Traumdeutung Buchstabe T


T
Allgemein:
„T“ als plastischer, geschriebener oder gesprochener Buchstabe steht allgemein für Gefühle, Wünsche und Ideale; die genaue Bedeutung ergibt sich erst aus anderen Symbolen und den individuellen Lebensumständen. Manchmal kann es auch im Sinne von Kreuz interpretiert werden.

(Siehe auch „Kreuz“)
Tabak
Medizinrad:
Schlüsselworte: Heilig; Klarheit; kann vergiften; Unterscheidung; Helfer; Heiler; Wabun, östlicher Hüter des Geistes.
Beschreibung: Tabak ist die Pflanze, die mit dem Osten und mit Wabun, dem östlichen Hüter des Geistes, assoziiert wird. Sie wurde von den
Ureinwohnern Nordamerikas angebaut, um sie zu rauchen und um sie als Opfergabe zu benutzen. Daher war Tabak für viele erdverbundene
Stämme eine sehr heilige Pflanz und fand bei sakralen Ritualen Anwendung. Tabak war oft das rituelle Opfergut in Pfeifenzeremonien,
damit der heilige Rauch entweichen konnte. Lies nach unter dem Stichwort Mais, um zu erfahren, wie Erste Frau den Tabak zu den
Menschen brachte. Es heißt, daß man mit Rauchen von Tabak die Geistwesen zu sich ruft. Sun Bear lehrte, daß dies einer der Gründe sei,
warum Rauchen nur zur Entspannung für die Menschen ungesund sein könne: Es ruft Geistwesen herbei, obwohl man ihre Anwesenheit in
Wahrheit gar nicht wünscht. Folglich können sie nicht wissen, wann sie wirklich gebraucht werden.
Allgemeine Bedeutung: Nach Wegen suchen, um dem Heiligen den Eintritt in dein Leben zu gestatten; von den Wegen der Indianer oder von
Geistwesen angezogen sein, die in Nordamerika zu Hause sind; Klarheit erbitten oder erhalten; eine Zeit der Neuanfänge; eine Zeit, in der du
Negativität loslassen kannst; das Bedürfnis nach Unterscheidungsvermögen oder die Gabe von Unterscheidungsvermögen; Zeit, um über das
Rauchen nur zur Entspannung nachzudenken.
Assoziation: Lungenkrebs.
Transzendente Bedeutung: Tabak in einem Traum zieht Geistkräfte zu dir oder zeigt an, daß sie anwesend sind.
Allgemein:
Tabak symbolisiert meist Männlichkeit, was sich mit daraus erklärt, daß Frauen früher kaum rauchten. Pfeife, Zigarre und Zigarette deuten
als Phallussymbole sexuelle Bedürfnisse an. Sieht man deutlich Tabakrauch, macht das auch auf unfruchtbare Anstrengungen aufmerksam,
die sich in Rauch auflösen werden. Die Bedeutung von Tabak in einem Traum hängt ganz davon ab, ob es sich bei dem Träumenden um
einen Raucher handelt oder nicht. Trifft Ersteres zu, liegt nahe, daß der Tabak im Traum ein Genußmittel darstellt. Bei einem Nichtraucher
hat Tabak im Traum möglicherweise eher die Funktion, das Erreichen eines bestimmten Geistes- oder Bewußtseinszustandes zu
symbolisieren. Raucht der Träumende Pfeife, stehen möglicherweise maskuline Attribute im Vordergrund.
Psychologisch:
Tabak verkörpert vor allem Substanzen, welche die Stimmung heben. Er vertreibt die bösen Geister. Daher ist er hauptsächlich ein Symbol
der positiven Veränderungen. Bei der negativen Betrachtung des Rauchens von Tabak im Traum, wird die Wirklichkeit des Lebens eher
ängstlich betrachtet und so flüchtet man gerne in eine Traumwelt. Zieht man sich Tabakrauch in die Lungen, zeigt dies an, daß man häufig
Negatives förmlich in sich „hineinsaugt“. Raucht man Pfeife, wird man bald ganz überraschend feststellen, daß es zu Hause sehr gemütlich
sein kann. Ansonsten zeigt der Tabak, daß alle Bemühungen nutzlos sind, weil man quasi „im Nebel verschwindet“.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist Tabak im Traum ein Mittel, welches zu Visionen führt.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen oder riechen: unnötige Dinge unternehmen;
– schnupfen: du hast hang zum Unanständigen;
– rauchen: du möchtest etwas darstellen, wirst dich aber nur lächerlich machen.
(europ.) : – die Männlichkeit ist stark herausgestrichen; Zigarren und Pfeifen sind rein sexuelle Symbole;
– Pflanzen, Blätter oder Tabak roh sehen: kündet eine bevorstehende Wandlung der Ansichten an;
bedeutet erfolgreiche Geschäfte, aber wenig Glück in der Liebe;
– wachsender: es stehen glückliche Unternehmungen bevor;
– benutzen: warnt vor Feinden und Extravaganz;
– getrocknete Tabakblätter sehen: bedeutet für Bauern eine gute Ernte und für den Händler Gewinne;
– in der Pfeife rauchen: man wird unnütze Pläne machen;
– rauchen: man wird jemandem lästig fallen; auch: weist auf liebenswürdige Freunde hin;
– andere rauchen sehen: man wird selbst von ungebetenen Personen belästigt werden;
– allgemein: Freude.
(ind. ) : – rauchen: achte auf deine Ehre;
– aus der Pfeife rauchen: deine Bedachtsamkeit bringt dir Glück;
– schnupfen: auf allen Gebieten ausgesprochenes Pech; du wirst vorzeitig altern;
– verschütten: liebe Bekannte werden verreisen;
– kauen: du hast häßliche Angewohnheiten.
(Siehe auch „Pfeife“, „Schnupftabak“, „Himmelsrichtung – Osten“, „Wabun“, östlicher Hüter des Geistes, „Zigarette“, „Zigarre“)
Tabaksbeutel
Volkstümlich:
(ind. ) : – Wohlstand.
Tabakdose
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen: verheißt Ruhe und Zufriedenheit;
– haben: unnötig Geld ausgeben.
(ind. ) : – ein zufriedenes Leben.
Tabakladen
Volkstümlich:
(ind. ) : – du hast viele kleine Ausgaben.

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Tabakpfeife
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen oder rauchen: du wirst verwerfliche Dinge treiben.
(europ.) : – Zeichen für ungewöhnliche Begebenheiten, die für den Raucher Glück bedeuten werden;
– sehen: kündet den Besuch eines alten Freundes an;
– rauchen: zu Hause kann es auch sehr gemütlich sein.
(ind. ) : – haben: Gemütlichkeit im Heim;
– sehen: frohe Tage;
– zerbrechen: Verdruß.
(Siehe auch „Pfeife“)
Tabakrauch
Volkstümlich:
(europ.) : – leere Versprechungen, Hoffnungslosigkeit.
Tabelle
Volkstümlich:
(ind. ) : – gutes Einkommen.
Tableau
Volkstümlich:
(europ.) : – dies ist ein Zeichen für einen frivolen Ehepartner, der wankelmütig und zu vergnügungssüchtig ist;
man solle gut nachdenken, bevor man heiratet.
Tablett
Volkstümlich:
(europ.) : – bedeutet, daß man sein Geld leichtfertig ausgeben wird und unangenehme Überraschungen auf einem warten;
– liegen wertvolle Gegenstände darauf: die Überraschungen werden positiver Art sein.
Tablette
Allgemein:
Nimmt der Träumende in seinem Traum ein Medikament in Form von Tabletten zu sich, symbolisiert dies, daß er um seinen Wunsch nach
Gesundheit weiß. Er muß etwas Krankes wieder gesund machen. Gibt er einer anderen Traumfigur Tabletten, zeigt dies vielleicht sein
Begreifen, daß ihre Bedürfnisse nicht befriedigt werden.
Psychologisch:
Eine Tablette setzt ein Wissen voraus, das größer ist als jenes des Träumenden. Daher ist im Symbol der Tablette ein Element des Vertrauens
enthalten. Der Träumende vertraut sein Schicksal einem anderen Menschen an.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht die Tablette im Traum für den Zugang zu esoterischem und magischen Wissen.
