlungsweisen lassen einen leiden.
(europ.) : – eine Verfahrensweise könnte einem Schaden; sei auf der Hut;
– sehen: gesundheitliche Störungen kündigen sich an, oder von Menschen umgeben sein, auf deren Hilfe man vergebens wartet.
Qualm
Allgemein:
Ein seelisches Problem des Träumenden beginnt offenkundig zu werden.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen oder riechen: Feuergefahr;
– vom dichten umgeben sein: man wird es bald mit den undurchsichtigen Machenschaften eines Geschäftspartner
zu tun bekommen; auch: man sollte sich Gedanken über seinen Gesundheitszustand machen, da sich kleine
Unpäßlichkeiten zu einer ernsten Krankheit entwickeln können, wenn man ihnen nicht entsprechend beikommt.
(europ.) : – bedeutet, daß sich die eigene Gesundheit bessern wird;
– aufsteigender Qualm: verheißt Glück und Besserung der Verhältnisse.
Quarantäne
Allgemein:
Fühlt sich der Träumende im Wachzustand isoliert, kann dies in der Traumsprache als Quarantäne zum Ausdruck kommen. Es scheint, als
habe eine „fremde Autorität“ die Aufgabe übernommen, mit dieser Isolation fertig zu werden. Das Traumsymbol kann außerdem ein Hinweis
sein, daß der Träumende die Verbindung zu seiner niedrigen, animalischen Seite wenigstens zeitweise unterbrechen muß und um diese
Notwendigkeit weiß. Wenn der Träumende in seinem Traum ein Tier in Quarantäne bringen muß, deutet dies auf seine Unfähigkeit hin, mit
einem verletzlichen Teil seiner selbst oder eines anderen Menschen gut umzugehen.
Psychologisch:
Unangenehme Träume von einer Quarantänesituation sind als Warntraum (und als „Tip aus dem Unterbewußtsein“) zu verstehen: Man neigt
dazu, sich bei großer psychischer Belastung (bewußt oder auch unbewußt) in eine Krankheit zu flüchten oder nach außen hin völlig
„abzuschotten“ – die Isolation zu suchen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene bedeutet Quarantäne im Traum einen zeitlich befristeten Rückzug aus der Welt.
Volkstümlich:
(europ.) : – sich in einer befinden: man wird durch hinterlistige Intrigen von Feinden in eine prekäre Lage kommen.

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Quark
Allgemein:
Quark deuten altindische Traumbücher als Warnung vor zu viel Offenheit, mit der man sich Feinde schafft.
Volkstümlich:
(arab. ) : – man wird sich durch unbedachte Äußerungen die Feindschaft eines anderen Menschen zuziehen;
– bereiten: man darf sich nicht zu wichtig nehmen.
(europ.) : – bedeutet, daß man sich durch seine Aufrichtigkeit nur Feinde macht;
– sehen oder essen: eine mit Ärger verbunden geglaubte Sache ist in Wirklichkeit nur von Vorteil.
(ind. ) : – sehen: durch deine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit hast du dir Feinde geschaffen;
– selbst bereiten: kleiner Gewinn.
Quarkkäse
Volkstümlich:
(arab. ) : – Unannehmlichkeiten.
Quarkpresse
Volkstümlich:
(arab. ) : – gute Geschäfte.
Quartett
Allgemein:
Der Traum von einer Vierergruppe irgendeiner Art deutet auf einen Zusammenhang mit den materiellen oder praktischen Aspekten anderer
Objekte im Traum hin. Es könnte notwendig sein, sich auf die pragmatischen Lösungen eines Problems zu konzentrieren.
Psychologisch:
Alles, was mehr als einmal vorkommt, betont die Bedeutung dieses Objektes für den Träumenden. Der Gegenstand wird nicht nacheinander
gezeigt, sondern gleichzeitig, um die Betonung offensichtlich zu machen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht das Quartett im Traum für das Ordnung schaffende Prinzip der Ganzwerdung.
Volkstümlich:
(arab. ) : – (Vierspiel, -gesang): du wirst gute Gesellschaft finden;
– darin singen: gutes Einvernehmen mit deinen Freunden.
(europ.) : – steht für glückliche Geschäfte, lustige Kameraden und eine gute Zeit;
– sehen oder hören: man strebt nach etwas, was unter dem Niveau ist.
(ind. ) : – du wirst einen Schaden erleiden.
(Siehe auch „Vier“, „Zahlen“)
Quartier
Volkstümlich:
(europ.) : – erhalten: es wird bald eine Heirat geben.
