Traumdeutung Buchstabe Y

Y
Allgemein:
„Y“ als gesprochener, plastischer oder geschriebener Buchstabe weist meist auf etwas Unbekanntes hin, das genauer erforscht werden soll. Seltener zeigt es sexuelle Bedürfnisse an. Das Y symbolisiert den Menschen, der mit emporgereckten Armen nach der Spiritualität oder nach Gott greift.

Psychologisch:
Ypsilon, der vorletzte Buchstabe des Alphabetes ist Symbol der Vereinigung des Männlichen und weiblichen in unserer Seele (des Yang und Yin der chinesischen Mythologie), das eine Last leichter werden läßt. Ein ypsilonförmiges Stück Holz (etwa eine Astgabel), unter eine Last gelegt, bedeutet zum Beispiel, daß eine bestimmte Bürde, die uns das Leben auferlegt, leicht zu tragen ist oder sogar von uns genommen wird. Ypsilonförmig ist auch die Wünschelrute, so daß man den Buchstaben oder Gegenstände in seiner Form manchmal mit einem Finden neuer Möglichkeiten übersetzen kann.
Im spirituellen Denken steht Y für die Dualität, die zur Einheit wird.
Spirituell:
Das Y steht für die spirituelle Suche.

Yacht
Volkstümlich:
(europ.) : – zeigt eine Wasserfahrt und neue geschäftliche Verbindungen an; bedeutet Glück, insofern die See ruhig ist;
– sich auf einer bei ruhiger See befinden: die Ambitionen werden erfüllt werden;
– sich bei schwerer See auf einer befinden: bedeutet Enttäuschungen.
(Siehe auch „Boot“, „Jacht“, „Reise“, „Schiff“)
Yankee
Allgemein:
Yankee (Amerikaner) steht für Geschäftstüchtigkeit, Unternehmungslust, Pioniergeist und „hemdsärmliges“ Verhalten, mit dem man Absichten
erfolgreich verwirklicht; man wird aber auch ermahnt, etwas mehr Rücksicht auf andere zu nehmen.
Volkstümlich:
(europ.) : – sehen oder mit ihm verkehren: bedeutet, daß man sein Geschäft vorteilhaft auszudehnen vermag; verspricht einen Erfolg;
man wird seinen Versprechen und Pflichten treu bleiben; ist man aber nicht vorsichtig, wird man einem bei einem Geschäft
übers Ohr hauen; eine erneute Freundschaft mit jemandem, von dem man lange getrennt war.
Yard
(englisches und amerikanisches Maß)
Volkstümlich:
(europ.) : – verheißt ein Geschenk.
Yatagan
Volkstümlich:
(ind. ) : – (Schwert), schwingen sehen: du wirst eine weite Reise antreten müssen.
Yellowwood
(Gelbholz)
Volkstümlich:
(europ.) : – verspricht einen Gewinn oder Vorteil aus dem Ausland.
Yeti
Assoziation: – halb Mensch; halb Tier; Sagenumwoben.
Fragestellung: – Welcher Teil meines Selbst schleicht sich an mich an?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Überdimensional; außerirdisch; größer als das Leben; Beschützer der Erde.
Beschreibung: Der Yeti, ein überdimensionales Wesen, ist bei einigen stammesorientierten Völkern auf der Welt bekannt, vor allem bei jenen, die im
Gebirge siedeln. Von den Indianern Sasquatch und den Tibetern Yeti genannt, ist die übergroße Kreatur, die nach eigenem Willen kommt und geht,
auch unter den Namen Großfuß oder Abscheulicher Schneemann geläufig. Manche erdverbundene Völker glauben, daß der Yeti unter der Erde lebt,
andere meinen, er sei mit den Außerirdischen verbunden, wieder andere sind davon überzeugt, daß es sich beim Yeti um einen Geist handelt, der sich
manchmal in einer Form zu manifestieren vermag.
Allgemeine Bedeutung: Ein Teil deiner Natur, der nach einem eigenen Willen verschwindet und wieder auftaucht; ein Teil deines Selbst, der dir
fremdartig vorkommt; Teile von dir, die größer als das Leben sind; Teile von dir, die sich so anfühlen, als kämen sie aus einer anderen Welt.
Assoziation: Himalaja; Tibet.
Transzendente Bedeutung: Häufig tatsächlich eine Botschaft aus anderen Reichen; eine Weisheitsgabe, die entweder sehr alt ist oder wirklich aus
einem anderen Schöpfungsreich stammt.
Yin / Yang
Allgemein:
In den letzten dreißig Jahren ist dieses Symbol fernöstlicher Philosophie auch im Westen sehr bekannt geworden. Es steht für die Balance zwischen
zwei sich ergänzenden Gegensätzen. In Träumen symbolisiert es die Ausgewogenheit zwischen dem instinktiven, intuitiven Wesen des Weiblichen
und der aktiven, rationalen Natur des Männlichen.
Psychologisch:
Der Mensch strebt ständig nach Ausgeglichenheit, die nicht notwendigerweise Trägheit bedeuten muß. Das Symbol von Yin und Yang
versinnbildlicht einen Zustand dynamischer Kraft.
Spirituell:
Die Energie, die zwischen zwei komplementären Gegensätzen entsteht, schafft ein perfektes Gleichgewicht.