(Siehe auch „Arznei“, „Pille“)
Tadel
Volkstümlich:
(arab. ) : – erfahren: man wird versuchen dich zu kränken.
(europ.) : – bedeutet ein wichtiges Angebot von einem Vorgesetzten, das einem überraschen und entzücken wird.
(ind. ) : – aussprechen: man muß sich nach dir richten;
– erhalten: Verdrießlichkeiten.
Tändelei
Volkstümlich:
(ind. ) : – mit einem Mädchen: lasse dich nicht verführen;
– mit einem Manne: sei vorsichtig.
Tafel (Siehe „Schreibtafel“)
Tafel
(Tisch)
Psychologisch:
Ein Sinnbild für unbeschwertes Zusammensein, Familienatmosphäre und ein (aus der Kindheit vertrautes) Zugehörigkeitsgefühl.
Volkstümlich:
(arab. ) : – an einer mit lustiger Gesellschaft sitzen: du kannst bestimmt mit vergnügten Tagen rechnen;
– selbst eine offene halten: du gerätst durch dein Großtun in ärmliche Verhältnisse.
(europ.) : – ungedeckte: erinnert an langweilige Sitzungen; du wirst einer Beratung beiwohnen;
– gedeckte: Einladung steht bevor;
– mit lustigen Leuten: du wirst Freude erleben;
– reich besetzt: dir stehen genußreiche Tage bevor;
(ind. ) : – gedeckte: du brauchst noch nicht zu verzweifeln;
– lange: es werden Tage kommen, an denen du versuchst deine Vergangenheit zu verbergen;
– besetzte: halte dein Geld in der Jugend beisammen, im Alter wird dir kein Mensch helfen wollen.
(Siehe auch „Tisch“)
Tafelgeschirr
Volkstümlich:
(europ.) : – Eine Frau, die ihr Tafelgeschirr bemalt oder ordnet, wird ein schönes Zuhause haben und eine sparsame, kluge Hausfrau sein.

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Täfelung
Volkstümlich:
(europ.) : – das Geräusch einer Maus in der Täfelung eines Hauses hören: ein guter Freund befindet sich in bescheidenden Umständen.
Taffet
Volkstümlich:
(ind. ) : – (Glanzstoff): du wirst einen guten Rat erhalten.
Taft
(steifer, glänzender Seidenstoff)
Volkstümlich:
(europ.) : – Reichtum, der keine Befriedigung bringt.
Tag
Allgemein:
Wenn in einem Traum deutlich hervortritt, daß ein Tag vergangen ist, macht sich der Träumende damit selbst darauf aufmerksam, daß er bei
manchen Betätigungen die Zeit beachten muß und mit ihr nicht zu verschwenderisch umgehen darf. Tag steht für einen bestimmten
Lebensabschnitt; die weitere Bedeutung ergibt sich aus den Vorgängen im Traum.
Psychologisch:
Mit dem Traumbild des Tages wird angedeutet, daß sich die Trauminformation dem Wachbewußtsein nähert. Der Morgen hat als
Traumtageszeit eine besonders positive Bedeutung. In Träumen hat die Zeit keine reale Bedeutung. Wenn der Träumende also in seinem
Traum bemerkt, daß Zeit meßbar ist, deutet dies darauf hin, daß er sich mit der Frage beschäftigt, wie lange sein Leben wohl noch dauern
mag. Wird es im Traum Tag, will uns das Unbewußte daran erinnern, daß wir bewußter leben, den Tag nutzen sollten, der unsere
Denkfähigkeit ins rechte Licht rückt.
Spirituell:
Mit dem Spruch „ein Tag, der eine Ewigkeit dauert“ wird dem Träumenden bewußt gemacht, daß Zeit auf der spirituellen Ebene eine
irrelevante Größe ist.
Volkstümlich:
(europ.) : – bedeutet Verbesserungen der Lebenslage und angenehme Beziehungen;
– ein düsterer Tag: verheißt Verlust und Mißerfolg bei neuen Unternehmen.
(Siehe auch „Abend“, „Mittag“, „Nacht“)
Tagebuch
Allgemein:
Tagebuch weist auf Erinnerungen hin, die man noch verarbeiten muß.
Volkstümlich:
(europ.) : – schreiben: man wird ein falsches Urteil fällen, das zu einer Katastrophe führt;
– ein fremdes lesen: man wird bald wegen einer Indiskretion getadelt.
(Siehe auch „Buch“)
Tagedieb
(Faulpelz)
Volkstümlich:
(ind. ) : – sehen: Ärger, Sorgen, Verdruß und Zorn.
Tagelöhner
Allgemein:
Tagelöhner kann finanzielle oder berufliche Erfolge verheißen.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen oder sein: Ausdauer und Fleiß bewahren.
(europ.) : – sehen: verheißt gute Geschäfte; es werden sich Beschwerden einfinden;
– entlohnen: schlechte Geschäfte.
(ind. ) : – sehen: im Geschäft große Freude.
Tagesanbruch
Volkstümlich:
(europ.) : – verspricht erfolgreiche Unternehmungen, wenn der Schauplatz nicht verschwommen und unheimlich ist;
in diesem Fall können Enttäuschungen im Geschäft und in der Liebe bevorstehen.
(Siehe auch „Dämmerung“, „Morgen“, „Sonne“, „Tag“)
Tagesdecke
Volkstümlich:
(europ.) : – ist ein Zeichen für einen Unfall, sofern sie zerrissen und vom Bett gezogen ist.
(Siehe auch „Bett“, „Decke“, „Steppdecke“)
Tageszeitung (Siehe „Morgen“, „Mittag“, „Abend“, „Nacht“, „Zeitung“)
Tag und Nacht
Allgemein:
Spielen in einem Traum sowohl Tag als auch Nacht eine Rolle, verweist dies auf den Zyklus von Veränderungen, die unvermeidlich
stattfinden müssen. Manchmal wird durch einen solchen Traum ein Hinweis auf eine Angelegenheit oder einen Aspekt gegeben, der zeitlich
geplant werden muß.
Psychologisch:
Häufig will ein Traum auf zwei gegensätzliche Zustände aufmerksam machen. Der Unterschied zwischen Tag und Nacht dient als Symbol
für diesen Zweck.

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Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist Tag und Nacht im Traum ein ausdrucksstarkes Symbol für Gegensätze, die gemeinsam dennoch eine Einheit
bilden und nicht voneinander zu trennen sind.
Taifun (Siehe „Orkan“, „Sturm“ unter „Wind“)
Taille
(Körperbereich)
Volkstümlich:
(europ.) : – eine vollschlanke sehen: es wird einem ein ansehnliches Vermögen zuteil.
– eine unnatürlich schlanke sehen: prophezeit neiderregenden Erfolg und Anschuldigungen;
– einen Gürtel um diese legen: ein Omen für unerwartetes Geld;
– einen Gürtel um die Taille eines anderen Menschen legen: in nicht allzu langer Zeit,
wird man diesen Menschen behilflich sein können.
Takelage
Volkstümlich:
(europ.) : – eines Segelschiffes: viel Arbeit und schmale Kost.
Takt
Volkstümlich:
(ind. ) : – geben: du wirst Befehle erteilen.
Taktstock
Allgemein:
Schwingt man im Traum einen Taktstock, läuft eine Sache nicht richtig und man wünscht sich mehr Einfluß darauf, oder man hat sich in
letzter Zeit etwas „taktlos“ verhalten und sollte das Verhalten gegenüber anderen verbessern.
Tal
Assoziation: – Schutz; Sicherheit; Unbeschwertheit.
Fragestellung: – Was gibt mir das Gefühl der Geborgenheit?
Allgemein:
Im Traum in ein Tal hinabzusteigen, kann das gleiche bedeuten wie das Hinabsteigen einer Treppe: Der Träumende dringt in einen
unbewußten oder unbekannten Bereich seines Selbst vor. Das Tal im Traum kann auch für eine depressive oder passive Lebensphase stehen,
die gerade beginnt oder die demnächst bevorsteht. Tal kündigt an, daß Wünsche sich erfüllen und man danach etwas Ruhe verdient hat.