(ind. ) : – beziehen: du wirst dich bald verheiraten.
Quarz
Medizinrad:
Schlüsselworte: Bekannter Verstärker und Sender von Energie; Mond der Erderneuerung.
Beschreibung: Quarz, im Medizinrad das Mineraltotem der im Mond der Erderneuerung (22. Dezember bis 19. Januar) Geborenen, ist ein
Silikondioxid und ein strahlendes, kristallines Mineral, das fast überall auf der Welt vorkommt. Obwohl Quarz im wesentlichen farblos und
durchsichtig ist, gibt es doch auch etliche farbige Varianten, die dann Halbedelsteine genannt werden. Die kristallinen Formen des Quarzes
werden am häufigsten mit dem Mond der Erneuerungen in Zusammenhang gebracht. Der Quarz ist ein Kraftstein, der Energie verstärkt,
übermittelt und empfängt.
Allgemeine Bedeutung: Verstehen und Verstärkung von Energie.
Assoziation: Quarzuhren.
Transzendente Bedeutung: Gabe der Kraft und Erdenergie.
Allgemein:
Quarz verkörpert im Traum häufig die Kristallisation von Ideen und Empfindungen. Er berührt die tiefen inneren Prozesse des Menschen
und ermöglicht es ihm oft, Dinge erstmals auszudrücken, die zuvor in Sprachlosigkeit erstickten. Quarz wird im Sinne von Felsen oder
Kristall verstanden.
Psychologisch:
Der Kristallisationsprozeß wurde in alter Zeit als das Einfangen von Licht und Kraft betrachtet. Auf einer unterbewußten Ebene nehmen dies
viele Träumende noch immer wahr. Von einem Quarz zu träumen bedeutet daher, sich entwickelnde Kraft zu erkennen.
Volkstümlich:
(arab. ) : – du hast mit eigensinnigen Menschen zu tun.
(europ.) : – verheißt manchen guten Fund.
(ind. ) : – du wirst dein Ziel schwer erkämpfen müssen.
(Siehe auch „Achat“, „Amethyst“, „Herkimer-Diamant“, „Jaspis“, „Karneol“, „Kristall“, „Moosachat“, „Rosenquarz“)
Quasten
Allgemein:
Quaste kann Erfolge, Ehrungen und Ansehen verheißen, aber auch vor Eitelkeit und Geltungssucht warnen. Benutzt man sie zum Pudern,
deutet man das im Sinne von Kosmetik.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen: ein Geschenk erhalten;
– goldene: ein wertvolles Geschenk erhalten.

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(europ.) : – fröhlichen Besuch erhalten; viele kleine Geschenke werden einem Freude bereiten;
– kaufen: man könnte sparsamer sein;
– sehen: der z.Zt. bestehende Wunsch wird sich erfüllen; man wird zu Ehre und Ansehen kommen;
– goldene: bringen Reichtum;
– (Puderquaste): du wirst überlistet.
(ind. ) : – goldene: dein Geschäft nimmt ab;
– zum Pudern: man will dich überlisten.
(Siehe auch „Kosmetik“)
Quecken
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen: Zudringlichkeiten erdulden müssen;
– ausreißen: einen Feind von sich abwehren.
(ind. ) : – Not und Krankheit.
Quecksilber
Assoziation: – Lebhaftigkeit; Unbeständigkeit.
Fragestellung: – Welcher Teil von mir sehnt sich nach Stabilität? Wo in meinem Leben fühle ich mich festgefahren?
Allgemein:
Quecksilber symbolisiert allgemein die Wechselfälle des Lebens, die man nicht vorausberechnen kann; insbesondere warnt es davor, sich
allein auf sein Glück zu verlassen. Im Einzelfall kommt darin ein quirliges Temperament oder die Neigung zu Stimmungsschwankungen
zum Vorschein, die man besser beherrschen sollte.
Volkstümlich:
(arab. ) : – vor sich haben: dem launischen Glück unterworfen sein.
(europ.) : – Unruhe und Wechsel im Leben; weist auf einen unbeständigen, oberflächlichen Charakter hin;
du wirst ein unstetes Leben führen;
– sehen: kündet einen Wechsel der Verhältnisse an; es wird Klatsch über einem verbreitet;
– Leidet eine Frau an einer Quecksilbervergiftung, dann wird sie von ihrer Familie verlassen
und von ihr getrennt werden.
(ind. ) : – du hast hinterlistige Menschen um dich.
Quelle
Assoziation: – Ursprung; Anfang.
Fragestellung: – Wo in meinem Leben verleihe ich meinen Gefühlen auf neue Weise Ausdruck?
