Traumdeutung Buchstabe X

X
Allgemein:
„X“ taucht als Buchstabe gesprochen, geschrieben oder plastisch auf, Oft wird es als Kreuz oder als Symbol des Unbekannten, Ungewissen gedeutet, manchmal auch im Sinne der Zahl Zehn. Vielleicht kreuzt man damit auch etwas an, das Aufmerksamkeit oder eine Entscheidung fordert, oder durchkreuzt etwas, was damit verhindert oder ausgelöscht wird. Es kann auch einen Fehler oder einen Gegenstand beziehungsweise einen Menschen kennzeichnen, dem besondere Beachtung geschenkt werden soll.

Psychologisch:
Kommt im Traum ein Kreuz in X-Form vor, so symbolisiert es gewöhnlich das Opfer oder vielleicht auch die Folter. Sieht man im Traum diesen Buchstaben, will man uns im Wachleben vielleicht ein X für ein U vormachen, also uns von etwas überzeugen, das den Realitäten widerspricht. Manchmal deutet das X auch auf die römische Zehn hin.

Spirituell:
Das X im Traum steht für den Menschen im Kosmos.
Volkstümlich:
(europ.) : – als Buchstabe: man soll sich eben kein X für ein U vormachen lassen; du wirst getäuscht werden.
– als 10: Gewinne soll man nicht vorher nachzählen.
(Siehe auch „Kreuz“, „Religiöse Bilder“, „Zahlen“, „Zehn“)

Xanthippe
Allgemein:
Xanthippe soll nach alten Traumbüchern auf Schwierigkeiten in der Ehe hinweisen, oft auf Zank und Streit, weil man sich nicht mehr verträgt.
Psychologisch:
Die (angeblich) zänkische Frau des weisen Sokrates taucht gelegentlich in unseren Träumen auf, wenn uns das Unbewußte raten will, uns nicht auf
kleinlichen Streit einzulassen.
Volkstümlich:
(europ.) : – man hat viel Ärger und Streit in Liebes- oder Ehedingen und sehnt sich nach Ruhe;
– oder sprichwörtlich zänkisches Weib sehen: verkündet eine ruhige Ehe und ein angenehmes Heim zumindest für die nächste Zeit.
(ind. ) : – Urbild einer zänkischen Frau: überlege dir die geplante Ehe genau;
– für Verheiratete: häuslicher Zank.
Xaver
Volkstümlich:
(ind. ) : – den heiligen sehen: du mußt Geduld im Leiden haben.
X-Beine
Allgemein:
X-Beine stehen für Probleme und Hindernisse auf dem Lebensweg, für die man selbst verantwortlich ist. Zuweilen kommt darin auch
Ungerechtigkeit zum Ausdruck, gegen die man sich wehren muß.
Volkstümlich:
(europ.) : – der geplante Weg ist schwerer oder wird als beschwerlicher angesehen, als man gedacht hat;
– sehen: man wird einer peinlichen Kritik unterzogen werden;
– haben: verheißt Wohlgestalt und Gesundheit; für ein unverschuldetes Malheur wird man selbst verantwortlich gemacht werden.
(ind. ) : – haben: du wirst durch einen bösen Zufall Schaden erleiden;
– bei jemanden sehen: du wirst dich in gewagte Unternehmungen einlassen.
Xenokratie
(Fremdherrschaft)
Volkstümlich:
(europ.) : – verkündet Unruhen, Sturm, schwere Zeiten.
Xylograph
(Holzschneider)
Volkstümlich:
(europ.) : – bei der Arbeit: mahnt zur Gewissenhaftigkeit und bedeutet, daß man auch im Kleinen Erfolge erzielen kann.
(ind. ) : – bei der Arbeit sehen: Treue im kleinen bringt großen Lohn;
– Holzschneidekunst ausüben: du hast künstlerische Veranlagung.
Xylolith
(Steinholz)
Volkstümlich:
(europ.) : – man wird auf andere Gedanken kommen und das Erforderliche anderweitig beschaffen können.
Xylophon
Allgemein:
Xylophon (Musikinstrument) kann zuweilen auf musikalische Begabung hinweisen, die man fördern sollte.
Meist ermahnt es aber, nicht mit den Gefühlen anderer zu spielen.
Volkstümlich:
(europ.) : – sehen oder hören: verheißt einen seltenen Genuß;
– spielen: man wird in sich ein Talent entdecken, das man bisher noch nicht bemerkt hat; es naht eine freudige, glückliche Gelegenheit;
– zerbrochenes sehen: signalisiert, daß man in schwierigen Situationen Ratschläge und Gelegenheiten ausgeschlagen hat; dies sollte
man in Zukunft vermeiden.
Xystos
(Kreuzgewölbe)
Volkstümlich:
(europ.) : – darin spazierengehen: Bereicherung übernatürlichen Wissens sowie dessen praktische Anwendung.

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