Manchmal taucht es auch bei Depressionen auf.
Psychologisch:
Bei Träumen, die in Tälern handeln, kommt es immer sehr auf die Gefühle des Träumenden an und die Beschaffenheit des Tales selbst.
Generell weist dieses Traumsymbol auf Krisen und Tiefpunkte des Träumenden hin. Hierbei kann es sich sowohl um seine Gefühle als auch
um seine Gedanken und Handlungsweisen drehen. Befindet sich der Träumende in seinem Traum in einem Tal, kann dies auf die schützende,
weibliche Seite seines Wesens hinweisen und darauf, daß er mit beiden Beinen auf der Erde steht. Gehen wir in einem Tal, haben wir eine
verhältnismäßig ruhige Wegstrecke auf unserem Lebensweg vor uns; das Tal im Traum kündet aber auch an, daß es in Zukunft bald wieder
mal aufwärts gehen wird. Nur ein von hohen Bergen umschlossenes, enges Tal, in das kein Sonnenstrahl zu dringen vermag, ist negativ zu
werten; es läßt sogar Krankheitskeime oder herbe Verluste vermuten. Wenn er aus einem Tal herauskommt, deutet dies darauf hin, daß er
eine Phase der Innenschau beendet, um sich wieder richtig in alltägliche Geschehen einzubringen.
Spirituell:
Ängste vor dem Tod und dem Sterben drücken sich im Traum unter anderem in dem Bild aus, daß man in ein Tal, das Tal des Todes,
hineingeht.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen: man wird ein Geheimnis aufdecken;
– sich darin befinden: häusliches Glück genießen;
– ein friedliches durchwandern: man sollte sich bescheidene Ziele stecken, die man sicher erreichen kann;
– dunkel und bedrohlich: man wird mit Schwierigkeiten auf seinem Lebensweg rechnen müssen;
auch: man ist unsicher in bezug auf eine bedeutende Entscheidung.
(europ.) : – Zeichen einer Tiefe auf dem Lebensweg (als Gegensatz zu Berg und Felsen);
oft auch als ein gewisser Ruhepunkt zu verstehen; eine Warnung vor schlechter Gesundheit;
– sich in einem befinden: die Ziele waren viel zu hoch gesteckt;
warnt vor drohenden Verlusten und rät zur Bescheidenheit und Einfachheit;
– sehen: bedeutet, wenn das Tal lieblich ist, daß bescheidene, aber glückliche Zeiten kommen;
ist das Tal düster: Verluste infolge von Extravaganzen;
– durch grüne, freundliche gehen: erhebliche Verbesserungen im Berufsleben; Liebende werden eine glückliche und harmonische
Beziehung führen; durch ein vertrocknetes Tal gehen: das Gegenteil; durch ein sumpfiges: bedeutet Krankheiten und Ärger.
(ind. ) : – sehen: deine Wünsche werden sich erfüllen.
(Siehe auch „Abgrund“, „Berg“, „Enge“, „Höhle“)
Talar
(Amtskleid der Geistlichen und Richter)
Volkstümlich:
(europ.) : – frohe Ereignisse in Haus oder Verwandtschaft.
(ind. ) : – sehen: frohes Familienfest.
– sich in einem sehen: du wirst zu Ehren und Ansehen kommen.
Talent
Volkstümlich:
(arab. ) : – besitzen: dir wird alles leicht fallen.

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Taler
Allgemein:
Taler soll nach alter Traumdeutung ein frohes Ereignis ankündigen.
Volkstümlich:
(europ.) : – alte Silbermünzen besitzen: verkünden Not und Sorge;
– finden: Streit;
– ausbezahlt erhalten: Unannehmlichkeiten mit aller Welt;
– in Goldwert umtauschen: Glück und Freude.
(ind. ) : – sehen oder finden: große Freude.
– (Geld) zählen: du wirst Ausgaben haben.
(Siehe auch „Geld“)
Talg
(starres Rinder- und Hammelfett)
Volkstümlich:
(arab. ) : – glatte Abwicklung deiner Angelegenheiten.
(europ.) : – bevorstehende Krankheit.
(ind. ) : – Talglicht: du hast Kummer.
(Siehe auch „Kerze“)
Talglicht
Volkstümlich:
(ind. ) : – je länger das Licht ist, desto länger wirst du leben.
Talisman
Allgemein:
Ein Talisman symbolisiert Schutz gegen Schwierigkeiten und gegen das Böse. Im Traum verweist er häufig darauf, daß die geistigen Kräfte
des Träumenden nicht ausreichen, um ihn vor Angst und Zweifel zu schützen. Er ist auf Hilfe von außenstehenden Personen angewiesen.
Psychologisch:
Der Mensch baut eine tiefe Verbindung zu Gegenständen auf, die ihm wichtig und „heilig“ sind. Er füllt sie mit Inhalten, die weit über ihre
eigentliche Funktion hinausgehen, und gibt ihnen somit ein magisches Gepräge. Der Talisman im Traum kann eine Warnung vor Gefahren
sein.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist der Talisman im Traum ein Hinweis auf Illusion und falsche Hoffnungen.
Volkstümlich:
(europ.) : – warnt vor Gefahr an Land; Vorsicht an überfüllten Orten;
– einen tragen: angenehme Gesellschaft haben; und reiche Personen erweisen einem ein Gefallen;
– Glaubt eine junge Frau, ihr Liebster schenke ihr einen Talisman, erfüllt sich ihr Heiratswunsch.
(ind. ) : – besitzen: die Stürme des Lebens werden dich verschonen.
Talmud
(Siehe „Bibel“)
(Sammlung jüdischer religiöser Überlieferungen)
Tambour
(Trommler)
Allgemein:
Tambour(in) kündigt belanglose Nachrichten oder ein harmloses Vergnügen an.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen: deine Freunde werden dir in den Ohren liegen.
(europ.) : – verkündet eine Neuigkeit von geringerem Interesse.
(ind. ) : – hören: eine Neuigkeit von geringerem Interesse;
– sehen: du wirst ins Gerede kommen.
Tamburin
(kleine flache Handtrommel, mit befestigte Schellen am Rand)
Volkstümlich:
(europ.) : – sehen: verheißt einem Spaß bei einem bestimmten ungewöhnlichen Ereignis, das bald stattfinden wird;
– für Liebende: der Ehe- oder Liebespartner ist unzuverlässig; sei auf der Hut oder ein Rivale wird Sie ausstechen.
Tandem
Psychologisch:
Zu zweit auf einem „Drahtesel“ unterwegs: Geträumtes Sinnbild für den Wunsch, „nie mehr allein“ unterwegs zu sein und eine Belastung
(die etwas in Bewegung bringt) zu teilen.
Volkstümlich:
(ind. ) : – fahren: baldige Ehe.
Tang
(Meeresalgen)
Volkstümlich:
(europ.) : – verheißt gute andauernde Gesundheit bei mäßiger Lebensweise.
Tango
Allgemein:
Tango wird ähnlich wie Tanz verstanden. Er betont prickelnde erotische Bedürfnisse, leider jedoch keine ernsthaften Beziehungen.
Volkstümlich:
(europ.) : – tanzen oder tanzen sehen: man wird eine Dummheit begehen, die man aber nicht zu bereuen braucht.
(Siehe auch „Tanz“)

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Tank
Allgemein:
Tank setzt man mit materieller Sicherheit gleich; der gefüllte steht für eine gesicherte Zukunft, der leere für materielle Sorgen. Zusätzlich
muß oft der Inhalt gedeutet werden.
Psychologisch:
Tanken hängt im Traum stets mit der Energie zusammen, die wir benötigen, um unseren Lebensweg zu gehen. Wenn wir tanken müssen,
bedeutet das, daß wir neue Energie für unseren weiteren Weg zu sammeln haben.