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Yoga
Psychologisch:
Das Traumsymbol Yoga verweist auf die Ganzheitlichkeit. Das Ziel des Yoga besteht darin, Körper, Gefühle und Bewußtsein zu beherrschen. Meist
wird mit diesem Traumbild eine Empfehlung an den Träumenden gegeben, sich ganzheitlich zu entwickeln und sich solchen spirituellen Disziplinen
zuzuwenden. Im gleichen Sinn können auch Tai Chi und andere spirituelle Bewegungsübungen gedeutet werden. Wenn Frauen davon träumen, daß
sie in einer bestimmten Yogastellung verharren, oder wenn sie einem Menschen zusehen, der gerade eine Yogaübu ng ausführt, dann ist das ein
Hinweis auf ein unbefriedigend verlaufendes Sexleben: entweder ist der Partner nicht in der Lage, die Frau lange genug zu umarmen, oder die
körperliche Vereinigung erscheint ihr zu wenig phantasievoll.
(Siehe auch „Asket“, „Guru“)
Yogi
Psychologisch:
Er ist Symbolgestalt für die menschliche Sehnsucht nach einer Möglichkeit, sich über Naturgesetze erheben zu können: der Ausdruck jenseits des
Berechenbaren.
(Siehe auch „Guru“)
Ysop
Volkstümlich:
(ind. ) : – Pflanze: du hast aufrichtige, treue Freunde.
Yttrium
(Metall)
Volkstümlich:
(europ.) : – besitzen: Reichtum.
Yucatan
Volkstümlich:
(europ.) : – uralte Ruinen und Bauwerke besuchen: verheißt Reisen und Interesse für Sammlungen.
Yuccapalme
Medizinrad:
Schlüsselworte: Heilung; Reinigung.
Beschreibung: Die Yuccapalme ist eine Pflanze, die zur Lilienfamilie gehört; sie hat steife, fast schwertähnliche Blätter und weiße Blütenbüschel in
der Mitte. Sie wächst im Südwesten der Vereinigten Staaten wie auch in Mittel- und Südamerika. Von erdverbundenen Völkern wurde sie als
Haushalts- und als Hautreinigungsmittel benutzt, das Hautirritationen heilen konnte. Die Wissenschaft hat herausgefunden, daß die pulverisierten
Blätter einen kraftvollen Vorläufer des Kortison enthalten.
Allgemeine Bedeutung: Einen trockenen oder vernachlässigten Teil deines Selbst erforschen; Vorbereitung auf eine Reinigung; etwas heilen, was an
der Oberfläche deines Wesens oder deiner Persönlichkeit liegt.
Assoziation: –
Transzendente Bedeutung: Eine Offenbarung dessen, was dich bedeckt.

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