Artemidoros:
Quellen, Brunnen und Springbrunnen voll klaren Wassers verheißen allen ohne Unterschied Segen, besonders Kranken und Mittellosen; den
einen schenken sie Heilung, den anderen Reichtum; denn nichts fördert die Gesundheit, so wie das Wasser. Ausgetrocknet ohne Wasser
bedeuten sie das Gegenteil. Immer ist es gut, aus Durst zu trinken. Wenn man nichts zu trinken vorfindet oder zu einer Quelle kommt, ohne
Wasser schöpfen zu können, so wird man nichts von dem zustande bringen, wonach man trachtet. Dürsten ist ja nichts anderes als ein
Verlangen, und Trinken stillt das Verlangen. Ein Läufer, der an einem heiligen Wettkampf teilnehmen wollte, träumte, er sei mit einem
Tonkrug zu einer Quelle gekommen, um Wasser zu schöpfen. Solange er unterwegs zur Quelle war, rann das Wasser, in dem Augenblick
aber, als er sich näherte und schöpfen wollte, hörte es auf zu fließen. Als er nach einer Weile noch einmal sich näherte, hörte es wiederum
auf zu fließen und ebenso ein drittes Mal. Schließlich blieb es ganz weg, so daß er in seiner Wut den Krug zertrümmerte und in Stücke
schlug. Beim Wettlauf lief er mit einem anderen ein totes Rennen, und obwohl die Waagschale mehr zu seinen Gunsten ausschlug, mußte er
zu einem zweiten Lauf antreten. Als er bei diesem wiederum Brust an Brust mit seinem Gegner durchs Ziel ging, lief er ein drittes Mal,
obwohl er dabei klar im Vorteil war, sah er sich um den Siegeskranz betrogen; offensichtlich nahm der Veranstalter des Wettkampfes für
seinen Gegner Partei. Es bot sich nun an, einen Vergleich zu ziehen zwischen der Quelle und dem Wettkampf, der Wasserleitung und dem
Kampfrichter, dem Wasser und dem Siegeskranz, dem Tonkrug und der sportlichen Konkurrenz, und zwar zwischen der vergeblichen
Anstrengung, Wasser zu schöpfen, weil die Wasserleitung versagte, und derjenigen, den Siegeskranz zu erringen, weil der Kampfrichter
parteiisch war, und schließlich zwischen dem erfolglosen Einsatz und dem Zerschlagen des Kruges.
Allgemein:
Eine Wasserquelle ist ein Hinweis auf frische Energie und auf Fruchtbarkeit. Quelle kann für Glück und Erfolg stehen, wenn ihr Wasser klar
wirkt. Eine trübe Quelle warnt vor Unaufrichtigkeit und Intrigen anderer Menschen. Ist die Quelle versiegt, kann das anzeigen, daß man sich
wieder mehr auf die unbewußten Kräfte und Strömungen der eigenen Persönlichkeit besinnen muß; im Einzelfall kommt darin zum
Ausdruck, daß eine Phase des Glücks und Erfolgs zu Ende geht.
Psychologisch:
Die Quelle ist ein Traumbild mit positiver Bedeutung. In Märchen steht sie als Symbol für die Jungfräulichkeit und Reinheit. Vielleicht sind
es gerade deshalb junge oder unerfahrene Mädchen, die von Quellen träumen. Auslösender Grund ist entweder die Angst vor dem Verlust
der Unschuld oder aber – bei wechselnden Partnern – das schlechte Gewissen wegen befleckter „Reinheit“. Auch wird sie im Traum als ein
Bild für die Zufuhr von psychischer Energie gesehen. Im allgemeinen ist die Quelle ein Fruchtbarkeitssymbol. Gelangt der Träumende in
seinem Traum an eine Quelle, begegnet er der Reinheit und Jungfräulichkeit seiner eigenen seelischen Energien. Er ist sich seiner
Hingabefähigkeit bewußt. Sie ist als Jungbrunnen zu verstehen, als das sprudelnde Leben und die Lebenslust. Wenn ihr Wasser klar ist, dann
ist uns das Glück hold. Trübes Wasser aus der Quelle dagegen deutet auf trübe Aussichten hin, auf Unstimmigkeiten im persönlichen
Bereich, auf Menschen, die uns nicht wohlwollen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist die Quelle im Traum eine Aufforderung an den Träumenden, an seine eigenen Ursprünge zurückzukehren. Die
Quelle ist ein weibliches Symbol der Fruchtbarkeit und zeigt das ewige, nie versiegende Leben und die Wiedergeburt.