Volkstümlich:
(europ.) : – für Flüssigkeiten leeren oder auslaufen sehen: man wird einer Situation völlig ratlos gegenüberstehen;
– vollen sehen oder füllen: verspricht gutes Vorwärtskommen in einer Sache, die einem am Herzen liegt.
(Siehe auch „Alkohol“, „Benzin“, „Wasser“, „Wein“)
Tankstelle
Allgemein:
Wer dort im Traum anhält, sollte auch im Wachleben eine Pause einlegen, um für den weiteren Lebenskampf aufzutanken.
Psychologisch:
Die Tankstelle ist der Ort, an dem wir unsere Energie auftanken. Achten Sie besonders darauf, wo dieser Ort liegt und woran er Sie erinnert.
Volkstümlich:
(europ.) : – eine Tankstelle sehen: kündet ein feuchtfröhliches Vergnügen an;
– eine Tankstelle besitzen oder darin arbeiten: man wird sich ordentlich die Nase begießen;
– an einer tanken: man ist erholungsbedürftig und sollte eine Pause einlegen.
(Siehe auch „Benzin“)
Tanne
Allgemein:
Tanne ist oft ein Phallussymbol, das sexuelle Bedürfnisse anzeigt. Im weiteren Sinn kommt das Bedürfnis nach Harmonie und stiller Freude
darin zum Ausdruck. Eine hohe Tanne soll auch ein langes Leben verheißen. Die Tanne läßt die meisten Träumenden sofort an den
Weihnachtsbaum erinnern, und damit symbolisiert sie auch die Harmonie und eine angenehme Stimmung im Kreise seiner Familie.
Volkstümlich:
(arab. ) : – deutet auf Ehre und Ansehen; Annehmlichkeiten und Freude; man wird sich auf seine Freunde verlassen dürfen
und stets ihrem Rat und Hilfe vertrauen dürfen;
– fällen sehen: es stehen erhebliche Schwierigkeiten im Liebesleben bevor.
(europ.) : – wie alle Bäume als Potenzsymbol zu verstehen; verheißt eine erfreuliche Stellung im Leben;
– sehen: verheißt eine stille, aber schöne Freude; man wird einem sehr aufrichtigen, ehrlichen Menschen begegnen;
– einen Tannenwald sehen: man hat etwas begonnen, daß einem Sicherheit bringen kann; die Gesundheit ist stabil.
(ind. ) : – sehen: du wirst dich vergeblich abmühen, deine Lage zu verbessern;
– hoch und grün: langes Leben.
(Siehe auch „Baum“, „Nadelbaum“, „Wald“)
Tannennadeln
Volkstümlich:
(europ.) : – langes Leben und gute Gesundheit.
(ind. ) : – sehen: du wirst ein gesundes und hohes Alter erreichen.
Tannenzapfen
Allgemein:
Wenn der Tannenzapfen keine persönliche Bedeutung für den Träumenden hat, etwa mit einer Kindheitserinnerung verbunden ist, dann stellt
er Fruchtbarkeit dar und verspricht ein glückliches Ereignis, das man dem Zufall zu verdanken hat.
Psychologisch:
Die Form des Tannenzapfens und die Tatsache, daß er viele Samen enthält, macht ihn zum Phallussymbol und zu einem Sinnbild der
Männlichkeit.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht ein Tannenzapfen im Traum für systematische Entwicklung.
Volkstümlich:
(arab. ) : – verheißt in jedem Fall Glück.
(europ.) : – am Baum hängen sehen: es wird eine freudige Überraschung geben, indem das
Schicksal das Nützliche mit dem Angenehmen verbindet;
– am Boden finden: der Zufall wird demnächst eine erfreuliche Rolle spielen.
Tante
Allgemein:
Tante soll nach alten Traumbüchern ein Geschenk oder eine Erbschaft ankündigen.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen oder sprechen: einen festen Entschluß fassen.
(europ.) : – sehen: kündet ein Geschenk, oder eine unverhoffte Finanzspritze oder gar Erbschaft an;
– Glaubt eine junge Frau, im Traum ihre Tante zu sehen, wird sie wegen einer bestimmten Handlung stark kritisiert, und dies
wird ihr viel Kummer bereiten. Erscheint diese Verwandte lächelnd und glücklich, lösen sich kleine Differenzen bald auf.
(ind. ) : – sehen: du wirst eine Erbschaft machen;
– sprechen: Familienstreit.
(Siehe auch „Base“)

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Tanz
Assoziation: – begeisterte Anteilnahme am Leben; Bewegung als Mittel zur Transzendenz.
Fragestellung: – Was veranlaßt mich, über die Grenzen meiner eigenen Vorstellung hinauszugehen?
Med izinrad:
Schlüsselworte: Bewegung; Verbindung; Flüssigkeit; Anmut; Würde; Einheit; Einssein.
Beschreibung: Der Tanz war für erdverbundene Völker ein entscheidender Bestandteil ihrer Zeremonien. Zu tanzen hieß, dem Körper die
Verschmelzung mit dem Herzschlag der Mutter Erde zu gestatten. Durch Tanz konnte man Harmonie zwischen seinem physischen Sein und
dem heiligen Netz des Lebens schaffen. Tanzen hieß auch, Freude auszudrücken und sich in einen Zustand der Ekstase zu versetzen. Tanzen
war den erdverbundenen Völkern eine heilige Bewegungsform.
Allgemeine Bedeutung: Wie du dich zum Netz des Lebens in Beziehung setzt. Die Art, wie du tanzt, sagt dir jederzeit, welche Beziehung du
zum Leben hast, zum Beispiel: flüssig und anmutig – flüssiges und anmutiges Leben; ruckartig – unharmonisches Leben; Fluß im Einssein –
eine Einheit zwischen deinem Sein und dem Netz des Lebens; mit Würde und Selbstrespekt – mit Respekt für das Netz des Lebens; mit
Freude – Glück erfahren; Trancetanz – Ekstase.
Assoziation: –
Transzendente Bedeutung: Gabe des Wissens von dir selbst und deiner Verbindung mit dem Universum.
Artemidoros:
Im Traum die Vorstellung zu haben, man tanze daheim im Kreis seiner Angehörigen, ohne daß eine fremde Person anwesend ist und
zuschaut, ist für jedermann ohne Unterschied ein glückliches Vorzeichen. Desgleichen, wenn man seine Frau, seine Kinder oder einen von
den nächsten Verwandten tanzen sieht; es zeigt große Lebensfreude und Wohlleben an, weil kein Mensch ans Tanzen denkt, ehe er nicht dem
Bauch wie einem strengen und grausamen Gebieter seinen schuldigen Tribut entrichtet hat; erst dann gibt man sich dem Tanz hin und lockert
die Glieder. Dagegen ist es für einen kranken Menschen, Mann oder Frau, von übler Vorbedeutung; er wird wegen der vielen Bewegungen
beim Tanz um Sinne und Verstand kommen. Ein böses Zeichen ist ferner für den, der einen Kranken im Haus hat; denn einem Tanzenden
ergeht es wie einem heftig Trauernden, und er gebärt sich auch so. Niemandem, weder einem Gesunden noch einem Kranken, bedeutet es
etwas Gutes, zu träumen, das man in Gegenwart fremder Leute, mögen es viele oder wenige sein, tanzt, oder daß man einen seiner
Angehörigen tanzen sieht (Ganz unbekannt war im Altertum der Tanz als gesellschaftliche Veranstaltung. Seinem Ursprung entsprechend
hatt er bei den Griechen und Römern vor allem im Kultus seinen Platz. Cicero sagt in seiner Rede für Murena 6,13 knapp und deutlich:
„Keiner tanzt nüchtern, außer wenn er den Verstand verloren hat.“); im ersten Fall wird jemand im Haus sterben, im letzten der Tanzende
einen großen Skandal erregen. Ein Kind tanzen zu sehen, zeigt an, daß dasselbe taubstumm werden wird, so daß es seine Wünsche durch
Zeichen kundtun muß. Im Theater zu tanzen, geschminkt und in der entsprechenden Kostümierung, und Anerkennung und Beifall zu ernten,
prophezeit einem Armen Reichtum, der jedoch nicht bis ins hohe Alter währen wird; denn ein Pantomine spielt auf der Bühne Rollen von
Königen und hat viele Diener um sich, nach der Vorstellung aber bleibt er sich wieder allein überlassen. Einem Reichen dagegen zeigt es
wegen der vielfachen Verwicklungen in den Stücken Aufregungen oder Prozesse an. Sodann ist dieses Gesicht erfahrungsgemäß weder für
eine reiche noch für eine arme Frau von guter Vorbedeutung; sie werden in große, aufsehenerregende Skandale verwickelt werden. Tanzt ein
Sklave, wie und wo auch immer, wird er viele Hiebe beziehen; wer zur See fährt, wird Schiffbruch erleiden oder allein über Bord gehen und
kräftig schwimmen müssen; der eine wird unter den Schlägen, der andere beim Schwimmen den ganzen Körper in Bewegung setzen. Glück
bringt das Tanzen einem Mann, der in Fesseln schmachtet; denn weil der Körper beim Tanz beschwingt und gelöst ist, wird jener aller
Fesseln ledig werden. Vollführt jemand beim Tanzen Sprünge, wird ihn Furcht und Angst befallen, ein Verbrecher wird gekreuzigt werden,
und zwar wegen der Höhe und wegen des Ausstreckens der Hände. Der Waffentanz hat dieselbe Bedeutung wie der gewöhnliche Tanz. Das
Radschlagen, der Schwertertanz oder der Überschlag und Salto ist nur für Leute, die es berufsmäßig tun, ohne üble Folgen; allen anderen
droht äußerste Gefahr. Dasselbe bedeutet es, wenn man jemand seiltanzen sieht. Das Geschehen, das den Mysterien zugrunde liegt, führt
ganz ähnliche Traumerfüllungen herauf, die in dem gleichen Zeitraum geschaut werden, in dem die Mysterien gefeiert werden. Eine Frau
träumte, sie tanze im Rausch dem Dionysos zu Ehren einen Reigen. Sie tötete ihr eigenes dreijähriges Kind. Denn die Sage von Pentheus und
Agaue überliefert ähnliches, und man begeht dem Gott zu Ehren alle drei Jahre ein Fest. (Pentheus, der König von Theben, hatte eine
Abneigung gegen die Verehrung des Dionysos. Er versuchte, dem Treiben der Bakchantinnen Einheit zu gebieten. Aber von Wein und
religiöser Inbrunst berauscht, zerrissen diese ihn Glied um Glied. Seine eigene Mutter Agaue führte die Rasenden an und riß ihrem Sohn
eigenhändig den Kopf ab.)
Allgemein:
Tanz und Tanzen war schon immer ein Symbol der Befreiung. Wenn der Träumende in seinem Traum tanzt, wird Heiterkeit und Gefühl, mit
der Umgebung eins zu sein, dargestellt. Tanz (Tanzen) deutet also auf innere Harmonie oder spontan ausgelebte Gefühle hin.
Möglicherweise wird durch Tanz auch die Annäherung und Wunsch insbesondere sexueller Natur, an einen anderen Menschen ausgedrückt
(vor allem beim Tango), das zu einem flüchtigen Abenteuer führen könnte.
Psychologisch:
Übersetzt den Wirbel des Lebens, der Leidenschaften und Begierde, Gefühle und Sexualität beinhalten kann. Oft ist es der Tanz auf dem
Vulkan, der an das Hetzen des Alltags erinnert, manchmal auch das innige Erlebnis eines Balles, das uns ans Ziel unserer sexuellen Wünsche
bringen soll. Hier und da ist es aber auch der Tanz im Nebel, der unsere unsicheren Gefühle preisgibt. Tanz ist ein typischer Frauentraum,
der hier Selbstausdruck und „Selbstverwirklichung“ in Bewegungsabläufe umsetzt. Man stellt sich spielerisch (und erotisch) dar. Ein Tanz
mit dem Partner gibt Hinweise über das Rollenverhalten in der Partnerschaft: Wer führt, wer schmiegt sich an (paßt sich an)?
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert Tanzen im Traum den Rhythmus des Lebens. Außerdem verkörpert der Tanz die Umwandlung von
Raum in Zeit. Der Tanz sucht die Befreiung aus irdischer Begrenzung.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen oder selbst tanzen: du wirst große Dummheiten begehen.
(europ.) : – eines Tänzers allein bezieht sich auf das Problem des eigenen inneren Gegenspielers; mit einem Partner oder einer
Partnerin ist rein sexuell zu verstehen;
– bei guten Nebenbildern: Freude, gute Nachrichten von einem fernen Freund oder ein unerwartetes Geldgeschenk;
– bei mißlichen Traumbildern: Eifersucht, Traurigkeit und Unbehagen;
– zum Tanz geführt werden: man wird sich jetzt einer Sache fügen müssen, ob man will oder nicht;
– sich tanzen sehen: man wird vor die Wahl zwischen zwei Menschen gestellt werden;
– selbst tanzen: bei der Wahl zwischen zwei Menschen wird man eine Fehlentscheidung treffen;
auch: es lächelt einem unerwartetes Glück zu; Verwirklichung eines langgehegten Planes;
– auf einer Hochzeit: Kummer;
– für Mann; alleine als Gigolo tanzen: ein starkes Bedürfnis nach einem sexuellen Abenteuer haben;
– ganz alleine tanzen: man hat den Wunsch, daß ein bestimmter Mensch einem mehr Aufmerksamkeit schenkt;
– zu zweit tanzen: entsprechend wer beim Tanz führt, führt auch in der bestehenden oder zukünftigen Partnerschaft;
– ganz selbstvergessen tanzen: meistens Liebesglück, manchmal auch nur von kurzer Dauer;
– andere beobachten: man wird vom glücklichen Geschick eines Freundes hören;
– ältere Menschen tanzen sehen: prophezeit gute geschäftliche Aussichten;

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– für junge Menschen: verheißt einfache Aufgaben und viel Vergnügen;
– Sieht eine verheiratete Person eine Gruppe von Kindern beim fröhlichen Tanz, steht das fü r reizende, gehorsame
und kluge Kinder sowie für ein fröhliches, bequemes Zuhause.
– Träumt eine Frau, daß sie beim Tanz herumhopst und ihr Partner sich nur langsam bewegt, dann sollte sie ihm nicht
länger auf der Nase herumtanzen!
(ind. ) : – andere sehen: du brauchst Erheiterung;
– sich sehen: du hast Glück in der Liebe;
– tanzen: Freude und Reichtum; du wirst bald Geld bekommen;
– und dabei fallen: sei nicht hochmütig;
– mit einer schönen Dame oder einem eleganten Herrn: du neigst zur Eifersucht.
(Siehe auch „Ball“, „Ballett“, „Walzer“)
Tanzball
Volkstümlich:
(europ.) : – hübsch und fröhliche Menschen tanzen sehen: ist ein sehr gutes Omen;
selbst dabei schlechter Laune sein oder sich über andere ärgern:
es kündigt sich ein baldiger Todesfall in der Familie an.
Tanzboden
Volkstümlich:
(ind. ) : – du kannst sorglos sein.
Tanzlehrer
Volkstümlich:
(europ.) : – man wird wichtige Angelegenheiten wegen Frivolitäten vernachlässigen;
– Eine junge Frau, (deren Liebhaber ein Tanzlehrer ist,) hat einen Freund,
der in seiner Glücks- und Lebensauffassung völlig mit ihr übereinstimmt.
Tanzmeister
Volkstümlich:
(europ.) : – oder Eintänzer: man hat gute Manieren.
(ind. ) : – man wird dir viele Komplimente machen.
Tanzsaal
Allgemein:
Tanzsaal (Tanzveranstaltung) fordert auf, mehr fröhliche Gesellschaft zu suchen. Vielleicht ermahnt das auch, nicht so oberflächlich und
vergnügungssüchtig zu sein.
Tanzschuhe
Volkstümlich:
(ind. ) : – Zwist.