Volkstümlich:
(arab. ) : – Träumt jemand, er komme zu einer Quelle und trinke daraus, werden so viel Sorgen und Not ihn bedrücken,
wie er Wasser trank, sofern der Ort ihm unbekannt ist.
– Dünkt es einen, es sprudele aus einer Wand, einem festen Platz oder einem Haus auf ungewöhnliche Weise Wasser,
werden die Bewohner nach dem Ausmaß des Sprudelns Sorgen und Nöte haben;
weit häufiger weist der Traum auf Tränen und Tod.
Sammelt einer eine Menge Wasser davon, wird das Unheil entsprechend länger dauern.
Versiegt der Quell und hört er auf zu sprudeln, wird das Ende der Leiden bevorstehen.
– sehen: Gutes erleben;

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– sprudelnde: Vermehrung des Einkommens; zeit des Wohlergehens und der Sorglosigkeit;
man darf durch neue Ideen in eine glückliche Zukunft blicken;
ist das Wasser sogar klar: es steht Reichtum ins Haus;
trübe: deine Zukunft ist trübe; Verlust und Verzicht;
– ausgetrocknet: besagt mangelnde Energie und Tatendrang; man sollte sich auf die Grundwerte des Lebens konzentrieren,
da die Möglichkeiten begrenzt sein werden;
– durch grüne Wiesen laufend: dein Leben wird sich angenehm gestalten;
– aus einer trinken: man wird von einer Krankheit rasch genesen.
(europ.) : – je nach Befund des Wasser Klarheit oder Unklarheit in geistiger Beziehung;
– verheißt Gewinn und großen Vorteil, namentlich, wenn man anderen hilft und Beistand leistet;
– für Kranke bedeutet es Genesung;
– Wasser aus einer holen: gilt für gute, ergiebige Geschäfte;
– für einen Ledigen: eine glückliche Heirat;
– mit klarem Wasser: Lebensfreude; großes Glück;
– mit trüben Wasser: zerstörte Hoffnungen; gilt für Mißhelligkeiten, denen man aber entgehen kann;
– aus einer klaren schöpfen und trinken: du wirst Glücksumstände gut ausnützen;
kündet einen großen Erfolg in einem Bemühen oder Bestreben an; man kann ein hohes Alter erreichen;
– aus einer trüben schöpfen oder trinken: man wird es mit unaufrichtigen Menschen zu tun bekommen;
– darin baden: du wirst dich von falschem Verdacht reinigen;
– durch grüne Wiesen laufen sehen: Hoffnung auf bessere Zeiten;
– in der Wohnung sehen: Gewinn und Ehre;
– vertrocknet: schlechter Geschäftsgang.
(ind. ) : – sehen: du hast viel Mut;
– trübe: du kannst auf gute Zeiten hoffen;
– daraus trinken: mit der Zeit kommt auch zu dir das Glück.
(Siehe auch „Bach“, „Brunnen“, „Nixe“, „Nymphe“, „Wasser“)
Querflöte (Siehe „Flöte“, „Pfeife“)
Querulant
Volkstümlich:
(europ.) : – lasse dich nicht gleich mit allem und jedem ein; Vorsicht im Umgang.
Quetschen
(Pressen)
Volkstümlich:
(europ.) : – warnt vor Leichtsinn und Übereilung.
(ind. ) : – sich: Reichtum und Erfolg.
Quietschen
Volkstümlich:
(ind. ) : – hören: ungute Nachrichten.
Quintessenz
Allgemein:
Quintessenz bedeutet wörtlich „das fünfte Seiende“, doch in der Regel versteht man darunter höchste Vollkommenheit. Wenn dieses Symbol
im Traum auftaucht, bringt es den auf Vollkommenheit ausgerichteten Schöpferwillen des Träumenden zum Ausdruck.
Psychologisch:
Perfektion gehört zu den Dingen, für die gilt: Je mehr Wissen der Mensch erwirbt, desto klarer erkennt er, wie weit er von der
Vollkommenheit entfernt ist. Von der Quintessenz zu träumen heißt daher, die eigenen Potentiale und die anderer, aber auch ihre Grenzen zu
erkennen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht die Quintessenz im Traum für die Vollkommenheit der Schöpfung.
Quirl
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen oder gebrauchen: deine Geschicklichkeit wird Anerkennung finden.
(ind. ) : – sehen: du wirst in große Unruhe kommen;
– zerbrechen: unglückliche Liebe; eine zwischenmenschliche Beziehung wird zerbrechen;
– geschenkt erhalten: untreue Freunde; man ist ein sehr unruhiger Zeitgeist.