Tapeten
Allgemein:
Wenn der Träumende in seinem Traum Tapeten ablöst, entfernt er damit eine alte Fassade, um sie durch eine neue zu ersetzen oder aber um
sich seinen Mitmenschen unverschleiert zu präsentieren. Im Traum einen Raum neu zu tapezieren heißt, das Selbst vor den Blicken anderer
zu verbergen, wenn auch nur mit einer dünnen, leicht zu beschädigenden Schicht.
Psychologisch:
Im Traum hat die Tapete für einen Raum eine ähnliche Bedeutung wie Kleidung für einen Menschen. Der Träumende schafft sich einen
Schutz vor Anderen. Dieser Schutz soll zwar einen guten Eindruck machen und ist nicht sehr stabil, stört trotzdem aber seine Beziehungen zu
seinem Umfeld. Vielleicht möchte der Träumende in seinem Leben Veränderungen vornehmen, muß aber zunächst ausprobieren, was für ihn
das passende ist. Die Farbe der Tapete kann eine wichtige Rolle spielen
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene kann die Tapete im Traum eine Art Schutz vor negativen Einflüssen darstellen.
Volkstümlich:
(arab. ) : – du wirst Geheimnisse erfahren.
(europ.) : – man läßt dich über etwas Wichtiges im Unklaren; man wird in den Besitz schöner Hausgeräte kommen.
(ind. ) : – sehen: deine Hausordnung ist gut.
(Siehe auch „Farben“, „Fassade“)
Tapezieren
Psychologisch:
Wer im Traum tapeziert, der wünscht im Wachleben ein Tapetenwechsel, eine einschneidende Veränderung in seinem Lebensbereich.
Volkstümlich:
(europ.) : – Tapezierer: gute Charaktereigenschaften zeichnen einem aus; sagt die Krankheit eines Freundes voraus;
– die Wohnung tapezieren: man will sein Leben verändern, doch dieser Wunsch schlummert bisher nur im Unbewußten.
(ind. ) : – Tapezierer: behagliches Heim.
(Siehe auch „Stube“)
Tapferkeit
Volkstümlich:
(europ.) : – man sollte einen klaren Kopf behalten und mit allem Mut handeln, denn eine unmittelbare Notlage
wird seine Nerven beanspruchen.

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Tapioka
Volkstümlich:
(europ.) : – zubereiten: bedeutet Glück bei einer kleineren Spekulation;
– verzehren: eine Warnung vor kleineren Verlusten.
Taranteln
(Spinnenart)
Medizinrad:
Schlüsselworte: Gefahr; zahmes Tier; ziemlich giftig.
Beschreibung: Der Biß der Tarantel, einer großen, haarigen Spinne, ist giftig, aber nicht tödlich. Sie kommt im südlichen Europa, in den
Vereinigten Staaten sowie in Mittel- und Südamerika vor. Manche Menschen halten Taranteln als zahmes »Haustier«.
Allgemeine Bedeutung: Ein furchterregender Teil deines Selbst; ein Aspekt von dir, der giftig oder vergiftet ist; ein Teil von dir, der zwar
kraftvoll ist, aber dennoch auf das Lob und die Fürsorge eines anderen Menschen angewiesen ist.
Assoziation: Wie von der Tarantel gestochen – plötzliche Bewegung.
Transzendente Bedeutung: Ein Verbündeter, der dich durch deine Ängste geleitet.
Volkstümlich:
(europ.) : – einer begegnen: man sollte sich vor bösartigen Feinden hüten;
– eine töten: verheißt ein glückliches Ende nach viel Ärger.
(Siehe auch „Spinnen“)
Tarnanzug
Psychologisch:
Wer im Traum einen Tarnanzug trägt, versteckt unter Umständen etwas (vielleicht seine wahren Gefühle).
Tarnung / tarnen
Allgemein:
Verkleidet oder tarnt man sich im Traum, hat man offenbar etwas zu verbergen. Es kann aber auch einfach ein Bezug auf Veränderungen
sein. Welcher Art war die Verkleidung? Hat man sich als Clown maskiert oder als Ungeheuer oder einfach als jemand anderes, dem man im
Wachleben vielleicht ähnlicher werden will?
Psychologisch:
Die Seele möchte sich im Augenblick unsichtbar machen.
(Siehe auch „Maske“)
Tarock
Volkstümlich:
(ind. ) : – spielen: deine Gewohnheiten sind nicht sittlich;
– sehen: langweilige Unterhaltung.
Tarot
Psychologisch:
Das Kartendeck mit den Motiven aus dem alten Ägypten zeigt verschiedene entscheidende Lebenskrisen. Oft eine wichtige Traumvision, die
allerdings sehr selten auftritt.
(Siehe auch „Spielkarten“)
Tartar
Volkstümlich:
(ind. ) : – Besuch aus weiter Ferne.
Tasche
Allgemein:
Der Träumende hat vielleicht Probleme mit den weiblichen Elementen seiner Identität. Er besitzt jedoch die Fähigkeit, seine sozialen
Veranlagungen richtig zu nutzen, und kann mit allen möglichen – und demnach auch mit schwierigen – Ereignissen zurechtkommen. Tasche
symbolisiert meist Erfahrungen, Gefühle, Energien und geistige Besitztümer, die in einem Menschen ruhen und mehr genutzt werden sollen.
Manchmal steht sie auch für sexuelle Bedürfnisse.
Psychologisch:
Die richtige Deutung der Tatsache im Traum hängt davon ab, um welche Art von Tasche es sich handelt, etwa um eine Handtasche,
Einkaufstasche und so fort. Möglicherweise verbirgt der Träumende bestimmte Seiten seiner Persönlichkeit vor dem Blick seiner
Mitmenschen. Es kommt sehr auf ihren Inhalt an, denn daran läßt sich Genaueres ablesen. Nach Meinung ägyptischer Traumforscher sollte
man sich übrigens vor Verschwendung hüten, wenn man im Traum etwas aus einer Tasche hervorzieht.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene verweist eine Tasche im Traum auf verborgenes, okkultes Wissen.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen: zeigt eine längere Reise an; auch: Warnung vor einen Diebstahl.
(europ.) : – warnt vor Diebstahl;
– die eigene sehen: es kommen böse Manöver auf einem zu;
– eine schwere Tasche: ein Zeichen für bessere Zeiten;
– etwas in eine stecken: man wird etwas verlieren;
– etwas aus einer herausnehmen: etwas Verlorenes oder Verlegtes wird man wiederfinden;
– darin etwas suchen und nicht finden: kündet eine unangenehme Überraschung an;
– verlieren oder nicht finden können: man wird in eine peinliche Verlegenheit kommen;
– eine verlorene oder verlegte wiederfinden: kündet eine freudige Überraschung an.
(ind. ) : – verlieren: du hast böse Schuldner;
– sehen: Geheimnisse.
(Siehe auch „Handtasche“, „Reise“, „Rucksack“)

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Tasche an Kleidung
Allgemein:
Wenn ein Traum von einer Rock- oder Hosentasche handelt, beschäftigt sich der Träumende mit seinen persönlichen Geheimnissen; er ist
mit jenen Dingen befaßt, die er bewußt versteckt. Dabei kann es sich auch um Gedanken handeln, die der Träumende anderen Menschen
nicht mitteilen will.
Psychologisch:
Im Traum kann eine Tasche auf ein Gefühl von Besitztum und Besitz verweisen. Wenn der Träumende etwas in seiner Tasche hat, bedeutet
dies, daß er sich etwas Bestimmtes angeeignet hat. Dabei kann es sich um eine Situation im Alltag handeln oder auch um Gefühle, von denen
er früher meinte, sie verbergen zu müssen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene verweist eine Tasche im Traum auf verborgenes, okkultes Wissen.
Volkstümlich:
(europ.) : – sehen: warnt vor zu großer Sorglosigkeit bei der Aufbewahrung wichtiger Sachen.
Taschendieb
Allgemein:
Taschendieb fordert allgemein zu mehr Vorsicht auf, weil man zu vertrauensselig ist.
Psychologisch:
Der Taschendieb im Traum warnt einem, die „inneren Reserven“ nicht leichtsinnig zu verschleudern oder sich diese von anderen rauben zu
lassen!
Volkstümlich:
(europ.) : – mahnt zur Vorsicht; es wird einem Feind gelingen, einem zu belästigen und Schaden zuzufügen;
– Wird einer Frau im Traum eine Tasche gestohlen, wird sie Opfer von Neid und Boshaftigkeit eines Mitmenschen. Sie wird
den Respekt eines Freundes durch diese Machenschaften verlieren, es sei denn, sie verläßt sich auf ihr eigenes Gefühl.
– Stiehlt eine Frau anderen die Tasche, wird sie durch ihr grobes Verhalten bei einem Gefährten in Mißgunst fallen.
Taschenlampe
Allgemein:
Taschenlampe kündigt an, daß man Licht in eine dunkle Angelegenheit bringen soll.
Psychologisch:
Die Lichtquelle, die trügerisch einzelne Punkte beleuchtet und dadurch dem Träumer nur wenig erhellen kann. Sie bringt nur in
Kleinigkeiten Licht, läßt uns sonst aber in der Dunkelheit (übersetzt: völlig im unklaren). Brennt die Taschenlampe nicht, obwohl wir sie
anknipsen, werden wir möglicherweise bald um eine Hoffnung ärmer sein.
Volkstümlich:
(europ.) : – sehen: bringt ungeklärte oder undurchsichtige Verhältnisse;
– mit einer leuchten: es wird Licht in eine undurchsichtige Angelegenheit gebracht;
– mit einer nichtfunktionierenden leuchten wollen: trotz aller Bemühungen wird man
in einer Angelegenheit keine Klarheit schaffen.
(Siehe auch „Lampe“, „Licht“)
Taschenmesser
Allgemein:
Taschenmesser warnt vor Not und Unglück.
Psychologisch:
Ein geschlossenes Taschenmesser will einem sagen, daß man ein verschwiegener, sehr zurückhaltender Mensch ist. Ein geöffnetes
Taschenmesser dagegen sagt, in einem brodelt viel Aggression und Wut, sowie sind tief in einem Rachegefühle verborgen, die man sich
nicht offen eingestehen will.
Volkstümlich:
(arab. ) : – zeigt einen geringen Erfolg an.
(europ.) : – man soll sich vor Klatschereien hüten, um sich nicht selbst zu schaden; ein Malheur steht bevor.
(ind. ) : – sehen: du wirst in Not geraten; Entbehrungen.
(Siehe auch „Messer“)
Taschenspieler
Artemidoros:
Träumt man Taschenspielerei zu betreiben, ohne dieses Metier zu beherrschen, wird man durch Lug und Betrug große materielle Gewinne
einheimsen, weil man dabei viele Steine verschwinden läßt und die bald hier, bald dort wieder vorzeigt, und zwar auf keine einfache Weise,
sondern mit Hilfe von Tricks. Schaut man, wie ein anderer derlei Kunststückchen vorführt, wird man belogen und betrogen und dadurch
ruiniert werden.
Allgemein:
Taschenspieler ermahnt, sich nicht täuschen und betrügen zu lassen.
Psychologisch:
Tritt man im Traum selbst als solcher auf, so sind die eigenen Motive nicht aufrichtig. Man versucht, andere zu übervorteilen. Zum Schaden
der Moral scheint man auch noch Erfolg damit zu haben. Sieht man hingegen andere als Taschenspieler, so droht einem selbst die Gefahr
hereingelegt zu werden.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen: man wird dir Lug und Trug vormachen.
(europ.) : – zeigt die Stunde an, die dem Träumenden von Bedeutung sein dürfte, sowie auch,
daß sich die übrigen Erlebnisse des Traumes erfüllen werden;
– man wird betrogen werden.
(ind. ) : – sehen: vor Betrug sei gewarnt.
(Siehe auch „Hypnotiseur“)

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Taschentuch
Allgemein:
Taschentuch kann für Abschied und Trennung stehen, die sehr schmerzt.
Volkstümlich:
(europ.) : – sagen Flirts und Zufallsbekanntschaften voraus; jemand hat ein Geschenk für einem;
– benutzen: ein Abschied steht bevor;
– verlieren: eine Unternehmung scheitert ohne die eigene Schuld;
– zerrissene: steht für Probleme in der Liebe; eine Versöhnung ist unwahrscheinlich, wenn nicht gar unmöglich;
– schmutzige: man wird durch rücksichtslose Verbindungen verführt;
– weiße Taschentücher in Mengen: man wird Schmeicheleien widerstehen und gelangt zu wahrer Liebe sowie den Ehestand.
– bunte Taschentücher: bedeutet, daß man seine Unternehmungen, obgleich diese nicht streng tugendhaft sind,
mit solcher Klugheit managt, daß sie keinen Schaden anrichten werden;
– aus Seide sehen: Ihre charmante, charismatische Art strahlt in ihrer ganzen Heiterkeit auf andere aus,
so daß man das Glück geradezu anzieht;
– Einer jungen Frau, die mit dem Taschentuch zum Abschied winkt oder es als Erkennungszeichen benutzt, wird ein fragwürdiges
Vergnügen prophezeit; möglicherweise muß sie Schmach erdulden, um sich ihre ausgefallenen Freuden erhalten zu können.
(ind. ) : – Unfrieden in deinem Heim;
– aus Seide: Verdruß in der Familie;
– weiß: du kannst glücklich sein.
Taschenuhr
Psychologisch:
Sieht man im Traum eine Taschenuhr, hat man entweder verschlafen oder insgesamt ein schlechtes Zeitgefühl. Man sollte in Zukunft besser
auf seine Termine achten und diese dann auch halten. Die Uhr, die man auch im Traum in die Tasche steckt, signalisiert, daß wir im
Wachleben zeitweise im dunklen tappen.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sehen oder besitzen: nutze die Zeit, sie ist nicht wieder zu ersetzen.
(europ.) : – sehen: erinnert an eine wichtige Verabredung oder bringt sie.
(ind. ) : – sehen: die Traumbilder werden in Erfüllung gehen;
– haben: geordnete Verhältnisse;
– finden: du mußt pünktlicher sein;
– verlieren: du wirst über deine Zeit nicht mehr frei verfügen können;
– stehen bleibend: du wirst Zeit vergeuden.
(Siehe auch „Uhr“)
Tassen
Assoziation: – Empfänglichkeit.
Fragestellung: – Was bin ich zu empfangen bereit?
Allgemein:
Alle Behältnisse, sei es nun ein Kelch, ein Topf oder eine Tasse, besitzen eine ähnliche Symbolik: Sie verweisen auf einen empfänglichen
Zustand, in dem intuitive Informationen aufgenommen werden können.
Psychologisch:
Die Tasse ist, wie alle anderen Gefäße (siehe dort), psychoanalytisch mit weiblichen Vorzeichen zu versehen. Trinken wir daraus, hoffen wir
wohl auf ein erotisches Ereignis, zerbrechen wir eine Tasse, werden wir vielleicht ein Herz knicken. Die kaputte Tasse kann freilich auch
umschreiben, daß wir (nun) nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, uns augenblicklich also etwas verrückt benehmen. Wenn sich der
Träumende für seine weibliche Seite öffnet, dann kann er Hilfe und Unterstützung sowohl geben als auch annehmen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht die Tasse für weibliches Bewußtsein, Unsterblichkeit und die intuitive und sensible Nutzung der Fülle.
Volkstümlich:
(arab. ) : – leere sehen oder daraus trinken: verkünden nahen Besuch;
– volle: ein unerwarteter Besuch wird dich belästigen;
– waschen: in Streitigkeiten geraten;
– zerbrechen: Verlust und Verdruß erleiden.
(europ.) : – rein sexuell zu verstehen; Gefäße bedeuten Wünsche;
– eine sehen oder daraus trinken: verheißen Besuch, besonders von Damen oder einer Freundin;
– eine leere: ist ein schlechtes Zeichen;
– eine volle sehen: ist ein Zeichen von Wohlstand;
– daraus trinken: man wird bald mit einem Menschen zusammensein, und es könnte mehr daraus werden;
– eine zerbrechen: der Besuch einer Freundin wird von großem Vorteil sein;
auch: mit einem Freund oder einer geliebten Person kommt es zum Bruch.