Quitten
Allgemein:
Quitte wird meist als Symbol erotischer Bedürfnisse verstanden. Die schöne Frucht sehen oder pflücken verheißt Glück in der Liebe, die
faulige warnt vor einem Menschen, der die Liebe ausnützen will. Bei den alten Griechen mußte die Braut vor der Hochzeit eine Quitte essen,
damit sie spürte, daß in der Ehe Bitterkeit und Süße gemischt sind.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen oder essen: Ärger in der Familie bekommen, auch Krankheit;
– pflücken: geschäftlichen Verdruß erleben.
(europ.) : – ein sexuelles Symbol, je nach dem Zustand der Frucht;
– sehen: Glück in der Liebe oder Ehe, Reichtum, Zufriedenheit;
– vom Baum pflücken oder schütteln: Gefahr, sich die Liebe des anderen durch zu stürmisches Vorgehen zu verscherzen;
– abgefallene vom Boden aufsammeln: der Gegenstand der Liebe ist kein unbeschriebenes Blatt mehr;
– essen: nach ein wenig Geduld wird alle Sehnsucht nach dem Lebenspartner gestillt werden;
– faule: ein geliebter Mensch ist dieser Liebe nicht wert.

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(ind. ) : – essen: du wirst Neider haben;
– sehen: Glück in der Ehe;
– pflücken: Reichtum.
Quittenbaum
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen: friedliches Leben;
– fällen: Widerwärtigkeiten.
Quittenbrot
(Aus Quitten hergestelltes, geleeartiges Konfekt.)
Volkstümlich:
(arab. ) : – du wirst über eine Sorge beruhigt werden.
Quittung
Allgemein:
Quittung kann ankündigen, daß man für seine Handlungen bestraft wird, vielleicht durch einen finanziellen Verlust; das beinhaltet oft auch
die Warnung vor unüberlegtem Verhalten. Zuweilen zeigt sie aber an, daß eine Schuld getilgt wird.
Psychologisch:
Mit ihr gibt uns das Unbewußte den Hinweis, daß wir möglicherweise wegen einer Angelegenheit zur Kasse gebeten werden oder daß wir
die Quittung für das bekommen, was wir selbst verschuldet haben. Nur manchmal deutet die Quittung, die wir jemandem im Traum geben,
auf größere Ausgaben oder finanzielle Belastungen im Wachleben hin.
Volkstümlich:
(europ.) : – Befreiung von belastenden Ideen, innere Lossprechung;
– ausstellen: es droht eine empfindliche Geldausgabe;
– eine vorgelegt bekommen: man sollte dringend etwas in Ordnung bringen und sollte diese Warnung ernst nehmen;
Vorsicht auch bei Geldangelegenheiten;
– erhalten: bedeutet ein Geschenk; man wird die Folgen einer gemachten Dummheit zu spüren bekommen;
– eine bezahlt haben: man wird bald von einer Schuld befreit werden.
(ind. ) : – erhalten: du wirst einen Liebhaber erhalten; günstige Vermögenslage;
– schreiben: du wirst Feinde bekommen;
– geben: rasch wird dein Reichtum wachsen.
(Siehe auch „Rechnung“)
Quiz / Quizspiele
Psychologisch:
Wer davon träumt, wird demnächst eine ähnliche Situation zu bestehen haben. Man wird sich Anforderungen stellen müssen, auf die man
nicht vorbereitet ist – man muß wie in einem Quiz flexibel und reaktionsschnell mit der momentanen „Fragestellung“ (Herausforderung)
umgehen können, Ideenreichtum und Improvisationstalent sind gefragt.
Volkstümlich:
(europ.) : – sehen: man kann damit rechnen, daß in unmittelbarer Zukunft Können und Fähigkeiten auf die Probe gestellt werden;
– machen, daran teilnehmen: es kommen bald wichtige geschäftliche Gelegenheiten auf einem zu;
Man versucht seine Lebenssituation zu verändern, ohne über klare Vorstellungen zu verfügen;
– darin versagen: sagt einen finanziellen Verlust vorher;
– nicht in der Lage sein, beim Quiz irgend etwas zu antworten: deutet auf Stagnation
und die Unfähigkeit hin, ein Teilhindernis zu überwinden;
– richtige Antworten geben: Wohlstand und Frieden stehen ins Haus.
(Siehe „Fernsehquiz“, „Fragebogen“)
Quodlibet
Volkstümlich:
(arab. ) : – (ein „Allerlei“ in der Tonkunst) hören: du wirst nur schwer das Richtige treffen.

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