(ind. ) : – sehen: du wirst Damenbesuch erhalten;
– zerbrechen: Streit mit Bekannten;
– abwaschen: viel Besuch kommt ins Haus;
– Tasse, voll: Ihre gegenwärtige Zufriedenheit ist gerechtfertigt.
(Siehe auch „Gefäß“, „Zerbrechen“)
Tasten
(fühlen)
Volkstümlich:
(europ.) : – die Angelegenheiten sind auf dem Weg der Besserung; es besteht mehr Grund zur Freude als zur
Verzweifelung; eine Bekanntschaft wird einem in Kürze Freude bereiten.

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Tätowierung
Assoziation: – unkonventioneller Ausdruck des Selbst.
Fragestellung: – Welche sonderbaren Botschaften bin ich zu übermitteln bereit?
Allgemein:
Eine Tätowierung im Traum kann die Individualität des Träumenden kennzeichnen. Er macht seine Mitmenschen auf seine Einzigartigkeit
aufmerksam und möchte, daß sie ihm Respekt entgegenbringen. Sich im Traum tätowieren zu lassen, hat ähnliche Bedeutung wie die
Körperbemalung, aber der entscheidende Unterschied ist die Dauerhaftigkeit der Tätowierung. Man entschied sich also bewußt und endgültig
für etwas. Was für eine Tätowierung war es? Rein dekorativ? Dann hat man das Bedürfnis, nachhaltig etwas für sein Image/Aussehen zu tun.
Oder war es ein Name, ein Motto, ein erkennbares Symbol? Dann mag sich das überhaupt nicht auf Image und Aussehen beziehen, sondern
eher auf den Wunsch, im Wachleben einer Erinnerung oder einer wichtigen Tatsache ein bleibendes Denkmal zu setzen. Ein Traum, in dem
man eine Tätowierung entfernen läßt, macht einem darauf aufmerksam, daß es ein langer und mühevoller (und schmerzlicher) Prozeß ist,
etwas oder jemanden aus seinem Leben zu entfernen, wobei man offenbar gerade ist. Ist man sich der Tätowierung sehr bewußt, können
sexuelle Anklänge mitschwingen.
Psychologisch:
Eine Tätowierung im Traum kann eine Situation oder eine Erfahrung symbolisieren, die einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen hat.
Dabei kann es sich gleichermaßen um negative als auch um positive Erinnerungen handeln. Worum es sich genau handelt, läßt sich
manchmal aufgrund der tätowierten Abbildung deuten.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene kann eine Tätowierung im Traum Hinweis auf eine Gruppenidentität sein.
Volkstümlich:
(europ.) : – am eigenen Körper sehen: ein Problem wird einem lange von zu Hause fernhalten;
– bei anderen sehen: man wird durch ungewöhnliche Liebesaffären Neid erregen;
– einen Tätowierer sehen: man wird sich wegen der Neigung zu seltsamen Praktiken von seinen Freunden entfremden.
(Siehe auch „Körperbemalung“)
Tatze
Volkstümlich:
(ind. ) : – man will dir Gewalt antun.
Tau
Assoziation: – sanftes Freisetzen von Emotionen.
Fragestellung: – Welche Gefühle kann ich sicher ausdrücken?
Allgemein:
Tau oder leichter Regen kann im Traum ein Gefühl von Neuheit und Erfrischung zum Ausdruck bringen, welches der Träumende bisher
vielleicht nicht empfinden konnte oder wozu er nur mittels einer äußeren Quelle Zugang hatte.
Psychologisch:
Nicht immer muß Veränderung und Reinigung durch einen Wolkenbruch der Gefühle geschehen. Der Tau im Traum signalisiert dem
Träumenden, daß auch zarte, manchmal kaum wahrnehmbare Gefühle viel bewirken können.
Spirituell:
Auf dieser Ebene steht der Tau im Traum für spirituelle Erfrischung und Segnung.
Volkstümlich:
(Schiffstau)
(europ.) : – du wirst in Unannehmlichkeiten geraten, denen nur schwer zu entrinnen ist.
(Morgentau)
(arab. ) : – man darf zuversichtlich in die Zukunft blicken, da man gute Vorarbeit in bezug auf künftige Entwicklungen geleistet hat;
– Tauperlen sehen: kündigen außerdem fröhliche Stunden mit einem lieben Menschen an.
(europ.) : – angenehme Überraschung;
– auf sich niederfallen fühlen: man wird von Fieber oder einer bösartigen Krankheit heimgesucht;
– im Sonnenschein glitzernder Tau auf dem Gras: von großen Ehren und Reichtum überhäuft werden;
– ist man ledig: man wird bald eine reiche Heirat machen;
(ind. ) : – auf dem Feld: wachsender Wohlstand.
(Siehe auch „Seil“)
Taub
Assoziation: – Arbeit an der Kommunikation.
Fragestellung: – Was will ich hören, oder was fürchte ich zu hören?
Allgemein:
Träumt man, daß man taub ist oder blind, so sagt dies vermutlich nichts über physische Gebrechen aus. Naheliegender ist, daß etwas oder
jemand bei Ihnen auf „taube Ohren“ stößt und daß man „blind“ ist gegen das, was sich um einem herum tut. Solche Träume sind als
Mahnung zu verstehen, eine Haltung zu ändern, oder als Vorankündigung tatsächlicher Seh- oder Hörbeschwerden. Wenn man auch nur
einen Verdacht hat, daß letzteres zutrifft, sollte man sich untersuchen lassen. Andererseits muß gesagt werden, daß solche konkreten
Traumbedeutungen – ebenso wie die von Tod oder Sterben – doch selten sind.
Psychologisch:
Ist der Träumende während der Traumhandlung taub oder hört zumindest schlecht, ist dies ein Symbol, das darauf hinweist, daß er gewisse
Dinge nicht hören, also wahrhaben will. Es kann sich dabei zum Beispiel um die Kritik handeln, die eine andere Person an ihm übt. Wer aber
nicht richtig hören kann, nimmt nur unvollständig an der Realität teil und läuft Gefahr, seine Wirklichkeit entstellt wahrzunehmen. Der Weg
zu Enttäuschungen oder Verlusten ist dann nicht mehr weit.
Volkstümlich:
(arab. ) : – sein: du wirst etwas Unangenehmes hören;
– jemanden Taub sehen: durch Zerstreutheit wirst du Wichtiges versäumen.
(europ.) : – plötzlich das Gehör verlieren: ein gutes Zeichen, durch eine unerwartete
Wendung wird man großem Ärger oder Schwierigkeiten entgehen;
– sein: man wird Neuigkeiten erfahren und sollte seine Ohren im Alltag nicht versperren;
– taube Menschen sehen: durch Klugheit wird man einen Gewinn machen;
– Taubheit: bedeutet, daß du durch Klugheit Vorteile erreichen kannst.

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(ind. ) : – sein: du wirst eine Sache bereuen.
(Siehe auch „Blindheit“, „Hören“)
Tauben
Assoziation: – Frieden; Lösung von Konflikten; Opfertum.
Fragestellung: – Welches Problem bin ich zu lösen bereit? Wo in meinem Leben bin ich bereit, mich selbst zu behaupten?
Artemidoros:
Ringel- und Haustauben bedeuten Frauen, und zwar Ringeltauben solche, die ganz und gar der lockeren Zunft angehören, Haustauben
mitunter haushälterische und ordentliche Frauen. Man darf auch von vielen Tauben auf eine Frau, und von einer Taube auf viele Frauen
schließen. Haustauben bedeuten ferner die Lust und das Vergnügen an den Geschäften, weil sie der Aphrodite heilig sind (Das Heiligtum der
Göttin Papos (Zypern) war durch seine Tauben berühmt, so daß man Tauben als paphische Vögel bezeichnete.), und schließlich sind sie im
Hinblick auf Freundschaften, Geschäftsverbindungen und jede Art von Übereinkommen glückverheißend, weil si